Männer- und Frauenversteher-Thread - XIII

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Lurtz, 29. Juli 2012.

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  1. Flachzange Like A Rolling Stone

    Flachzange
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    in deiner Arbeit gibts fast nur Frauen:confused::huh::ugly:

    das ist doch perfekt, gut gerade mit der Sexismusdebatte nicht:uff::ugly:

    und du musst dich ja nicht direkt aufdrängen, wenn du Gespräche unter deinen Kollegen hörst fällt doch sicher auch mal die Abendplanung an oder andere Sachen, da kannst du doch schnell einschwenken und fragen ob du mitkommen darfst

    du scheinst kein Freak zu sein und ich glaube niemand hat ernsthaft was dagegen wenn jemand neues in der Runde dabei ist, ist doch sogar immer ne Auflockerung

    was noch helfen könnte neue Menschen kennenzulernen wäre irgendein Kurs an einer VHS oder sowas...

    da gibts doch eh immer dicke Kataloge such dir was aus und wenns nur ne Sprache ist:yes:
     
  2. Der Prof muss versuchen seine (aktuell sehr engen) Grenzen zu erweitern und riskieren auf die Schnauze zu fallen. Und ich sag jetzt eines. Er wird selten auf die Schnauze fallen aber oft denken: "Aber hey, das war ja garnicht so schlimm".

    Denn die "Probleme" die er hat sind für ihn vlt. groß aber grundsätzlich noch die einfachsten Dinge im Leben. Umso größer wird sein Erfolgserlebnis sein wenn er die (für ihn) unschaffbaren Probleme einfach lösen kann.

    Aber ich glaub das habe ich bei der letzten Diskussion auch schon gesagt...
     
  3. honey badger gesperrter Benutzer

    honey badger
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    am anfang kann das ja auch durchaus der fall sein. irgendwann wird derjenige dann gerne mit dir was machen und wenn nicht probiers beim nächsten.

    wenn du keine präsenz zeigst, wird sich nichts ändern.
     
  4. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    was ist an fast nur Frauen perfekt was das angeht? :ugly:

    die Sexismusdebatte geht denen glücklicherweise ziemlich am arsch vorbei :ugly:

    die gehen ja meist auch nur mit Freundinnen weg, was will dann ein mann dabei? :ugly:

    VHS dachte ich auch schon, die sind mir meistens nur etwas kurz, ich brauch erst mal ne Weile, bis ich gegenüber Fremden auftaue
     
  5. honey badger gesperrter Benutzer

    honey badger
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    was hindert dich daran zu fragen, ob du mitdarfst? :ugly:

    wenn du zu einer vertrauen hast, kannst du dich der auch einfach mal öffnen und ihr sagen, dass es dir schwerfällt, kontakte zu knüpfen und ob du nicht mal mitgehen dürftest. frauen stehen auf ehrlichkeit :teach:
     
  6. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    hab ich schon mal gesagt...
     
  7. .reveries

    .reveries
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    Boah ich komm grad so überhaupt nicht klar. Habe die Tage einen üblen Korb gekriegt und mich mitn paar Leuten ausgiebig drüber ausgetauscht.

    Die Meinungen waren:
    1. Du hast Pech.
    2. Du bist zu nachdenklich und wirkst, als wärst du nicht selbstsicher genug.
    3. You're too smart for your own good.
    etc.

    Diese Scheiße höre ich jedes Mal, ich versuche schon seit Jahren, was zu ändern, so viel erlebt, ausgezogen, umgezogen, ins Ausland, Hobbys entdeckt, andere Arten von Menschen im Umfeld... und egal was alles in der Zwischenzeit war, alles bleibt beim Alten. Und mit der Zeit gibt es auch immer weniger Dinge, auf die ich es schieben habe. Früher konnte ich mir z.B. einreden, es liegt daran, dass ich noch bei meinen Eltern wohne, mir die falschen Frauen aussuche...oder was weiß ich. :kotz:
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2013
  8. honey badger gesperrter Benutzer

    honey badger
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    du machst es dir zu einfach. du schließt von vornherein aus, dass es möglich ist, zu fragen. das nennt man den einfachsten weg gehen.

    du musst deinen inneren schweinehund überwinden. allein schon der gedanke daran, was auf dich warten könnte, sollte es wert sein.
     
  9. Shinu

    Shinu
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    Ja weiß nicht, würde mal gerne so ein Buch in diese Richtung lesen, danke :ugly:


    Aber es kann einen Denkanstöße geben oder zumindest unterhalten
     
  10. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Wie wärs mit nem Stammtisch (z.B. einer politischen Partei, eines Vereins oder dergleichen)?

    Wohnst du in einer WG? WGs sind idR ein Türöffner für Kontakte, muss dich nur vor Zweck-WGs in Acht nehmen (= Nachteile eines Zusammenlebens abzüglich aller Vorteile einer WG)

    Auf jeden Fall: beweg dich! Öffne dich Totale Schluffis findet niemand gut, weil die einen letztendlich nur runterziehen.

    Wenn du sagst, es dauert bei dir lange, bis du auftaust, dann weisst du doch wo dein Problem ist. In der Zeit bis du aufgetaut bist, halten dich alle schon für einen Eigenbrötler oder Soziopathen.

    Am meisten zur Persönlichkeitsöffnung trägt mMn übrigens ein Auslandssemester bei. Da lernt man x-tausend neue Leute kennen, ist aber gleichzeitig auch drauf angewiesen, sich mit anderen zu verständigen. Außerdem wird viel gefeiert und es gibt viel Verbrüderung.

    Mir haben meine Zeiten im Ausland viel gegeben und meine Persönlichkeit auch sehr geprägt.
     
  11. Shinu

    Shinu
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    Wenn ihr in einer WG wohnt, kann ich euch nur Mitbewohner-Castings als Brautmarkt empfehlen. :teach:
    Hatte (leider) in den letzten Jahr 2 Wechsel und daraus sind eine Freundschaft plus und nun aktuell ein Date rausgesprungen. :ugly: Obwohl sie beidemal die Wohnung nicht bekommen haben. :ugly:
    Mithilfe von Facebook kann man auch vorher schon nach Geschmack aussortieren.
     
  12. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Die Dame mit der ich mich aktuell "date" habe ich auch auf einem WG-Casting kennengelernt :ugly:
     
  13. honey badger gesperrter Benutzer

    honey badger
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    Ich klinke mich mal wieder aus, aber Sweety die olle KING123KING123 kann sich ruhig mal per pn melden :teach:
     
  14. Lurtz lost

    Lurtz
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    Das Gefühl kenne ich... Und es ist ziemlich scheiße, keine plausible Erklärung zu haben, ja.
    Das einzige, was mir gerade dazu einfällt und falls du mit deiner Lebensweise zufrieden bist: Zielst du vielleicht zu hoch was deinen Frauengeschmack betrifft?

    Er ist kein Student, also wird er weder in eine WG ziehen, noch ein Auslandssemester machen (können).
     
  15. HeavenWarrior

    HeavenWarrior
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    Hab so einen im Haus. Ruft mich dauernd an, kommt vorbei, erzählt über sein Leben, worüber ich nicht gefragt habe. Außer, dass wir aus dem selben fremden Land kommen und ich etwas von seiner Sprache spreche (und auf Frauen stehe :ugly:), haben wir nichts gemeinsam. Ich habs ja versucht, nur machen mich Disconächte bis 6 Uhr und Billard spielen sowie Shisha rauchen nicht an.
    Zumindest hat mich eine Bekannte von ihm nach dem Kennenlernen nach Berlin eingeladen :hoch: ..., aber sie ist älter, optisch nicht mein Fall und hat ein Kind. :runter: :motz:
     
  16. @ Prof: Was eine persönliche Änderung - falls umsetzbar - für dich womöglich erleichtern würde: Zieh mindestens 50km weit weg, in eine neue Umgebung. Da bist du ein unbeschriebenes Blatt und kannst neu durchstarten.
    Dann aber auch nach dem Umzug sofort loslegen und nicht irgendwelche Ausreden suchen, warum du das oder jenes noch eine Woche aufschieben kannst/musst.
     
  17. Achso, ja. Es ist aber eher ne Meinung und das Leben des Autors. Manche würden sagen sowas ist "Mist" aber ich finde dadurch wird man zum Nachdenken angeregt. Vor allem wenn man sich selbst in den beschriebenen Situationen wiederfindet.

    Wie auch immer, wer mit der Art des Buches was anfangen kann wird beim lesen davon profitieren.

    Mir machts lesen Spaß und oft denke ich mir "Genau!". Aber arg wissenschaftlich ist es jetzt nicht... :ugly:

    Hab das Buch nem Freund empfohlen und ihm paar Textteile geschickt... der meinte nur: "Was für ein Geschwafel, das is eh alles klar!"

    Aber der sitzt heut noch frustriert daheim... :ugly:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Januar 2013
  18. Das arme Schaf. :(
     
  19. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Gut, das wusste ich nicht. Aber unsere neue Mitbewohnerin ist bspw. auch schon berufstätig.

    Wichtig um in einer WG aufgenommen zu werden, ist natürlich, dass man auch aus sich herauskommen kann. Das heisst ja nicht, dass man gleich den Partyhengst schlechthin mimen muss, aber mit völlig verstockten Leuten ist es halt schwer etwas anzufangen.

    Ich kenne allerdings viele Beispiele von Bekannten, die früher sehr introvertiert und zurückhaltend waren und jetzt einen ganz normalen Umgang mit ihrer Umwelt pflegen.
     
  20. .reveries

    .reveries
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    Ich denke nicht... z.B. meine Exfreundinnen sahen "objektiv" gesehen eher besser aus als die jetzt, und die hatten mich damals "von alleine" klar machen wollen (in einem Umfeld wo fast nur Männer sind). Die Erklärung, warum es jetzt nicht geklappt hat, ist wahrscheinlich recht banal, ich vermute ich bin optisch halt nicht ihr Typ (was kein Drama ist - es war auch einfach nie diese Chemie da, die es sonst gab, was mich jetzt aber nicht gestört hätte). Was mich eher trifft, sind die Kommentare der Leute, mit denen ich geredet habe. Ich meine selbst wenn die in dem speziellen Fall keine zutreffenden Erklärungen sind, wird wohl einiges dran sein.

    Ich denke, ich bin mit meiner Lebensweise nicht zufrieden ehrlich gesagt. Gute Lebensumstände würden nämlich beihnhalten, dass ich nicht nur alle paar Monate oder Jahre eine potentiell interessante Frau treff, die ich gerne kennenlernen würde (aus anderen Gründen als Optik). Abgesehen davon bin ich zufrieden bis glücklich denke ich, aber solange der Teil so ist, weiß ich ja dass es irgendwas zu verändern gäbe. Weiß nur nicht, wie ich dahin komme, ist ja nicht so, dass ich es erst seit gestern versuche.

    Edit: Ich denke, das beste was dem Prof. erstmal passieren könnte, wäre einen besten Freund zu haben, der ihn "hochzieht", mitnimmt usw. Ich hatte das zweimal, auf ganz unterschiedliche Art, und das hat sicher am meisten verändert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2013
  21. Doktor Best

    Doktor Best
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    @Prof:

    Ernsthaft, der Vereinsbeitritt wo lauter alte Leute drin sind war also dein "best Try" was an der Situation zu ändern? Ernsthaft?

    Die Leute haben schon recht. Du musst schon was dafür tun dass sich was ändert. Von nichts kommt nichts.
     
  22. ive29r

    ive29r
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    Mêlée Island
    Einfach machen!


    War früher auch eher introvertiert und hatte nicht sooo viele Freunde und war nicht viel unterwegs. Dachte mir irgedwann so kann's nicht weiter gehen und hab einfach alles geändert was mich gestört hat. Hab es einfach gemacht. Der Vorteil war, dass quasi ein neuer Lebensabschnitt anfing in dem mich noch niemand kannte.
    Von jetzt auf gleich und lebe zurzeit genau so wie ich es wollte. Hab immer Leute um mich herum, kenne genug Leute um immer was unternehmen zu können und komme überall gut an.
    Angefangen damit immer jeden zu fragen was er abends macht, Leute nach ihrer Handynummer gefragt und dann selbst was organisiert für abends mit den Leuten. Von nichts kommt eben nichts, deshalb einfach alles selbst in die Hand nehmen. Und wenn mal niemand kann oder Lust hat ist das eben so. Ist ja nicht der letzte Abend an dem man etwas organisieren kann.
    Geht also alles. :yes:
     
  23. Albuin

    Albuin
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    Gerade das ist unheimlich wichtig.
    Man muss den Leuten zeigen, dass man etwas mit ihnen unternehmen möchte, aber ned auf seinem faulen Arsch hockt und sich alles zukommen lässt, sondern auch mal selbst die Initiative ergreift.
    Dann kommen die Leute auch von selbst und man hat genug zu tun. :yes:
     
  24. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    das ist das einzige was ich für mich auch wirklich für machbar halte, ist ja doch etwas einfacher in ner fremden Stadt zb Kollegen zu fragen was am Wochenende so los ist als in ner Gegend, die man kennt.

    Dazu muss ich aber erst mal nach Stellen suchen die etwas weiter weg aber auch wieder nicht zu weit. Bin aber auch tatsächlich grad am suchen und eine Bewerbung geht heute raus
     
  25. Na das ist ja schon einmal ein Anfang.
    Aber auf jeden Fall dranbleiben und nicht verzagen, wenn du zB. zuerst eine Absage bekommst.
     
  26. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    auf die Bewerbung bezogen? :ugly:
     
  27. Exakt - gemeint ist: wenn das dein Ziel ist, dann sollst du auch dran bleiben, wie auch bei den ganzen anderen Vorschlägen, die dir hier schon unterbreitet wurden, und die Sache nicht dann möglicherweise damit abtun, dass du es "immerhin versucht hast" o.ä. ;)
     
  28. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    Bewerbungen sind wirklich die wenigen Dinge die ich tatsächlich durchziehe :ugly:
     
  29. Schleiereule <strong style="color: #146FEF; font-family: 'Trebuchet MS'; font-size: 15px">Turian Rebel </strong>

    Schleiereule
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    Ich habe das zuerst so verstanden, dass das auf die einzelne Bewerbung bezogen war, also die, die du abgeschickt hast :ugly:
     
  30. DerHerr

    DerHerr
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    hihi, ich lese eigentlich nur mit und so, will jetzt aber doch mal nachhaken. Ihr sagt immer, und wahrscheinlich habt ihr damit auch bei euch recht, dass ihr in nen verein geht und wenn das kein Verein bekloppter ist, findet man da automatisch freunde. Das mag für euch auch stimmen. Aber Leute wie ich (und ich schätze mal auch Prof) gehen in nen Verein, machen da Sport (o.ä.) reden eventuell auch mal mit leuten, aber finden halt keine Freunde. Kriegen darüber hinaus keine Kontakte. Und ich (eventuell wir) sind auch nicht in der Lage, Leute einfach so dann anzusprechen, ob man mitkommen kann. Ich kriege schon (etwas) mit, was meine Klassenkameraden abends machen. Manches interessiert mich nicht, aber erstens fragt mich auch keiner und zweitens kann ich auhc gar nicht fragen, ob ich mitkommen kann. Ich bin nicht in der Lage einfach so Leute meines alters anzusprechen. Ich will seit über einer Woche mich bei einer entschuldigen, die eventuell wegen mir ne schlechte note bekommen hat (habe überzogen und sie hatte dann weniger zeit usw). Die ist auch total nett, das weiß ich, aber ich KANN sie nicht ansprechen. Da ist ja noch B in der Nähe, und das könnte blöd wirken, usw etc. Ich kann nicht einfach so auf Leute meines alters (ältere ohne probleme) zugehen, egal ob männlein oder weiblein.

    Einige wollen, dass ich zu ner Oberstufenfeier gehe. Aber ich gehöre da einfach nicht hin. Ich kann machen was ich will, ich kann mich da auch nicht wohlfühlen. Da sind viele leute, die ich irgendwie kenne, aber ich bin nicht in der Lage mit denen zu reden und sitze irgendwo am rand z.T. weil ich manches nicht mitmachen will und z.T., weil ich nicht weiß, wie ich mitmachen könnte. Btw, das ist verdammt deprimierend. Und da entwickeln sich auch nicht einfach so von alleine freundschaften o.ä.

    just my few cents.

    Ich weiß, dass es eigentlich das schlaueste wäre, einfach auf irgendwelche zuzugehen (außerhalb meiner kleinen zockergruppe, aber wir sind nicht wirklich freunde), aber zum teil habe ich angst mich zu blamieren, zum teil, abgewiesen zu werden.
     
  31. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    endlich mal einer, der mich versteht :ugly:
     
  32. Prof. Farnsworth

    Prof. Farnsworth
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    so hab ich das auch verstanden, aber wenn ich auf die Bewerbung ne Absage bekomme, wovon ich bei der Firma stark ausgehe, dann ärgert es mich jetzt nicht, da ich ja zumindest mal nen Job habe
     
  33. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ja in der Schulzeit fiels mir auch alles nicht so leicht...da ist es um einiges schwieriger "die richtigen Leute" zu finden als danach.

    Hatte zwar immer Freunde, aber nie so ein schönes, lebendiges Netzwerk wie jetzt. Besser als Sportvereine sind mMn alle Arten von "Organisationen" oder z.B. Musik/Theatergruppen und dergleichen.

    Und keine falsche Scheu...besonders junge Leute verhalten sich oft sehr ausgrenzend, aber da muss man drüber stehen und sich nicht unterkriegen lassen.
     
  34. innpass

    innpass
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    106
    bei sozialen phobien wird euch niemand hier helfen können. geht zu nem psychotherapeuten. das ist die sicherste und anonymste variante.
     
  35. So siehts aus :teach:

    Die Diskussion hier gabs ja schon des öfteren...
     
  36. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    2. Mai 2004
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    Soziophobie. Dürfte wie bei anderen Phobien auch so sein, dass nur die allerwenigsten ohne fremde Hilfe davon abkommen.
     
  37. Und damit wäre das Thema eigentlich auch erledigt.
     
  38. Das klingt für mich ehrlich gesagt nicht nach Schüchternheit oder "Es klappt halt nicht, who cares?" sondern nach einer ziemlich üblen sozialen Phobie.
    Das sollte man behandeln lassen und zwar von einem Fachmann.


    Ich denke, der große Unterschied zwischen (starker) Schüchternheit und eine Verhaltensstörung ist der, dass man sich als Schüchterner aufraffen will und ab und zu auch aufrafft, obwohl man Angst hat.
    Bei einer sozialen Phobie ist das nicht mehr möglich und man neigt dazu zu sagen (wie z. B. du und auch andere hier im Thread), dass es "einfach nicht möglich wäre" und "man einfach so ist".
     
  39. Mit sowas sollte man sich auf keinen Fall zu viel Zeit lassen, weil es über die Jahre hinweg immer schlimmer wird. Zum Glück ist die Behandlung "relativ" einfach, kann aber unter Umständen zwischen 6-12 Monaten dauern, je nachdem wie stark ausgeprägt die Phobie ist. (Nicht unüblich ist außerdem, dass man neben der sozialen noch eine andere Phobie entwickelt hat.)
     
  40. Es gibt Fragebogen, mit denen sich solche Phobien nach klaren Kriterien überprüfen lassen und sich so eine relativ eindeutige Zuordnung durch Fachmänner vornehmen lässt. Ich habe mal solch einen Fragebogen gesehen. "Es ist halt so" in Verbindung mit starker Schüchternheit ist noch kein hinreichendes Kriterium zur Diagnose "soziale Phobie".
    Von daher wäre ich mit solchen Diagnosen grundsätzlich sehr vorsichtig, da sie den "Patienten" nur ein weiteres Argeument dafür liefern "warum das halt so ist". Aber nichtsdestotrotz würde ich auch den Gang zum Fachmann anraten, der sollte dann nämlich eingrenzen können was das Problem ist.
     
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