IVW-Zahlen IV/2012

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von Evil, 18. Januar 2013.

  1. Evil Herr der Zeitschriften Moderator

    Evil
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    (-20.23%/-36.165 Exemplare)

    Game Master: 26.060
    (+11,23%/+2.632 Exemplare)

    GamePro: 17.289
    (-25,24%/-5.837 Exemplare)

    GameStar: 93.099
    (-23,04%/-27.869 Exemplare)

    Games Aktuell: 23.803
    (-21,89%/-6.669 Exemplare)

    PC Games: 62.546
    (-38,08%/-38.461 Exemplare)

    PC Games Hardware: 37.833
    (-19,22%/-9.003 Exemplare)

    play³: 27.704
    (-19,51%/-6.714 Exemplare)

    SFT: 59.950
    (-37,57%/-36.078 Exemplare)

    Xbox Games: 13.231
    (-41,79%/-9.497 Exemplare)


    Wohl bekommens ;)
     
  2. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Die GameStar hat nun also auch die 100.000 unterschritten. Ich verstehe allerdings nicht so ganz, warum das nötig war, denn mit Bordexemplaren könnte man das Heft wahrscheinlich noch recht lange über den 100.000 halten und somit mehr Werbeanzeigen abgreifen.
     
  3. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    Gibt es irgendwann auch negative Auflagen? :hmm:

    Immer wenn man denkt, die Auflage könnte nicht mehr tiefer sinken, überzeugen sie einen vom Gegenteil :ugly:
     
  4. DaOnly1

    DaOnly1
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    Autsch... :huh:
     
  5. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    Hui... das sind wenig Leute.
     
  6. Sternitzky

    Sternitzky
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    Was bei dem "Fiasko" interessant ist:

    1. Seit dem dritten Quartal in Folge ist die Anzahl der Abonnenten höher als die der Kioskkäufer. Was mich auch nicht wirklich verwundert, denn wenn die GameStar nicht mehr in den Geschäften präsent ist, kann sie auch nicht gekauft werden. An meinem Wohnort kommen auf 5k Einwohner 5 Supermärkte; alle haben sie CBS, keiner hat GameStar (mit Rossmann sind's 6 GS-lose Geschäfte). Man sollte mMn ja zumindest noch mit einem einzigen popeligen Heft pro Regal präsent sein. Schaden könnte es auf jeden Fall nicht, wenn IDG (genauso wie Springer bei Aldi und Lidl) Kooperationen (Springer-Regal vs. IDG-Regal) mit bestimmten Geschäftsketten eingehen würde, um eine gewisse Flächenverbreitung zu erreichen und man kundenorientiert auf der Onlineseite erfahren könnte, wo kann ich IDG-Hefte in einem echten Geschäft aus Stein und Beton kaufen.
    2. Bevor man in Panik verfällt: Die Abonnentenbasis ist sehr stabil, und wenn der Sturzflug der PC Games weiter so anhält, kann sie sogar die Gesamtauflage der PCG eintüten. Die Devise muß jetzt lauten: Die Abonnenten bzw. Stammkunden hegen & pflegen (sie und auch die Käufer der erfolgreichen Black Editions sind der Beweis dafür, daß immer noch qualitativ gute Hefte gewollt sind) und sie nicht unter den Kioskverkäufen leiden lassen; die Kioskverkäufe sollte man besser als nebensächlichen positiven Kollateralschaden hinnehmen.
    Fazit: Der Kioskverkauf ist die klare Schwäche von GameStar. Während GS 38.538 Verkäufe hat, hat die PCG 41.973. Da muß dringend u.a. eine Präsenzstrategie aufgebaut werden. Was jedoch das Abonnement angeht, stirbt die PCG einen kontinuierlichen Tod, der nur einen Weg kennt: Nach unten. GS dagegen kann hier punkten: Wer sich binden will, kauft (die qualitativ bessere) GS. Wer einen Quickie will, PCG. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis GS mehr Abonnenten hat als die PCG Gesamtkäufer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2013
  7. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    Keine Ahnung, wie sehr sich das Unterschreiten der 100k auf die Anzeigenpreise auswirkt, aber ich gehe mal davon aus, dass sich IDG hier wirtschaftlich nicht selbst ins Knie schießt. Die werden schon nachgerechnet haben, ob's sinnvoll ist, die Auflage mit Bordexemplaren zu schönen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2013
  8. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Die PCGames greift die Laufkundschaft denke ich, wegen der besseren VVs ab. Das wird sich bei der Auflage genauso wie die Extended aber nicht mehr lange halten lassen. Dann werden auch die Kioskzahlen an der Stelle sinken. Die GameStar muss jetzt eigentlich versuchen, die Kunden (besonders die Abonnenten) nicht zu vergraulen, und sie muss die Tabletvariante besser an den Mann bringen, die wird längerfristig nämlich bessere Möglichkeiten haben als Print.
     
  9. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Also ich bin mir sicher die Zahlen sind schlicht deshalb so stark gesunken, weil es im letzten Quartal nur eine handvoll interessante Titel gab.
     
  10. Ti1t

    Ti1t
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    :teach::ugly:


    Einzig die CBS hat noch über 100k Auflage, noch!
     
  11. Seinfeldfreak

    Seinfeldfreak
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    Die GamePro wird dieses Jahr sicherlich als nächstes verschwinden.
     
  12. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    Wenn die GameStar als Zeitschrift verschwindet was passiert mit dem GSPB?
     
  13. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Das hoffe ich, bei den Kioskverkäufen befürchte ich aber trotzdem, dass die Zahlen weiter sinken. Die GameStar liegt auch nur unter 100k, weil die Auflage diesmal kaum geschönt ist.
     
  14. Schinken ?

    Schinken
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    Da Gamestar.de recht erfolgreich ist und gut läuft, wird wohl nicht viel passieren.
     
  15. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    So schlimm sind die Zahlen gar nicht, bedenken muss man nämlich das die Auflagenkosmetik bei PCGames und Gamestar fast komplett weggefallen ist. Die Zahlen sind also im Grunde kaum schlechter (ein paar tausend...) als letztes Quartal

    so ein Erdrutsch war es also jetzt nicht.
     
  16. Es ist zwischen Vergangenheit und Zukunft gefangen.
     
  17. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Das trifft auf die Kioskverkäufe zu, du musst aber noch die ePaper-Verkäufe dazurechnen, das wären dann nur etwa 11.000 Verkäufe weniger. Ist nicht besonders berauschend, aber wenn ich mir so die PCGames anschaue, steht die GameStar noch recht gut da. Die müssten nur mal ihre Tablet-Version etwas mehr bewerben und am besten für Android noch optimieren.
     
  18. AngryAlpaka

    AngryAlpaka
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    Ich find's immer recht interessant, woher hier die ganzen Leute so einen tiefen Einblick in die Finanzen und das Denken von IDG haben, sodass sie sogar ihre Strategie am Markt und das voraussichtliche Ende von GS voraussehen können.
    Die bei IDG könnten sich ne menge Arbeit sparen, würden sie doch nur mal hier rein schauen :ugly:.
     
  19. Seinfeldfreak

    Seinfeldfreak
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    Also wenn die Talfahrt so weiter geht, ist das Ende irgendwann die logische Konsequenz. Dafür muss man keine internen Einblicke haben. IDG wird kein Magazin halten, das Verluste macht.
     
  20. Das interessante ist ja, dass man heute quasi doppelt so viele (mit Freie) Redakteure hat wie früher, man aber nur noch halb so viele Seiten.
     
  21. DaOnly1

    DaOnly1
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    "Verdichtung" halt. Ist doch super. :D
    Die niedrige Seitenzahl resultiert aber in erster Linie aus der (sinnlosen) Seitenzahl-Vorgabe des Verlags. Rein von der Kapazität her könnte die Redaktion viel mehr Content stemmen. Das sieht man ja auf GameStar.de.

    Dazu kommt allerdings auch, dass den Redakteuren inzwischen zig zusätzliche Aufgaben aufgehalst wurden, für die es früher noch extra Mitarbeiter hinter den Kulissen gab.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2013
  22. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Genau deswegen sollte die GS auch tunlichst versuchen, mehr Käufer für ihre Tablet-Ausgabe zu finden. Hier fällt die ganze Sache mit den Druckkosten weg, was es theoretisch möglich macht, das Heft mit mehr Inhalt zu füllen. Außerdem kriegt man Heft und Videos billiger als bei Print; auf die VV wird man wohl verzichten können, die verlieren sowieso immer mehr an Relevanz (siehe PCG).
     
  23. DaOnly1

    DaOnly1
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    Ich habe das ja schon irgendwo angedeutet:
    Ich persönlich hätte kein Problem damit eine vernünftige Tablet-Version zu kaufen und zu lesen, auch wenn ich ein klassisches Heft letztlich eigentlich vorziehe.
    Aber was GS da anbietet als Android-Tablet-App ist schlichtweg ein Witz. Buggy, laggy und unkomfortabel.
    Markus hat zwar irgendwo geschrieben, dass man an einer komplett neuen Version arbeitet, aber was wurde mir hier bei GS nicht schon alles angekündigt?!
    So lange ich diese neue Version nicht lauffähig und gut funktionierend auf meinem Tablet sehe, werde ich keinen Cent dafür bezahlen.

    Da muss man sich bei GS schon fragen lassen, ob man in nicht etwas mehr Geld und Personal in diesen Zukunftsmarkt stecken sollte.

    Und trotzdem glaube ich, dass ein vernünftiges Heft auch in Zukunft seine Käufer am Markt finden würde.
    Man muss sich dann nur klar überlegen, wo man mit dem Heft hin möchte.
    Die aktuelle Ausrichtung hat mMn langfristig keine Zukunft.

    Heftkäufer werden in Zukunft mMn "Premium-Kunden" zwischen 20 und 40 sein, die nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen und nicht mehr die klassischen Jugendlichen.

    Ich sehe das ja bei mir selbst:
    Ich bin jetzt 28 und ich wäre (inzwischen) eher bereit 10-15€ für ein umfangreiches und vernünftiges Heft zu zahlen, als 7€ für das aktuelle Heft.
    Klar verkauft man von so einem Heft keine 100.000 Exemplare, aber vielleicht 25.000.
    Und der Rest kommt dann halt über GS.de oder die Tablet-Varianten.
     
  24. AngryAlpaka

    AngryAlpaka
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    nudligen Anhängseln berührt
    Ja, irgendwann geht zwangsweise jede Firma pleite/wird jedes Magazin eingestellt/jede Fernsehsendung abgesetzt. Behauptet man es nur lang genug, hat man zwangsweise irgendwann recht; es interessiert dann keinen mehr, dass man davor Jahre lang unrecht hatte.
    Seit fünf Jahren bin ich nun schon in diesem Forum und genauso lange wird hier das Ende von GS in näherer Zukunft heraufbeschworen. Früher hieß es, würde GS unter 150k fallen machen sie zu, dann waren's 100k usw... Fakt ist, dass es die GS bis jetzt noch gibt und ihr einfach keinerlei Ahnung und Einblick in die Finanzen von IDG habt, was sie für Gewinnspannen haben, wie die Werbeeinnahmen sind, wie viel Geld sie mit der Webseite verdienen, sprich wie rentabel GS ist.
    Sicherlich wird GS früher oder später zu machen, trotzdem ist es recht :ugly:, wenn man zum gefühl 1000x das Gleiche hier hört.
     
  25. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Markus hat aber auch gesagt, warum die Android-Version fehlerhaft ist. Adobe unterstützt hauptsächlich das iOS, Android hinkt da immer hinterher, was da zu ziemlichen Problemen führt. Da kann die GS auch nicht viel ändern.

    Guck dir bitte einmal die PCGames an, die hatte bis vor einem Jahr auch noch Zahlen oberhalb der 100k, jetzt sind nur noch etwa 60 Prozent davon übrig - Tendenz fallend. Es herrscht generell die Angst, die GS könnte selbiges ereilen. Bis das aber geschieht, möchte ich wetten, ist Print sowieso nicht mehr das Leitmedium. Bis zum Ende der GS Print werden Internet und Tablet-Wahrscheinlich viel mehr Gewinn abwerfen als jetzt. Anderenfalls stünde dem Journalismus eine extrem schlimme Zeit bevor.
    Ich glaube aber nachwievor, dass die Marke GameStar überleben wird, nur halt digital.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2013
  26. Sternitzky

    Sternitzky
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    So pauschal würde ich Print jetzt nicht abschreiben. Ein Interesse an einem qualitativ guten Printprodukt ist immer noch vorhanden. Das sieht man indirekt an den Abozahlen und direkt am Erfolg der Black Editions. Die waren qualitativ hochwertiger als die PCG-Sonderhefte und haben sich trotz des €1 höheren Preises erfolgreich verkauft. Teilweise so außerordentlich erfolgreich, daß ziemlich fix die Supermarktregale und auch der Aboshop regelrecht leergekauft wurden. Solch einen Run gab es auf die Standard-GameStar nicht. Print muß erfolgreich die Transition als Premium-Produkt schaffen.

    Wie schon geschrieben: Die Stammkunden müssen jetzt ordentlich gepampert und wie Kronjuwelen behandelt werden, und dazu gehört auch, daß die Präsenzstrategie verbessert wird. Ich habe auch noch eine andere Idee, aber die ist zu gut, als daß ich das öffentlich poste. Und umsonst auch nicht. Da bin ich so selbstbewußt und eigennützig. :fs:
     
  27. DaOnly1

    DaOnly1
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    Entschuldigung, aber was ist das bitte für eine Argumentation?
    Wo kommen denn die hunderttausende von funktionieren Android-Apps her?
    Wenn Adobe es nicht gebacken bekommt, dann muss man die halt in die Wüste schicken und mit anderen Firmen und anderer Software arbeiten.
     
  28. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Die Abozahlen sind nur so hoch, weil letztes Quartal die Table-Verkäufe mit dazu gekommen sind. Die Print-Abos belaufen sich demnach etwa bei 42k, und von denen verschwinden pro Quartal auch etwa 1.000. Auf kurze Sicht gesehen, steht die GS, was die Abonnements angeht hervorragend, langfristig jedoch muss man entweder mit mehr Abo-Vorteilen oder mit Digitalisierung arbeiten. Ich mutmaße jetzt mal, dass es wohl das letztere sein wird.
    Bei den Black Editions würde ich nachwievor vorsichtig sein, denn auch 15k verkaufte Exemplare können bei entsprechender Auflage "erfolgreich" sein.

    Natürlich ist das wirklich nicht die beste Erklärung, aber ich denke, dass andere Software nicht gerade billig ist und die GS arbeitet nunmal mit der Creative Suite von Adobe. Da ist verständlich, wenn man erst einmal vorhandene Ressourcen nutzen will. Das ist für die Kunden alles andere als optimal, aber wahrscheinlich erstmal nicht anders möglich.
     
  29. Sternitzky

    Sternitzky
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    ePaper. Darunter läuft auch das seit Jahren etablierte Premium-Abo. Welches nebenbei bemerkt als DRM-freies PDF auf einem Tablet zwar nicht ganz so cool aussieht, aber ansonsten das bessere Preis-/Leistungsverhältnis hat. :fs:
     
  30. Evil Herr der Zeitschriften Moderator

    Evil
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    Nunja, Herr Trier wird kaum etwas Negatives über eine neu eingeführte Produktlinie sagen. Logisch, dass er einen vielgelesenen Artikel dazu nutzt, um etwas Werbung in eigener Sache zu machen.

    Erfolg heißt zunächst auch ersteinmal nur, dass die Sonderhefte ihre Kosten wieder reingespielt haben. Für die Black Edition hat man sich ja nun auch keine Nischentitel gesucht. Dass sich ein D3-Sonderheft gut verkauft, obwohl es inhaltlich eher Schwach war, ist auch keine große Überraschung. Es wäre dumm gewesen keines zu machen.

    Dass zwei Sonderhefte der Black-Reihe im Shop ausverkauft sind... naja, du lagerst im Verlag nicht 10.000 Hefte zur Nachbestellung. Schönes Beispiel aus gleichem Verlagshaus: Von der Android Welt wurden von der Erstausgabe 60.000 Exemplare gedruckt, im Onlineshop ist Heft 1 vergriffen. Laut IVW wurden etwas mehr als 11.000 Exemplare im ersten Quartal pro Ausgabe verkauft. Kurzum, fast 5/6 der Auflage sind in den Papierkreislauf zurückgegangen. Deswegen sagt das wirklich relativ wenig über den Erfolg aus.

    Ganz nüchtern betrachtet:
    Es muss sich am Ende einfach nur rechnen, was gemacht wird. Ob das nun bei 5.000, 50.000 oder 100.000 Exemplaren der Fall ist, ist völlig egal.

    Ob die Zukunft ein Premiumprodukt ist, würde ich auch erstmal in Frage stellen. Momentan sind zwei Wege besonders beliebt:
    1. bestimmte Inhalte über möglichst viele Hefte zu verteilen (Android Welt, Galaxy Welt, iPad Welt - und wer alles möchte: Tablet Welt. In den Mutterheften PC-Welt und Macwelt tauchen natürlich auch Inhalte davon auf, wenn auch nicht so umfangreich)

    2. Lizenzausgaben. Burda und Heise (mit der Tochter eMedia) sind momentan ganz heiß auf das Übersetzen von britischen Heften. N-Photo, Practical Photoshop, Mac/IPhone Handbuch, Android Buch, Retro Gamer, Wissen 2013 (OT: How it Works), Space (OT: All about Space).

    Die sind alle teuer, weil relativ niedrigauflagig und mit wenig Werbung, aber als Premiumprodukt würde ich so erstellte Hefte nicht bezeichnen.
     
  31. Raybeez

    Raybeez
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    Wen zählst du denn alles mit?
    Viele Redakteure sind nicht mehr zu 100% für das Heft zuständig. Heiko Klinge arbeitet primär an "Making Games", Fabian Siegismund arbeitet jetzt hauptsächlich an "High 5", Petra Schmitz und Michael Graf machen noch Gamestar TV ...

    Und, auch wenn das erst etwas paradox klingt, sind Tests mittlerweile auch gerne zeitaufwendiger als früher. Solokampagnen in Shootern werden zwar z.B. immer kürzer, aber MMOs (von denen es immer mehr gibt) sind extrem zeitintensiv. Wenn man ein neues WoW-AddOn testet fließen da viele Arbeitstage rein, da es einfach lange recht lange dauert das Maximallevel zu erreichen ohne durchzurushen (da man ja auch die Levelphase beurteilen muss) und dann noch das entsprechende Equipment zu sammeln um auch Endgameinhalte testen zu können.
     
  32. Lurtz lost

    Lurtz
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    113.298
    Deshalb testet ja auch kein Magazin Endgameinhalte ausreichend. Siehe die Diablo 3-Abwertung...
     
  33. 1. Ich zähle natürlich jeden mit, der auf der Redakteursdoppelseite aufgelistet wird. Ich kann ja wohl auch erwarten, dass die alle für das Heft arbeiten. Sonst kann man sie auch weglassen.

    2. Hm, macht in sofern keinen Sinn, dass nicht jeden Monat 10 MMOs rauskommen, die man über Monate testen könnte, sondern meistens sind es doch eh nur Shooter und hier mal Fifa und da mal PES und dort mal ein Adventure.

    Außerdem gabs früher a) mehr Spiele und b) auch umfangreiche wie Rollenspiele ala Baldurs Gate.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Januar 2013
  34. Sternitzky

    Sternitzky
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    Nein, Spiele gibt es heute immer noch satt. Es werden nur weniger getestet, weil die Redaktion weniger Seiten vom Verlag genehmigt kriegt. Tests, die nur exklusiv auf GameStar.de landen, zeigen, daß da teilweise sogar 90er-Spiele drunter sind: http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=685&pk=405682&fk=23545
     
  35. Hm, dann müssten diese Spiele ja auch online irgendwo getestet sein. Aber wenn ich mal reinschaue wie viele PC Spiele auf z.B. in letzter Zeit bei gamersglobal getestet wurden, da kommen nicht so viele zusammen.
     
  36. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    Du musst bedenken das in der GS damals auch viele Schundspiele oder einfache kleine Puzzle Games getestet wurden.
     
  37. Ich kann es eben nicht nachprüfen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass früher, also so um 2000/2001/2002 gerade um Weihnachten auch viel mehr Blockbustertitel in einer Ausgabe waren. Klar hat man auch kleinere getestet, aber die gehören eigentlich auch dazu. Aber wenn man mal heute im Media Markt oder bei Amazon kuckt, wie viele neue PC Spiele so rauskommen, dann sind das IMO nicht so viele wie früher.
     
  38. Rene Heuser <b>MGMT</b>

    Rene Heuser
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    München
    Sind es auch nicht. Durch die immer höheren Produktionskosten für AAA-Spiele und auch einige Pleiten bei namhaften Publishern ist die Zahl der Neuerscheinungen von großen Blockbuster-Titeln in den letzten 5 Jahren um rund 30 bis 50% zurückgegangen.

    Die Gesamtzahl der Releases bleibt aber einigermaßen stabil, dank Steam (Greenlight), der Indie-Szene und anderen Digital-Vertriebs-Plattformen. Im Bereich technische Simulationen (siehe LWS) gibt es auch enorm viele Fortsetzungen jedes Jahr.
     
  39. Noch kein neuer Thread zum neuen Quartal?

    Die Verkaufszahlen der Gamestar sind laut IVW von I/2012 nach I/2013 um fast 30% gefallen.
     
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