Was habt ihr zuletzt durchgezockt...Impressionen und Meinungen

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von teefax, 15. Juni 2008.

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  1. DaMasta123

    DaMasta123
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    Spec Ops - The Line

    Dieses Wochenende Spec Ops beendet. Ich muss sagen es hat mir sehr gut gefallen. Rein spielmechanisch nur Standard, aber das wird meiner Meinung nach durch das außergewöhnliche Szenario und Geschichte völlig ausgeglichen.

    Das Spiel hat wirklich eine paar WTF-Momente und es ist interessant immer weiter durch Dubai vorzudringen und dabei zuzusehen wie alles den Bach runtergeht :ugly:

    8/10
     
  2. DaMasta123

    DaMasta123
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    Edit: Sorry für Doppelpost
     
  3. Giftalarm

    Giftalarm
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    Dishonored

    Ich bin etwas zwiegespalten. Das Spiel ist eine technisch saubere Umsetzung und hat ein tolles Artdesign. Gameplay und Leveldesign funktionieren sauber und bieten auch wirklich verschiedene Möglichkeiten und Lösungsansätze und nicht nur eine Illusion.
    Die Charaktere bleiben leider sehr blass, darunter leidet die Gesamtstory. Die einzelnen Level sind jedoch in sich schlüssig und vermitteln einen breiten Eindruck der Spielwelt, daher stört die schwache Inszenierung des Plots nicht sehr.
    Das große Problem ist das Moralsystem. Das belohnt offensichtlich friedliches Vorgehen, man kann aber gefühlt 90 % der Gadgets und Fähigkeiten nicht nutzen. Experimentiert man mit den Möglichkeiten, die das Spiel bietet und bringt damit die Gegner zwangsläufig um, erhöht sich der Spielspaß und die Abwechslung deutlich, jedoch bestraft das Moralsystem dieses Vorgehen. Das ist ein grober Designschnitzer und sollte es einen Nachfolger geben, sollte der auch für die mordfreie Spielweise mehr Möglichkeiten anbieten.
     
  4. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Wendy - Sarahs großer Traum

    Nettes Adventure so ab 10 Jahre, grafik ist ganz hübsch, die SPrachausgabe ist gut, die Rätsel sind sehr leicht, und leider hat es diverse Plotstopper bugs, es geht halt einfach manchmal nicht weiter, und man darf den letzten Spielstand laden. Sehr nervig...

    Die Geschichte ist zwar spannend, aber das ganze leider sehr kurz, 2 Stunden und man ist durch...

    Wertung: 64% (abgewertet wegen Bugs)
     
  5. Crusha K. Rool der komische Kauz

    Crusha K. Rool
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    Hab the Walking Dead durch.

    Gefallen hat mir, dass es keine besonderen Achievements gab, nach denen man aktiv suchen musste, sodass man sich voll auf die Story konzentrieren und auch seine Entscheidungen frei wählen konnte, ohne irgendwas "optimal" machen zu wollen.

    Die Story hat mich auch gepackt, das sieht man selten in einem Spiel.
    Einziger Wermutstropfen war, dass sich die Entscheidungen nicht wirklich stark ausgewirkt haben. Den Tod von Charakteren kann man nicht wirklich verhindern, höchstens hinauszögern. Wenn das Spiel will, dass jemand stirbt, dann stirbt er auch. Wahrscheinlich hätte man sonst zu viele verschiedene Dialoge schreiben müssen oder mehr Sprecher bezahlen müssen, die dann vielleicht nur ein Bruchteil der Spieler überhaupt zu hören bekommt.
    Eine Story, die wirklich von den Entscheidungen des Spielers beeinflusst wird, gab es also nicht. Vor allem in der letzten Episode kam es mir fast schon zu aufgesetzt vor, wie das Spiel plötzlich meint noch mal über die vorausgegangenen Entscheidungen des Spielers reflektieren zu müssen, weil man es sonst auch nicht passend unterbringen konnte.

    Ich hoffe, in die Richtung wird in der nächsten Season was getan. Quasi wie die Evolution von Fahrenheit zu Heavy Rain.
     
  6. Meatbug

    Meatbug
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    Spec Ops: The Line

    Nach eingem überlegen hatte ich dann doch mal bei ner Aktion bei Steam zugegriffen, da dem Spiel gegenüber ja viel Lob ausgesprochen wurde.

    Und...wow....wie sich das gelohnt hat!

    Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber es war...erfrischend, anders.
    Gerade weil es so zum nachdenken anregt, die Konsequenzen des eigenen Handelns so ungeschönt aufzeigt und das Thema Krieg einfach mal anders anpackt und darstellt als der Großteil der restlichen Militärshooter.

    Großartig! Sollte mehr Spiele dieser Art geben.

    Ich find auch den Satz von Alec Meer Link sehr treffend:
    "One thing’s for sure: I feel sick at the idea of playing another shooter any time soon."

    10/10
     
  7. ParaBellum Panzerhamster

    ParaBellum
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    30000 ft and climbing...
    I am alive

    Fazit: Nettes Spiel für Zwischendurch.

    Beworben als postapokalyptisches survival adventure game ist es im Grunde ein recht simples Kletterspiel mit wenigen Kampfeinlagen und allerdings sehr schöner Atmosphäre. Nicht schlecht, aber leider wurde gerade beim Kampfteil viel Potential verschenkt da sich Kämpfe leider immer gleich abspielen.

    Und das Ende ist schlichtweg eine Frechheit. Entweder ist das einer der dreistesten Cliffhanger der Spielegeschichte oder dem Studio ist irgendwo in der Mitte der Story einfach das Geld ausgegangen.

    7/10.
     
  8. Grimmley

    Grimmley
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    Far Cry 3

    Was für eine positive Überraschung!

    Habe bisher keinen Teil in der Reihe ausgelassen. Vom direkten Vorgänger, bei dem sich UbiSoft ja das erste mal versuchen durfte, war ich allerdings unterm Strich enttäuscht. Angesichts dieses Vertrauensverlusts in die Serie, hätte ich den dritten Teil wohl auch zunächst liegengelassen. Wie gesagt hätte, wäre da nicht der fällige Grafikkartenkauf und AMD mit seinem "Never Settle" Angebot daher gekommen.

    Die Open-World Konzept, sowie die Story sind ja nicht zuletzt von der Presse bereits sehr gelobt worden. Und der gängigen Kritik kann ich mich auch nur anschließen: Es macht ungeheuer Spass, über die wunderschöne Tropeninsel zu streifen, Außenposten zu befreien und hier und mal eine der Nebenaufgaben zu absolvieren. Der Kritikpunkt der mangelnden Abwechslung bei den Nebenmissionen ist sicherlich berechtigt. Aber zum einen muss man ja nicht alle machen. Zum anderen finde ich, dass das Gameplay an sich innerhalb stets den nötogen "Pepp" hereinbringt. Zumindest immer dann, wenn man irgendwas befreien oder töten soll. :ugly: Es macht einfach Freude, stets auf neue zu überlegen, ob die Rambo- oder Stealth-Herangehensweise die bessere Wahl ist. Spass haben mir beide gemacht.

    Grafik, Sound und Steuerung setzen vielleicht keine neuen Maßstäbe, sind aber grundsolide. Auch die Story wusste bis zum Schluss zu gefallen. Für meinen Geschmack allerdings weniger wegen des Plots, sondern schlichtweg wegen ihrer hervorragend inszenierten Protagonisten. Wenn Spiele künfitg öfters mit Charakteren vom Kaliber eines Vaas oder Sam besetzt würden, könnte ich fast über die ein oder andere 08/15-Story hinwegsehen.

    Wenn Far Cry 4 nochmal eine Schippe drauflegt, dann sehe ich da durchaus Potential für eine Bestwertung. So bleibt der dritte Teil für mich ein tolles, wenn auch nicht perfektes Open-World Erlebnis, welches ich so nicht auf der Rechnung hatte.

    9/10
     
  9. bastiweb

    bastiweb
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    Mass Effect

    Ich habe mir die Trilogie neulich geholt, weil ich mal wieder ein Spiel mit guter Story brauchte und ich muss sagen, es ist eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Ich bin bereits auf die nächsten Teile gespannt, vorallem auf das Finale, welches alle so doof fanden. Bis jetzt hat BioWare mich am Haken.
     
  10. Bei mir hat die Motivation stark nachgelassen, nachdem ich Vaas geschafft hatte. Hoyt war einfach ein zu flacher gegenspieler, während vaas ein Charakter war. Die ganze Südinsel war meiner Meinung nach nicht mehr wirklich erfüllend und im Vegleich zur HAuptinsel habe ich dort auch nur noch wenig zeit verbracht.

    Für mich aber immer noch eine 7/10
     
  11. Assassins Creed 2

    29 h habe ich zum durchspielen gebraucht. Habe alles wichtige gemacht was es zu machen gab. Ausgelassen habe ich am Ende sämtlichen NPC Minimissionen ala Rennen durch die Stadt, Wahllos Mordaufträge oder untreue Männer verprügeln. Sah da nach dem x-ten Auftrag keinen sinn mehr drinn genauso wie bei dem Federn sammeln, besonders da Geldprobleme so oder so sehr schnell der Vergangenheit angehören. Am Ende hatte ich über 300.000, wobei ich die letzten 9 Spielstunden garnicht mehr zur Villa zurück gekehrt bin um mir mein Geld abzuholen, da ich ja eh schon alles käufliche erworben hatte. :yes:

    Unfassbar wie am Ende das Spiel noch in die länge gezogen wurde! So richtig wie ein alter eckiger, nach nichts schmeckender Kaugummi. :ugly: Warum ich nochmals in ganz Florenz um mich morden musste werde ich nie verstehen. Die ganzen Geschehnisse passten irgendwie nicht ins Gesamtbild und wirkten nur extrem billig.
    Verstecken wir mal den Edensplitter in einem Bauerndorf mit einer mickrigen Burg, die sogleich überrannt wird nur weil die Burgherrin mit 6 Soldaten auf den äußeren Höfen unterwegs war. Srsly? :ugly: Und warum kam grade da der erste auf die Idee Ezio ein Messer in den Bauch zu stecken? Natürlich nur damit der total überflüssige Mönch noch ins Spiel kommt, damit die Spielzeit nochmals künstlich um ca. 2 Stunden gestreckt wird. Bin mir nicht sicher, aber der war so unwichtig und unnötig, dass ich meine die haben dem nicht mal ein Portrait in der Villa spendiert. Apropo Messerattacke auf Ezio, dort wurde er gleich bewusstlos, aber als der Spanier einen absticht kann man direkt danach weiter laufen und mit ihm noch kämpfen. :uff:

    Naja insgesamt würde ich dem Teil eine 6/10 geben. Diese unheimlich schlechten gestreckten Spielinhalte kann ich nicht verzeihen! Der Anfang war gut, die Neuerungen zum ersten Teil klasse, die Grafik ansehnlich und die Städte hübsch gebaut! Aber ich ahne ähnliches bei den anderen 2 Bruchstücken des 2ten Teils. :D Alleine schon der Gedanke, dass ein Teil in 3 einzelne Spiele aufgesplittet wurde. :no: Da liegt bestimmt noch einiges an Frust vor mir.
     
  12. Granock

    Granock
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    GTA IV

    Wow, was für ein Spiel :) Riesen Umfang, superbe Musik, tolle Charaktere und in meinen Augen auch eine sehr gute Story. Für mich klar eine 10 von 10!
     
  13. Herr Bu

    Herr Bu
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    Jetzt hast du mir echt meine Vorfreude auf AC 2 geraubt. Gerade erst im Steamsale geholt. Leider bin ich so ein 100%-Spieler und es ärgert mich dann immer, wenn die Fleißaufgaben zu nervig sind, obwohl ich schon recht tolerant bin.:ugly:
    Sollte ich mir eigentlich die Story von AC 1 vorher kurz noch zu Gemüte führen?
     
  14. Skil gesperrter Benutzer

    Skil
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    Wenn's nur darum geht, die Story zu erfahren, ja, wenn's darum geht, das Spiel zu spielen, ganz besonders als 100%-Spieler, lieber nicht, nein. :ugly:
     
  15. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Motherboard:
    MSI B550-A Pro
    RAM:
    2x16GB Corsair DDR4 3200
    Laufwerke:
    Samsung 870 EVO 250GB
    Sasmung 860 EVO 1TB
    Crucial MX500 1TB
    Soundkarte:
    Topping DX 5 II
    Gehäuse:
    Fractal Torrent (Seitenteile gedämmt, Lüfter entkoppelt)
    Maus und Tastatur:
    Pulsar Feinmann F01
    Luminkey LK75 V2 (Akko Cream Blue V5, Maiz Stabs, Custom Keycaps)
    Betriebssystem:
    Microsoft Windows 10
    Monitor:
    EIZO EV2781
    Waking Mars

    Leben schaffen, anstatt Leben zu nehmen. Die Grundprämisse allein fällt schonmal durch ihre Seltenheit auf. Aber auch die interessanteste Grundprämisse garantiert noch lange kein interessantes Erlebnis.

    Worum genau geht es also in Waking Mars? Die zu einer etwas detaillierteren Grundidee ausformulierte Prämisse dreht sich um ein recht einfaches Sci-Fi Szenario. Auf dem Mars wurden Höhlen entdeckt, in denen es scheinbar Überreste von uralten Pflanzen gibt. Der Protagonist, unterstützt von einer KI, ist damit betraut, in eine dieser Höhlen, "Lethe", hinabzusteigen, um das Ausmaß der Entdeckung zu erfassen und einen verlorengegenagenen Roboter zu finden; während er stets im Kontakt mit seiner Kollegin in der Heimatbasis steht.
    So lässt man den jetpackbewehrten Herren immer tiefer und tiefer in das verwinkelte Höhlensystem kriechen, nur um bald festzustellen, dass es für das Weiterkommen meist nötig ist, Membranen zu öffnen, die durch eine bestimmte Menge an vitalem Leben in der Höhle aktiviert werden.
    Dieses vorwiegend in pflanzlicher Form anwesende Leben gilt es nun zu pflanzen und zu kultivieren. Dabei ist, in der Theorie, auf verschiedene ökologische Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen den Spezies zu achten.

    "in der Theorie" klingt wie ein "aber"? Jep. Aber bevor wir dazu kommen, sollte erwähnt und nicht vergessen werden, dass Waking Mars als botanisches Sci-Fi Adventure durchaus sehr gut funktioniert und motiviert.
    Die primäre Motivation stützt sich auf Forschungsdrang und zwar auf zwei Achsen. Auf der einen will man immer tiefer in die Höhlen vordringen, wissen, was mit den dem Roboter geschehen ist, herausfinden, was hinter den riesigen Gebilden steckt, die überall zu finden sind, ob das Ökosystem natürlich ist, oder ob mehr dahinter steckt.
    Das Spiel macht einen enorm guten Job, die üblichen Marsmythen durch das ungewöhnliche Szenario und das genuine Gefül, ein Forscher zu sein mit einer ordentlichen Prise Leben zu füllen.
    Doch um weiter zu kommen, muss man auch effiziente Ökosysteme zusammenbasteln und dazu hinwieder erforschen, wie die Reaktionsmuster und Wechselwirkungen der einheimischen Pflanzen funktionieren, um mit der Zeit stärkere Exemplare und komplexere Wirksysteme heranzüchen zu können.

    Der zwei-Achsen-Forscherdrang aus Erforschen des Höhlensystems und Erforschen der Mechanismen in den Höhlen treibt ersdtaunlich stark an und entwickelt zusammen mit der sich wirklich um Entdecken und Forschen drehenden Handlung ein ungewöhnlich greifbares Gefühl, etwas Neues und Unglaubliches zu entdecken.

    Doch genau in diesem Punkt greifen auch zwei Schwachpunkte. Der eine, etwas kleinere ist zweifelsfrei die Optik. Die simplistischen Animationen und in nüchterner 2D Grafik präsentierten Höhlen mögen die belebte Kargheit des Szenarios betonen und der Übersicht durchaus zuträglich sein... doch einer Sache sind sie ganz und gar nicht zuträglich: Dem Erstaunen des Spielers.
    Meist ist einem zwar klar, dass man gerade etwas beeindruckendes sieht, nur ist es meist einfach nicht wirklich beeindruckend. Bei der allgemeinen Tristesse von Farben und Formen hilft da auch nicht immer die eigene Vorstellungskraft zur Kompensation.
    Eine detailliertere Optik hätte das Entdeckerfeeling deutlich aufwerten können.

    Den zweiten Punkt hatte ich bereits angedeutet: Was sich anfangs fast schon als eine Ökosimluation präsentiert, entpuppt sich im Spielverllauf nur zu häufig als ein Min/Max Puzzlespiel, bei dem es einfach darum geht die Pflanzenkombinationen herauszufinden, die am meisten Bimasse akkumulieren, und dann so viel wie möglich davon zu pflanzen.
    Es gibt im Spiel nur wenige Pflanzen, die anderen Pflanzen schaden, die Lebewesen müssen nicht fressen, um am Leben zu bleiben und hydrophile Pflanzen schaden sich ausnahmslos niemals gegenseitig.
    Je weiter man kommt, desto klarer wird einem daher, dass die Wechselwirkungen bei weitem nicht so komplex und interessant sind, wie es anfangs scheint. Hier verschenkt das Spiel massives Knobelpotential und auch Immersionspotential, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Spieler irgendwann in ein Mindset rutscht, dass eher einem Monopoliespieler gleicht, als einem Forscher und Entdecker.

    Alles in allem ist Waking Mars also durchaus ein lohnendes und ungewöhnliches Adventure mit Platforming- und Puzzle- Elementen, das in seinen besten Momenten ein außergewöhnlich gutes Gefühl dafür schafft, ein Entdecker zu sein; aber durch etwas zu arge Simplistik an einigen Stellen auch viel vom daraus entstehenden Potential verschenkt.


    Wenn du der Reihe weiter folgen willst: Tu dir um Himmels Willen nicht an, es auf 100% zu spielen. Die kleineren Nebenaufgaben sind oft generisch und eigentlich immer repetitiv und daran ändert sich über die gesamte Reihe hinweg rein garnichts.
    Wenn du nicht willst, dass du nach spätestens 2 Teilen Wiederholungsübelkeit bekommst, solltest du dich auf einige wenige Nebenaufgaben beschränken, auf die du dann und wann spontan Lust hast und dich ansonsten auf die storyrelevanten Missionen konzentrieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2013
  16. Leto

    Leto
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    Caladan - Home of House Atreides
    Endlich genug Zeit über Weihnachten/Jahreswechsel gehabt, mich mal um

    DISHONORED

    zu kümmern. Ich gestehe, ich war durch die etwas niedrigeren Wertungen (auch hier bei GS) als erwartet leicht verstört, denn ich hatte nicht weniger erwartet als ein Meisterwerk, eine Art Bioshock in einer Steampunk-Welt. Aber jetzt, wo ich es durchgespielt habe, kann ich die Kritikpunkte nachvollziehen.
    Es ist in meinen Augen immer noch ein sehr gutes Spiel, aber es tut fast weh zu sehen, dass es das Potential zu einem Meisterwerk wie Bioshock gehabt hätte, wenn es nur etwas mehr Feinschliff bekommen hätte.
    Das grandiose Welt- und Leveldesign zählt neben DarkSouls eindeutig zum Besten, was ich dieses Jahr gespielt habe. Von der Architektur über die Beleuchtung bis zu den gut versteckten Bonusarealen und den verschiedenen Lösungswegen über Dächer, durch Tunnel oder Geheimgänge stimmt hier einfach alles. Diese bizarre Welt mit ihren Anklängen an Jules Vernes oder H.G. Wells war einfach überwältigend.
    Aber dann beginnen leider gewisse Schwächen offenbar zu werden. Nichts gegen die "Zauberkräfte", aber es gibt einfach viel zu viele Runen und man findet sie viel zu leicht. Schon eine kleine Designänderung, etwa wenn der Schädel nur Runen in unmittelbarer Umgebung angezeigt hätte oder einige Runen ganz gestrichen worden wären, hätte hier Abhilfe geschaffen. Ich hatte am Ende des Spiels 9 Runen übrig, die ich gar nicht benutzt habe. Es liegt natürlich in gewisser Weise in der Natur der Sache, dass Spiele, die erforschungsfreudige Spieler belohnen, es diesen auch manchmal zu einfach machen, weil man überschüttet wird mit Bonus-Items und versteckten Belohnungen. Das Problem bestand in Bioshock grundsätzlich auch (in Bioshock 2 übrigens weniger wg. des höheren Schwierigkeitsgrades), aber "Dinhonored" übertreibt es hier schon ein wenig. Denn das gilt nicht nur für die Runen, sondern auch für das Geld. Selbst wenn man nur ca. zwei Drittel des versteckten Geldes findet, kann bis zur der Episode mit dem "Twist" locker alle Waffen, Verbesserungen und Goodies kaufen.
    Es ist ja schön, dass man das Spiel als unsichtbarer Schleicher oder als Actionheld spielen kann - wobei für meinen Geschmack das Ballern ungleich mehr Spass macht, weil sich die Kämpfe mit dem Einsatz von Waffen und Zauberkräften unglaublich dynamisch, adrenalintreibend und mitreissend spielen. Das Spiel "belohnt" aber im Prinzip nur die Schleich-Spielweise. Das fand ich auch nicht ganz so gelungen.
    Die recht brave, geradlinige Story mit dem vorhersehbaren Twist und dem Happy-End reisst keine Bäume aus, erfüllt aber ihren Zweck. Überrascht war ich dann aber doch, wie kurz das Spiel insgesamt ausfällt - oder hätte ich mir nur gewünscht, es wäre länger gewesen und es kam mir deshalb so kurz vor? Vor allem die abschliessende Phase nach dem Twist fällt enttäuschend kurz aus - hier man mehr ergänzende Handlungselemente einbauen können, statt geradewegs auf das Finale zuzumarschieren. Die Level sind zwar gross und es gibt viel zu entdecken, aber allzu viele Level gibt es halt leider nicht.

    Trotzdem: zählt für mich zu den Highlights des vergangenen Jahres, denn besser intensiv-überwältigende 10 oder 15 Stunden als öde 50 Stunden - meine Wertung: 9 von 10

    gruss
     
  17. Knarfe1000 Homecomputer Veteran

    Knarfe1000
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    @Leto:

    Zustimmung, für mich ist Dishonored das Spiel des Jahres 2012 - trotz kleinerer Mängel.
     
  18. :yes: Da bin ich nämlich beim 2ten Teil noch näher dran an den 100 % als beim ersten. Damals sah ich wirklich 0 Sinn die ganzen Flaggen zu sammeln. :ugly:
     
  19. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Inversion

    Inversion gehört zu der Sorte Spiel von dem man kaum etwas gehört hat obwohl es im letzten Jahr erschien. Ein Grund dürfte u.a. der Nichtrelease in Deutschland sein. Dazu kamen noch recht schwache Wertungen und schon geriet der Titel in Vergessenheit. Soviel kann ich jetzt schon sagen, so schlecht wie die Wertungen uns weismachen ist Inversion nicht, aber es hat leider seine 2 Gesichter.

    Von der Spielmechanik her ist Inversion ein typischer Covershooter im Stil von Gears of War. Storymäßig geht es um eine Invasion der sog. Lutadoren. Bei dem Angriff wird die Frau des Spielhelden Davis getötet und nun sucht er verzweifelt mit seinem Partner (der wie bei Resident Evil 5 immer dabei ist, sei es von der KI gesteuert oder von einem Kumpel im Koop) nach seiner Tochter. Die Story haut einen sicher nicht vom Hocker, aber in Zeiten der unzähligen Militärshootern eine angenehme Abwechslung mit kleinen Storywendungen am Ende.

    Der besondere Kniff von Inversion ist die Gravitation. Recht früh im Spiel bekommt Davis ein Graviton mit dem er die Gravitation beeinflussen kann. Mit leichter Gravitation kann er Dinge (auch Gegner) schweben lassen. Später kann man dann wie mit der Gravity Gun aus Half-Life 2 Gegenstände greifen und werfen. Mit der umgekehrten Gravitation werden Dinge schwerer bzw. Gegner auf den Boden gedrückt. Diese Spielerein machen durchaus Spaß und sind eine nette Abwechslung. Hinzu kann man bestimmten Punkten wie in Prey an Wänden oder Decken entlang laufen. Spielerisch nichts überragendes, aber ein nettes Gimmick.

    Grafisch ist das Spiel mittelmäßig bis gut. Posiitiv fallen dank der Havok Physikengine die ganzen Physikspielereien mit dem Gravitron auf (Flüssigkeiten verdichten sich z.B. zu einer Kugel, Blutspritzer schweben usw.). Einstürzende Gebäude, Hängebrücken und viele fliegende Partikel machen durchaus etwas her, wenn da nicht die ganzen matschigen Texturen wären.

    In der ersten Hälfte von Inversion war ich positiv überrascht. das Szenario ist frisch, die Action war knallig, das herumspielen mit dem Gravitron war was neues (wenn auch alles jetzt nicht gerade in überagender Form). Da konnte ich die ganzen schlechten Wertungen nicht nachvollziehen, aber wie oben bereits geschrieben hat Inversion leider seine 2 Gesichter und die werden im letzten Drittel leider sehr deutlich.

    Hier plagen dem Spiel 2 Kardinalfehler. Zum einen muss man sich auf einmal mit den Call of Duty-typischen endlosen Gegnerwellen auseinandersetzen und nein das macht auch hier nicht wirklich Spaß (und es überflüpssig, denn vorher ging es ja auch ohne diese Wellen). Schlimmer jedoch ist das fast schon an eine Unverschämtheit grenzende Bossrecycling. Man kämpft gegen dieselben Bossmodelle nicht einmal, nicht zweimal, nein auch nicht dreimal, sondern vier-bis fünfmal! Was haben sich die Entwickler dabei gedacht? Es scheint fast so als wär ihnen das Geld oder die Zeit ausgegangen. Noch schlimmer, am Ende hangelt man sich von einem Bosskämpf zum nächsten (die hinterher teilweise auch richtig knackig werden).

    Das alles kostet Inversion auf der Zielgerade doch einiges an Punkten was wirklich sehr bedauerlich ist. Es hätte eine echte Überraschung werden können, so ist es ein recht guter Shooter wo man sich durchs letzte Drittel wirklich durchbeißen muss. Für ein paar Euros kann ich Shooterfans Inversion aber durchaus empfehlen.

    6,5/10
     
  20. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Ach, wenn du gerne 100% Spieler bist (ich nur selten und sehr selektiv), müsste es dir schon passen. AC2 ist das einzige Vollpreiskonsolenspiel wo ich all diese Achievementdinger bekommen habe. Irgendwie macht es schon Laune weiter rumzuklettern und nebenbei hört man Podcasts usw. :nixblick:

    Bei den Nachfolgern fing es dann aber richtig zu nerven an. Immer mehr Sammelzeug... :kotz:
     
  21. Nergal_

    Nergal_
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    Wing Commander - The Secret Missions 2 - Crusade

    Nachdem GOG die WC-Addons endlich anbietet, habe ich mich mal an Crusade ran gemacht um eine Lücke zu füllen. Secret Missions 1 kannte ich schon, Crusade aber nicht. Seit eben bin ich durch und....Himmel, Arsch und Zwirn, war das 'ne harte Nuss! Ich bin gerade fix und fertig. :ugly:

    Man ist grundsätzlich hoffnungslos in der Unterzahl und hat 'ne Menge Eskorten zu erledigen. Mehr als einmal Mist gebaut und schon geht's in Richtung Bad Ending. Frustresistenz ist Grundvorraussetzung! :wahn: Hinterlässt jetzt aber ein zufriedenes Gefühl, zumal ich das gute Ending gekriegt und endlich die gesamte Kernserie von Wing Commander durchgespielt habe, nachdem ich mir letztes Jahr den ganzen Kram in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen hatte. :D
     
  22. Deiongael

    Deiongael
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    9.903

    Mir hat Teil 3 zwar auch viel Spaß gemacht, aber im Endeffekt hatte ich wie du das Gefühl, als ob das Spiel eindeutig mehr Zeit gebraucht hätte. Ich hatte ziemlich viele Bugs (z.B. wurde einer meiner Konvois angegriffen und als ich meine Rekruten hingeschickt habe, kamen diese zwar etwas später zurück, aber der Konvoi war laut Spiel immer noch "angegriffen" und ich konnte auch niemanden mehr hinschicken/selber hingehen). Abgesehen davon war das Balancing (wie zu erwarten) totaler Mist. Dazu kamen einige Missionen, die ziemlich nervig waren. Die meisten Stealth-Abschnitte fand ich furchtbar, weil das Spiel darauf einfach nicht ausgelegt ist, man kann sich ja nichtmal selber ducken und hat keine Anzeige, ob man von Gegnern gesehen werden kann.

    Die Tastenbelegung war auch suboptimal, an das simplere Klettern habe ich mich schnell gewöhnt, aber die Sekundärwaffen zu wechseln ging einfach mal gar nicht: Habe auf der 360 gespielt und da kann man sich nur 4 Waffen aufs Steuerkreuz legen. Für den Rest muss man immer erst kurz das Spiel pausieren und durch eine Liste mit mehr als 10 Einträgen scrollen, um die gewünschte Waffe zu finden. Man hätte ja wenigstens das Steuerkreuz effektiver nutzen können, z.B. mit einem Zweifachdruck wie in Batman AC (wobei es da mit den Diagonalen etwas überbesetzt war).

    Die Connorstory fand ich im Großen und Ganzen ziemlich gut, wenn auch größtenteils vorhersehbar. Bei dem Desmond-Ende kann ich dir nur zustimmen, das war ja noch schlimmer als die Enden von AC 2, Brotherhood oder Revelations. :ugly:


    Dafür ist der MP wieder mal spitze. Wenn auch mit etwas sehr viel grind, aber sobald ich erstmal meine smokebomb erspielt habe, ist mir das eh egal. :ugly:
     
  23. Liberty City

    Liberty City
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    Köln
    Dragon Age Origins/Awakening und Dragon Age 2

    Origins hat mir etwas besser gefallen,da funktionieren die Party Mitglieder besser.Bioware üblich sehr bombastische Präsentation,und im vergleich zu Mass Effect auch viel mehr Rollenspiel.
    Awakening fand ich dann gegen Ende hin etwas zu lang.Irgendwann wars mir dann doch zu viel von dem Setting.

    Dragon Age 2 ist immer noch ein sehr gutes Rollenspiel,im vergleich zum Vorgänger dann aber doch enttäuschend.Negativ fand ich dass es nur eine spielbare Rasse gibt.

    Bin gespannt auf Dragon Age 3.
     
  24. Knarfe1000 Homecomputer Veteran

    Knarfe1000
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    Da gibtŽs auch nur eine spielbare Rasse :ugly:
     
  25. Chris_Makin

    Chris_Makin
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    11.598
    Ich bin mir nicht sicher, aber ist das mit dem Mönch nicht ein DLC? Und die Belagerung der Burg ist doch ebenfalls ein DLC oder?

    Hat dich das wirklich so beeindruckt? Ich fand das eher gewöhnlich, da war jetzt nicht wirklich was dabei wo man schlucken musste.

    Aber das Ende war ganz nett, das war so ein richtiger wtf-Moment :D
     
  26. Meatbug

    Meatbug
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    Ja, hat es :)
    Ich bin kein riesieger Shooter Fan, deswegen fehlen mir vielleicht auch einige andere gute Einblicke in Militärshooter, aber egal ob Battlefield 3, die Modern Warfare Serie...die waren zwar bombastisch inszeniert, aber...seelenlos.

    Gerade solche Vergleiche wie mit dem Phosphor-Angriff (Spec Ops) und der Mission in Modern Warfare (Tod von oben) zeigen für mich dann aber wie groß teilweise der Unterschied zwischen diesen Spielen ist.

    Bei MW ist eine einzige große "Krachboom"-Action-Orgie...durchgestylt, "cool" und "heldenhaft". Gut gegen Böse. gut gewinnt (vllt mit paar Abstrichen, aber man is der Held). Man muss (soll?) nicht großartig nachdenken, sondern einfach berieseln lassen. Was grundsätzlich ja auch kein Problem ist, wenn man einfach ein leichtverdauliches Stück Unterhaltung haben möchte.

    Genau das macht Spec Ops aber eben anders... Man ist kein "Held".
    Nicht der "revolverschwingende Typ" der den Tag rettet.
    Im Gegenteil, durch seine Taten, macht der Protagonist es im Prinzip noch schlimmer, auch wenn er gute absichten hatte.
    Und wenn man dann am Ende des Spiels alles Revue passieren lässt...dann is das schon ein toller "Wow"-Effekt, wie ich finde.

    Einfach schon aufgrund der Tatsache, dass man hier eben auch etwas zum Nachdenken bekommt.
     
  27. Weiß nicht habe die Digital Deluxe Edition. :ugly:
     
  28. DKill3r

    DKill3r
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    Haha, bin auch grad wieder in Firenze. xD
    Ezio plötzlich mit Vollbart und Stirnfalten, nachdem er wieder zu sich kommt. Sieht übelst kacke aus. :D Hoffentlich wird Brotherhood dann wieder schwungvoller als Teil 2 gegen Ende. :D
     
  29. Chris_Makin

    Chris_Makin
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  30. Granock

    Granock
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    GTA IV - The Lost and Damned

    Tolles Add-On zu GTA IV - Rockstar weiß einfach, wie man 1a - Spiele entwickelt ;).
     
  31. M4na

    M4na
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    Hitman: Absolution

    Hitman: Absolution

    Kann ich nur empfehlen. Das Spiel hat einen hohen Wiederspielwert und alles ist sehr atmosphärisch gemacht.
     
  32. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Tie Figher - Collcectors CD-Rom Edition for Windows 95

    Auch nach 18 Jahren gehört Tie Figher defintiv zu den besten Spielen, zwar ist das Spiel selbst in der Windows 95 version genau so veraltet wie Windows 95 selbst, aber im Gegensatz dazu noch absolut brauchbar.

    Das liegt zum einen an der wirklich spannenden Story, die die Geschichte zwischen Episode 4 Ende und Episde 6 Ende erzählt, um verräter, Rebellion und den Aufstieg Admirals Thrawn geht. Als auch an den sehr spannenden Missionen. Beispiel?

    Routinemission, man soll ein Mienenfeld räumen und dann 4 Container Inspezieren, mitten im Einsatz wird man plötzlich als Spitzes des Imperator enttarnt und die eigentlichen Wingman machen Jagd auf einen. Eine Fregatte des Imperialen Geheimbundes springt in den Sektor und man sieht sich mitten in einem Kampf zwischen Imperialen Piloten, einerseits Zaarins Verräter, andererseits des Imperialen Geheimbundes.

    Mit der MissionsCD Defender of the Empire und Enemies of the Empire wird das Spiel zudem auch noch richtig herrausfordernd aber ohne dabei Unfair zu werden. Zudem hat man das Missionsdesignt zum vorgänger überarbeitet. Man muss nun nicht mehr 100% die Mission auswendig lernen sondern hat zeit zu reagieren.

    Das Spiel läuft problemlos in jeder Windowsversion, bei 2000/XP und höher muss aber der kompatiblitätsmodus benutzt werden, wer zudem 3D beschleunigte Grafik will muss den Patch installieren den es bei Lucas Arts gibt. Mehr als 640x480 gibts aber trotzdem nicht. Gut mehr braucht auch niemand so wirklich :ugly:

    Wertung: 89%

    X-Wing - CD-Rom Collectors Edition for Windows 95
    X-Wing ist sogar noch mal 2 Jahre älter als Tie Fighter, sieht trotz neuer Engine (der von XvT) alt aus, und ist höllisch Schwer. X-Wing spielt quasi im Prelude zur Schlacht bei Yavin, wobei der Spieler Luke Skywalker ersetzt und den Todesstern sprengt. (Das war doch jetzt kein Spoiler?)

    Allerdings ist hier das Missionsdesign knüppelhart. Diese müssen quasi auswendig gelernt sein, wer im Raumkampf 5 Sekunden zulange braucht hat die Mission quasi verloren weil irgendwo her andere Schiffe kommen die man hätte erledigen müssen, die in der Zeit gemütlich das zu beschützende Shuttle auseinander nehmen. Das ist in Tie Fighter besser geregelt da einem das Spiel wenigstens etwas Zeit gönnt.

    Auch der Umfang ist geringer, X-Wing liefert mit beiden erweiterungen, die kurz nach der Schlacht von Yavin spielen, nur 5 Kampagnen Missionen, Tie Fighter hat 13, die von X-wing sind zwar etwas länger aber das Spiel hat trotzdem nicht mal die hälfte vom Tie Fighter umfang.

    Trotzdem ist das Spiel gut, auch wenn man den immens hohen Schwierigkeitsgrad heute gar nicht mehr gewohnt ist, dagegen ist X-Wing Alliance ein Spaziergang. Das Spiel stand übrigens mehr als 2 jahre(!) in den Media Control Charts in den Top 20. Das gibts heute höchstens noch bei Die Sims und Counterstrike...

    Wertung: 79%
     
  33. Knarfe1000 Homecomputer Veteran

    Knarfe1000
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    Tja, X-Wing...hat Spaß gemacht, aber auch viele Wutanfälle ausgelöst.

    2 Feldzüge konnte ich bis heute nicht abschließen, da ich an einer Mission festhänge.

    Tie-Fighter war da wesentlich entspannter, wenn auch immer noch fordernd. Vor allem wer alle Bonusziele erfüllen will, muss alles geben und ein Quentchen Glück haben.
     
  34. Granock

    Granock
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    Toll fand ich vor allem die Spielehandbücher damals bei z.B. Tie-Fighter, da wurden richtig kleine Geschichten erzählt, die einen perfekt in Stimmung für das Spiel versetzt haben :) (mal abgesehen davon, dass ein Karton als Spielepackung einfach cool war :)!
     
  35. captain_drink

    captain_drink
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    Devil May Cry 4

    So gut mir das Spielprinzip von Teil 3 auch gefiel, so schwer tat ich mich mit dessen Schwierigkeitsgrad. Während mir auf "Normal" bereits im ersten Level die Grenzen aufgezeigt wurden, verkam "Easy" zum belanglosen Spaziergang. Teil 4 ist demgegenüber ein gewaltiger Fortschritt.

    Die gewöhnlichen Kämpfe zu bestehen, ist prinzipiell ein Leichtes; schwieriger ist es da schon, die Gegner so grazil und variantenreich wie möglich zu erledigen. Da schon ein einziger feindlicher Treffer genügt, um die eigene Stilanzeige zurückzusetzen, erfordern die Handgemenge ein Höchstmaß an Konzentration. Beherrschbar bleibt das Geschehen dank der präzisen Steuerung immer, auch wenn manch Kameraposition etwas ungünstig platziert ist.

    Ein ganz anderes Kaliber sind jedoch die zahlreichen Bosskämpfe. Hier gilt es schlicht zu überleben, was flotte Reaktionen und kluges Vorgehen verlangt. Dabei erfordert jeder Bossgegner eine ganz eigene Taktik. Dasselbe trifft auch auf die Standardfeinde zu. Deren Anzahl mag zwar gering erscheinen, dafür verfügt jeder über eine Einzigartigkeit, die seine Existenz rechtfertigt.

    Eine weitere Verbesserung gegenüber dem Vorgänger stellen die beiden wählbaren Figuren dar. Mit beiden kann man auch ohne viel Einarbeitung Erfolg haben; im Detail unterscheiden sie sich jedoch angenehm stark. Dem entspricht auch die Tonalität der Zwischensequenzen. Sind diejenigen Neros eher ernst gehalten, werden in denen Dantes wieder ähnlich bizzare Szenen wie im Vorgänger kredenzt.

    Dennoch haben es die Entwickler irgendwie geschafft, wiederum einige extreme Nervpassagen einzubauen, die mir nicht eben Entzückensschreie entlockten. Eine Nörgelei, die ich mir aber genauso gut auch sparen könnte. Insgesamt gefiel es mir nämlich wirklich gut, mal wieder ein Spiel mit einer derart brillianten Mechanik spielen zu dürfen.
     
  36. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Und auch Steuerung, die Jäger etc alles in der Geschichte erklärt wurde, in Tie Fighter waren das die Stele Chronicen, und in X-wing die Akte Farlander. Hab ich natürlich beides :D

    Bin ich der einzige der sowas vor dem Zocken gerne liest? Das gehörte früher dazu die Handbücher zu lesen, gut was sollte man während der Disketteninstallation sonst tun...

    Heute gibts nur noch ein schnödes In Game Tutorial "Drücken sie B für..."

    Achja die Bonusziele bei Tie Fighter, die man vorher gar nicht kennt und erahnen muss. Dieses "Secret Missions complete" war immer sehr schön, dumm nur wenn man die Primärziele dann nicht erfüllen konnte :ugly:
     
  37. intruder2

    intruder2
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    Laut "Giant Bombcast" (US Spiele-Podcast mit einigen gestandenen Journalisten, unter anderem dem, der für seinen Verriss von Kayne & Lynch 2 damals gefeuert wurde) ist Brotherhood der beste AC-Teil inkl. 3.
    Habs auch noch vor mir und freue mich schon drauf! :yes:
     
  38. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    According to the source, Gerstmann was fired "on the spot" due to advertiser pressure for his review of Eidos' Kane & Lynch: Dead Men. A visit to Gamespot shows that the Xbox 360 and PlayStation 3 game has taken over the site very prominently, with backgrounds and multiple banner ads all pitching Kane & Lynch. Allegedly, publisher Eidos "took issue with the review and threatened to pull its ad campaign."

    http://kotaku.com/328244/gamespot-editor-fired-over-kane--lynch-review

    Erbärmlich sowas. :uff:
     
  39. Bjuf

    Bjuf
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  40. intruder2

    intruder2
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    Ja aber zumindest im Moment sind sich noch unabhängig. Zumindest machen sie dauernd Witze über CBS. Hoffen wir daß das so bleibt (meiner Meinung nach das Beste was es im Moment in den USA gibt an Spiele-Journalisten).

    Ok genug OT :)
     
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