"Das ist wirklich unpassend heute.

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Ulla Eisbrecher, 26. Dezember 2011.

  1. Fried Hofsgärtner gesperrter Benutzer

    Fried Hofsgärtner
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    Darum gehts doch garnicht.
     
  2. Chris_Makin

    Chris_Makin
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    Welcher passt hier besser? Der :ugly: oder doch besser :no:? :ugly:


    Tolle Reportage. Sehr schön geschrieben und super zum Lesen, genau wegen solcher Sachen mag ich die Zeit auch.


    Es geht darin auch nicht um die Erwartung, dass man sie überall willkomen heißt und ihnen Tür und Tor öffnet und sie am besten im eigenen Bett oder in der teuersten Suite schlafen lässt. Es geht einfach um das Verhalten und Auftreten. Steht auch alles auf der letzten Seite.

    Das Zitat das arg auf der ersten Seite gepostet hat, zeigt das auch schon sehr gut. Was ist das für ein Menschenbild, wenn man seinem kleinen Kind erklärt, dass Obdachlose alles faule Feiglinge sind. Das ist auch mit nichts zu rechtfertigen.

    Und dass sie am meisten Hilfe von Leuten bekommen, die bestimmt nicht zu den Reichen gehören, spricht auch Bände.
     
  3. Jetzt mal ehrlich...
    Ich frage mich, ob alles, was da so geschrieben wurde, auch wirklich stimmt.
    Ich bestreite zwar nicht, dass die beiden dort durch die Gegend gelaufen sind und die Meinung der "Reichen" eher kritisch war, aber ob wirklich alles so stimmt.
    War da wirklich ein Kind was sowas schon gesagt hat, oder wollte man damit nur dramatisieren?!

    Ich erinnere mich noch gut an einen Spiegel-Bericht über "Seehofers Eisenbahnkeller", der zunächst sogar als beste Reportage ausgezeichnet wurde, sich hinterher aber rausstellte, dass der betreffende Autor kann nicht dort war und somit aus Erzählungen anderer schrieb...

    Also, so lange keine Kamera dabei war, muss man immer dem Autor glauben schenken, dass es auch wirklich so war ohne es zu wissen. Und selbst wenn eine Kamera dabei war kann man auch nicht immer glauben, dass es wirklich so war, da manches ja aus dem Zusammenhang gerissen und geschnitten wird.
     
  4. Chris_Makin

    Chris_Makin
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    Wenn man anfängt jeden Artikel und jede Reportage zu hinterfragen, wo soll man dann aufhören und was kann man dann noch glauben?

    Solange nichts darauf hinweist, dass das gelogen oder erfunden ist, halte ich das für wahr. Die Zeit ist jetzt auch nicht irgendeine Wochenzeitug und vor allem auch nicht im Axel-Springer-Verlag.
     
  5. UnknownX

    UnknownX
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    Auch wenn ich dich enttäuschen muss, aber du brauchst nicht glauben, dass ich so jemanden bei mir einziehen lassen würde. Hast ud nen Plan ob die Typen z.B. Drogen nehmen? Unwahrscheinlich ist das nicht und du brauchst nicht glauben, dass du sowas bemerkst. Schonmal mit Crystal Methabhängigen zu tun gehabt? Ich schon. Die leben so in ihrer eigenen Welt, alles was sie selbst denken ist richtig und vollkommen in Ordnung, alle Anderen haben unrecht. Und du willst so jemanden in deine Wohnung nehmen, in der alles im Überfluss steht?
    Den Spruch "Gelegenheit macht Diebe" gibt es nicht umsonst, das kannst du mir glauben und komm mir jetzt bloß nicht mit "Ich setze jeden Obdachlosen mit Drogenabhängigen gleich". Denn genau das tu ich nicht, nur du hast absolut KEINE Ahnung, wenn du da in deine vier Wände bittest. Ich würde das niemals machen.

    Aber mit deinem Beitrag bzgl. "jeder braucht ne Meinung und ladet seinen Dünnschiss ab" triffts im GSPB ganz besonders.

    @Arg: Es braucht wirklich niemand in unsererm Land betteln gehen und die Leute die es müssen, haben gar nicht das Recht in unserem Land zu sein. Und komm mir jetzt nicht mit Weltverbesserungsansichten, dass deren Umstände so schlecht seien, man das gar nicht wisse, warum sie in dieser Situation seien etc. Entweder sie sind legal in unserem Land, dann bekommen sie genug um nicht betteln gehen zu müssen (aber viel isses nicht, das weiß ich) und wenn sie illegal hier sind, dann muss man leider sagen, dass Gesetze da sind befolgt zu werden und diese Menschen eig. unser Land verlassen müssten (ein Hoch auf Recht und Ordnung...).

    Außerdem gehören viele auch zu einer Bettlervereinigung und man weiß nicht, wer letztlich am Ende sitzt und evtl. einen Gross des Geldes einsackt. Sry, aber Bettlern gebe ich auch kein Geld (und nicht weil ich geizig oder einfach nur ein Arschloch bin).


    Ich habe den Artikel auch nicht zuende gelesen, aber was soll denn die Quintessenz sein? Als ich in na Tanke gejobbt hab, da haben auch die ärmsten Säufer mehr Tirnkgeld gegeben als der Audi A8 fahrer. Ja und weiter? Brauchen wir wirklich einen Grund bzw. einen solchen Artikel um uns endlich wieder über soetwas echauffieren zu können ? Drum hab ich den Artikel dann auch nach Seite 1 geschlossen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2011
  6. Sawdust

    Sawdust
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    Wo steht das denn bitte? Ich hab' ihn zugegebenermaßen nur überflogen, aber alles, was ich gefunden habe, ist:

    Beispiel dazu vielleicht? Inwiefern "menschlich"? Was haben sie getan? Was haben sie gesagt?
    Da kann ein Artikel stilistisch noch so toll daherkommen; wenn eine solche Richtung mit solcher Vehemenz und ohne Grauzonen, sondern nur in Schwarz/Weiß vorgegeben ist, dann muss ich ihn nach der Lektüre als nicht lesenswert einstufen.

    Und gegen Die Zeit als solches habe ich noch nicht mal irgendwie was.

    1. Artikel sollten immer kritisch hinterfragt werden. Die Zeit ist an und für sich ein seriöses Blatt. Aber das heißt eben leider nicht, dass jeder Artikel gut oder richtig sein muss. Es gibt MEHR gute Artikel als in manch anderen Zeitungen, aber eben auch die berühmten Ausreißer nach unten.

    2. Was die Autoren hier durchgeführt haben, war ein Versuch. Hinter jedem Versuch steckt eine bestimmte Motivation, ansonsten würde man ihn nicht durchführen. Außerdem besitzt man häufig (aber nicht immer) bereits eine bestimmte Erwartung an den Versuchsausgang. Sollte der Versuch nun nicht in die gewünschte Richtung verlaufen, kann man
    a. das Ergebnis annehmen oder
    b. das Ganze etwas frisieren, um die eigenen Erwartungen erfüllt zu sehen.

    Frage: Würde man den Artikel hier verlinken, wenn herausgekommen wäre, dass es zum einen Menschen gibt, die Obdachlose aufnehmen und zum anderen Menschen gibt, die diese nicht aufnehmen - und es ziemlich egal ist, wie "reich" sie sind?

    Nur, damit man auch das immer im Hinterkopf behält. Und nein, das soll nicht heißen, dass dieser Artikel erstunken und erlogen ist. Aber eben ggf. frisiert, was ich mit meinen obigen Einwänden zum Ausdruck bringen wollte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2011
  7. The Fence

    The Fence
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    draußen vom Walde komm ich her!
    Es geht doch nicht darum, das sie unbedingt in de Häusern der Reichen schlafen möchten. :spinner:

    Sie suchen nach Hilfe, in irgend einer Form. Eine Bleibe kann dazugehören, aber das ist doch nicht das, worauf sie es jetzt abgesehen haben.

    Der Punkt ist doch eher die geistige Haltung, und wie die beiden behandelt wurden. Das sie dne Reichen quasi gar nicht unter die Augen kommen durften. Das man ihnen wenn überhaupt nur peinlich berührt und unter vorgehaltener Hand hilft.

    Und wieso man ihnen bei der Charityveranstaltung gerade mit dieser Begründung eine Abfuhr erteilt.. das zeigt doch erst recht, das die Reichen nur gutes tun, wenn sie sich damit profilieren könnten.
    Wer wirklich helfen möchte, der kann das immer. Würde dieser Gedanke die Besucher/Veranstalter treiben, hätten sie ihnen gleich ein Bett besorgt und zwei Teller Essen hingestellt.
     
  8. Chris_Makin

    Chris_Makin
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    Beispiel wofür? Was diese Personen getan haben? Steht doch im Text :ugly: Das waren die einzigen Leute, die sie nicht behandelt haben als wären sie minderwertig (mal abgesehen von der Frau bei der sie aufs Klo durfte. ) und ihnen was zu Essen gegeben haben.

    Ich weiß, ich hab auch schon Mist in der Zeit gelesen. Die Reportage finde ich aber nicht schlecht. Klar hatte man Vermutungen, die wurden auch erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.
    Ob diese Reportage jetzt wirklich stimmt, kann keiner von uns sagen, das ist einfach nicht überprüfbar. Entweder man glaubt es oder man glaubt es nicht, das hängt auch ganz davon ab was man glauben will :ugly:


    Und der Artikel würde bei einem anderen Ergebnis natürlich nicht verlinkt, das wäre auch unspektakulär und man könnte sich über nichts empören.
     
  9. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Nicht einmal ist gut. Schon normale Leute sind oft genug am Amt verzweifelt.

    Und die meisten Leute sind ja nicht obdachlos weil sie "normal" sind.

    Werden aber gerne so behandelt. Da sind dann auch schwere Alkoholiker voll arbeitsfähig das heißt selbst wenn sie eine Wohnung haben, haben sie diese nicht lange weil irgendwann Sperrungen folgen.
     
  10. pfui

    pfui
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  11. Eigentlich eine schöne Weihnachtsgeschichte.
     
  12. Offtopic: wtf ist denn hier los? Wird mittlerweile jeder zweite Stammuser gekickt? :uff:
     
  13. wollinux

    wollinux
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    Ich lese hier schon fast ein Jahrzehnt mit, aber was hier in letzter Zeit abgeht, kann ich auch nur als merkwürdig bezeichnen.

    Back to topic:

    Man darf auch nicht alle reichen Leute über einen Kamm scheren. Meine Chefin hat viel Geld und spendet auch einiges davon. Es gibt schon auch viele reiche Leute, die sich für Arme einsetzen.

    Die wenigsten würden einen Menschen bei sich zu Hause wohnen lassen, den sie nicht kennen, ganz unabhängig davon, ob der nun reich oder arm ist.
    Was zu Essen, ein bisschen Geld oder eine Tasse warmer Tee sollte allerdings schon drin sein.
     
  14. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    pseudo-intälligentz gesegnet
    Letztens hat mich einer gefragt ob ich 1.65€ hätte, da er sich selbst etwas kaufen wolle für Weihnachten.
    Hab ihm dann 1€ gegeben, unter der BEdingung das er sich keinen Schnaps kauft. War er mit einverstanden. Er hat dann nach Bier gefragt, was erlaubt wurde. Also einfach vorgeben was sie sich kaufen dürfen :teach:
     
  15. Satire?
     
  16. ive29r

    ive29r
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    Mêlée Island
    Naja, alles andere als überraschend. :fs:
     
  17. qsc

    qsc
    Wie kann man eigentlich einem Menschen, der fast nichts hat auch noch seine Wahlfreiheit nehmen?
     
  18. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    allen guten Geistern verlassen
    Mit der Interpretation des Artikel gibt's für meine Begriffe einige Probleme. Zum einen legt er den Schluss nahe, dass Reiche weniger hilfsbereit sind als arme.
    Doch ich würde mal stark behaupten, ein Kronberger spendet freiwillig im Durchschnitt einen wesentlich höheren Geldbetrag an wohltätige Zwecke an ein Neuköllner. Von gezwungenen Beiträgen zum Sozialsystem (Steuern usw.) mal ganz zu schweigen.
    Wie definiert man das nun also? Ist der durchschnittliche Kronberger weniger hilfsbereit, weil er in einer einzigen Situation weniger hilfsbereit gehandelt hat? Oder ist es hilfsbereiter, weil er im Durchschnitt erhebtlich mehr monetär für solche Zwecke aufwendet? Das ist eine offene Frage, man sollte nur eben keine voreilige Schlüsse ziehen (mal ganz abgesehen von der Thematik, dass ein Artikel, der auf Erfahrungen mit 2-3 Personen basiert, alles andere als repräsentativ aus statistischer Sicht ist).


    Zudem ist "hilfsbereit" ein dehnbarer Begriff - hilfsbereit gegenüber dem wenn überhaupt?

    Ich glaube, jeder Mensch der Welt ist immer offener und hilfsbereiter gegenüber Leuten, mit denen man möglichst viele Gemeinsamkeiten hat. Da muss man nur mal anschauen, wie sich Deutsche in Urlauben immer zusammenrotten - Gemeinsamkeit (oder zumindest Ähnlichkeit) verbindet. Und das gesellschaftlichen Leben der ärmeren Leute in Neukölln ist sicher näher dran an dem der Journalisten als das Leben der Reichen in Kronberg, da gibt's keinen Zweifel.

    Man könnte das selbe Experiment ja mal machen, indem man einen fein aussehenden Anzugträger nach Kronberg schickt oder nach Neukölln und ihn jeweils nach einem Euro für ein Telefongespräch oder sonstwas fragen lässt. Wo denkt ihr wohl, würde er nun mehr Hilfe bekommen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Dezember 2012
  19. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Ich helfe niemandem, indem ich mit meinem Geld dazu beitrage, dass er sich eine Leberzirrhose ansäuft.
     
  20. qsc

    qsc
    Klar, muss ja automatisch ein Alki sein. Dann mal besser den Kommandoton anschlagen und ihm sagen, was gut ist für ihn. Weiss er ja selber nicht, sonst wär er ja nicht da, wo er jetzt ist. Genau so wie bei den Afrikanern.
     
  21. Ich habe noch nie jemandem auf der Straße etwas gegeben. Nicht weil ich nicht gerne Leute, die es nötig haben, unterstützen möchte oder weil ich nicht genug Geld hätte. Der Grund sind die gefühlt vielen schwarzen Schafe da draußen. Einmal habe ich beobachtet wie ein Obdachloser eine Brezel, die ihm eine Frau gekauft hatte, wegwarf, vor kurzem hat mir einer hinterhergespuckt weil ich ihm nichts gab. Und das sind so Geschichten, die ich auch immer wieder höre.
    Das können Einzelfälle sein, aber ich möchte einfach nicht an einen solchen Fall geraten. Da spende ich mein Geld lieber - und das tue ich auch regelmäßig - an wohltätige Organisationen.
     
  22. qsc

    qsc
    Sag dir doch einfach selbst dass das nun mal die 33 Prozent* Arschlöcher sind, die es überall gibt.

    *Variable Quote abhängig von der persönlichen Lebenseinstellung
     
  23. pfui

    pfui
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    Wenn ich den alten Artikel richtig in Erinnerung habe, haben sie dort doch direkt an den Wohnhäusern nach Hilfe gefragt. Dort irgendjemand fremdes hereinzulassen ist meiner Meinung nach auch etwas völlig anderes, als jemand einen Schlafplatz zu organisieren.

    Ehrlich: Würdet ihr eine fremde Person in eure Wohnung lassen, sei es nur, um die Toilette zu benutzen? Man hört einfach zu viel von Betrügern und Trickdieben, die so vorgehen... Ganz abgesehen davon, dass es sich bei reichen Leuten eher lohnen würde, sie auszurauben. :ugly:
     
  24. Hoffentlich die mit den pompösen Charity-Empfängen.
     
  25. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Das Ergebnis halte ich bei dem Begriff der Hilfsbereitschaft für relativ irrelevant, was für mich zählt ist Aufwand und Mitgefühl. Wenn ich jährlich 0.1% meines Jahresgehaltes von einem Konto zu einer wohltätigen Gesellschaft transferriere ist das Ergebnis evtl. ganz nett, aber das setzt null Beschäftigung mit den Bedürftigen voraus und auch keinerlei Empathie. Da ist es für mich sozial deutlich mehr wert, wenn sich eine Person einen Tag Zeit nimmt und eine Unterkunft und einen Job organisiert, weil sie schlicht und ergreifend echtes Mitgefühl hat und wirklich an einer Besserung für diese Person interessiert ist.
     
  26. acer palmatum

    acer palmatum
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    Meddlfranken (tatsächlich)
    Nein, und nicht weil es bei mir irgendwas zu holen zu gäbe. :no::ugly:
     
  27. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    allen guten Geistern verlassen
    Verstehe ich auf jeden Fall. Aber selbst das könnte man daraus finde ich noch nicht schlussfolgern. Dass ich "nur" Geld spende heißt es ja nicht, dass ich mich nicht genau mit den Auswirkungen beschäftige. Es würde ja durchaus Sinn machen zu überlegen, wie man am besten helfen kann - und dabei zum Entschluss zu kommen, dass man effektiv sehr viel mehr Gutes tut, wenn man 10 Stunden mehr im Jahr arbeitet und den Lohn dafür an Dritte Welt Länder spendet und damit möglicherweise dutzende Leben rettet, als wenn man 10 Stunden aufwendet um einem Bedürftigen in einem Land mit sehr gutem Sozialsystem ein Schlafplatz für eine Nacht zu organisieren.
    Bei letzterem würde man sich wahrscheinlich subjektiv besser fühlen, weil man viel direkter das "Feedback" und die Dankbarkeit mitbekommt. Aber das würde die Spende ja sogar noch besser erscheinen lassen: Man hilft, obwohl man dafür keinerlei Bestätigung erfährt.
     
  28. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Natürlich kann man auch mit Geld einiges bewegen, aber durchschnittlich denke ich, dass man sich bei einer Überweisung deutlich leichter tut, als bei direkter Hilfe, wo man sich auch noch direkt mit den Betroffenen beschäftigt. Das sieht dann natürlich anders aus, wenn man eine eigene Stiftung hat, sich dafür regelmäßig einsetzt und viel Zeit und Geld dafür investiert, das will ich nicht kleinreden.
     
  29. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Heute auf Krawall gebürstet?
     
  30. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    allen guten Geistern verlassen
    Wenn man 4 bezahlte Überstunden im Monat mehr machen würde könnten wahrscheinlich gerade Leute in hochbezahlten Jobs (= Kronberg) auf einen vierstelligen Betrag kommen - damit könntest, wenn du es jeden Monat spendest, du mehr als 50 Kinder in Afrika durch die Schule bringen. Da will ich einmal sehen, wie man mit der gleichen Zeit Gemeindearbeit ein ähnlich wohlbringendes Ergebnis schaffen kann. Das bleibt gleich, wie man es dreht und wendet - wenn der eigene Stundenlohn im Job höher ist als der Lohn einer Person, die eine bestimmte Aufgabe erledigt, die man ansonsten selbst ehrenamtlich machen würde, dann ist es von der gesellschaftlichen Wohlfahrt einfach sinnvoller, selbst zu arbeiten und entsprechende Beträge zu spenden.

    Selbst wenn du sagst, dass man dann persönlich weniger involviert ist (wovon ich noch nicht einmal garantiert ausgehen würde) - das nutzt herzlich wenig, wenn du dann im Endeffekt weniger Personen dadurch helfen würdest.
     
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