Black Mesa Mod - RELEASED

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von ERASER_M, 19. November 2008.

  1. dass es jemals rauskommt, oder, dass es schlecht wird? :ugly:

    dass weiß capcom auch... :wahn:
     
  2. nonplusultra

    nonplusultra
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    Ich find was das Storytelling angeht sieht man in HL2 eindeutig was Valve im Vergleich zu HL1 dazugelernt haben: eine spannende Geschichte erzählen.

    Dass sie tolle Shooter bauen können haben sie mit dem ersten Teil bewiesen, dass sie den dann auch noch schön verpacken können mit Teil 2. Bin mal gespannt was sie dann mit Teil 3 anstellen :D
     
  3. Keksus

    Keksus
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    HL2 find ich im Vergleich mit Black Mesa ehrlich gesagt ziemlich monoton und langweilig. :nixblick:
     
  4. The Doctor

    The Doctor
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    Ein was? :confused:

    Ich kenne einen, der HL1 nicht gespielt hat und stellenweise an Black Mesa verzweifelt. :ugly:

    Aber ich finde es ganz gut, dass man nicht alles vor die Nase gesetzt bekommt. Selbst in HL1 hat man die Wege eigentlich schnell rausbekommen. Zumindestens ging es mir so.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2012
  5. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Ich stimme dir zu einem gewissen Grad zu, nämlich, wenn man das gesamtprodukt betrachtet. Es gibt aber bestimmte Elemente, in denen Black Mesa (mehr noch als HL selbst) aktuelle Ego Shooter durchaus schlägt.

    Zwei fallen besonders auf:

    1. Echte Abwechslung: In Half Life ändern sich nicht nur periodisch Kulisse, Szenario und Waffenset, wie in vielen aktuellen Shootern, sondern es ändert sich oft auch sehr wesentlich meine ganze Optionenkonstellation. Große Gefechte auf offenen Flächen, Guerillakampf aus Abwasserkanaälen heraus, geschicktes Manövrieren zwischen Haftminen, an Tentakeln vorbeischleichen, etc..
    Wenn auch das meiste aus eher simplen Rätseln und ähnlichen Gefechtssituationen besteht, so lockert das Spiel doch immer wieder mit Passagen auf, zu deren Bewältigung teils massiv verschiedene Skillsets vom Spieler gefragt sind.

    2. Im Gameplay verankertes Narrativ. Die ersten drei Levels der Mod, "Welcome To Black Mesa", "Anomalous Materials" und "Office Complex" sind perfekte Beispiele, danach nimmt dieser Punkt leider massiv ab (daher wohl auch meine leichte Enttäuschung).

    Es gibt grundlegend zwei Ebenen, auf denen man über Story reden kann. Zum einen wäre da der übergeordnete, auf ein Finale hin fokussierte Bogen, der alle Einzelereignisse in einem großen verlauf einordnet. Der wird in Half Life sehr passiv und spärlich erzählt, das ist wahr.

    Dann ist da aber auch noch die Ebene der Einzelereignisse, die diesem Bogen seinen moment-to-moment -Inhalt geben, seine persönliche Bedeutung. Denn den Spieler berührt ja an sich nicht der große erzählerische Bogen, sondern die Ereignisse, die seinen konkreten Ereignisinhalt bilden. Diese sind es, die er jederzeit erlebt und in denen er direkt durch das Gameplay involviert ist.
    Und hier glänzt die Mod in den ersten drei Levels. Die Umgebung sagt mir permanent etwas über die Situation und meine Rolle in ihr. Daraus, was andere Personen in der Welt zu mir und über mich sagen, zeichnet sich ein schwaches aber vorhandenes Bild meines Charakters, durch das Belauschen von Gesprächen erfahre ich etwas über die Umgebung und die Menschen in ihr. Und zwar ganz organisch, nicht in Dialogsquenzen und Cutscenes, als hätte alle Welt nur auf mich gewartet, sondern aus der Situation heraus. Meine ganze Umgebung erzählt mir eine Geschichte über die Vorgänge in Black Mesa.
    Und dann wären da noch die Situationen nach dem großen Unfall. Das Spiel gibt mir auf Basis von extrem simplistischen Interaktionsmöglichkeiten immer wieder Entscheidungsmöglichkeiten, die kleine erzählerische Arcs formen. Kämpfe ich mit dem Wachmann zusammen? Überlebt er? Oder stirbt er und ich greife mir seine Waffe, um wütend den Zombie niederzustrecken?
    Versuche ich, all die Personen im Bürokomplex zu retten? Wenn ja, dann suche ich immer wieder Wege, Sicherheitssysteme abzuschalten, um sie sicher durch die Wirren des Unfalls zu bringen, nur um dann resigniert vor dem Aufzugschacht stehend zu realisieren, dass ich die sechs zurücklassen muss und wieder allein bin.

    Das alles sind kurze erzählerische Bögen, in denen meine Handlungen als Spieler die Geschichte mitformen, die ich erlebe. Das mag nur auf ganz atomarer Ebene geschehen, und dennoch ist es ein radikaler Unterschied zu Spielen, in denen jeder noch so atomare Teil der Geschichte durch Skripts erzählt wird, die ich nicht beeinflussen kann. Und es macht das Spielerlebnis meiner Ansicht nach auch deutlich immersiver.


    Dieses Niveau findet sich, wie schon gesagt, in der zweiten Hälfte quasi nicht mehr wieder und das ist sehr schade. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass Black Mesa einige Ansätze zeigt, die auch für aktuelles Gamedesign noch mehr als bedenkenswert sind.
     
  6. Würde Freeman anfangen zu sprechen, wäre die ganze Half-Life-Magie für mich dahin - denn "ich" bin Freeman, und wenn plötzlich irgendein Sprecher für Gordon sprechen würde, wäre ich nicht mehr Freeman, sondern würde nur noch Freeman spielen. Ich kann besser in eine stumme Figur eintauchen, aber das ist wohl ein subjektives Phänomen. In Dragon Age 1 war ich der Protagonist, im zweiten Teil hab ich ihn bloß gespielt.

    Ich sehe keine Diskrepanz zwischen Spieler und Freeman. Die mangelnde Kommunikation stört mich nicht, ich finde ich auch, das Gordon irgendetwas sagen müsste, ist mir nie als "Mangel" in den Sinn gekommen; aber es gibt hier anscheinend zwei Spielertypen: die einen kommen super mit einem stummen Gordon zurecht, die anderen stört das massiv.

    Die gut verkauften RPGs die Du ansprichst sind aber mittlerweile auch auf "Krawall gebürstet". Die Entwicklung von Dragon Age 1 zu 2 zeigt doch, wohin sich der Markt orientiert und ME wurde auch immer actionlastiger und grade der letzte Teil setzt ja auch auf viel "Feuerwerk" - sicherlich, es ist das Finale der Trilogie, aber auch hier merkt man dem Spiel an, dass der Massenmarkt seine Wunden hinterlassen hat.

    "Oldschool" ist schon ein überwiegend positiv besetztes Attribut, während "outdated" ausschließlich negativ behaftet ist. Das Lebenspunktesystem in BM ist ganz klar oldschool, ist aber keineswegs outdated. Man muss einfach mit mehr Bedacht vorgehen, während moderne Shooter viel zuviel verzeihen. Ist also durchaus eine spielerische Stärke.
     
  7. nonplusultra

    nonplusultra
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    Ernsthaft? Ich finds ehrlich gesagt genau umgekehrt. In HL2 hat man normale Shooterpassagen, das Boot, Gruppenkämpfe, Ravenholm, und immer wieder zwischendurch unterbrochen von den Dialogen die die Geschichte erzählen. Dann kommt noch hinzu dass man ab und zu Alyx dabei hat mit der im begrenzten maße, obwohl Gordon ja stumm ist, eine Interaktion während des Spiels stattfindet.

    Vom Gameplay her schenken sich die zwei fast nichts (vor allem wenn man jetzt Black Mesa betrachtet) aber ich finde das HL2 da doch abwechslungsreicher ist, man hängt halt nicht fast die ganze Zeit in der gleichen Forschungseinrichtung rum. Außerdem hab ich nach HL2 immer das Gefühl eine richtige Reise hinter mir zu haben und was man alles spannendes erlebt hat, das hab ich bei HL1 nicht.

    Vermutlich hab ich da aber auch einfac die rosarote Nostalgiebrille zugunsten HL2 auf und du zugunsten HL1 :D
    Das müsste man mal jemanden fragen der beide teile nicht gespielt hat und es am Stück durchzockt :D
     
  8. du "bist" ja nicht freeman. denn die freiheit auf irgendwie zu reagieren auf die aussagen anderer hast du nicht. insofern bist du als spieler der apathie des taumbstummen gordon ohnehin ausgeliefert. das ist dasselbe wie zB auch bei der zelda-serie, wo da immerhin link einen physischen ausdruck hat.
    das ist es imo besser, wenn entweder der protagonist selbst automatisch reagiert oder man die wahl hat, wie man denn nun reagieren will.

    großartig stören tuts mich auch net. nur immersiv wirkt es eben auch nicht. dazu ist das einseitige dialog-führen der npcs und deren künstliche auf-antwort-warten-pausen zu offensichtlich.

    DA ist ja nicht nur der einzige titel aufn rpg-markt. gibt da auch noch witcher, die elder-scroll und fallout serie und co. das sind nicht alles titel die auf bombast setzen. die genannten setzen auf ihre kleinen stories die sie im spielverlauf erzählen.

    oldschool mag bei dem core-gamer ein positiv besetzter begriff sein. im allgemeinen hingegen is das nicht unbedingt ein begriff mit dem man gerne wirbt.
    und von mir aus verwende halt den begriff altmodisch anstatt "outdated". natürlich kann man auch aktuelle spiele mit "altmodischen" spielmechaniken entwickeln, ob das dann ankommt is ne andere frage. und da hab ich halt meine zweifel ob ein BM als kommerzielles produkt sich heute gut vermarkten würde.

    ------------------

    hatte beide teile samt addons jeweils zum release gespielt und muss auch sagen, dass mir da hl2 besser gefallen hat. man erlebt da schon mehr. in hl1 gibts auch mal umgebunswechsel, aber nicht so oft und die spielmechanik hat keine kleine ausreißer wie eben zB eine bootsfahrt aus hl2.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. September 2012
  9. Fipse

    Fipse
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    Wer sagt eigentlich dass die Mechaniken altmodisch sind? Nur weil es Healthpacks gibt anstelle von Regenration? :ugly:
     
  10. das sagt der mainstream. altmodisch ist ja keine bewertung sondern eine feststellung.
     
  11. vvv

    vvv
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    Weiter vorn im Thread steht ja, dass dieses "Source SDK Base 2007" benötigt wird, bevor man BM starten kann. Nun habe ich - ohne zugehörige näher gehende Beschreibung - einen Patch gefunden, der das Spiel ohne Steam starten lässt. Bleibt die Frage, ob das nach erfolgreicher SDK- und BM-Installation der Fall ist oder aber auch die SDK-Installation überflüssig werden lässt. Da ja gewisse Dinge nie laufen, wie sie sollen, tippe ich mal darauf, dass man damit eventuell Steam als gestartetes Programm überflüssig macht, sich aber den SDK-Download nicht erspart. Insofern lädt Steam gerade jenes SDK-Paket.
    Ich habe Steam bisher nicht genutzt und daher würde ich mir das Programm gern sparen. Natürlich bräuchte ich dieses SDK dann eben auch nicht mehr, es sei denn BM braucht es zwingend, auch nach der Installation für den Spielbetrieb, quasi als Kernkomponente (wie vielleicht andere Spiele auch).
    Daher die Frage: kann ich Steam wieder deinstallieren, und BM bleibt im Gespann mit dem SDK erhalten (Programm wird getilgt, Ordnerstruktur inkl. Dateien bleibt erhalten)? Kann ich sogar das SDK vielleicht doch entfernen, und BM bleibt (kommt ja immerhin mit 7GB) spielbar?

    Klar, in Zeiten von TB und Co sind 2,4 GB für das SDK nicht viel. Aber genau diese 2,4 GB da, die 3,6 GB dort müllen mit der Zeit ein System (und sei es nur eine Partition) zu. Deswegen würde ich jene Dinge am liebsten direkt qua Nichtgebrauch entfernen, wenn sie nutzlos sind. Wenn sie nicht nutzlos sind, dann natürlich nicht. Bliebe aber in dem Fall Frage 1.

    Danke für eventuelle Antworten. :)
     
  12. Keksus

    Keksus
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    In HL2 stören mich erstmal wirklich diese langgezogenen Fahrzeugabschnitte. RUmfahren, aussteigen, Tor öffnen, einsteigen und zum nächsten Tor fahren. 2 mal wiederholen und fertig. Dann hat Half-Life 2 wesentlich weniger Gegnervielfalt. Combine, Zombies, Headcrabs, Barnacles und ab und an ein Airship oder ein Strider. Ob das nun rennende Zombies sind, oder normale und welche Waffen die Combine tragen macht für mich da keinen großen Unterschied.

    Bei Half-Life 1 und dementsprechend auch Black Mesa hat man Vortigaunts, das Militär, Zombies, Headcrabs, Houndeyes, Reptilien, Barnacles und ab und an solche Gegner wie die Fische, das große Flammenwerfervieh, die Tentakel, diese fliegenden Mininihilants, Grunts und auf Xen kommen ja auch noch paar neue dazu. Z.b. die riesige Spinne.

    Dazu passiert bei HL1 wesentlich mehr und es gibt mehr Abwechslung. Die Müllhalde, die Laborräume (gerne mal mit grüner Pampa verseucht), der Lambdakomplex, die Außengebiete, der Schienenabschnitt, später noch Xen. Half-Life 2 hat hier primär die sterilen Combine-Gebiete und Stadtlevel. Dazu noch ein bisschen Strand, Nova Prospekt und die Kanalisation. Dazu rennt man auch gerne ewig lange durch die selben Gebiete, wohingegen die bei Black Mesa häufiger wechseln.
     
  13. Fipse

    Fipse
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    Wirklich? Wo sagt der Mainstream denn das? :ugly:
     
  14. Keksus

    Keksus
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    Was ist überhaupt verkehrt, wenn es altmodisch ist? Die Regeneration wurde doch nur eingefügt, weil die Entwickler zu faul wurden auf das Balancing zu achten und Healthpacks entsprechend zu platzieren.
     
  15. schau dir die releasten spiele im genre und deren umsetzungen des health-systems an.
     
  16. So blöd das klingt: Damals war man es eben nocht gewohnt.

    Um mal bei Blast Pit zu bleiben, eigentlich sind genug Hinweise vorhanden. Ein rießiges Raketentriebwerk über dem Monster, eine Bedienkonsole mit dem "Start"-Knopf, daneben Kontrolleuchten für Treibstoff und Sauerstoff, welche nicht leuchten. Eigentlich liegt es da ja nahe, den zugehörigen Rohren zu folgen und das Zeug einzuschalten.

    Nur würde man heutzutage eben eine Art Zwischenziel bekommen, die einen darauf hinweist. Da merkt man eben recht eindeutig, was sich in den letzten 13-14 Jahren geändert hat.

    Edit: Mein persönliches Highlight von Black Mesa ist übrigens "Questionable Ethics". Nicht nur, weil man da viel Spaß mit den ganzen Spielereien und den Aliens haben kann, sondern auch weil man - noch deutlich besser als im Original - sieht wie die Soldaten die Wissenschaftler massakriert haben.
     
  17. Fipse

    Fipse
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    Das stört mich sowieso. Immer wenn ein Spiel angekündigt wird muss man groß die Innovationen anpreisen. Fehlen die kann es eh nur ein Flop werden. Warum nicht funktionierende Spielelemente behalten? Macht sich wohl schlecht in der Presse :ugly:

    Das ist kein Argument. Es gibt einfach keiner Alternativen. Man kann also nicht vergleichen :ugly:
     
  18. Das ist ein Punkt, den Cliff Blezinski in seinem AMA auf Reddit angesprochen hat, nachdem nach einem UT2004 Sequel gefragt wurde.

    Man kann es nicht richitg machen. Gibt es Änderungen, steigen einem die Fans auf den Kopf, gibt es keine Änderungen, wir das Spiel als UT2004 / Teil 2 bezeichnet und verkauft sich nicht. :ugly: :uff:

    Edit:

    http://www.reddit.com/r/IAmA/comments/zvrzf/i_am_cliff_bleszinski_design_director_at_epic/
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. September 2012
  19. Keksus

    Keksus
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    Ich find es jetzt noch besser, weil man sieht, dass die Wissenschaftler auch nicht ganz unschuldig waren. Kann mich kaum noch an das original Erinnern, konnte damals aber keinen Zusammenhang herstellen zu dem Leveltitel. Auch sieht man dort erstmals richtig, dass die Xen-Welt schon vor der Resonanzkatastrophe bekannt war.
     
  20. wieso kein argument? genau das ist die begründung für den begriff.
    wie gesagt, "altmodisch" ist keine bewertung, sondern eine feststellung.
     
  21. Fipse

    Fipse
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    Klar ist "altmodisch" eine Bewertung. Das wird in der Regel als etwas negatives angesehen :ugly:
     
  22. nur weil bestimmte begriffe von leuten als negativ angesehen werden, heißt das nicht, dass das deren bedeutung entspricht. altmodisch bedeutet nichts weiter, als, dass auf das es sich bezieht nicht mehr üblich ist.
     
  23. Lurtz lost

    Lurtz
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    Ich finde es eher erschreckend, wie wenig Valve dazugelernt hat. In Half Life passt die kaum vorhandene Interaktion mit den NPCs noch halbwegs ins Szenario und Gameplay. In Teil 2 ist es nur noch dämlich.

    Muss es aber gar nicht sein.
     
  24. Welche reinen Shooter nach HL1 haben das eigentlich besser gemacht? Immerhin konnte man ja in HL2 in Ansätzen ein paar Rebellen und Ant-Lions befehligen (was nicht immer super gut geklappt hat, ok). In Sachen Interaktion mit NPCs fällt mir grad ansonsten kein anderer Shooter ein, der die NPC-Interaktion jetzt soviel besser gemacht hat ... :confused: ... vielleicht stehe ich auch grade total auf dem Schlauch :D
     
  25. großartig interaktion im sinne von befehligen gibts bei taktik-shootern und richtige dialoge halt bei rpg-shootern wie deus ex und co. hab jetzt mal aber an klassische shooter gedacht, wo der protagonist auch selbst spricht. da sind mir folgende eingefallen:

    chronicles of riddick
    max payne serie
    grand theft auto 4
    no one lives forever serie
    prey
    splinter cell serie
    dead space 2
    resident evil 4 & 5
     
  26. Meiner Meinung nach stammte das gestestete Material (was die Katastrophe erst auslöst) ja von Xen selbst. In Blue Shift sieht man recht gut dass die Leutchen dort schon lange zuvor auf Xen waren und dort wohl rumgeforscht/Material abgebaut haben.

    Edit. _Inzwischen glaube ich auch eher dass das kein "Unfall" war der da in Half Life passiert ist. Mir kommt es, grade jetzt durch Black Mesa, irgendwie mehr wie ein groß angelegter Test vor ... als würde der G-Man gezielt nach so einem Kandidaten dadurch suchen wollen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. September 2012
  27. Shooter, in denen Protagonisten sprechen, sind mir auch eingefallen. Ausser Riddick hab ich all Deine genannten Titel auch durchgespielt - die Präsentation der Story ist bei den Titeln schon ganz anders als bei HL.

    Aber bei den reinen Interaktionsmöglichkeiten mit NPCs hat sich doch garnix getan. Man quatscht die halt an und die NPCs sagen was oder sie fangen scriptgesteuert von alleine an zu reden. Ich würde sogar sagen, dass HL hier ziemlich vorne liegt, da man viele Wachen und Wissenschaftler anweisen kann, den Spieler zu begleiten oder jederzeit zu warten. Ich würde das jetzt auch nicht als mega-interaktiv bezeichnen, aber in Deinen genannten Titeln kann man jetzt auch nicht viel mehr machen (die GTA-Spiele würd ich bei diesem Vergleich mal außen vor lassen).

    Ich kann halt die Kritik von Lurtz da nicht so ganz verstehen, dass die fehlende Interaktion in HL2 dämlich sein soll. Ich würde sogar sagen, dass HL2 unter den linearen Shootern ziemlich interaktiv ist, alleine schon durch die Physik, dadurch das die Fahrzeugsequenzen recht offen sind (man kann jederzeit aussteigen und erkunden), aber auch die kleinen Details bei den NPCs: wenn man "Fangen" mit DOG spielt, wenn Dr. Eli Vance darauf reagiert wenn man sich die Pinnwand in Black Mesa East mit der Schlagzeile "Earth Surrenders" ansieht, die schon von mir erwähnten Kommando-Funktion mit den Rebellen und den Ant-Lions ...
     
  28. wenn du bei den klassischen shootern bleibst.. klar, da is ja eigentlich auch net wirklich platz für npc-interaktion. aber da kommen wir dann auch zu der diskussion die es hier schon öfter gab, ob man bestimmte genre-abarten und mixes nun dazu zählen soll oder net.
    is deus ex n shooter? oder wie siehts aus mit dem relativ obskuren und unbekannten strife (basierend auf der doom engine)?
     
  29. Lurtz lost

    Lurtz
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    Die Diskussion gibt es hier alle 3 Monate, ich habe es vor kurzem schonmal ausführlich begründet: Mir gefallen diese pseudo-interaktiven Zwischensequenzen einfach nicht, bei denen man in Teil 2 wie ein stummer, armloser Fisch neben den teilweise minutenlang labernden NPCs steht und nichts weiter tun kann, als ihnen Bücher an den Kopf zu schmeißen.
     
  30. in black mesa zerspladdern sie immerhin, wenn man es oft genug macht :ugly:
     
  31. unreal ..hat nun HSDPA :ugly:

    unreal
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    Was auch irgendwie unlogisch ist, denn beim Leak wurden ja keine Daten gestohlen, im Sinne von das sie jetzt Sachen neu machen mussten.
     
  32. Welches ich jetzt abwechslungsreicher finde, kann ich noch nicht sagen, da ich BM noch nicht durch habe und Half-Life schon ettliche Jahre zurückliegt.

    Als ich aber damals zum ersten Mal Half-Life gespielt habe, welches einer meiner ersten Shotter sein sollte, habe ich nicht schlecht gestaunt. (Vorher hatte ich glaub ich Elite Force und Soldier of Fortune gespielt.) Am beeindruckensten fand ich damals die Fahrt in der Bahn zu Beginn. Aber auch die unglaubliche Größe des komplexes ist total faszinierend. Man is irgendwie hunderte Meter unter der Erde und überall sind irgendwelche Anlagen und Angestellte, die dort arbeiten. Dieses Gefühl ein winziger Teil in dieser risiegen Anlgae zu sein war einfach super. Und jetzt bei BM geht es mir wieder genau so. An seiner faszination hat das Spiel über die Jahre rein gar nichts verloren.

    Half-Life 2 ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele, welches ich einige viele Male durchgespilet habe, samt der Episoden. Aber BM ist einfach noch einen Teil "mysteriöser" und "abgefuckter". Half-Life 2 hat durch die langen Fahrten mit Auto und Boot so unnötige Längen drin. Ansonsten ist Teil 2 einfach top.

    Es wird langsam Zeit für Teil 3. Das wäre ein absoluter Blindkauf. Was hab ich mich seiner Zeit auf Half-Life 2 gefreut. Diese Vorfreude erzeugen heute nur noch sehr wenige Spiele.
     
  33. Na, wenigstens kannste da überhaupt was machen. Andere Spiele nehmen dem Spieler die Steuerungsgewalt und spulen einfach ne Cutscene ab. Und wenn die Mist reden kannst du denen noch nicht mal ein Buch an den Kopf werfen :ugly:.

    OK, also subjektive Ablehung dieser Erzählform. Mich zieht HL2 auch anno 2012 immer so rein - mir fällt das immer schwer zu begreifen, wenn Leute dies als furchtbar schlecht und dämlich empfinden - aber ist wohl wirklich so, entweder man mag das oder man mag es nicht.
     
  34. MichaelElf11

    MichaelElf11
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    :eek:

    Bin grad am downloaden, und freue mich schon extrem. HL1 war einer meiner ersten Shooter, wenn nicht sogar mein erster (Gab noch einige andere im selben Zeitraum, die ich spielte :ugly: ). War ein tolles Gefühl, zum ersten mal in nem Spiel ne Schusswaffe zu haben. :D
    Sind eigentlich auch Mod-Remakes zu Blue Shift und Opposing Force geplant?
     
  35. Nergal_

    Nergal_
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  36. liegt wohl auch daran, dass du bei hl dann in manchen szenen einfach feststeckst und dem gesabbel ausgeliefert bist, während du dich frei halt rumbewegst, bis die wache oder der wissenschaftler usw den weg freimacht für den weiteren levelverlauf. während in vielen anderen spielen wo der protagonist auch stumm is, man einfach vorbeirennen kann oder das ganze in einer abbrechbaren cutscene stattfindet (zB doom3, quake4).
     
  37. The Doctor

    The Doctor
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    Damals habe ich solche Spiele nicht gespielt. Habe HL1 und Addons erstes letztes Jahr gespielt. :D


    Habe Black Mesa jetzt auch "durchgespielt". Sehr schöne Mod. :yes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2012
  38. JerseyRyan

    JerseyRyan
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    Die Idee ist halt "show, don't tell" :nixblick:

    Nicht Gordon Freeman, sondern der Spieler, der hinter dem Bildschirm sitzt, soll ja die Geschichte erleben. Einfach einen Film abzuspulen ist da doch durchaus einfacher, als den Spieler selbst entscheiden zu lassen, was er sich ansieht. Zumal die Story in Half-Life ohnehin außerhalb der Cutscenes erzählt wird. Man denke nur an Black Mesa East, wie viele Details zur Hintergrundgeschichte man dort in wenigen Minuten erfahren konnte. Oder die Hintergrundgeschichte Portal 2.

    Black Mesa macht es da schon genau richtig. Dr. Breens Büro mit den ganzen Details in der Ausstattung ist einfach nur herrlich :D Ich mag diese klar erkennbare Liebe zum Detail. Das ist es, was für mich eine gute Geschichte ausmacht: Die Details.
     
  39. Eines darf man nicht vergessen: Valve wollte mit HL2 ja auch seine neue Source-Engine präsentieren - inbesondere die Mimik der Personen; während eine "Cutscene" als Ingame-Script abläuft, kann der Spieler halt während der Dialoge herumlaufen und die in Echtzeit berechneten Gesichtsanimationen bewundern (die waren für damalige Verhältnisse wirklich genial). Es steckt hinter dieser "Erzählweise" auch sicherlich ein gewisser technischer "show-off"-Faktor dahinter.
     
  40. So... ich bin gerade fertig mit Black Mesa und ziehe meinen Hut vor dem Team. Das Spiel hat mir wirklich viel Spass gemacht und mich richtig in Erinnerungen schwelgen lassen.

    Paar Sachen sind mir aufgefallen:

    - Im Vergleich zu aktuellen Spielen ganz schön derber Schwierigkeitsgrad. Fand ich aber super.

    - MOVEMENT!!!! Endlich mal wieder ein Spiel, das mit Autorun aktiviert zu nem halben Rennspiel mutiert. Früher waren doch alle Titel so, oder erinnere ich das falsch? Das hat mir am besten gefallen.

    - Der "berüchtigte" Duck Jump war an Bord. :)

    - Tja... Gamestar... Release jetzt schon fast ne Woche her und kein Wort in den News, kein kleiner Artikel oder gar Test. Da kommt schonmal so ne Perle EXKLUSIV FÜR PC raus, die auch noch für alle UMSONST ist und ihr bekommt es nichtmal hin, darüber was nettes zu schreiben. Sehr schade. Stattdessen nur Meldungen übers neue iPhone noch und nöcher. Da hätte man doch wirklich mal nen begabten Redakteur für abstellen können, der sich das zieht, in den ersten 12 Stunden durchknallt und dann ein Review verfasst. Irgendwie hätte ich das als langjähriger Leser von euch erwartet.
     
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