Here they come... [neue Partei]

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von etc.usw., 12. März 2013.

  1. Na, da scheinen ja alle WELT, BILD und Spiegel Online Kommentatoren auf "Gefällt mir" gedrückt zu haben. :ugly:

    Meiner Meinung nach kann man anhand der Facebook Likes lediglich feststellen, wie präsent eine Partei im Internet ist bzw. wie gut vernetzt.
     
  2. FloX NiX is FiX

    FloX
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    Du vergisst die Zeit Online, FAZ und Süddeutsche Kommentatoren...
     
  3. mehrtuerer

    mehrtuerer
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    Gerade die ZEIT einigermaßen erträglich, weil deren Kommentare moderiert werden. Ganz im Gegenteil zur Welt, da werden offen rassistische Kommentare nicht einmal nach Meldung entfernt.
     
  4. Roter Fisch mag keinen Fisch

    Roter Fisch
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    Indikator kann man so ziemlich alles nennen. Es macht aber Sinn sich gute Indikatoren zu suchen. Und solche Zahlenspiele sind Welten von Umfragen entfernt. Die liegen zwar nicht immer exakt an der Wahl, geben aber die "Lagerverteilung" Rot-Grün, Schwarz-Gelb meist sehr gut wieder. Taktisches Wählen, das kurz vor der Wahl entschieden wird, kann schlecht in Umfragen abgebildet werden. Aber das würde der AfD schaden und nicht nützen, da sie keine möglichen Koalitionspartner hat.

    Der aktuelle Wähleranteil beträgt maximal 3%.
     
  5. dabba

    dabba
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    Eigentlich nicht. Abgesehen von den taktischen CDU- und SPD-Sympathisanten, die die FDP/Grünen über die 5-Prozent-Hürde heben, sind die Wahlergebnisse eigentlich immer erstaunlich nah dran. Selbst wenn sie mal ein paar Prozentpunkt abweichen: Da werden nur ein paar Tausend Leute befragt, trotzdem passen die Werte ungefähr.

    Da erscheint mir der Versuch, Facebook-Freunde und gar Twitter-Erwähnungen zu Wahlstimmen umrechnen zu wollen, deutlich abenteuerlicher. Osama Bin Laden wäre auch im Mai 2011 nicht US-Präsident geworden. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. April 2013
  6. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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  7. Sind dann eben Indikatoren, die den anderen Indikatoren entgegen stehen. So weit, so gewöhnlich.
     
  8. Roter Fisch mag keinen Fisch

    Roter Fisch
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    Das Handelsblatt schreibt ja nichtmal deren Fragestellung in den Artikel. Was soll ich mit dem Ergebnis dann anfangen, wenn dabei gleich noch auf ein Video namens "Die "Anti-Euro-Partei" ist ein Glück" verwiesen wird. Ein wenig Suggestion rein und man bekommt leicht solche Ergebnisse, wenn man sie haben will. Da vertraue ich doch eher den seriösen Umfrageinstituten.

    Bei INSA (zu deren Qualität kann ich nichts sagen) steht die AfD nun bei 5 %. infratest u.a. wurden oben gepostet.
     
  9. blurps

    blurps
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    Bei laut Artikel knapp 20% für die AfD in der Mafo-Umfrage darf man von einem untauglichen oder nicht richtig eingesetzten Messinstrument ausgehen - Oder die Darstellung des Handelsblatts ist falsch und es war eine Frage der Sorte "Könnten sich sich eventuell vielleicht unter Umständen bei Sonnenschein und nach einigen Bieren vorstellen, die AfD zu wählen ?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2013
  10. Interessant, wie unerträglich für manche offenbar die Vorstellung ist, dass die AfD was reißen könnte. Nur die Umfrageergebnisse, die zum Wunsch passen, haben überhaupt einen Wert.

    Ich frage mich, ob bei der Piratenpartei in ihren Anfängen auch so genau hingeschaut und relativiert wurde. Oder bei den Grünen. Einige tausend Facebook-Likes für die Piraten? Hat nichts zu sagen! Laut Zeit-Umfrage können sich so und so viel Prozent vorstellen, die Grünen zu wählen? Meinungsforschungsinstitut X sagt was anderes! Sollte man echt mal recherchieren...
     
  11. Serge

    Serge
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    Der Gedanke an eine Ochlokratie ist in der Tat unerträglich.
     
  12. Habt ihr den Artikel gelesen?
    Die 20% beziehen sich auf "Können sie sich vorstellen xy am Sonntag zu wählen?"
    Das ist was anderes als die Sonntagsfrage. Ich kann mir auch vorstellen CDU/SPD/Grüne/Graue Panther...zu wählen, wirklich wählen kann und werde ich allerdings nur eins davon.

    Relevanter sind schon folgende Zahlen:
    "Insgesamt können sich laut der YouGov-Erhebung sogar 27 Prozent der Deutschen vorstellen, die neue Partei zu wählen. Aber nur drei Prozent würden der AfD mit Sicherheit ihre Stimme geben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Bei Allensbach heißt es, obwohl sich knapp ein Fünftel der Bevölkerung vorstellen könne, die Partei einmal zu unterstützen, erreiche die AfD bei den konkreten Wahlabsichten bislang nur ein bis zwei Prozent."
     
  13. Wir sind wahrscheinlich alle nur neidisch auf den unglaublichen Erfolg dieser Partei. :ugly:
     
  14. blurps

    blurps
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    Das wird in den ersten beiden Absätzen des Artikels anders dargestellt. Deswegen sage ich ja, dass dort entweder das durchführende Institut oder das Handelsblatt unsauber gearbeitet haben.

    Eine klare Unterscheidung zwischen Pillepalle- und Sonntagsfrage gibt es erst am Ende des Artikels versteckt und dort auch nur bzgl. der beiden anderen Umfragen.
     
  15. Legion(CD) Show-Dan

    Legion(CD)
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    Für neoliberale Strömungen habt ihr doch schon die FDP. Und die CDU. Und die SPD. Man kann halt die Kuh nicht mehrfach melken.
     
  16. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Ich wiederrum finde interessant, wie man so einer unwichtigen Partei (Anti-Euro-Parteien gibt es schon seit vielen Jahren) so starke Aufmerksamkeit schenkt. Ich meine, haben die sämtliche Medienanstalten bestochen?
     
  17. Tyrion

    Tyrion
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    Laut Bild kommt die AfD bei einer Umfrage auf 5%. Lustig ist auch die Umfrage auf bild.de

    Können Sie sich vorstellen, die AfD zu wählen?

    75% - Ja, ich bin auch gegen den Euro! :uff:
     
  18. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Worauf willst du hinaus? Die AfD ist nuneinmal die Euro-Erlöser-Parteí (Anti-X klingt immer so negativ), auch wenn sie noch viele andere lustige Ideen haben.
     
  19. Tyrion

    Tyrion
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    Das der typische Bild-Leser gegen den Euro ist, wundert ja nicht so sehr. Trotzdem irgendwie traurig.
     
  20. dabba

    dabba
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    Es war eigentlich bei keiner Wahl so, dass die Piraten bei der Wahl wie Phönix aus der Asche gestiegen waren. Ausnahme ist die Berlin-Wahl, wo 8,9 % erreicht wurden, obwohl die Wahlumfragen einen Monat vor der Wahl noch 4 bis 5 % prognostiziert hatten.
    Ansonsten haben die Piraten und alle anderen meistens ungefähr das Ergebnis erreicht, das die Wahlumfragen vorher prognostiziert wurde. Selbst der berühmt-berüchtigte Möllemann-Flyer drückte das Wahlergebnis der FDP 2002 "nur" um drei Prozentpunkte.

    Unabhängig davon sind Wählerpotenziale nun einmal etwas anderes als tatsächliche Wahlumfragen. 20 % würde die AfD auf keinen Fall (!) holen, wenn diesen Sonntag gewählt würde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2013
  21. mehrtuerer

    mehrtuerer
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  22. Roter Fisch mag keinen Fisch

    Roter Fisch
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    Ernsthaft. Akzeptier einfach, dass Wahlumfragen komplett untauglich sind, wenn nicht repräsentativ oder vernünftig formuliert. Um das zu gewährleisten müssen bestimmte wissenschaftliche Standards befolgt werden. Wenn das Handelsblatt nun eine Umfrage veröffentlicht, die einen solch gigantischen Wert für die AfD ausgibt - dann aber kein Wort zu Fragestellung und Messinstrument gibt, sollte man erstmal abwarten. Vor allem wenn die etablierten Institute alle etwas anderes sagen.

    Wenn man dann nicht mehr einen willkürlichen und unnützen Indikator auswählt, der einem gerade passt (wie Facebook-Likes), sondern die tatsächlichen Wahlabsichten sehen möchte: Die gibts hier: www.wahlrecht.de

    Was das Handelsblatt vermutlich mal wieder meint ist das Wählerpotenzial. Das hat mit tatsächlichen Wahlabsichten wenig zu tun, sondern gibt gewissermaßen einen Maximalwert vor, der aus den Menschen besteht, die die Partei nicht durchweg ablehnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2013
  23. Darum geht's gar nicht, sondern um den Beißreflex und das vollständige Nichtwahrhabenwollen des zunehmenden Erfolgs/des zunehmenden Zuspruchs der AfD, wofür die genannten Faktoren ein klarer Beleg sind. Freilich sagt das nichts über tatsächliche Wahlresultate aus.
     
  24. etc.usw.

    etc.usw.
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    Böse Menschen würden jetzt wohl sagen, dass es hier ganz andere Beißreflexe gibt.
     
  25. mehrtuerer

    mehrtuerer
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    Dann freut es dich ja sicherlich, dass sich die AfD einen Indikator mit der Piratenpartei teilt.
     
  26. Roter Fisch mag keinen Fisch

    Roter Fisch
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    Nö, du stellst deine Statistiken zu Facebook-Likes und Twitter-Erwähnungen(!), sowie eine (vom Handelsblatt) komplett falsch dargestellte Umfrage zum Wählerpotenzial hier dar, als würden sie in irgendeiner Weise den gesellschaftlichen Rückhalt der AfD beschreiben. Du behauptest zudem deine "Indikatoren" stünden den seriösen Wahlumfragen entgegen. Man kann sich also gewissermaßen entscheiden, wem man glaubt.

    Ja, deine Partei ist im Aufwind. 5% in einer aktuellen Umfrage. Argumentier doch damit. Da bist du weniger angreifbar als mit solchen Pseudo-Umfragen.
     
  27. Die Npd hat sogar tausende Facebookfreunde. Man sind die erfolgreich!

    Oh... wait:
    keine Kohle, sinkende Mitgliederzahlen, schlechte Wahlergebnisse, drohendes Verbotsverfahren...

    Tja, so kann es gehen.
     
  28. Na siehste. Schön, dass wir drüber gesprochen haben.
     
  29. mehrtuerer

    mehrtuerer
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  30. Eigentlich wundert eher er die Aussage, dass der typische Bild-Leser gegen den Euro sei, wo doch gerade dieses Blatt keine Gelegenheit auslässt, die Währung zu preisen und über alle herzieht, die es wagen, eine gegenteilige Meinung zu haben. Da werden dann schon mal so sachliche Fragen wie "Wer wählt die Euro-Hasser?" aufgeworfen und auch sonst jede Menge Stimmungsmache betrieben, die man sicherlich nur schwer als Werbung für die AfD & Co. missverstehen kann...

    http://www.bild.de/politik/inland/alternative-fuer-deutschland/zahlen-fakten-30040788.bild.html
    http://www.bild.de/politik/inland/a...-sind-die-einheits-gegener-29991464.bild.html
    http://www.bild.de/politik/kolumnen...uss-doch-mal-gesagt-werden-29951340.bild.html
     
  31. dabba

    dabba
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  32. etc.usw.

    etc.usw.
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    Die Bild vertritt nicht zwangsläufig die Meinung ihrer typischen Leser. Im Falle Sarazzin etwa haben sie sich auch erst auf seine Seite geschlagen als das opportun genug war. Ich glaube aber, dass du die Bemerkung eigentlich durchaus richtig verstanden hast, jedenfalls hoffe ich das.
     
  33. Ups, da dürfte für manche ihre linke Welt teilweise zusammenbrechen: :D

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/lafontaine-wagenknecht-afd

    Ökonomischer Sachverstand und Vernunft sind eben ideologiefrei - es gibt nur eine Wahrheit. Aber manche, insbesondere auch in diesem Forum, werden ihre liebgewonnene Realitätsverweigerung auch weiterhin nicht aufgeben wollen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. April 2013
  34. :rotfl:
     
  35. Die andere Wahrheit zur Funktionsfähigkeit von Währungen ist...?
     
  36. Ach komm, das wurde doch jetzt in diesem Thread schon tausendmal durchgekaut.

    Ich finde es einfach sehr amüsant, dass du eine Partei bejubelst, die sich den programmatischen Namen Alternative für Deutschland gegeben hat und dann von der "einen Wahrheit" redest, noch dazu in Bezug auf eine Frage, in der es um politische Gestaltung geht, wo es kein wahr oder falsch geben kann.
     
  37. Eru

    Eru
    Wichtig dabei aber der achte Kommentar, unten auf der Seite.
     
  38. Shavo Odadjian Gonorrhea Gorgonzola

    Shavo Odadjian
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    Hm, in dem Artikel steht "Die Euro-Staaten müssten neben dem Euro wieder nationale Währungen einführen."
    Ist das das Gleiche, wie das was die AfD will? Also "das einzig Wahre"?


    Zudem erschöpft sich ökonomischer Sachverstand nicht in der Frage nach der Währung. Da gehören ja noch andere Sachen hinzu.
    Wie sieht denn in Sachen Altersarmut oder Niedriglöhne "die Wahrheit" aus?



    Ich weiß auch nicht, wieso du dich freust:
    Mit diesen Aussagen Lafontaines werden im Zweifel ja potentielle AfD-Wähler wieder zu der Linken gezogen.
    Soviel also zu deiner Aussage mit dem Aufwind, die Zustimmung der Linken bzgl. Euro kann nämlich genau das Gegenteil auslösen.

    "[...] für potenzielle Linke-Wähler ist eine Partei, für die Niedriglöhne und Altersarmut kein Thema sind und in deren Vorstand Leute arbeiten, die öffentlich darüber nachdenken, Arbeitslosen das Wahlrecht zu entziehen, bei näherem Hinsehen ganz sicher nicht wählbar. Je bekannter diese Seite der AfD wird, desto mehr werden die Menschen das merken."



    Außerdem favorisiert die Linkspartei eigentlich einen anderen Kurs:
    "Ein anderer Weg zur Stabilisierung der Währungsunion wäre die innere Aufwertung in Deutschland. Dafür müssten wir hier Löhne, Renten und Sozialleistungen erhöhen. Eine solche Aufwertung könnte man jedenfalls besser kontrollieren als eine neue Währung, die zum Spielball der Finanzmärkte würde"

    Ist das jetzt die Wahrheit?
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2013
  39. Die wahrheitsgemäße Aussage war auf die Funktionsfähigkeit von Währungen bezogen und NICHT darauf, wie man diese Funktionsfähigkeit wieder herstellt und schon gar nicht auf andere oder allgemeinere Bereiche. Sie war insbesondere auf Lafontaines Anerkennung der Notwendigkeit von Auf- und Abwertungen bezogen. Das ist genau der Spielraum, den Währungen brauchen. Dazu gibt es keine Alternative oder andere Wahrheit. Und es ist schön, dass es auch unter den Linken Leute gibt, die das verstanden haben. Leider ist das unter deren Anhängern anscheinend ein Ding der Unmöglichkeit.

    Darüber hinaus ist die Behauptungen, ich sei gewissermaßen ein verblendeter AfD-Fan einfach putzig und wird wohl vor Allem deswegen immer wieder angeführt, weil leichter ist, als über die Sache zu sprechen und obwohl ich schon mehrmals Gegenteiliges bekundet und mich insbesondere kritisch gegenüber der Person Bernd Luckes geräußert habe. Anders gesagt: Natürlich hege ich Sympathien mit allen, die den Konstruktionsfehler des Euros sowie die Funktionsweise einer Währung erkennen. Und bisher und inbesondere war diese Erkenntnis nun mal ausschließlich in der AfD verbreitet. Dies bezieht sich aber, wie gesagt, nur auf die Erkenntnis der Ursachen. Was die Lösung angeht, bin ich schon nicht mehr komplett konform mit der AfD. Ich bin der Ansicht, man muss nicht zwangsläufig nationale Währungen wiedereinführen, so lange es anderweitig gelingt, den beschriebenen Mechanismus zu implementieren. Das geht beispielsweise über eine Rückkehr zum sogenannten ECU, wie ihn auch Wilhelm Hankel vorschlägt, die AfD hingegen nicht.

    Insofern freue ich mich für alle, die das Besagte anerkennen und die durch Zustimmung eventuell in die Lage versetzt werden, entsprechend zu handeln. Ob das die AfD ist oder im Zweifelsfall die Linke, ist mir bezogen auf diesen Sachverhalt völlig wurscht. Dennoch würde ich natürlich eher der AfD meine Stimme geben als der Linke, weil ich meine Ansichten in deren sonstigen Absichten ansonsten überhaupt nicht wiedererkenne. Aber das ist schon ein anderes Thema.
     
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