Was habt ihr euch heute angeschaut? - Teil V

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Parz1val, 3. Februar 2012.

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  1. "Da passiert ja gar nix" ist so ziemlich die plumpest mögliche Filmkritik überhaupt. In Drive passiert wie in eigentlich jedem Film "was", nur vielleicht nicht das, was du erwartest, oder nicht so, wie du es erwartest (Action-Fan?). Also wenn du das nicht präzisierst, hat die Aussage für andere wenig Wert.
     
  2. Verschwinde :D

    Drive war/ist richtig gut!
     
  3. Seinfeldfreak

    Seinfeldfreak
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    Hmm, dir gefallen bestimmt Filme wie "Transformers"...?!
     
  4. Der Film legt es meiner Meinung darauf an, auf künstlerisch zu tun um sich "wichtig zu machen". Aber dem Film fehlt es halt völlig an substanz, und wenn du den Film gesehen hast, wüsstest du, das die ersten 40 Minuten tatsähclich gar nichts passiert. Der Hauptdarsteller schweigt durch die Gegend und grinst ab un zu dämlich rum.
    Toll. Wem das gefällt, bitte sehr.
     
  5. Bravo. Du fühlst dich also irgendwie überlegen, weil dir Drive gefällt? Genau dieses Gefühl hatte ich nach dem gucken: Der Film macht sich imho wichtig, und spielt sich auf.
     
  6. nafolj that's what she said

    nafolj
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    1/10 ist sicher ein bisschen hart, aber Drive ist in der Tat nicht wirklich dolle.
    Und Gosling und Mulligan in den Hauptrollen gehen ja mal gar nicht. Dann lieber Walter Hills The Driver mit Ryan O'Neal und der bezaubernden Isabelle Adjani.
     
  7. Breaking Bad - Season 2
    Schon fast etwas zu abgfuckt :ugly:
    Passiert immer was, auch wenns manchmal etwas... zu dramatisch ist imo. Trotzdem sehr coole Serie, und steigert sich laut metacritic ja mit jeder Staffel weiter :yes:
    Und Mr. White ist oft ziemlich asozial zu Jesse :ugly:
     
  8. Die gefallen mir auch. Mir gefällt aber auch Drive. Warum muss das ein Gegensatz sein?`
     
  9. Werde gleich die letzten beiden Folgen Staffel 5(erste Hälfte) sehen, und finde dass die Sendung so ziemlich das beste an Serien ist. Gibt jedenfalls nicht viele Kandidaten die in dieser Liga mitspielen können.

    Achja und zu Transfomers: Ähm Müll! :D
     
  10. Öhhhhh scheiß Kunst :gröööööööööööööhl:
     
  11. Dann lasse sich doch bitte mal jemand herab, um mir zu erklären, was an diesesm Film so künstlerisch und toll ist. Offenbar ist mir da was entgangen.
     
  12. Ach dieser unbegründete kunstfeindliche Habitus ist einfach widerlich.
     
  13. Dazu müsstest Du jetzt erstmal definieren, was Du unter "künstlerisch" verstehst.
     
  14. Also: Der Film hat ein ja ein extrem langsames Tempo und versucht durch den Kontrast mit der Gewalt irgendwie eine Reaktion beim Zuschauer auszulösen (vermute ich). Zusätzlich kommen dann so Sachen wie die Szene im Club, wo alles stillsteht und nur der Hauptdarsteller sich bewegt. Und da stört mich einfach: Es sieht ja nett aus, aber was soll mir das jetzt sagen? Soll das im Film irgendwas ersetzen (die kaum vorhandene Geschichte), bei mir irgendeine gefühlsmäßige Reaktion auslösen, oder soll es einfach nur nett anzusehen sein und ist purer Selbstzweck? Haben diese Darstellungen irgendwelche inhaltlichen verknüpfungen?
    Und ich sehe das halt bei Drive als puren Selbstzweck (was sich dann auch irgengdwie mit der übertriebenen Härte beißt) und deswegen finde ich es auch total aufgesetzt.

    @Truffaut: :(
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Februar 2013
  15. Es geht um das Detail, um das Gegenteil zu Effekthascherei, um Konzentration auf das Wesentliche, um die Bildung einer ganz eigenen Atmosphäre. Jede Einstellung steht für sich, kann für sich existieren, ist ein eigenes Kunstwerk. Die Gewalt durchbricht dies, zerfetzt das Kunstwerk und ist ein abzulehnender Störfaktor. Natürlich sind sie inhaltlich verknüpft, da sich der Stil wie ein roter Faden durch den Film zieht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Februar 2013
  16. 1. Ein Film muss nicht primär eine Geschichte erzählen. "Tree of Life" oder "2001" erzählen ja in dem Sinne auch keine "Geschichten", von Sachen wie "Fantasia" oder "Der andalusische Hund" ganz zu schweigen. Und diverse andere groß(artig)e Filme der letzten Jahre und Jahrzehnte erzählen auch keine sonderlich tollen oder gewitzten Geschichten ("Spiel mir das Lied vom Tod", "Kill Bill Vol. 1", "Stirb Langsam").
    2. "Drive" ist vor allem ein Film, der eine bestimmte Stimmung erzeugen will. Durch seinen Soundtrack, sein Design, seinen Stil und auch durch sein Erzähltempo. Parallelen zu bspw. Jean-Pierre Melville (als prominentester und deutlichster Stil-Pate) sind ganz klar zu erkennen.
    2.1. Was nicht heißt, dass "Drive" ein perfekter Film wäre. Was Du dem Film vorwirfst (gut, ein Teil von dem), fand sich auch in einigen Kritik zum Film (leeres Gepose, nur nachstellen bekannter Vorbilder ohne diese Verstanden zu haben).
    3. "Drive" erzählt dennoch eine Geschichte und eine recht archetypische noch dazu. Der Loner, Goslings Charakter, der die Unschuldige beschützen muss und dadurch selbst "gerettet" wird. Da kann man jetzt wieder bei Melville gucken ("Der eiskalte Engel") oder auch bei Michael Mann ("Thief", dt. ist glaube ich "Der Einzelgänger").
     
  17. Anna Karenina 9 Wochen(!) vor Deutschlandrelease mit finaler DTS Spur geleakt, wie geht denn das, kann doch unmöglich schon in Produktion sein:huh:
     
  18. Ich hab die Blu-ray schon. :nixblick:
     
  19. Die UK ja, aber die deutsche ist für den 11. April datiert.
    Entweder schon arschzeitige Pressung oder bei Universal klaut man jetzt sogar aus dem inneren Zirkel:ugly:
     
  20. Auf der englischen Blu-ray ist auch ne deutsche Tonspur drauf. :nixblick:
     
  21. JerseyRyan

    JerseyRyan
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    @Drive: 1/10 find ich auch ein bisschen hart. 6/10 habe ich gewählt, weil das für mich heißt "nicht schlecht, aber auch noch nicht gut". Auch da würden viele Widersprechen, da der Film ja wiederholt als "verdammt gut" betitelt wird.

    Dazu hat der Film zu viele Macken, die mich persönlich stören: Zum einen die splatterartige Brutalität, die einfach nicht mein Geschmack ist, zumal sie auch sehr hart präsentiert wird. Dazu der etwas eintönige Hundeblick von Gosling in den nicht-brutalen Passagen. Generell konnte ich dem Hauptcharakter nicht viel abgewinnen. Der Film hat mich stark an "Punisher" (mit Tom Jane) erinnert. Den find ich beispielsweise im direkten Vergleich besser, einfach weil mir die kitschige Dramatik, die Charaktere, die Musik, die pointierte Gewalt persönlich besser gefallen. Gleiches würde gelten beim direkten Vergleich mit "Taken", an den "Drive" mich ebenso stark erinnerte.

    Aber wie gesagt, der Film hatte durchaus seine absolut tollen Seiten (hab ich ja bereits einige erwähnt) und wenn die Störfaktoren nicht wären, hätte ich ihn mir sicherlich noch ein zweites Mal angesehen.
     
  22. Whaaaaat, tatsächlich. Macht ja meine ganze Theorie zunichte:Poeh:
    Seit wann machen die denn wieder so etwas, gabs ja Jahre nicht bei High Budget Streifen?:huh:
     
  23. @Tuffaut: Damit das Kunstwerk zerstört werden kann, muss ich es als Zuschauer aber überhaupt als solches erkennen bzw. eher anerkennen. Das tue ich hier nicht. Trotzdem, ich verstehe was du meinst.

    @teefax: Ok, da bin ich auch deiner Meinung, das ein Film nicht unbedingt eine Handlung erzählen muss. Die erhoffte Stimmung um dann doch zu wirken will bei mir bei Drive allerdings nicht aufkommen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Februar 2013
  24. SilverShadow Indy rulezz!

    SilverShadow
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    Kamadan
    Ich fand den Film gut, grade mit dem alternativen Ende
    8,5/10
     
  25. Deutsche Tonspur bei UK DVDs/Blurays gibt es erstaunlich oft ;)
     
  26. Da du schon vom Gegenteil ausgehst, hast du es bereits erkannt und akzeptiert. ;)
     
  27. Aber eben selten bei High Budget Filmen die dann nicht zeitnah weltweit released werden:nixblick:
     
  28. Dredd

    Kompromisslos und hart. Hat mir echt gut gefallen. Der Film hält sich überhaupt nicht damit auf irgendwelche Personen zu charakterisieren, sondern startet gleich durch.
    Das man Karl Urban nicht einmal ohne Helm sieht, ist schon sehr mutig von den Produzenten. Ich fands sehr cool.

    :hoch:

    Und eine so beindruckende Slo-mo Sequenz habe ich in noch keinem Film gesehen.
     
  29. Toxo

    Toxo
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    Slo-Mo und dazu noch extrem die Sättigung hochfahren. Haben mir in Kombination auch gefallen. Das mit der Maske fand ich sehr gut. Man hat sich wieder etwas mehr an der Quelle orientiert wo Dredd auch nie die Maske abstezt afaik.

    Man erinnere sich an das Dilemma bei V wie Vendetta und James Purefoy.:rolleyes:
     
  30. Vor allem schön, dass der Film es einem nicht andauernd und penetrant um die Ohren haut, sondern nur gezielt und dann einsetzt, wenn es sinnvoll ist (sowohl narrativ, als auch dramaturgisch). Das ist so toll an diesem neuen "Dredd", er hat viel zu bieten und packt das schön dosiert in diese 90 Minuten. :D
     
  31. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Alle Oskar nominierten Filme wurden geleaked. :ugly:
     
  32. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    True Blood, 4. Staffel

    Ich finde die Serie echt cool, weil sie zum einen keine inflationäre Anzahl Episoden mit lauter belanglosen in sich geschlossenen Geschichten hat (dafür liebe ich HBO-Serien generell). Zum anderen weil Vampire hier grundsätzlich etwas bodenständiger dargestellt werden, obwohl doch gleichzeitig ne Menge Klischees aufgefahren werden (sie sind sauschnell, manche (?) können sogar fliegen, sind übelst stark, eigentlich kaum zu besiegen, verführen Menschen äußerst sinnlich ohne selbst was zu empfinden etcpp.)... aber immer in nem schwarzhumorigen Kontrast. Allein das Ableben der Blutsauger ist schonmal eher gegen die romantische Ader der meisten Vampir-Streifen. Was die Serie aber wirklich sehenswert macht sind die vielen verschiedenen Charaktere und die Entwicklungen die sie durchmachen.

    Und damit man mal was "Neues" machen konnte in der 4. Staffel entschied man sich kurzerhand die Hauptdarstellerin für ein gutes Jahr aus der "normalen" Welt zu reißen, damit alle anderen denken sie sei tot, nur um von ihrer plötzlichen Rückkehr überrascht zu sein... so wie Sookie wiederrum von den vielen teils krassen Entwicklungen überrascht wird. Zum Teil werden aber auch bekannte Geschichten anderer Charaktere weiter fortgesetzt und ausgebaut.

    Trotzdem gefiel mir die 3. Staffel doch etwas besser, weil sie düsterer war und in der 4. Staffel etwas zu viel Effekt-Magie mit dem Hexenzirkel betrieben wird, das erste Mal, dass man "Magie" zu sehen bekommt... das verschiebt die Serie meiner Meinung nach mehr in Richtung von Serien wie Buffy und Charmed, in denen Zauberei und der gleichen mit den damit verbundenen optischen Effekten zur Ausstattung gehörten.

    Was mir aber gut gefallen hat, war die teils komplette Neuausrichtung einiger Hauptcharaktere, u.A. den beiden Platzhirschen Bill Compton und Erik Northman, da ersterer zuvor eher unter der Knute von Northman als Vampir-Sheriff mit 1000 Jahren auf dem Buckel war (höhere Position, deutlich höhere Macht als Vampir) und sich meistens mit Zähneknirschen untergeordnet hat, um sein Liebesleben mit Sookie nicht zu gefährden. Plötzlich findet man aber Bill mit seinen nicht ganz 200 Jahren auf einmal als neuen König von Louisianna vor, womit er nun über Erik Northman steht... und dieser gibt sich auf ähnliche Weise leicht unwillig folgsam, wie zuvor Bill... aber trotzdem folgsam, was man nach den ersten 3 Staffeln nicht unbedingt erwartet hatte.

    Kurz und knapp: Mit der 4. Staffel möchte man der Serie einige neue Impulse geben und vor allem in den ersten Episoden eigentlich altbekannte Charaktere wieder rätselhaft machen, da Sookie nach ihrer Abwesenheit erstmal wieder herausfinden muss, was gespielt wird.

    Und obwohl ich Staffel 4 insgesamt nicht so gut fand wie die ersten 3, bin ich trotzdem gespannt wie's weiter geht. :yes:

    ------

    Zur Diskussion um Drive:

    Ich war damals angenehm überrascht... sicher, der Film hat eine ungewöhnliche Erzählweise, aber wer behauptet, dass die ersten 40 Minuten nix passiert, der hat den Film leider nicht aufmerksam gesehen. Dem Film gehts auch weniger um "Kunst"... hier wird allein in den ersten 40 Minuten eine für Filme ungewöhnliche Liebesgeschichte gezeigt, bei der sich viel über "verliebtes Anstarren" und "glücklichsein, wenn man in der Nähe des anderen ist" abspielt... und das ist - zumindest nach meiner Erfahrung - sogar aus dem Leben gegriffen. Was die abrupte Brutalität angeht: Natürlich ist das ein gewollter Kontrast, der eben diese Liebesgeschichte stören soll und zeigt, dass der Driver keine Kontrolle hat und sich schwer damit tut seine coole Fassade aufrecht zu erhalten... aber dass eben auch mehr ihn ihm steckt und er durchaus bereit ist zum einen seine Liebesgeschichte kampflos aufzugeben aber die Größe hat seinem aus dem Knast wiederkehrenden "Rivalen" mit seinen Problemen zu helfen... um letztendlich zu erkennen, dass sein eigenes Leben sich eigentlich auf der gleichen schiefen Bahn befindet, wenn man den Anfang des Films nicht vergisst.

    Drive ist kein Film um sich berieseln zu lassen oder von der Handlung als Zuschauer getragen zu werden... man muss zwar auch nicht hellwach mitdenken, aber man muss sich auf den Film einlassen und wissen, dass viel von der Geschichte auch visuell erzählt wird, unabhängig von den Dialogen. Allein die Szene im Aufzug, in der praktisch nicht gesprochen wird, erzählt sehr viel über den Driver und seine Fast-Freundin.

    Man muss den Film ja nicht mögen, aber wenn man ihn so verreißt (1/10 ist mMn überzogen und zeugt eigentlich nur davon, dass man sich auf den Film kein bisschen einlassen wollte), dann muss man damit rechnen, dass man "aufs Maul" bekommt :D.
     
  33. t-6 80plus-zertifiziert

    t-6
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    14.315
    Drive ist wirklich so ein Film der durch tumbe Trailer falsche Erwartungshaltungen aufbaut. Gut, auf den ersten Blick dachte ich auch "Fluchtwagenfahreractionfilm", aber es ist eben kein (reiner) Action-Film.
    Richtig genial fand ich die Anachronismen. Eigentlich spielt der Film ja in der Gegenwart, dennoch sieht man keine Smartphones oder überhaupt Computer. Die verwendeten Autos sind zwar modern, aber der Chevi Impala und besonders der Ford Mustang sind imho bewusst gewählte Retro-Designs - von ihrer jeweiligen momentbezogenen Bedeutung mal ganz abgesehen.
    Den Synthie-Soundtrack nicht zu vergessen.

    Ich behaupte steif und fest dass der Driver ganz bewusst seine Kontrolle "verloren" hat und damit im Umkehrschluss doch Kontrolle bewiesen hat. :D

    ---

    Dredd 8/10

    Netter Actionflick. Man sieht ihm das geringe Budget an und ein/zwei Storyhaspeleien gab es auch, aber für das was er sein will sehr gut.

    Bei V gabs ein Dilemma?
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2013
  34. xFizbanx

    xFizbanx
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  35. Toxo

    Toxo
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    3.753
    James Purefoy hatte keinen Bock den ganzen Film lang die Maske zu tragen weil er auch sein Gesicht als Schauspieler zeigen wollte. Er ist dann wegen "künstlerischer Differenzen" ausgestiegen und Hugo Weaving ist eingesprungen.
     
  36. Milk

    Gut gespielt, aber zu viel Pathos und psychologisch schwach.

    6/10
     
  37. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    Zero Dark Thirty

    Außer mir waren nur 5 (:ugly:) andere in der Latenight-Vorstellung im Kino. Da konnte man den ganzen Film über eine Stecknadel fallen hören. So muss Kino sein - keine gefräßige, laute Meute wie sonst :).

    Zum Film:
    Cooler Thriller über die Jagd einer CIA-Agentin auf Bin Laden. Der Film setzt (passiv) mit den angedeuteten Anschlägen von 9/11 ein und endet mit der Tötung Bin Ladens durch ein Special Forces Team.
    Dazwischen gibt es Geheimdienst- und Antiterrorarbeit zu sehen. Beschattungen, Verhöre, Folter, Anschläge, Fortschritte, Rückschläge, Triumpfe, Opfer,... alles zusammen zu einem durchaus spannenden Pseudotatsachenbericht verknüpft.
    Hat mich beeindruckt (auch wenn es natürlich in der Realität leicht anders war).

    War aber nach "The Hurt Locker" der zweite gute Film von Kathryn Bigelow. Bin gespannt auf weitere Arbeiten :)

    9/10
     
  38. Ludwig

    Ludwig
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    14.865
    Ort:
    Deutschland Raum Köln-Bonn
    Die hat schon einige tolle Filme gemacht, nur waren es früher eben mehr reine Unterhaltungsfilme wie "Blue Steel" oder "Strange Days". Eine tolle Karriere.
     
  39. Den Film verstehe ich nicht. Was genau ist das? Was will er? Ist es ein kritischer Kommentar zu Amerikas Geheimdiensten oder zur Außenpolitik? Ein Dokudrama über die Jagd nach Bin Laden? Einer eigenständige Interpretation der Ereignisse? Eine Rechtfertigung? Ein Hohelied auf den Jagderfolg? Einfach nur unterhaltsam? Warum sollte man sich diesen Film abgesehen von solchen Kriterien wie Schauspieler und Machart anschauen?
     
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