Pay2Win

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von bernhard.h, 27. April 2013.

  1. Cyrotek

    Cyrotek
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    Das dürfte einer der Hauptgründe dafür sein, warum es so wenige Spiele mit einem rein kosmetischen Itemshop gibt.
    Existieren da mehr als Dota 2 und ... ja.
    Nicht mal League Of Legends verkauft rein kosmetische Items.
     
  2. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Ich würde, glaube ich, zwei Tendenzen zustimmen, die sich durch den Thread ziehen.
    1. Die meisten F2P Spiele sind P2W
    2. P2W ist etwas graduelles

    Warum? Nun, am kontroversesten scheint mir die erste Annahme zu sein, also macht es Sinn, dort zu beginnen.
    Pay to Win ließe sich der Wortbedeutung nach wohl so definieren: Ein Spiel enthält Pay to Win Mechanismen, wenn es möglich ist, mit echtem Geld Items zu kaufen, die von zwei Spielern in derselben [EDIT: vielleicht müsste man zusätzlich sagen: "... in derselben beliebigen Situation..." Denn ansonsten würden vermutlich auch Sidegrades als derartige Items gelten.] Situation demjenigen, der diese Items besitzt, durch den ihren Einsatz objektive Vorteile verschaffen.
    Besonders wichtig ist hier, dass es objektive Vorteile sind, keine subjektiven, die durch Skill beeinflusst sind. Sprich: Jeder beliebige Spieler müsste diese Vorteile nutzen können.
    Wenn wir das als die Grundstruktur akzeptieren und als möglichen Kern eines Problems, dann hat das durchaus eine recht interessante Folge. Maßstab für P2W ist dann nämlich nicht, ob man alle Items im Spiel auch ohne Echtgeld freispielen kann, wie es die Gamestar öfters voraussetzt, sondern, ob die Items, die im Spiel freischaltbar und kaufbar sind, Sidegrades sind oder eben objektive Vorteile bringen.

    Warum ist auf dieser Basis beinahe jedes F2P Spiel P2W? Ganz einfach. F2P Spiele müssen sich wie jedes andere Spiel auch für den Publisher rentieren. Also müssen sie Geld einnehmen. Wie bringe ich Spieler aber dazu, neue Items zu kaufen? Indem ich dafür sorge, dass ein neues Item einen spürbaren Effekt hat, einen Effekt, der den Spieler motiviert, es zu kaufen.
    Und seien wir mal ehrlich, die meisten F2P Spiele wählen den naheliegenden Effekt: Die freischalt- undkaufbaren Items sind keine reinen Sidegrades, sondern auch objektiv stärker.

    Nun ist das offensichtlich aber auch eine graduelle Sache, denn ein Item kann mehr oder weniger stärker sein, als ein anderes.
    EDIT: Zudem können natürlich mehr oder weniger Items dieser Art im Spiel enthalten sein.

    Ist es nun verwerflich, eine solche Struktur in sein Spiel einzubauen? Nicht per se. Ich würde sagen, es gibt zwei Ebenen und zwei Härtegrade, auf denen man es aber zumindest kritisieren könnte.

    Die Ebenen:
    1. Spielmoralisch
    2. Ökonomisch

    Die Härtegrade:
    1. Gängelnd
    2. Explotativ


    Schauen wir uns das detailliert an. Die spielmoralische Ebene umfasst ein bestimmtes Ethos, das wir bei kompetetiver Interaktion in einer regelhaft strukturierten Umgebung normalerweise voraussetzen. Ein wesentlicher Teil davon dürften Grundsätze wie Fairness sein.
    Die ökonomische Ebene umfasst den Geldbeutel des Spielers, das Geld das er für ein Spiel als Produkt ausgibt.
    Der Härtegrad der Gängelung umfasst sich auf das subtile aber spürbare Drängen des Spielers in eine bestimmte Richtung, zu bestimmten Entscheidungen.
    Der Härtegrad des Exploitativen umfasst das wiederholte Ausnutzen bestimmter Handlungstendenzen des Spielers.

    Die Überschneidungen sind damit recht klar: Ein Spiel ist spielmoralisch gängelnd, wenn es einen mit dem permanenten Gefühl konfrontiert, dass zahlende Spieler einen unfairen Vorteil haben.
    Dies bildet die Basis für ökonomische Gängelung, denn dadurch hinwieder wird der Spieler zu der Entscheidung gedrängt, selbst Geld für das Spiel auszugeben, um so stark zu sein, wie andere zahlende Spieler.
    Die Extremformen davon finden sich nun im exploitativen Härtegrad. Ein Spiel ist spielmoralisch exploitativ, wenn der Spieler ständig mit deutlichen unfairen Vorteilen stärkerer Spieler konforntiert.
    Und es ist, darauf basierend, ökonomisch exploitativ, wenn es es dem Spieler unmöglich macht, ohne das Bezahlen von Geld für bestimmte Items erfolgreich zu sein. Eine noch extremere Variante wäre es, wenn sogar zahlende Spieler in dieser Spirale enden, weil Spieler, die mehr zahlen, noch größere objektive Vorteile haben.

    Man könnte vor diesem Hintergrund vielleicht sagen, dass ökonomisch exploitative Strukturen im Spiel bewusst versuchen, den Spieler in möglicherweise zwanghaft werdende Spiralen und Handlungsmuster zu drängen, um mehr und mehr Geld von ihm zu bekommen. Das ist durchaus verwerflich, ganz besonders, wenn solche Spiele auf Demographien abzielen, die ihr eigenes derartiges Verhalten nicht in vollem Maße unter Kontrolle haben, wie Kinder und junge Jugendliche.
    Die die ökonomisch gängelnde Ebene und die spielmoralischen Ebenen sind dagegen zwar unschön aber nicht auch gleich ebenso verwerflich. Auf Basis unserer eigenen Erwartungen daran, welches Spiel-Ethos ein Spiel fördern sollte können solche Strukturen freilich abzulehnen sein aber das ist ein Urteil auf Basis unserer eigenen Erwartungen und Vorstellungen bezüglich dessen, wie die Strukturen eines kompetetiven Spieles ausehen sollten. Diese müssend dann noch einmal separat begrüdnet werden.

    Zwei Kernprobleme beim Umgang mit P2W lassen sich also notieren, wenn man von den anfänglichen Grundüberlegungen ausgeht:

    1. Es ist nicht gänzlich klar, was genau objektiver Vorteil ist und wie man ihn präzise bestimmten kann, vor allem da, wo er nur gering und subtil ist. Ein klarer Stat-Vorteil, der durch Skill übertrumpft werden kann, ist ein solches Grenzphänomen.
    2. Wir müssen beim gut/schlecht Urteil solcher Strukturen erst einmal klären, wie unsere Erwartungen und Vorstellungen im Bezug auf kompetetive Spiele beschaffen sind und wie sie genau begründet sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2013
  3. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Cyrotek

    TF2 auch noch. Und HoN. Und wahrscheinlich noch ein paar. So wenige glaube ich sind es gar nicht.
    Aber der Gamestarartikel über F2P bringt es schön auf den Punkt: Nicht in jedem Spiel bietet sich diese Option an. In einem Strategiespiel werde ich kaum jemanden dazu bewegen können, Geld auszugeben, damit seine Gebäude anders aussehen. Erst recht nicht in Browsergames, wo niemand diese dann sieht.
    Und in einem realitischen Shooter wie Battlefield bieten sich Hüte als Items auch nicht an. (Battlefield Heroes mal ausgenommen.)

    @GeN2Mo

    Zu 1: Wie Kel schon schrieb: Man muss das berechnen von dem Standpunkt aus, dass zwei Spieler mit gleichem Skill und gleichem Level gegeneinander spielen und der, der Geld bezahlt hat, eher gewinnt. Stat-Vorteile sind also in diesem Zusammenhang absolut P2W.
    Zu 2: Auch hier: Zwei Spieler mit gleichem Skill und gleichem Level müssen die gleichen Chancen auf den Sieg haben, dann ist es gut.
     
  4. Kel

    Kel
    Sie haben MNC gekillt, versprochene Updates 1 Jahr lang vor sich hergeschoben, nur um sie dann abzusagen und stattdessen SMNC rauszubringen, welches alle spaßigen Elemente aus MNC rausgenommen hat.
    SMNC ist ein Witz gegenüber MNC.

    Ich finde, sie verdienen es ziemlich, Pleite zu gehen.

    Path of Exile ist noch F2P mit rein kosmetischen Sachen.
     
  5. dieMausss

    dieMausss
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    Ich glaube dem kann man leicht zustimmen. Und je nach dem wie "stark" das Phänomen dann ausgeprägt ist wird das Spiel Erfolg haben oder nicht (bleibt zumindest zu hoffen, dann würden nur die "nicht so schlimmen" F2P Kanditaten überbleiben).
    Ich sehe hier auch eher den "Grad" als das Problem an, kann ich die wichtigen Vorteile in halbwegs annehmbarer Zeit erspielen muss man bei F2P Spielen damit leben (hm, was wäre hier ein Beispiel, WoT?), ist es fast unmöglich wird man das Spiel eher nicht so freundlich sehen (Planetside2?)...
     
  6. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Ja, lässt sich durchaus vertreten. Ist dann halt eine wirklich sehr technische Definition. Allerdings ist P2W ja unglaublich negativ besetzt. Von daher muss man schauen, ob man Grenzbereiche wie den genannten wirklich so labeln will.


    Das Problem, das mir dabei in den Kopf kam, war folgendes: Für die meisten hier ist es vermutlich wirklich selbstverständlich, so zu denken.
    Aber was ist mit der Generation, die mit F2P Spielen aufwächst und durch diese geprägt wird? Für die mag diese Vorstellung von Fairness nicht ganz so intuitiv selbstverständlich sein.
    Ich vermute einfach, dass man noch etwas klarer aufweisen müsste, warum genau dieser Begriff von Fairness so integral für eine gute Spielerfahrung ist und dementsprechend bewahrenswert, auch gegen aktuelle Trends.


    EDIT:

    @general topic:

    Es lohnt sich im übrigen immer auch, als Kontrastprogramm und erhellendes Beispiel einen Blick auf Blacklight: Retribution zu werfen, da es unglaublich geschickt mit der Problematik umgeht.
    BL:R ist ziemlich definitiv technisch gesehen P2W, da viele der freischaltbaren Items durchaus diverse Vorteile bringen, teils sogar einem ganzen Team (Heilspritzen).
    Aber es stellt in diesem Fall kein Problem dar, weil nicht-Zahlende diese Items schlichtweg mit Ingame Währung mieten können und zwar extrem günstig.
    So motiviert es interessierte Spieler sehr stark dazu, Geld zu investierem, umgeht aber den Frustfaktor für Nichtzahlende so weit wie nur eben möglich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2013
  7. Ti1t

    Ti1t
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    Das in normalen MP Spielen zwei Spieler mit gleichem Skill und gleichem Level aufeinander treffen und die gleichen Chancen auf den Sieg haben ist doch auch nur theoretisch der Fall. Faktisch treffen Spieler mit unterschiedlichem Skill gegeneinander an, was nun auch nicht unbedingt fair sein muss.

    Insgesamt wird sich das P2W auf einem gewissen Niveau einpendeln. Auf der einen Seite muss sich das Spiel durch zahlende Spieler finanzieren können. Zum anderen dürfen nicht zahlende Spieler nicht zu stark und unfair benachteiligt werden, denn in ein Spiel, dass nur Frust erzeugt wird niemand auch noch Geld stecken, geschweige denn irgendwie weiter spielen wollen.
     
  8. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @GeN2Mo

    Als Spieler ist es mir ziemlich egal, ob es dem Entwickler nun passt oder nicht, dass sein Monetarisierungsmodell positiv gebrandet ist oder nicht.
    Von daher sehe ich aus Spieler sich kein Problem darin den genannten Fall eben als P2W und negativ zu bewerten.

    Naja: Finden die Leute jetzt, wo der 80% des Radsports gedopt ist, Doping besser als vorher? Ich schätze mal nein. Warum sollte man also plötzlich erschummelte Vorteile besser finden nur weil man sie öfters sieht?
    Nicht umsonst gibt es im E-Sport strenge Regeln die eben solche Dinge oder auch andere Balancing Probleme im Spiel verbieten.

    Hatte ich bei der Antwort an dich ganz vergessen, aber vorher schon mal geschrieben:
    Klar auch das ist möglich siehe LoL. Daher muss man die oben genannte Formel natürlich noch um den Punkt erweitern, dass es auch darauf ankommt ob der Spieler diese Vorteile durch einfaches spielen in einem vertretbaren Maß/Zeit ausgleichen kann.

    @Ti1t

    Ja, das ist nun einmal in jedem Sport und Spiel so, dass nicht zwei Klonheere aufeinander krachen. Das hat dann aber nichts mit mangelnder Fairness zu tun, sondern einfach dem Sinn hinter Sport und Spiel (neben Spaß). Der sportliche Wettstreit und das sportliche Messen.
     
  9. Ti1t

    Ti1t
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    Im Sport gibt es verschiedene Ligen, damit eben annähend gleichstarke Gegner aufeinander treffen. Alles andere ist für die Sportler als auch für die Zuschauer weitestgehend uninteressant und auch nicht sonderlich sportlich außer vielleicht als Freundschaftsmatch.
     
  10. maximiZe

    maximiZe
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    Matchmaking-Systeme sind nicht erst seit gestern Standard.
     
  11. Ti1t

    Ti1t
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    Ich hab bis jetzt aber noch keines gesehen was wirklich funktioniert, wenn es denn überhaupt vorhanden gewesen ist. Die Spiele, die ich in letzter Zeit gespielt habe, hatten weitestgehend keines.
     
  12. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Warcraft 3, Starcraft 2, Battleforge, LoL, Halo4, World of Tanks....
    Auch Battlefield 4 wird vorraussichtlich eins bekommen. Aus meiner Sicht gibt es da viel mehr Spiele mit Matchmaking als ohne.

    Von dem abgesehen: Selbst wenn es das nicht geben würde sind P2W Vorteile kein Argument für ein faires Spiel.
     
  13. Ti1t

    Ti1t
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    Da kann man aber nicht von "das ist Standard" reden. Zumal ich nur etwas zu PC Shootern sagen kann und da ist keiner drunter.

    Ich habe nicht gesagt das das fair ist, sondern das viele Spiele die nicht F2P / P2W sind, auch nicht fairer sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2013
  14. maximiZe

    maximiZe
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    CS:GO, alle CoD-Teile ab MW2, TF2, BF3...
     
  15. Ti1t

    Ti1t
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    Das ist nicht so. Tut mir Leid.:nixblick:
    Das muss man wohl erst freischalten?:ugly:
     
  16. maximiZe

    maximiZe
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    Das ist sehr wohl so, ich werde dir aber sicher nicht von jedem Menü einen Screenshot machen nur weil du dich doof stellst. Nur BF3 ist ohne Gewähr, da habe ich gegoogled.
     
  17. Ti1t

    Ti1t
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    Du hast behauptet, also musst du wohl den Screenshoot machen.:yes:
     
  18. maximiZe

    maximiZe
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    Das ist mir zu dumm. Tut mir Leid. :nixblick:
     
  19. Ti1t

    Ti1t
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    Müsste doch einfach sein, wenn funktionierendes Matchmaking so verbreitet ist.

    Soweit wie ich es erlebt habe werden die Leistungsunterschiede nur grob gemessen, damit die jeweilige Gruppe auch groß genug ist, um zu möglichst jedem Zeitpunkt und möglichst flott genügend Spieler zusammen zu bekommen.

    Das ganze wird hingegen ignoriert, wenn überhaupt ein Match zustande kommen soll und Leistungsstarke mit Leistungsschwachen zusammengewürfelt werden. Und da sorgt Matchmaking eben nicht mehr für ein faires Spiel, aber immerhin muss man nicht warten.

    Und das ist bei F2P / P2W dann auch nicht anders.
     
  20. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Und wieso muss das exklusiv auf Shooter zutreffen? Zumal: Als was würdest du dann World of Tanks bezeichnen?

    Sorry, aber das ist sehr wohl unfairer, weil so Leute die kein Geld dafür zahlen wollen zu 100% benachteiligt werden und nicht wie ohne Matchmaking möglicherweise einen besseren Spieler treffen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2013
  21. Ti1t

    Ti1t
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    Weil ich nur etwas zu Shootern sagen kann, andere Genres spiele ich nicht online.



    Ich glaube nicht, dass die Spieler wirklich einen besseren Spieler treffen wollen, wenn sie diesen mit "Eh du alter Cheater" anflamen. Natürlich ist man benachteiligt, wenn man auf einen besseren Spieler trifft. Aber man hat wenigstens für das Spiel nichts bezahlen müssen.

    Darüber hinaus ist der Anteil der tatsächlich Zahlenden bei F2P gering. Insbesondere für Spieler ohne Progamerfähigkeiten dürfte die Wahrscheinlichkeit bei normalen Shootern auf einen besseren Spieler zu treffen höher sein als auf einen bei F2P, der auch bezahlt hat. Die meisten F2P sind Gelegenheitszocker ohne sportliche Ambitionen. Die würden viel eher bei einem CoD untergehen als bei einem F2P Spiel gegen die wenigen Spieler mit ÜberItems.
     
  22. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Und bei mir ist es umgekehrt der Fall.

    Das Argument verstehe ich jetzt nicht wirklich.

    Kann man jetzt auch nicht so pauschal sagen. T2F hat durchaus seine Clans und Profizocker um ein Beispiel zu nennen. Und nicht einmal wenige. Selbiges bei World of Tanks.
    Von dem abgesehen überschätzt du wohl die Zahl der Progamer. In einem normalen Shooter oder anderem Spiel läufen auch nicht 90% Progamer rum, sondern auch nur eine Zahl im einstelligen Prozentbereich. Bei P2W Spielen sind es in jedem Fall im Schnitt 5%. Viel mehr (wenn überhaupt mehr) schätze ich den Progameranteil auch nicht.
    Und wie schon geschrieben: In normalen Spielen gibt es ein Matchmakingsystem das eben solche Konfrontationen verhindert. Ich habe bisher in Battleforge oder WC3 immer nur gegen Spieler auf meinem Niveau gespielt.
     
  23. Ti1t

    Ti1t
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    Das zu gute Spieler angeflamt werden, kommt relativ häufig vor, würde ich meinen.


    Das ist deine Sicht. Das Wort "Progamer" gehört hier auch eher in Anführungsstrichen. Die Anfänger und Noob-Dichte ist bei F2P deutlich höher als bei normalen Spielen. Für viele ist es das erste Spiel dieser Art, dass sie spielen oder sie haben noch nicht viel Erfahrung, weil sie eben nur gelegentlich spielen.

    Jeder der schon länger und halbwegs regelmäßig Shooter gespielt hat ist da quasi "Progamer" und auf die trifft man gerade bei normalen MP Shootern, die nicht F2P / P2W sind.

    TF2 war lange Zeit kein F2P / P2W Spiel. Ich denke, dass die meisten Spieler das Spiel seit seinem Realise spielen. Bei Quale live findest du auch viele Spieler, die Quake bereits seit über 10 Jahren zocken. Noobs haben da keine Chance und es ist sehr schwer da jetzt noch reinzukommen, abgesehen von der schlechten Grafik.

    Gerade als blutiger Anfänger ist die Lernkurve bei diesen Spielen relativ steil. Da hilft dir ein Matchmakingsystem auch nix.
     
  24. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Äh deshalb gibt es ein Matckmakingystem damit man gegen Spieler auf gleichem Niveau spielen kann?
     
  25. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Ja durchaus, aber ich hab das Argument jetzt nicht im Zusammenhang mit P2W verstanden.

    Ja aber genau diese Punkte sprechen für Matchmaking und nicht für P2W.

    Siehe Balthamel. Dem kann ich nichts hinzufügen.
     
  26. Ti1t

    Ti1t
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    Das Matchmaking kann dir aber keinen gleichwertigen Gegner zuweisen, wenn es diesen nicht gibt.:ugly:

    In normalen MP Shooter gibt es nicht genug Noobs, um sie gegen andere antreten zu lassen.
     
  27. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Klar in MP Shootern gibt es nur Pros die täglich 10 Stunden spielen. :ugly: In was für einer Welt lebst du eigentlich?
     
  28. Cyrotek

    Cyrotek
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    Huh? Im eigenen Team sind doch immer alles Noobs und die im gegnerischen Team immer Pros!
    Außer natürlich der Gegner verliert, dann sind das auch Noobs.
    Womit die Sache eigentlich klar wäre: Faires Matchmaking kann es nur geben, wenn der Spieler immer gewinnt!
     
  29. Ti1t

    Ti1t
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    Sieh das mal aus der Sicht von einem, der Shooter noch nie oder wenn es hoch kommt 10 Stunden im Monat spielt. Gelegenheitsspieler eben und nicht Spieler die vielleicht eine Stunde am Tag spielen.
     
  30. Cyrotek

    Cyrotek
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    Jemand der sich nur 10 Stunden im Monat mit etwas beschäftigt, braucht sich aber auch nicht wundern, wenn er darin nicht sonderlich gut ist.
    Dann zu erwarten, Gegner auf ähnlichem Niveau zu bekommen ist recht weltfremd.

    Mal davon abgesehen: was hat das mit P2W zu tun?
     
  31. Ti1t

    Ti1t
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    Das hat damit etwas zu tun, dass solche Spieler dann besser bei P2W / F2P aufgehoben sind. Denn ob diese Spieler wegen mangelndem Skill oder mangelnder Zahlbereitschaft verlieren ist für sie egal. Beides werden sie nicht ausgleichen können.

    Darüber hinaus ist die Noob-Dichte bei F2P viel größer, weil die Eintrittsbarrieren niedriger sind.
     
  32. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Okay...welcher dieser Spieler erwartet ernsthaft, dass er in einem Spiel gewinnt? Die spielen das auch selten um zu gewinnen sondern just4fun.
    Ich verstehe also deine Argumentation mal wieder nicht.

    Aber auch da wirst du herzlich wenig Spieler finden, die nur 10 Stunden im Monat spielen.
    Darüber hinaus wirst du in einem P2W Spiel NIEMALS ein Matchmakingsystem finden. Die angeblich höhere Noobdichte bringt also effektiv gar nichts, da man ohnehin einfach zusammen geschmissen wird.
    Von all dem abgesehen: Wieso spricht das für P2W? Es ist nach wie vor unfair und ein legaler Cheat. Und das der Noob keine Chance hat bleibt. Warum ist also P2W für ihn besser wo er zu 100% keine Chance hat, als etwas mit Matchmaking wo er eine sehr geringe Chance hat?
     
  33. Kafkaesk

    Kafkaesk
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    CS:GO hat definitiv ein Matchmakingsystem, das ist eines der größten Neuerungen am neuen Counterstrike. Habe schon einige 5v5 Matches über dieses System gespielt und es funktioniert hervorragend. Die Spielstärke der Gegner passt sogar äußerst genau zur Eigenen.
    Bei CoD weiss ich nicht ob es ein Teammatchmaking gibt, das Public spiel lief jedoch zum großteil über ein Matchmakingsystem.
    Besser informieren bevor man felsenfest einen solchen Quatsch behauptet :rolleyes:.
     
  34. Ti1t

    Ti1t
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    In CoD hat ein Matchmakingsystem bei dem ich als Level 1 Spieler sofort gegen Level 70 Spieler antreten darf. Das ist das was dieses Matchmakingsystem leisten kann.

    Nicht gewinnen kann diese Gruppe auch bei F2P und das ohne 30 bis 40 Euro zu berappen.


    Es gibt P2W /F2P Spiele die ein Matchmakingsystem bzw. einen Anfängerschutz haben. Bei einigen kannst du dir die Server auch selbst aussuchen und auf einen passenden wechseln. Bei hoher Noobdichte hast du natürlich eine bessere Chance auch auf welche zu treffen. Wer soll denn da sonst gegeneinander spielen, wenn es nicht genügend gute Spieler gibt?

    Der Noob hat so oder so keine Chance, es sei denn er investiert Zeit um sukzessive besser zu werden. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen. Wenn ich diese Zeit allerdings nicht aufbringen kann oder will und eh nur Just4fun spiele, wird sich daran auch nichts ändern.

    Das ist so, als wenn man bei F2P /P2W sagen würde, man könnte auf lange Sicht alle Items auch ohne zu bezahlen freispielen. Klar kann man das theoretisch, aber die wenigsten werden diese Zeit aufbringen können und wollen.
     
  35. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Und das hat jetzt mit P2W was zu tun?

    Welches P2W Spiel hat bitte ein Matchmaking? Ich kenne keines.
    Betonung liegt auf P2W. Kein faires F2P Spiel wie LoL oder HoN.

    Wieder: Was hat das jetzt mit P2W zu tun?
     
  36. Ti1t

    Ti1t
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    Worüber reden wir denn die ganze Zeit?:ugly:

    Tribes hat beispielsweise eines. F2P ist synonym für P2W, eine klare Grenze gibt es da nicht, denn wirklich F2P im eigentlichen Sinn des Wortes sind nur Freeware-Spiele. Deswegen habe ich auch immer F2P /P2W geschrieben.
     
  37. Forsti 13 gesperrter Benutzer

    Forsti 13
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    @Ti1t

    Das frage ich dich ja gerade. Denn ob sie auf beiden Spielevarianten verlieren können ist jetzt nichts was eine P2W Diskussion weiter bringt. Und es ist auch kein Argument für P2W.
    Wie schon geschrieben: Ich verstehe deine Argumentation nicht.

    Nein ist es nicht. Wie in diesem Thread eigentlich schon ausführlich erklärt wurde gibt es reine F2P Spiele z.B. HoN, The Banner Saga Factions oder TF2.
    Und es gibt auch P2P Spiele wie ToR, wo man sich Endgameinhalte kaufen muss, aber sonst keinen Nachteil gegenüber anderen Spielern hat. Auch diese Variante ist kein P2W.
    Wie schon mehrfach von unterschiedlichen Usern in diesem Thread festgestellt wurde: P2W ist nur, wenn bei einem Match von 2 Spielern auf gleichem Niveau der die höhere Gewinnchance hat, der vorher bezahlt hat. Dazu kommt noch ob es die Möglichkeit gibt, den erkauften Vorteil mit Zeit und Arbeit wett zu machen und ob da nicht wieder der Echtgeldspieler bevorteilt ist bzw. dies überhaupt in einem vernünftigen Umfang möglich ist. Alles was diese Kriterien nicht erfüllt ist kein P2W.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2013
  38. Kel

    Kel
    Du weisst schon, dass Freeware und Free2Play das gleiche sind? :ugly:.
     
  39. Freeware ist für mich ein Programm bei dem sämtliche jetzigen und zukünftigen Inhalte gratis sind z.B. wie Open Office oder das Spiel Nitronic Rush.
    Free2Play suggeriert nur ein dass das Spiel gratis ist, bittet dann aber für bestimmte Inhalte zur Kasse. Sobald man für irgendwelche Erweiterungen zahlen muss, ist es nicht mehr Freeware sondern Shareware.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. April 2013
  40. maximiZe

    maximiZe
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    Ihr lasst euch immer noch von Ti1t trollen?

    Allein das hier
    ... nach GeN2Mos Posts Seiten vorher zeigt doch eindeutig, wie sehr er an einer Diskussion interessiert ist.
     
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