Würdet ihr Schicht arbeiten?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Deville., 11. Juni 2012.

  1. Deville.

    Deville.
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    Frage steht im Titel, sie stellt sich für mich gerade und ich bin echt unentschlossen. Unter Schichtarbeit stellt man sich ja oft langweilige Fliessbandarbeit vor, ist es aber nicht, sondern durchaus anspruchsvoll und man hat auch viel Verantwortung da Qualitätskontrolle in einer Produktion.

    Zusätzlich zum Grundlohn von (von CHF umgerechnet) ~3300 € gäbe es Schichtzulagen von maximal 1250 € im Monat.

    Vom Finanziellen her also recht attraktiv, dafür aber Wechselschichten und jeweils 7 Tage am Stück arbeiten und dann 2 Tage frei. Dies ist auch der Hauptpunkt über den ichn icht ganz im Klaren bin. Es schränkt einem in der Freizeitgestaltung und für den Ausgang am Wochenende doch sehr stark ein, zudem wegen den Wechselschichten auch einen uneinheitlichen Tagesrythmus...

    Hat von euch jemand Schicht gearbeitet bzw. tut es immer noch? Wie ist das im Vergleich zu normalen Arbeitszeiten? Ist das sehr mühsam oder gewöhnt man sich gut daran?
    Sonstige Meinungen? :D
     
  2. Nein. Ich hab das mal gemacht und fands blöd. Ich hab lieber einen normalen, geregelten Alltag, da wäre mir das Extrageld dann auch egal. Und wenn man eine Beziehung hat, kann das eine riesige Belastung werden.
     
  3. Was für Schichten? 4teilig (Normal, Früh, Spät und Nacht) oder was machst du?

    Ich schichte selber nicht, kenne aber Leute, die sagen, dass sie das Schichtarbeiten kaputt macht weil du dauernd wechsel deines Schlaf/Aufsteh/Tagesrhythmus hast
     
  4. Hackt0r gesperrter Benutzer

    Hackt0r
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    Ich selbst habe zwar noch nie Schichtarbeit betrieben, aber mein Vater früher über Jahre hinweg. Und er würde dir definitiv davon abraten. :no:

    Unter anderem hat er mir schon mehrmals davon erzählt, dass er an einem Tag Spätschicht bis tief in die Nacht und direkt am nächsten Tag Frühschicht machen durfte.

    Ich würde sowas nicht aushalten. :no:

    OT: Wer hat bei dem Threadtitel zuerst an was andere hier im Forum gedacht? :wahn:
     
  5. Deville.

    Deville.
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    Die Befürchtung habe ich auch.
    Erklärt wurde mir, dass ich jeweils zwei Mal Frühschicht von 0500 bis 1330 hätte, dann zwei Mal Spätschicht von 1300 bis 2130, dann drei Mal Nachtschicht von 2100 bis 0530, und dann zwei Tage frei. Danach wohl so ähnlich weiter.

    Sobald aber der erste Post gelesen wurde hat hoffentlich jeder geschnallt, dass ich hier nicht trolle. :ugly:
     
  6. Nein, ich hab es zwar noch nicht ausprobiert, aber da ich auch so schon öfter Schlafstörungen habe, glaube ich dass Schichtarbeit da eher kontraproduktiv wäre.
     
  7. Soulreciever

    Soulreciever
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    Bei 7 Tagen am Stück arbeiten sehe ich keinen Vorteil.
    Besonders nicht bei lumpigen zwei freien Tagen.

    Ich arbeite im 12-Stunden-Schichtbetrieb. Es gibt nur Tag und Nacht.
    Der Vorteil ist das man den halben Monat frei hat. Das lohnt sich wenigstens.
     
  8. Xaviar Mr. Pain

    Xaviar
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    Das Problem bei Schichtarbeit ist halt, dass es den Schlafrhythmus komplett über den Haufen wirft und du dich dementsprechend viel öfters matt/ko fühlen wird. Außerdem ist tagsüber schlafen (selbst bei gleicher Anzahl von Stunden) einfach nicht so erholsam wie nachts schlafen.
    Darüber hinaus wird auch dein soziales Leben darunter leider, weil du eben oftmals abends/nachts (und vermutlich auch an den Wochenenden) arbeiten musst und damit halt zu den Zeiten, an denen die meisten anderen Leute frei haben.
    Als Ausgleich dafür kriegst du halt einen deutlichen Zuschlag zu deinem Gehalt. Du musst dir also überlegen, was dir wichtiger ist: Ein intakter Schlafrhythmus und ein besseres Sozialleben oder mehr Geld.
     
  9. Flachzange Like A Rolling Stone

    Flachzange
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    ne Zeitlang sicherlich, warum nicht... wenn man gutes Geld bekommt

    aber als Dauerzustand sicher nicht
     
  10. Deville.

    Deville.
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    Die zusätzliche Zeit wird schon mit zusätzlichen Ferien ausgeglichen, aber ich habe das Gefühl, dass mich die zusätzlichen Ferien nicht wirklich für die viel längeren Arbeitswochen sowie die Begleiterscheinungen entschädigen.
    Und das Geld benötige ich in der Tat nicht unbedingt, alleinstehend, kinderlos und ohne ausschweifenden Lebensstil reicht auch ein normales Gehalt...
     
  11. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Mit Sicherheit nicht.
     
  12. Ludwig

    Ludwig
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    Als Student habe ich das mal in den Semesterferien gemacht, 8 Wochen lang in einem 4-Schichtbetrieb, schwere körperliche Fliessbandarbeit bei hohen Temperaturen und schwerer Arbeitskleidung, 2 Wochen habe ich eine Doppelschicht gefahren (12 Stunden).
    Wenn man das ein Leben lang machen muss, macht einen das körperlich und seelisch fertig. Zumindest hätte es mich Weichei sicherlich stark abgestumpft. Aber um in kurzer Zeit neben dem Studium sehr viel Geld zu verdienen war es ideal. Und die Gewissheit dass das nur temporär und nicht von Dauer ist, liess es mich durchhalten.
    An ein normales, geregeltes Sozialleben war in der Zeit aber wirklich nicht zu denken. Besonders wenn man Doppelschicht fährt ist man nur am arbeiten, essen, schlafen. Mehr geht nicht.
     
  13. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    hab 4 Jahre im Wechselschichtdienst gearbeitet. Ich bin froh dass ichs rum hab und würd es nie wieder machen. 0 Freizeit, Schlafrhytmus ist fürn Arsch und für das bisschen mehr Geld? nein danke.
     
  14. Soulreciever

    Soulreciever
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    Na schau es dir mal ein halbes Jahr an, streich die Kohle ein.
    Und wenns nichts ist, dann reduzier wieder.

    Ich leide z.b. nicht unter dem Schichten und das obwohl ich seit Jahren 6-8 Nachtdienste im Monat mache, teils auf über 60 Wochenstunden komme und Feiertage schon lange nicht mehr das sind, was sie mal waren.

    Aber wenn ich mir Freunde von mir anschaue, wenn du denen ihren standardisierten Ablaufen nehmen würdest, hätten die ein echtes Problem :ugly:
     
  15. hugehand <b style="color: #0404B4">wullewupp kartoffelsupp</b>

    hugehand
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    Du wechselst innerhalb der sieben Tage von Früh auf Spät und Nacht? Was ist dass denn für ein Quatsch?

    Ich arbeite selber seit Jahren Schicht, aktuell zwei Wochen Nachtschicht (22.00 - 6.00 Uhr), eine Spät (14.00 - 22.00 Uhr) und eine Früh (6.00 - 14.00 Uhr). Dann gehts wieder mit zwei Wochen Nachtschicht von vorne los.
    Bisher hab ich keine Probleme, weder mit dem schlafen noch generell mit dem Umstellen zwischen den Schichten. Und gerade beim Freizeitplanen finde ich es sehr praktisch da ich Wochen und Monate im vorraus planen kann da ich weiß wann ich arbeiten muss. Ich hab feste Arbeitszeiten und Feierabend ist wenn Feierabend ist, wenn ich da bei einem Kumpel sehe der als Erzieher mal morgens, mal Abends, mal morgens und Abends, Wochenende usw. arbeitet völlig ohne System, das fände ich weitaus schlimmer.
     
  16. Preach

    Preach
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    Es gibt ja sehr viele unterschiedliche Schichtsysteme, darum ist das pauschal kaum zu beantworten.

    Ich persönlich arbeite Schicht ( 24/48 ), allerdings ist da viel Bereitschaftszeit mit drin in der man auch private Dinge erledigen kann. Und ich würde ums verrecken nicht mehr "normal" arbeiten wollen, also im starren "8-10 bis 16-18" System. Niemals.

    Ich mag es einfach auch mal um 11:00 Uhr unter der Woche brunchen gehen zu können, gerade im Sommer, die Supermärkte sind angenehm leer wenn ich einkaufe....
     
  17. Deville.

    Deville.
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    Ist in der Schweiz scheinbar recht üblich. In der Firma wo ich früher mal gearbeitet habe war es sehr ähnlich organisiert mit Wechseln der Schicht während der Woche. Fand ich schon damals für die Betroffenen nicht optimal gelöst, aber was da für Überlegungen dahinter stecken oder auch nicht gemacht wurde entzieht sich meiner Kenntnis. :nixblick:


    Danke für all eure Beiträge, helfen mir definitiv eine Entscheidung zu Fällen. :)
     
  18. spaghetti-o

    spaghetti-o
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    Der eine gewöhnt sich dran, der andere nicht. Und je nach dem wie das bei dir geregelt sein würde, kann es auch sein dass du flexibler wirst, wenn du dir nämlich deine Schichten selbst einteilen kannst.
     
  19. Das hört sich absolut ungesund. Was Schichtarbeit aber auch auch faktisch ist, das ist indiskutabel.

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...sg=AFQjCNGDRxtlV3Oh1nI3_HmmtZ8ZtMo0lg&cad=rja

    Ich würde es jedenfalls nicht machen. Geld ist nicht alles, so abgenutzt diese Plattitüde auch ist.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Juni 2012
  20. Akuma From Helli Moderator

    Akuma
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    Innerhalb D: zwischen den Schichten müssen zum glück 8 stunden pause sein, deswegen ist so ein wechsel von Spät auf Früh innerhalb eines so kurzem ryhtmuses nicht tragbar und auch nicht erlaubt :ugly:

    Ausserhalb D: du arme sau :ugly:

    Generell machen ja, aber idealerweise nur so lang es keine eigenen Kinder gibt. Von dehnen hat man mit schicht meist recht wenig. :yes:
     
  21. Kirk Furey

    Kirk Furey
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    Ich mach Kontischichten, Tag- und Nachtschichten im Wechsel jeweils 12 Std. Das nun seit zwei Jahren. Davor 5 Jahre im Dreischichtsystem.

    Das Dreischichtsystem hat mir ziemlich zugesetzt. Kontischicht momentan ist einfach super. Und die Kohle stimmt. :D:hoch:
     
  22. Akuma From Helli Moderator

    Akuma
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    Wobei man immer sagen kann, nachtschichten bringen zumindest in D. massiv geld ein :ugly:
     
  23. Deville.

    Deville.
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    Naja, wenn ich von Früh- über Spät- auf Nachtschicht wechsle und danach zwei Tage frei habe würde das schon passen. :ugly: Zudem hat das Unternehmen ja auch ein Interesse daran, dass die Mitarbeiter einigermassen ausgeruht zur Arbeit kommen damit möglichst keine Fehler passieren. Eine fehlerhafte Charge freigeben kostet schnell einmal mehrere 10'000 Euro.
     
  24. Ti1t

    Ti1t
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    Ich kenne jemanden, der Schicht gearbeitet hat und ich wurde fast behaupten er hat damit sein leben ein klein wenig ruiniert. Obwohl er da lange raus ist, hat er noch immer Schwierigkeiten mit dem Schlafrhythmus, ist ständig müde und kann abends nicht richtig einschlafen etc.
     
  25. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    +++

    ich hab seit 1 Jahr die Schichtarbeit hinter mir, bis heute hab ich keinen wirklich guten Schlaf
     
  26. Akuma From Helli Moderator

    Akuma
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    Dann ist das Unternehmen gelinde gesagt scheiße und ich würde mir das verbitten.

    Entweder 1-Woche(5-6 tage) eine Schicht und dann frei+woche darauf andere schicht oder gar nicht. Alles andere ist ne zumutung für den Arbeitnehmer.

    Bei so nem schichtwechsel würd ich mein Privatleben auch wegschmeißen können, das ist kein schichtsystem das ist schwachsinn. :ugly:

    Schichtarbeit ist nicht für jeden etwas, merkt man aber eigentlich recht schnell.
     
  27. take_O

    take_O
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    Ich habs auch mal ne Weile gemacht. Der Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht, war noch erträglich, auch wenn ich da schon wusste, dass ich die Firma wechseln werden, um wieder normal Tagsüber zu arbeiten.
    Später kam dann noch Nachtschicht dazu, und die hat mich echt platt gemacht.
    Ab 2 Uhr nachts, konnte ich mich eh nicht mehr konzentrieren. Teilweise bin ich dann einfach in die Umkleide gegangen und hab mich schlafen gelegt. Auch war ich trotz ausgiebigem Schlaf tagsüber, vor der Arbeit um halb 11, schon wieder hundemüde.

    Außerdem den ganzen Tag über ein totales Tief, auf nichts Lust.

    Ich würds nie wieder machen, nichtmal für den doppelten Gehalt.

    Gleichzeitig kenn ich andere, die viel lieber in der Spätschicht bzw. Nachts arbeiten. Kommt auch ganz auf die Firma und Kollegen an.
     
  28. pfui

    pfui
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    Vielleicht hat die Schichtarbeit auch nur seinen wahren Schlafrhythmus hervorgebracht. :nixblick: :ugly:
     
  29. Lurtz lost

    Lurtz
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    Kommt zwar auch auf die Schicht an, aber ich würde es nicht tun. Besonders Nachtschichten sind übel. Selbst wenn man Nachtmensch ist, nachts zu arbeiten ist nochmal was anderes...
    Ich mache es in meiner Ausbildung seit drei Jahren unregelmäßig und komme gar nicht damit klar. Essverhalten, Schlafrhythmus, das macht so einiges kaputt.

    Erzähl das mal Krankenschwestern oder Ärzten... :uff: Sonderregelungen ftw, wen interessieren schon Gesetze. Geht ja nur um Menschenleben, da kann man das schon tolerieren.
     
  30. Ich zähle noch den letzten Monat runter bevor ich aufhöre Schicht zu arbeiten, habe das jetzt 4 Jahre gemacht und ich würde dir nur davon abraten. Am anfang dachte ich man gewöhnt sich daran, aber ich bin einfach nur noch dauernd müde. Bei der Frühschicht hast du zwar um 14 Uhr Feierabend aber dafür bist du den restlichen Tag auch total am Arsch, bei der Mittagschicht kannst du wenn du um 22 Uhr Feierabend hast nicht sofort schlafen gehen so bleibt man dauernd bis mitten in die Nacht wach und beide Schichten merkt man auch am Wochenende weil man auch einfach nur noch das Bedürfnis hat zu schlafen oder garnicht shclafen kann. Und über Nachtschicht brauchen wir ja garnicht reden, ist zwar an sich kein Problem, allerdings kommen 2 Tage nachdem man fertig ist die Schlafstörungen. Also ich werde es nicht mehr machen, da das Sozialleben auch stark leidet.
     
  31. Shaquille

    Shaquille
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    der Leier
    Alle Leute, die ich kenne, die Schicht gearbeitet haben, fanden es nicht sonderlich berauschend. :nixblick:
     
  32. acer palmatum

    acer palmatum
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    Meddlfranken (tatsächlich)
    Nein, könnte ich auch nicht. Sogar in meiner Arbeitslosenzeit stand ich immer um die selbe Zeit (+/- 1 Stunde) auf - ist halt so drin.
    Zumal Schichtarbeit ganz leicht zu Schlafproblemen führen kann - ich bin froh das ich sowas nicht habe und habe da auch keine Lust drauf.
     
  33. Petrichor

    Petrichor
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    Habe ca. 2 Jahre lang in der Krankenpflegehilfe gearbeitet und würde es nie wieder tun. Das hat mich letztendlich auch von meinem damaligen Wunsch, Medizin zu studieren, abgebracht, weil mir nach etlichen Gesprächen mit Ärzten klar wurde, dass es zumindest in den ersten Berufsjahren kaum möglich sein wird, Arzt mit geregelten Arbeitszeiten zu sein.
    Ich kam mit den ungeregelten Arbeitszeiten so überhaupt nicht zurecht. Von Monat zu Monat ändert sich der Dienstplan und wenn jemand krank wird, wird der Dienstplan nochmal umgeworfen. Anfangs fand ich es noch ganz spannend, auch mal nachts im Krankenhaus zu sein, aber mit der Zeit wurde es für mich einfach zur Hölle. Ich konnte mein Privatleben absolut nicht planen und wenn meine Freunde im Sommer übers Wochenende beispielsweise mal spontan ans Meer gefahren sind, konnte ich nie dabei sein. Mir war dann völlig klar, dass ich mein junges Leben so - egal, ob als Krankenpflegehelfer oder als Arzt - nicht verbringen will.
    Allerdings scheine ich dahingehend auch sehr empfindlich zu sein, da es mich stressbedingt auch körperlich krank gemacht hat (ständige Erkältung, Gürtelrose etc.). An und für sich habe ich die Arbeit gerne gemacht und ich wäre auch gerne Arzt geworden, aber diese Arbeitsbedingungen, in denen man das Privatleben schon allein hinsichtlich der Planbarkeit ganz klar vernachlässigen muss, sind für mich dann doch ein deutlich zu starkes Contra-Argument.
     
  34. Ich hab nur mal 2 Wochen in einem Bergwerk geschuftet. Da gabs Schicht-, Gefahren-, Schwerstarbeiter- und was weiß ich noch alles für Zulagen. :ugly: So hat sich das für mich mit 900€ netto pro Woche schon gelohnt. Allerdings ist das Knochenarbeit und man kann danach fast nichts mehr machen außer schlafen und fressen.


    Auf Dauer wäre mir aber auch das zu wenig für Schichtarbeit. Für kurze Zeit ist das bei 20€ netto ok, darunter würde ich lieber hungern als mich so ausbeuten zu lassen. Kenne keinen langjährigen Schichtler, der nicht zumindest einen Schaden dadurch hat.
     
  35. skorpion

    skorpion
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    Ich Arbeite seit vielen Jahren Schicht von Montag bis Freitag immer im Wechsel Frühschicht (6-14 Uhr) Spätschicht (14-22 Uhr). An den Rhythmus gewöhnt man sich sehr schnell und man kann seine Freizeit gut planen. Verträgt auch nicht jeder aber ich find es gar nicht schlecht und will auch nicht so schnell darauf verzichten.
     
  36. Dead_Eye

    Dead_Eye
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    Österreich
    hab mal 2 monate schicht gearbeitet.

    3 Tage 1te
    3 Tage 2te
    3 Tage 3te
    3 Tage frei

    hab zwar 2200 € Netto bekommen, doch das ist es definitiv nicht wert
     
  37. Ich arbeite seit 14 Jahren im 3 Schichtsystem (Früh, Spät, Nacht) und mir gefällts.
    Ich habe einiges ausprobiert um damit zurechtzukommen.
    Ich mach einfach so, am ende der Schicht, als wäre 17:00, egal ob Spät oder Nachtschicht.
    Ich koche mir (nach der Nachtschicht) morgens um 10:00 mein Abendessen, ich wasche in der Spätschichtwoche Morgens um 1:00 mein Auto oder mache was im Garten.
    Allerdings habe ich mir abgewöhnt in der Nachtschicht herzhaft zu essen, da gibts nur Obst oder Gemüse.

    Allerdings muß da auch dein Familien und Freundeskreis mitspielen. Wenn du Nachtschicht hast und von 14:00 bis 20:00 schläfst, muss denen klar sein das es für sie wie Schlafen von 23:00 bis 6:00 ist.
     
  38. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Ort:
    pseudo-intälligentz gesegnet
    Dasliegt aber nicht an der Schicht, sondern eher an der Person. Wieso auch immer

    Das. Habe auch mal ein Jahr lng im Schichtbetrieb gewerkelt. Am Anfang nervt es ungemein. Wenn man sich, und vor allem das Umfeld, darauf einstellt ist es das normalste der Welt. Daher: Machen solange du selbst keine Familie etc hast, sonder "nur" Freunde
     
  39. chackalacka Mountain Dew süchtig!

    chackalacka
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    St@lker einen Papierstern angeklebt bekommen
    Wenn du die Möglichkeit hast es zu testen und später zurück zu wechseln würde ich es ausprobieren.

    Ich persönlich würde keine schichten arbeiten wollen. Kenne es nur von bekannten und die fanden es nie toll. Haben das nur wegen dem Geld gemacht, weil sie drauf angewiesen sind/waren.
     
  40. t-6 80plus-zertifiziert

    t-6
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    Hab mal 2 Jahre in einer Wache Schicht gemacht. 6 Tage 6-18 Uhr, 3 Tage frei, 6 Tage 18-6 Uhr.
    Keine körperlich anstrengende Arbeit und die Nachtschichten hatten einen gewissen Reiz wenn man in einem riesigen tagebauähnlichen Gebiet (mit klasse Ausblick in die Landschaft) inkl. Naturschutzflächen (mit Rotten von Wildschweinen und sonstigem Viechern) seine Runden fährt oder im Bürokomplex abschließt. Innerhalb einer Schicht im Wechsel mit einem anderen Kollegen in der Wache. Ohne Hörbücher gings bei mir auf Dauer aber nicht.
    Das Sozialleben leidet aber recht stark, eben weil der Schichtrythmus die Wochenenden unberücksichtigt lässt. Mit dem Schlafwechsel hatte ich durch die 3 Tage aber keine Probleme, obwohl ich ausgerechnet zu den Tagschichten Probleme hatte genügend Schlaf zu finden. Freitags 22 Uhr schlafen gehen, meh :ugly:

    Würde ichs noch mal machen... Vielleicht, wenn ich mich wieder in einer Lücke im Lebenslauf wiederfinden würde wie damals und sonst nichts anderes finde.
     
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