Was habt ihr zuletzt durchgezockt...Impressionen und Meinungen

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von teefax, 15. Juni 2008.

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  1. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Hätte ich auch gleich ausführen können, war klar dass das dumm klingt. :ugly:

    Also das erste mal war ich nach 40h um ein Haar raus, falls es das besser macht. :ugly: Was soll ich sagen, wirklich "schlecht" ist es ja nicht und ich breche sehr ungern Spiele ab. Wenn ich anfange, zieh ichs idR auch durch damit ich einen Haken dahinter setzen kann. Zumal der Humor ganz gut war und ich später auch wissen wollte wie es ausgeht. :mad:

    Coop wäre sicher spaßiger gewesen, hab ich leider nicht.

    Diablo 3 ist ein echtes ARPG mit recht diversem Skillsystem, total unterschiedlichen Klassen, einem echten Itemsystem mit 13 Slots und Sockeln. BL2 ist 90% reiner Shooter mit dünnem RPG-Anteil, das ist für mich langweiliger. Ich wüsste auch sonst keinen SP-Shooter der 50h lang spaß macht, Borderlands kriegt das genauso wenig hin. Außerdem gibts sooo viel unnötiges Gerenne in den Arealen, während man 200 langweilige Sammelquests löst. D3 find ich flotter und knackiger und die meisten Quests treiben die Story etwas voran und sind relativ wichtig.
     
  2. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Es gibt sowohl im GSPB als auch im restlichen Internet mehr als genug Leute, die eine Meinung, und sei es nur ein Ersteindruck, nur akzeptieren, wenn man ein Spiel mindestens einmal durch hat und mehr als XY Stunden damit verbracht hat. Kann man so oder so sehen.
     
  3. Cyrotek

    Cyrotek
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    Und speziell wenn man den Vorgänger hunderte von Stunden mit Begeisterung gespielt hat, erwartet man das auch eventuell vom Nachfolger.
     
  4. misterbrown

    misterbrown
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    Imho musst du dich da nicht rechtfertigen. Du hast es gekauft und spielst es anschließend auch. Grundsätzlich scheint es zu funktionieren und es hätte ja mit der Zeit auch besser werden können. Jetzt hast du es ausführlich getestet und dazu eine vernünftige Meinung.

    Mir geht es da oft ähnlich. Und das ist bei vielen Titeln ein Gratwanderung. Da ist immer der Wille es zuende zu bringen.

    Ich habe auch lange Skyrim gespielt. Immer in der Hoffnung irgendwas von den Sensationswertungen enpuppt sich als wahr. Im Nachhinein empfinde ich das Erlebnis als ziemlichen Rotz.

    Meistens sind es dann doch einzelne Abschnitte, bei denen ich ans Aufhören denke. Zum Beispiel die letzten Kapitel in Risen. Diese verfluchten Höhlen! Und gewisse Deep Roads in Dragon Age...
     
  5. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Jepp. Das Gegenteil sind dann wohl Leute, die sechs Sachen parallel spielen und die Hälfte davon nach 3h wieder wegwerfen. So bin ich gar nicht, ich will mich auf eine Sache konzentrieren und bin dann auch investiert.

    Ja das kommt ja noch hinzu; wenn man 45 EUR ausgegeben hat, schmeißt man ein Spiel wohl kaum nach einem Viertel weg. Und hofft lieber, dass es besser wird.

    Skyrim hab ich noch vor mir, bin gespannt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2013
  6. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Wenn ein Spiel keinen Spaß dann wird es halt nicht gespielt, so einfach ist das. Da ist es völlig egal ob ich dafür 2,50€ oder 60€ dafür bezahlt hab. Hab ich schon bei mehreren Spielen so gemacht (Skyrim, Fallout 3, Aion). Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen wie man sich durch ein Spiel durchquält nur weil man dafür etwas mehr Geld bezahlt hat.
     
  7. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Du als Geologe holst ja auch einfach so Gold und Edelsteine aus der Erde, da hast du leicht reden. :Poeh: :ugly:
     
  8. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    +++

    Ich möchte meinen, dass ich nach 10h Nettospielzeit zumindest einschätzen kann, ob mich ein Spiel anspricht. Und wenn nicht, spiele ich halt nicht weiter, egal wie doll der Vorgänger war oder was ich dafür gezahlt habe. Der Spaß des Vorgängers behebt ja nicht die Spaßfreiheit des Nachfolgers und das rausgeschmissene Geld kann ich auch nicht leichter verschmerzen, wenn ich statt 10h halt 50h keinen Spaß hatte.

    Dann höre ich doch lieber auf und verkaufe das Spiel wieder...das mindert meinen finanziellen Verlust spürbar. :teach
     
  9. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Ich gebe dir und Balthamel recht, aber zumindest bei der PC-Version von Borderlands 2 ist ein Verkauf auf Grund von Steamworks schlicht nicht möglich.
     
  10. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    Deswegen gebe ich kein Geld für Steamtitel aus... :D
     
  11. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Ach du bist auch einer von denen?! :achja: :ugly:
     
  12. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Genau und zwar tagtäglich. :teach: :wahn:
     
  13. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Mittlerweile wäre mir meine Zeit für sowas einfach viel zu schade. Allerdings tätige ich auch keine Fehlkäufe, insofern stellt sich das Problem nicht wirklich.

    Jetzt habe ich die Ganze zeit das im Kopf, wenn ich deine Posts sehe. :ugly:
     
  14. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Klar wenn man nichts kauft. :wahn:
     
  15. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Dragon Age 2

    Ich hab gerade erst Dragon Age 2 durchgespielt, was ich mir letztens bei einer Origin-Aktion gekauft hatte.

    Obwohl ich so viel Schlechtes über das Spiel gehört habe, fand ich es viel besser als erwartet.

    Negativ bleibt natürlich der kalte, kahle Stil der Umgebung, das ewige Recycling von 6 oder 7 verschiedenen Dungeons, sowie das verminderte Ausrüstungsmanagement der Begleiter. Diese haben nur noch eine eigene feste Rüstung und man kann sie nur mit Waffen und Schmuck ausstatten, aber nicht mit Rüstungsteilen.

    Positiv fand ich den Umfang. Ich bin eher ein gemütlicher Spieler, der alles erkundet, und habe knapp 35h für einen Durchgang auf Normal gebraucht. Dabei hab ich jede Quest angenommen, die mir untergekommen ist ^^

    Ebenfalls gut fand ich die Begleiter-Stories und die kleinen Kommentare, Gespräche und Reibereien zwischen den Gefährten (z.B. wenn man die naive Merrill dabei hat und dann noch Isabella). Dies hat etwas Lebendigkeit ins Spiel gebracht.

    Die Story war solide. Der erste Akt vielleicht etwas öde, aber hat genug Lust auf mehr gemacht. Der zweite Akt wurde schon interessant und spannend, mein Favorit. Der dritte und letzte Akt fällt etwas flacher aus. Das Ende fand ich trotzdem ganz gut gemacht, nur den Bosskampf-Marathon zum Schluss hätte man sich sparen können.

    Hätte ich es gewusst, hätte ich Dragon Age 2 auch für mehr als 3,99 EUR gekauft :D

    Das Spiel hat es sogar geschafft, dass ich nun auf Dragon Age 3 gespannt bin. Während ich hoffe, dass dort die Negativpunkte (Begleiter-Ausrüstung, Level-Recycling) behoben werden.
     
  16. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    :ugly:

    War früher auch nicht anders. Die einzigen schlechten Spiele in meiner Sammlung (er hat Jehova gesagt!) stammen aus Compilations, z.B. Fallout Tactics oder TR Angel of Darkness.
     
  17. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Wobei man sagen muss, dass Fallout Tactics kein schlechtes Spiel ist.
     
  18. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Vielleicht nicht katastrophal schlecht, aber eines der ganz wenigen, dass ich nach mehreren Stunden abgebrochen habe. Habe mich selten so gelangweilt.
     
  19. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Ist ja gut, ihr seid eben alle toller als ich. :( :ugly: Spiel abbrechen ist für mich eine ziemlich drastische Entscheidung, die treff ich zumindest nicht von einer Stunde auf die nächste. Manche Sachen fangen auch langsam an und werden noch toll. Und schwupps sind zumindest 10-15h rum.

    Ich bring Sachen eben gern zuende, um sie aus dem Kopf zu kriegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2013
  20. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Wie gesagt, wenn ich nichts Besseres zu tun hätte, würde ich es genau so machen. In einem vertretbaren Rahmen, versteht sich.
     
  21. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Was soll das heißen?! :ugly: Ich bin in der Uni. Manchmal. Und hab dutzende Spiele auf der Liste, war schon Mist mit BL2, hätts nach 20h lassen sollen statt 40/70. Oh well.
     
  22. Megamind

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    Hab zwar auch verdammt viele bisher unberührte Spiele rumstehen, aber in dem Punkt gebe ich dir absolut Recht.

    Manchmal brauchen Spiele eben ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Dabei denke ich immer wieder an die ersten - und vor allem DEN ersten - Level von DeusEx. Das Spiel fängt ja mal so langweilig an, daß ich mich beim ersten mal regelrecht durchquälen mußte, nur um ein paar Spielstunden später festzustellen, daß das Spiel eigentlich der pure Hammer ist.

    Es gibt allerdings auch in meiner Sammlung Spiele, die ich nach einigen Stunden lange nicht mehr anfasse. Dazu gehört auch GTA 4, welches aufgrund seiner schlechten Portierung bekanntlich auf AMD Karten nicht sonderlich läuft.

    Hauptgrund ist aber irgendwie, dass sich Vice City so in mein Gehirn gefressen hat, sodass ich mit keinem anderen Setting mehr warm werde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2013
  23. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Auch, wenn man viel kauft. Wer seinen Geschmack kennt, der kann auch einschätzen, wie gut ein Spiel zu gefallen weiß. :teach:
    Mein einziger Griff ins Klo zB war Wolfenstein. Und das ist auch schon Jahre her.
     
  24. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Das Demolevel von Deus Ex war grad das erste langweilige Level. Vermutlich der Grund dafür, dass ich das Teil erst nach 10 Jahren nachgeholt hab. :uff: :ugly:

    Meh. 2010 hätt ich auch noch so geredet, mittlerweile gabs doch ein paar Sachen die mich enttäuscht haben, sicher sein kann man sich nie. Keine ganz schlimmen Gurken, das stimmt, aber doch so einige Spiele die bestenfalls Mittelmaß waren. Wenn ich Stealthspiele durchaus mag und alle Welt Dishonored 90er gibt, werd ichs mir wohl kaufen. Hat nichts dran geändert, dass ich es sehr mäßig fand. :S

    Außerdem will ich nicht immer auf Nummer sicher spielen und bau auch Titel ein, von denen ich nicht weiß ob sie was für mich sind.
     
  25. Mafia 2

    Mafia 1 hat mir damals richtig gut gefallen. Teil 2 wollte ich eigentlich zum Vollpreis hohlen, wurde dann aber durch einige Designentscheidungen und recht negatives Feadback davon abgebrecht.
    Jetzt habe ich es also nachgehohlt.
    Zunächst das Positive: Grafisch und Athmosphärisch ist das Spiel absolut gelungen. Die Stadt ist sehr schön designt, die Autos sind grandios und durch Licht und Wetterverhältnisse gelingt es eine enorm dichte Stimmung zu erzeugen. Insofern bin ich also wirklich beeidruckt.
    Doch leider ist Mafia 2 ein Fall von Potential verschenkt.
    Die Story, die in Mafia 1 noch gefallen wusste, ist in Mafia 2 belanglos bis unglaubwürdig. Der Hauptcharakter ist mir nie auch nur im Ansatz sympathisch. In Mafia 1 wurde das reinrutschen in die Mafia sehr viel besser dargestellt als in diesem Teil. In der ersten Hälfte des Spiel gelingt es meiner Meinung kaum durch die Geschichte Spannung zu erzeugen.
    Im zweiten Teil zieht die Story an, bleibt aber vorhersehbar um am Ende in einem füchterlich schlechten offenem Ende zu enden.
    Spielerisch ist das Spiel extrem Anspruchslos. Moorhuhnballereien der schlimmsten Sorte werden dem Spieler vorgesetzt. Eine KI, die leider nie eine Gefahr darstellt sorgt dafür, dass eine dem Szenario nicht entsprechende Zahl von Gegnern benötigt wird um Herausforderung zu erzeugen. Auch das Autohealsystem passt hier überhauptnicht, genausowenig wie der Gegnerradar.
    Die vielen Autofahrten machen Spass, da die Fahrphysik gelungen ist.
    Allerdings steht man zu selten unter Zeitdruck, sodass sich auch hier der spielerische Anspruch in Grenzen hält. Richtig spannend wird es eigentlich nur wenn man von Polizei oder anderen Gangstern verfolgt wird und andere Verfolgen muss.
    Mission, indenen man nicht fährt oder ballert gibt es kaum und wenn Stealth möglich ist, ist alles sehr trivial.

    Der Spieler kann keine eigenen eigenen Entscheidungen treffen, die den Spielverlauf beeinfluss würde, obwohl sich dies gegen Ende angeboten hätte. Dies ist der cineastischen Herangehensweise geschuldet. Diese Designentscheidung wäre verschmerzbar, wenn eine tolle Story erzählt würde. Das ist leider nicht der Fall.
    Auch Nebenmissionen gibt es kaum, sodass die große Stadt reine Kulisse bleibt.

    Insgesamt als ein Spiel der verpassten Möglichkeiten
    6/10
     
  26. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Bioshock Infinite

    Für mich ist Bioshock Infinite einer der faszinierensten Spiele die ich jemals gespielt habe. Okay mit diesem kurzen Einleitungssatz will ich es natürlich nicht belassen, aber um zu erklären woher diese Faszination kommt muss ich etwas ausholen.

    Computerspiele haben sich im Laufe der Zeit verändert. In meiner Anfangszeit (die geprägt war vom NES/Super Nintendo) spielte ich in erster Linie Jump'n Runs. Man hüpfte durch die Levels und der Grund war einfach der, dass man irgendjemanden (meistens eine Prinzessin) befreien musste. Auch als ich '94 meinen ersten PC bekam war die Story meistens nebensächlich. Selbst in Rollenspielen wie Lands of Lore oder Ultima Underworld (2) gab es halt irgendeinen Bösewicht, der das Königreich bedroht und aufghalten werden muss. Man spielte also rein wegen der Spielmechanik und nicht weil uns irgendeine Story dazu motiverte.

    In den letzten Jahren hat eine Wandlung stattgefunden. Selbst der dümmste Ego-Shooter versucht eine (wenn auch meist trashige) Geschichte zu erzählen. Die Bemühung sich der Filmindustrie anzunähern sind kaum abzustreiten. Für den einen ein Grund der Spieleindustrie den Tod zu wünschen, für mich als großen Filmfan aber eine absolut willkommene Entwicklung. Trotzdem sind gute Storys nach wie vor rar aber, jetzt kann ich den Bogen wieder zum Anfang schlagen, Bioshock Infinite ist eine der großen Ausnahmen.

    Aber was macht denn die Faszination von Bioshock Infinite aus? Da wäre zum einen das Setting. Die Stadt Columbia mit all ihren Abgründen ist für mich eine der faszinierensten Szenarios überhaupt. Die erste Spielstunde ist einfach überwältigend. Die ersten Schritte durch Columbia habe ich wie einen staunendes Kind bewältigt und diese Fasziantion hält über die gesamte Spieldauer an (vielleicht gibt es einen kleinen Hänger im Mittelteil).

    Ein weiterer wichtiger und oft angesprochener Punkt ist Elizabeth und das aus 2 Gründen. Zunächst einmal aus praktischer Sicht. Wie häufig wurden wir schon in Spielen mit KI Begleitern genötigt die uns den letzten Nerv gekostet haben. Sie machen grundsätzlich das Falsche, stehen uns ständig im Weg und in Kämpfen rennen sie blindlings in ihr Verderben. All diese Punkte fallen bei Elizabeth weg. Im Gegenteil, sie unterstützt uns, reagiert auf die Umwelt und wirkt schon fast erschreckend echt. Ich zumindest kann mich an keinen NPC erinnern, der so lebensecht gewirkt hat.

    Fairerweise muss man aber auch sagen, dass bei Bioshock Infinite nicht alles Gold ist was glänzt denn im spielerischen Bereich gibt es durchaus Anlass zur Kritik und zwar betrifft das in erster Linie den Shooter Part. Der ist für sich genommen ganz gut, kann aber niemals mit der Wucht und Dynamik anderer Genregrößen mithalten. Das liegt auch an der mäßigen KI, die nur selten Deckung sucht und gerne mal planlos umherläuft. Zum Ende hin wird sie halt durch die schiere Masse gefährlich. Weiterhin kann man durchaus kritisieren, dass man oftmals beschäftigt ist irgendwelche Mülltonnen nach Geld, Munition usw. abzusuchen.

    Haben mich diese Punkt aber während des Spielens gestört? Nicht im geringsten. Selten wollte ich bei einem Spiel unbedingt wissen wie es weitergeht. Die Story ist dafür einfach zu gut und vorallem auch so ungewöhnlich. Dazu ist das Ende einfach der größte "WTF- Moment" den ich jemals in einem Spiel erleben durfte. Ich kann dafür nur meinen (imaginären) Hut vor Irrational ziehen. Sie haben in Zeiten der unzähligen Terroristenshooter ein Spiel hervorgebracht, dass so mutig und wegweisend ist und den Beweis angetreten, dass früher eben doch nicht alles besser war. Danke dafür!
     
  27. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    +++

    Ich habe auch das Vice City Syndrom.
     
  28. Razmael

    Razmael
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    Eben Sacred Citadel durchgespielt. Lohnt sich nicht wirklich. Einerseits war ich mit dem Teil in knapp drei Stunden durch, wirklich gut war es andererseits aber auch nicht. Bevor das eigentliche Spiel mich nämlich begrüßen konnte, hat das Spiel schon Schwierigkeiten mit meinem Gamepad gehabt, wobei auch Neustarts und dergleichen nicht halfen. Mit einem Xbox 360 Gamepad sollte es sowas einfach nicht geben. Zum Glück tauchte das Problem nur im Menü auf, sodass ich das Spiel dann doch mit besagtem Pad spielen konnte.

    Man prügelt sich halt mit einer von vier Klassen durch, wobei ich die Schamanin (oder so) genommen habe. Was im ersten von vier Kapiteln noch ganz spaßig ist, das wird gegen Ende doch etwas träge. Zum Glück begegnet man regelmäßig neue Gegnertypen mit individuellen Stärken, was doch eine ordentliche Aufwertung bedeutet. Insgesamt ist das Spiel aber zumindest mit meiner Klasse viel zu einfach gewesen, weshalb der ganze Ablauf ziemlich stumpf herüberkam.

    Wirklich mies waren die uninspirierte und oftmals auch sehr unpassende Musik, sowie der Humor des Spiels. Ascaron hatte in den klassischen Sacred-Spielen immer eine wahnsinnige Liebe zum Detail und einen gelungenen Humor bewiesen, doch hiervon ist nichts mehr übrig. Stattdessen stößt man auf ein paar halbherzige Flachwitze, die von unglaublich miesen Sprechern dahergeleiert werden. Wenn die bedrohliche Orkmutti, die einen durch das ganze Spiel hindurch nervt, mit einem schlecht gespielten französischen Akzent spricht, dann ist das weder lustig, noch passend.

    Mein Tipp: spart euch den Kauf. Die Spielzeit ist ein Witz und die Unterhaltung ist trotz einiger guter Ideen und Ansätze – es spielt sich schon angenehm flüssig und sieht ordentlich aus – einfach das Geld nicht wert.
     
  29. Ragona

    Ragona
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    Borderlands 2

    Nach knapp 45 Stunden hab ich nun den ersten Durchgang Borderlands 2 auf Level 34 hinter mir.
    Insgesamt deutlich runder und befriedigender als der erste Teil, habe mich sehr sehr selten gelangweilt und werde definitiv in die 2. und 3. Runde gehen sobald ich bisschen Abstand gewonnen habe.
    Besonders positiv fand ich den Humor und die unfassbare Menge an Items.
    Mit besseren Waffen und härteren Gegnern wurd das Spiel besser und besser und die letzte Stunde war ein purer Adrenalinkick.

    Im 2. Durchspielen nehm ich dann mal die DLCs mit und hoffe auf ein paar Orange Waffen :)
    super Spiel
     
  30. Gta4gamer

    Gta4gamer
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    Gerade Bioshock beendet. Puh, hätte ich gewusst, dass die anfängliche doch etwas gruselige Atmosphäre nach ~2 Stunde über den Haufen geschmissen wird und es in einer schon fast stumpfen Ballerorgie endet, hätte ich das Spiel schon früher beendet. Die Story hatte ich mir schon irgendwann mal gespoilert, also war der Plottwist nicht so spannend.
    Tjoa und jetzt kommt Alpha Protocol dran.

    Edit: 10 GB! Lade ich das Spiel gerade dreimal runter? :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2013
  31. Nergal_

    Nergal_
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    AP? Müsste ca. 11 GB belegen, stimmt also schon so.
     
  32. was sind denn so die "dynamischen Shootergrößen"? Mir fällt da wenig ein, ich habe aber auch längst nicht alle Shooter der letzten Jahre gespielt.

    Ansonsten möchte ich dir zustimmen, gestern durchgespielt und bin auch komplett überwältigt. Man könnte jetzt hie und da etwas bekritteln, für mich geht das aber gerade alles im lauten "Awesome!!"-Rauschen unter. Über die Story möchte ich kein Wort verlieren (für mich ist sogar der Ausdruck "WTF-Ende" schon ein Spoiler :no:), außer dass mich niemals eine Videospielgeschichte so berührt hat. Die Welt toppt sogar noch Rapture aus Bioshock (hätte ich nie gedacht), einfach weil sie noch etwas spektakulärer aussieht und noch beeindruckendere Ausblicke bietet. Die Skyrail alleine hebt das Gameplay für mich aus dem Einheitsbrei heraus, was für eine geniale Idee. Bla bla bla das Spiel muss man einfach erlebt haben, noch in 10 Jahren wird man darüber schreiben, was zugegebenermaßen aber auch vor allem an der biederen Konkurrenz liegt. Dieses Spiel zeigt vor allem, wie gut Computerspiele heute eigentlich sein könnten.

    ∞/∞
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2013
  33. Dishonored - The Knife of Dunwall

    Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, den DLC über den reumütigen Auftragskiller Daud in zwei Teile, die separat gekauft werden müsssen, aufzuteilen, gehört der Hintern versohlt. "The Knife of Dunwall" ist in diesem Sinne zwar keine überteuerte Mogelpackung, aber nach dem 3. und letzten Einsatz macht sich schon ein Gefühl der Ernüchterung breit, wenn man realisiert, dass die 2. Hälfte fehlt.

    Daud in den Mittelpunkt zu stellen ist auf dem Papier erstmal eine gute Idee, da die Figur im Hauptprogramm etwas zu kurz gekommen ist. Leider ist dessen Motivation, hinter das Geheimnis Delilahs zu kommen, recht schwach. Und auch wenn Daud dank Michael Madsens kein stummer Protagonist wie Corvo ist, so gibt er schlussendlich trotzdem zu wenig von sich, um eine Persönlichkeit zu entwickeln. Einzig der Outsider und Dauds Kollegin Billie Lurk schätzen ihn je nach Vorgehensweise etwas anders ein. So richtig zufriedenstellend, zumal sich bisher keine Konsequenzen aus den Taten ergeben haben, ist das auch nicht.

    Die vorliegenden drei Missionen, wovon vor allem die ersten beiden überzeugen konnten, lassen den Spieler wieder die Wahl, wie er seine Ziele erreichen kann. Ob es nun stumpfe Waffengewalt, Heimlichkeit, übernatürliche Fähigkeiten oder eine Mischung daraus sein soll, liegt ganz allein bei jedem selbst. Die Kehrseite hierbei sind die übernommenen Schwächen aus dem Hauptprogramm: die in der Vertikale blinde KI und der damit verbundene viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad. Ob ich nun durch die Kellertür oder über ein geöffnetes Fenster im 3. Stock bei Barrister Timsh einbreche, spielt keine Rolle. In jeder Etage patroullieren ein paar leicht ausschaltbare Wächter. Einzig pistolenschwingend durch den Haupteingang zu marschieren, erfordert etwas mehr Geschick beim Haushalten der Verbrauchsmaterialien (Heiltränken und Munition), ist aber genauso möglich.

    Während die ersten beiden Missionen, die zudem etliche optionale Ziele aufweisen, in neuen Abschnitten Dunwalls spielen, führt der letzte Einsatz Daud zurück in den überfluteten Bezirk aus dem Hauptprogramm. Hier zieht zwar der Schwierigkeitsgrad leicht an, die Ziele befinden sich jedoch in äußerster Nähe zum Startpunkt, was das Finale zum Quickie verkommen lässt. Je nach Spielweise kann man zwischen 2 bis 6 Stunden im DLC verbingen. Rabiate Naturen mit eingeschalteten Hilfefunktionen (Zielmarker, Objekthervorhebungen etc.) erreichen das Ende aber zeitiger. Daud greift überwiegend auf das selbe Waffen- und Fähigkeitenarsenal wie Corvo zurück, mit dem Unterschied, das Daud als Anführer einer Auftragskillerclique jederzeit per freigeschaltener Fähigkeit einen Kollegen zu sich rufen kann, per Rauchgrante gleich ganze Feindansammlungen temporär oder per Arc-Mine dauerhaft ausschalten kann. Zudem gibt es einen neuen Gegnertyp.

    Wer mehr von Dunwall sehen möchte, kann schon jetzt beim DLC zugreifen, sollte sich aber im klaren sein, dass, gerade wenn die Story in Fahrt zu kommen scheint, vorerst Schluss ist und für die Auflösung später nochmal bezahlt werden muss. Alle anderen warten besser die Veröffentlichung von "The Brightmore Witches" ab.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2013
  34. Ich halt Infinite auch für ein sehr gutes Spiel, doch abseits von anderen Kritikpunkten (meine Meinung!) wie schwach präsentierter Antagonist, mäßiger Inszenierung einer fliegenden Stadt, schlechterer Tonbänder und allgemeiner Vereinfachung des Spielprinzips, gibt es beim Gameplay doch mehrere Sachen zu bemängeln.

    Meines Erachtens war das Waffen-, Plasmide- und Toniksystem in Bioshock (vorzugsweise Teil 2) schon besser. Die Beschränkung auf 2 Waffen grenzt mich bereits in der Dynamik ein. Die Plasmide sind zu wenig - wobei ich gar nicht weiss, wie viele es in Bioshock 1/2 waren - und die Variation bleibt bei Ball/Strahl und Falle. Da hätte man viel mehr machen können. Das Toniksystem ist auch deutlich umfangreicher als die Kleidung. Weiterhin fand ich es sehr schade, dass es keine unterschiedlichen Munitionstypen mehr gab. Upgradesystem für Waffen und Plasmide könnte auch besser sein, immerhin ist es ein Nachfolger und dennoch ist es auf dem gleichen Level bzw. sogar darunter.

    Elizabeth lockert die Kämpfe natürlich wieder auf und man viele verschiedene Vorgehensweisen ausprobieren, aber ich war so schon durch die ganzen Gegner genug gefordert, dass ich da nicht auch noch kreativ werden konnte/wollte.

    Auf jeden Fall ist Booker nicht mehr so träge wie Mr. Bioshock 1 und Mr. Bioshock 2, doch im Vergleich zu "normalen" Shootern wie Fear, Stalker etc. ist es doch (duck) mehr Konsole.

    Keine Ahnung, ich habe jetzt einfach mal alles hier hingeklatscht was mir gerade eingefallen ist. Es ist auf jeden Fall ein super Spiel und das Ende war - abseits davon, dass es meiner Meinung nach nicht unbedingt in die Bioshock-Welt gepasst hat - genial :-)
     
  35. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    Battlefield und Call of Duty. :KO:
     
  36. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Rage, Far Cry 3 und auch wenn jetzt einige aufschreien Crysis 3.

    Man muss aber ehrlich sagen, dass der Shooterpart schon immer einer der Schwächen der "Shock-Reihe" war. Das war beim ersten Bioshock so und war auch schon bei System Shock 2 so. Schon damals hab ich mir beim spielen gedacht "wenn der Shooter Part sich so spielen/anfühlen würde wie der in Half-Life dann wäre es fast das perfekte Spiel".
     
  37. Ich hätte auch fast Crysis geschrieben, aber den Aufschrei wollte ich provozieren :D

    Bei System Shock 2 war es meiner Meinung nach noch kein Problem, da es eigentlich mehr Rollenspiel war, mit einem richtigen Charaktersystem, Crafting (Chemikalien), Inventar etc.! Selbstverständlich wäre ein Shooter-Gameplay wie bei Half-Life toll gewesen, aber HL konzentriert sich eben nur auf diese eine Sache und ist deswegen darin so gut. Auch Deus Ex ist in allen Teilen (Stealth, Action, Rollenspiel) nicht unbedingt überragend, aber die Mischung macht es.

    Infinite wurde jedoch noch weniger Rollenspiel wie Bioshock 1 und daher sollte dann der Shooterpart auch besser werden.
     
  38. Ludwig

    Ludwig
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  39. Huh, bin nicht wirklich seiner Meinung.

    Zu:

    "Ich zumindest, es mag meiner fragmentierten Freizeitgestaltung und meinem 43jährigen Hirn geschuldet sein, habe am Ende von den schlauen Anspielungen schon die meisten wieder vergessen, anders als in einem zweistündigen Film, beispielsweise. Oder einem Buch, wo man immer noch mal zurückblättert, wenn man sich in der Geschichte verfranzt hat."

    Kann ich nur sagen: Pech! Wer nicht die Zeit hat, das Spiel so an einem Stück zu spielen, dass man sich den Großteil merken kann oder nicht die Gedächtniskraft hat über eine bestimmte Zeit sich gewisse Stellen zu merken, darf sich meines Erachtens nicht beschweren, wenn dies das Spiel eben fordert.

    Das ist genauso bei den Souls-Teilen, bei welchen man einfach keine langen Pausen zwischendrin machen darf, weil man eben im Spiel drinbleiben muss, um das Gameplay zu beherrschen.

    Dies ist auch so bei einer Bücher-Reihe wie "Das Spiel der Götter" / "Malazan Empire", die eine hochkomplexe, verstrickte, intelligente Handlung aufbaut, bei welcher noch im 10. Buch (dt.) kleine Stellen aus dem Ersten wichtig sind.

    Entweder man lässt sich darauf ein oder eben nicht. Ich kann das als Schüler natürlich leicht sagen, aber so ist meine Meinung. Bitte jetzt nicht persönlich nehmen, oder so.
     
  40. Firderis

    Firderis
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    Wobei dies bei Bioshock für mich keine Altersfrage ist. Sondern das Spiel für mich eher dafür geschaffen zu sein scheint, es einfach gleich nochmals durchzuspielen. Ich habe ein "Let's Play" dazu erst im zweiten Anlauf gemacht und mir angewöhnt, Dinge, welche man sich möglicherweise merken sollte, da sie erst mit dem Ende Sinn ergeben und sonst übersieht, als Videokommentar aufzuführen. Und dies sind Dinge, die wohl die wenigsten sich beim ersten Durchlauf merken. Denn sie sind so perfekt in die Geschichte eingebunden, dass man sie innerlich zu dem Zeitpunkt wohl bereits verarbeitet hat.

    Schau einmal GameTube. Da bekommt der Spielcharakter das dritte Mal
    Nasenbluten.
    Nur die wenigsten haben sich an das erste Mal erinnert. Und vermutlich haben sich sogar nur die daran erinnert, welche das Spiel bereits durch hatten. Ich behaupte einmal, der Grossteil der GameTube-Seher sind unter 30 Jahre alt.
     
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