Wieviel Zeit kostet die Bachelor arbeit / frage werksstudenten job

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Daepilin, 6. Mai 2013.

  1. Daepilin

    Daepilin
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    Hio :)

    Bin aktuell im 4. semester und muss mir langsam mal überlegen, wann und wie ich n praktikum (8 wochen) unterbekommen. An der Uni wurde uns(mir und nem kommilitonen) vom praktikantenbüro (im gespräch, also nicht in einer veranstaltung o.ä.) geraten uns lieber n job als werksstudent zu suchen, wegen:
    - bessere/mehr praxis
    - mehr einbindung in den betrieb
    - bessere bezahlung
    - chance bei guter leistung nach dem studium übernommen zu werden

    (ich studiere informationstechnologie, schwerpunkt systems & components).

    Ich hatte eigentlich vor damit zum nächsten wintersemester anzufangen, haba ber mitlerweile das gefühl, dass mir noch zuviele fächer und wissen fehlen/fehlt um irgendwo irgendwas machen zu können. Ich kann zwar n bisschen programmieren, aber im bereich schaltungsdesign (großer punkt im meinem studium) fehlt mir noch ne menge, genauso wie ich noch keine wahlpflicht richtung habe (tendiere richtung audio/video verarbeitung oder kommunikationstechnik).

    Könnte also aktuell nur irgendwo in ne softwareschmiede und nja, das is nich unbedingt das was ich machen will ;) (macht mir spaß, aber nicht 8h am tag 5 tage die woche.)

    Dazu kommt, dass nächstes semester mein plan wieder richtung 25 sws geht, und wenn die n bisschen doof verteilt sind vlt 5-10h im betrieb überhaupt drin sind.

    Daher hab ich jetzt überlegt das ganze noch n semester zu verschieben, also im 6. anzufangen. Da hab ich 3 fächer(vlt kann ich eins vorziehen, da muss ich noch gucken) + bachelor arbeit.
    Bei letzterer hab ich noch keine ahnung, ob ich die in der uni oder nem betrieb schreiben werde, aber ich denke eine arbeit im betrieb könnte ich mir nicht gleichzeitig als praktikum anrechnen lassen?

    Da is natürlich die Frage, ob neben der BA überhaupt zeit bleibt noch (lohnenswert, was die stunden angeht) zu arbeiten? Kann mir auch nich vorstellen, dass sich die betriebe reißen jemanden zu nehmen als werksstudent der keine 10h die woche arbeiten kann.


    Will demnächst auch nochmal mit dem hern vom praktikantenbüro reden, aber auch mal gerne ne externe meinung hören :) Sry für die wall of text, wüsste nich wo ich kürzen könne^^
     
  2. Jan Itor

    Jan Itor
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    Kann man nicht pauschal sagen, kommt eben auf die Art der Arbeit und dein persönliches Notenziel drauf an.

    Die SWS sind ja angegeben, da kannste dich dran orientieren. Aber sind ja auch nur 4 Monate. Schaffbar sind fast alle möglichen Konstellationen der Zeiteinteilung, nur ob jeder so belastbar ist/sein kann ist die Frage.
     
  3. BlithE Heiß begehrt

    BlithE
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    8 Wochen? Ich weiß ja nicht, wie lange deine Semesterferien sind, aber aber zwischen Sommersemester und Wintersemester (vlt mit kleiner Überschneidung im Wintersemester) sollte doch Zeit dafür sein.
    Ins Studium direkt würde ich es nicht legen, wenn es nicht notwendig ist.
     
  4. Daepilin

    Daepilin
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    wie gesgat uns wurd empfohlen das nich als praktikum, sondern (längerfristiger) als werksstudentenjob zu machen.

    Das reine praktikum würde ich in den ferien unterkriegen.
     
  5. Otscho

    Otscho
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    Ein Werkstudentenjob ersetzt normalerweise kein Praktikum, da ganz anders ausgelegt. Nur Werkstudentenjob und kein Praktikum wäre bei mir normalerweise ein Grund, eine Bewerbung gleich abzulehnen.
     
  6. Ich finde schon allein drei Fächer und Bachelorarbeit ausreichend. Je nachdem, wie viel Zeit du in die Arbeit reinsteckst. Bei mir war die nur 12 LP Wert, und ich hatte trotzdem nebenbei nur noch ein Fach. Gut, das hatte auch den Lernaufwand von drei Fächern, weil es den Stoff von zwei Semestern umfasste und viel mit Rechnen und Verständnis zu tun hatte. Im Gegensatz zu so manchen 6-LP-ich-lerne-einen-Tag-Fächern.

    Ich würde davon abraten. Und bei Werksstudenten kann es auch mal vorkommen, dass die Firma sagt: Diesen Monat bitte 60 statt 40 Stunden, machen sie dann in zwei Monate nur 20 Stunden und wir schreiben das auf. Dann will ich dich sehen mit zwei Tagen Arbeit pro Woche, drei Fächern und der Bachelorarbeit...
     
  7. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Es kommt wohl sehr stark auf dein Thema der BA an. Wenn du ne Arbeit hast wo du wenig analysieren und eher was programmieren musst, kannst du die mehr oder weniger locker in 4 Wochen schreiben.
     
  8. Daepilin

    Daepilin
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    Kann bei uns jedenfalls angerechnet werden als Praktikum.
     
  9. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Sicher, dass das Praktikum nicht irgendwelche Bedingungen erfüllen muss? Wenn ja, muss man das beim Werkstudentenvertrag beachten.
     
  10. SeeUngeheuer

    SeeUngeheuer
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    Ja und ja. :)


    Generell gilt: Das kann man nicht pauschal sagen, ob das schaffbar ist. Ich habe damals ohne Probleme 10 Stunden die Woche gearbeitet + 3 Seminare gehabt + Modulprüfungen + Bachelorarbeit, allerdings war das Pädagogik und ich hätte die Bachelorarbeit genau genommen auch innerhalb von 3 Wochen schreiben können, hatte aber 3 Monate Zeit.


    Ob das schaffbar ist, musst du letzten Endes selbst entscheiden. Wir wissen ja nicht, unter welchen Bedingungen man bei euch studiert.
     
  11. Natürlich hängt das stark vom Thema der BA ab; aber es ist alles machbar.
    Ich schreibe zurzeit meine Diplomarbeit, mache nebenbei noch ein Zweitstudium (4-5 Seminartermine pro Woche) und arbeite als Hiwi 10 Std. Und glaub mir: Ich bin nicht der Übermotivierteste ;)
    Ich halte mir eben momentan rund 3 Tage in der Woche für die DA frei, wo ich dann praktisch was mache. Literatur etc. geht dann von daheim.

    Anything goes...nur nicht im voraus schon verzweifeln :ugly:
     
  12. FelixvL

    FelixvL
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    Mach doch einfach jetzt im Sommer ein Praktikum, dann bist du auf der sicheren Seite. Was zusätzliches kannst du ja immer noch machen.
     
  13. Otscho

    Otscho
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    Es geht darum, wie es bei einem späteren Arbeitgeber angesehen wird.
    Bei uns konnte man das übrigens nicht als Praktikum anrechnen lassen, da es eben keines ist.
     
  14. SeeUngeheuer

    SeeUngeheuer
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    "Da es eben keines ist" ist doch, so allgemein formuliert, Blödsinn. Ich kann sehr wohl dafür sorgen, dass im Rahmen eines Werkvertrages die Tätigkeiten eines Praktikums auch vorkommen.
     
  15. Daepilin

    Daepilin
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    ich kenn da hier auch nur die aussage vom praktikantenbüro hier. der kerl macht das seit 20+ jahren und meint er hat da nur gute erfahrungen mit gemacht die leute eher als werksstudenten zu vermitteln.

    Aber ich werd vrmtl. nächste woche nochmal bei ihm in der sprechstudne vorbei schaun^^
     
  16. Otscho

    Otscho
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    Das geht natürlich, ist aber alles andere als die Regel.
    Ein Werkstudentenjob ist in erster Linie zum Geldverdienen da. Unternehmen schieben dann Aufgaben ab, wofür reguläre Arbeitnehmer zu schade sind. Das kann dann auch mal das sprichwörtliche Kopieren und Kaffee Kochen sein. Im Grunde also eine Hilfskraft für's Büro.
    Ein Praktikum ist dagegen alleine darauf ausgelegt, etwas zu lernen. Firmen legen da in der Regel sogar noch was drauf, da ein Mitarbeiter in die Betreuung eingebunden ist. Dazu kommt noch, dass ein Werkstudent nur einige Stunden pro Woche Arbeitet und ein Praktikant vollzeit, was ebenfalls einen ganz anderen Einsatz und damit Erfahrungsgewinn erlaubt.
    Ich kann nur sagen wie es bei uns ist und so kenne ich es auch von anderen Firmen, ein Werkstudentenjob ist nur ein nettes Plus, wenn man Praktika hat, ein Ersatz ist es nicht.
     
  17. Auf keinen Fall nur Werkstudentenjob. Praktikum ist essentiell. Ich finde Werkstudentenjobs super, toll um Geld zu verdienen. Habe damals für bissl Excel, Ppt usw. fast 16€/h bekommen (DAX30), plus Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Bonus bei Vorschlägen.

    Trotzdem machen Werkstudenten idR uninteressante Sachen. Aus der Beratungspraxis kenne ich es bspw. so, dass die Praktikanten mit zum Kunden kommen und coole Sachen machen während die Werkstudenten nur im Backoffice am numbercrunchen sind. Otscho hat da vollkommen recht.

    Edit: Euer Praktikantenbüro hat keine Ahnung wenn er euch sowas rät. Geh da nicht hin und kümmer dich selbst um alles. Du kannst auch nen Urlaubssemester nehmen und z.B. 4-5 Monate Auslandspraktikum machen und das mit Reisen verbinden. Bringt dir viel mehr. Nicht nur qualifikationstechnisch sondern auch für Deine Persönlichkeitsentwicklung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Mai 2013
  18. Daepilin

    Daepilin
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    Hm, hab mal nachgerechnet, die 8 Wochen bekommen ich wegen Klausuren und ner blockveranstaltung nicht unter diesen Sommer. Macht es sich im Lebenslauf negativ, wenn ich 7 Semester im bachelor stehen habe weil ich nach der BA das Praktikum mache, und dann nicht direkt im Wintersemester den Master anfangen kann?
     
  19. 7 Semester? Kommt auch ganz auf das Studienfach an - bei uns ist man wohl schon einer der Schnellsten wenn man in 8 Semestern fertig wird.
     
  20. Das interessiert keine Sau. Wenn du noch Jung bist kannst du auch nen GAPyear machen. Schau dir mal solche Programme an, nur zu empfehlen.

    http://www.gapyear2013.de/programm
     
  21. *G* Das kann auch genau umgekehrt aussehen. Dass mit Praktikanten viel Schindluder getrieben wird ist doch bekannt. Dass sie z.B. gern als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden und ganze Stellen nur auf Praktikanten ausgelegt sind. Da gehts darum Arbeit zu erledigen und nicht primär darum zu lernen.

    Andersherum gibts auch genug Werksstudentenstellen bei denen die Leute anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben, viel vom Unternehmen sehen und die Arbeit die sie dort machen gut in ihr Studium integrieren können.

    Man sollte nicht ständig von den Erfahrungen im eigenen Umfeld auf eine Allgemeingültigkeit schließen. Und sich auch nicht zu sehr an Begriffen aufhängen. Sowas als Ausschlusskriterium bei Bewerbungen zu nehmen ist ziemlich unsinnig. Man sollte lieber darauf schauen was die Leute tatsächlich gemacht haben, was sie so können und vor allem wie sie drauf sind. Letzteres ist imho das allerwichtigste.

    edit: Was jedoch von Bedeutung ist, ist die Dauer. 8 Wochen sind einfach nicht lang. In vielen Unternehmen bist du damit einfach nur ein bedeutungsloser studi der schnell wieder weg ist und mit dem sich niemand großartig auseinandersetzten möchte. Da wird man dann hier und dort reinschauen können, einfache unbedeutende Kleinigkeiten erledigen können und das wars. Jemandem richtig etwas zu zeiten, ihn zu integrieren und so weiter lohnt sich für den Zeitraum kaum. Insofern ist ein längeres Praktikum oder ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis eben besser.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Mai 2013
  22. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Ich hab 9 :uff::ugly:
     
  23. Daepilin

    Daepilin
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    Genau das habe ich hier auch so gehört. Ein Kommilitone hat z. B. An nem Projekt fürs Ferrari f1 Team mitgearbeitet als werksstudi. Und auch so war die aussage 8wochen sind zu wenig.
     
  24. Schau lieber mal in deine PO, bei uns müssen alle Studenten das Praktikum vor der Anmeldung der letzten Prüfung (in deinem Fall die Bachelorarbeit) absolviert haben.

    Desweiteren: interessiert keine Sau. Ich habe auch 7 Semester gemacht, weil mir im 6. aufgefallen ist, das die Veranstaltung, die ich besuchen will, zweisemestrig ist :ugly:

    Du kannst auch in aller Ruhe 7 Semester machen, und in dem letzten Semester schon Masterkurse belegen, die du dir dann im Masterstudium anrechnen lassen kannst. Zumindest ist es bei uns so.
     
  25. Daepilin

    Daepilin
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    Werd ich nachsehen, danke für den Hinweis...
     
  26. Discoklaus

    Discoklaus
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    Man kann sich üblicherweise vorläufig in den Master einschreiben, das finale BA-Zeugnis kann man bei uns dann bis zum Dezember nachreichen.
     
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