Telekom plant Datenvolumen bei Festnetz-DSL

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Shinu, 22. März 2013.

  1. hätte Telekom ohne Volumenbegrenzung zu wenig Umsatz gemacht, dass sie nicht mehr existieren könnte? Also, ist VB überhaupt gerechfertigt?
     
  2. Da nur 3% angeblich eine richtige Flatrate brauchen, wären das Ca 600.000 bei angenommenen 20 Mill. Kunden. Sind inzwischen aber weniger. Macht bei angenommenen 20€ Aufpreis 144 Millionen € pro Jahr. Wie damit nur die nächsten 6 Jahre Netzausbau, die ca 6 Milliarden Kosten sollen, finanziert werden soll, kann wohl nur die Telekom erklären.
     
  3. hab bisschen gegoogelt, so wie es aussieht hat Telekom 12,5 DSL-Millionen Kunden, das wäre pro Monat rund eine halbe Milliarde Euro Umsatz, dazu kommt noch Umsatz für Vermietung der Leitungen an Wettbewerber, dann noch T-Mobile Kunden, etwa 37 Millionen, bei knapp 18 € monatl. (günstigster Tarif) wäre das 666.000.000 €. Dann noch gibt es bestimmt Subvestitionen vom Staat. So wie ich sehe ist Drosselung nicht gerechfertigt.
     
  4. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Seit wann müssen sich Unternehmen für Preiserhöhungen rechtfertigen?
     
  5. Ich denke wie schon erwähnt, dass das Ganze ne imagetechnisch extrem fehlgeschlagene Salamitaktik zur Ankündigung einer Preiserhöhung war.
     
  6. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Immer dann wenn sie es selbst tun.
     
  7. kylroy HartKernSpieler

    kylroy
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    mir aus... ☣
    wenn sie nicht-luxus produkte anbieten, dann durchaus. kein vernünftiger mensch würde es hinnehmen wenn sich die preise für nahrungsmittel oder wasser plötzlich vervierfachen. kommunikation gehört nun eben auch dazu.
     
  8. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Wenn sie es tun, tun sie es. Sehr gute Beobachtung
     
  9. Umsatz ist keine geeignete Größe um den Unternehmenserfolg zu bestimmen. Du kannst nen Milliardenumsatz machen und dein Unternehmen dabei in die Pleite maneuvrieren.
     
  10. Pleite beim Umsatz, wie soll das gehen?
     
  11. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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  12. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Ich hab deine Frage beantwortet. Nachtreten klappt nicht wenn das Opfer nicht auf dem Boden liegt.
     
  13. wenn Kosten wie Gehälter Löhne usw. höher sind als Umsatz, dann wäre es Verlust, heisst aber nicht dass die Firma sofort pleite geht.
     
  14. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Na doch. :ugly:
    Irgendwann ist eben kein Geld mehr da. So einfach ist das.
     
  15. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Als Laie würde ich behaupten das die Frage und die Antwort nicht direkt zusammenhängen. "Wann darf ich ein Eis essen?" - "Wenn du es gegessen hast"

    Sondern?
     
  16. ja, aber es dauert etwas, Telekom hatte letzes Jahr Verlust von 5,3 Milliarden, und existiert immer noch
     
  17. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Wenn sich die Preise erhöhen, erhöht sich der Umsatz (milchmädchen like) und die Kosten bleiben gleich. Am Ende senkt man also den Verlust. Ist das nicht gut?
     
  18. Ja gut, man könnte Gehälter/Löhne und Weinhachsgeld kürzen um nicht Insolvent zu werden, und wenn es nix mehr geht, könnte die Konkurrenz die Firma bzw ein Teil davon übernehmen.
     
  19. Discoklaus

    Discoklaus
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    Die 5,3 Mio. Verlust sind durch Abschreibungen auf Finanzinstrumente entstanden. Das hat nichts mit dem Umsatz zu tun.

    Ein Unternehmen bewertet man anhand der zukünftig erwarteten Zahlungen an Eigen- und Fremdkapitalgeber und nicht anhand des Umsatzes.
     
  20. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Oder man erhöht, wie in diesem Fall, einfach die Preise um 20% :nixblick:
     
  21. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Ich bin mir sicher die 144Mio mehr Einnahmen auf die 200k Mitarbeiter zu verteilen wird diese nicht erfreuen
     
  22. Xaviar Mr. Pain

    Xaviar
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    Die stammen allerdings größtenteils daraus, dass sich die Telekom mit ihren "Investitionen" in den US-amerikanischen Markt mal so richtig verzockt hat. :ugly:
     
  23. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Wenn du keine Ahnung davon hast, wie BWL funktioniert, dann lass es doch einfach sein. :nixblick:
    Die feindliche Übernahme ist selten Geschäftsziel.
     
  24. Fipse

    Fipse
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    Hätte sie das Geld mal ins Netz investiert :uff:
     
  25. ja, stimmt, gerade gelesen, jetzt denkt Telekom, wie können wir das ausbügeln, in dem wir die Drosselung einführen und die Poweruser sollen kräftig zahlen.
     
  26. Discoklaus

    Discoklaus
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    Nein, die Telekom hat in bestimmten Bereichen unseres schönen Landes Kapazitätsprobleme. Die Drosselung muss auch nicht zwangsläufig angewendet werden, wie mir ein Kumpel erklärt hat, der beim magentafarbenen T arbeitet. Mit dieser Klausel in den Verträgen behält sich die Telekom das Recht vor, einen Anschluss zu drosseln.
    Traffic kostet nichts, solange nicht Kapazitäten überschritten werden, deshalb denke ich, dass die meisten Leute davon nie betroffen sein werden.
     
  27. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Kapazitätsprobleme sehe ich keine. Ich sehe nur Rentabilitätsprobleme beim Ausbau in ländlichen Gegenden. Genau deshalb und nur deshalb passiert dort überhaupt nichts.
     
  28. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    In einer Woche war die Leitung verlegt :hammer:

    Die Telekom bräuchte dafür Bauanträge, dies und das und dann dauert das bestimmt 6 Monate :yes:
     
  29. pfui

    pfui
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    Der Telekom waren die Kosten von 40.000 Euro bei 320 Anschlüssen zu unrentabel. Das wären einmalige Kosten von 125 Euro pro Anschluss, die man auch (teilweise) auf die Vertagspartner umwälzen könnte. Wieso wird das nicht gemacht?
     
  30. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    pseudo-intälligentz gesegnet
    Ich vermute das die Telekom nicht einfach so durch Vorgärten, Wiesen, Wege und Felder buddelt. Die Einigung untereinander dürfte da deutlich schneller und vermutlich weniger rechtssicher sein als wenn die Telekom da gräbt.

    Eventuell liegts an irgendwelchen Vertragsgeschichten, die, wenn man sie denn anders auslegt, Mehrkosten verursachen würden.
     
  31. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Ja klar. Die Mehreinnahmen bekommen alle Mitarbeiter. Guter Witz.
     
  32. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Er hat wohl eher 720€ weniger pro Monat und Person gemeint...
     
  33. Zumindest ist die Argumentation für Gehaltserhöhungen einfacher als wenn weiterhin der Umsatz wegbricht.
     
  34. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Statt die Kunden zu belasten, war die Idee das durch Gehaltskprzungen zu erreichen. Wo du da jetzt ein Plus auf der Gehaltsabrechnung siehst musst du mir erklären.
    Nebenbei: Wenn es die Leute _nicht_ erfreut, wie kommt da auf die Interpretation das jemand mehr bekommt? :confused:
     
  35. Bei uns aufm Dorf gab es vor 7 Jahren auch noch kein DSL, nicht mal 1.000. Arcor hat dann irgendwann gesagt "gut, die Dämpfung ist zu hoch, aber wir bieten trotzdem BIS ZU 1.000". Hat bis auf die Wochenenden auch geklappt.

    Seit ca. 2007 / 2008 (bin nicht mehr sicher) sind wir bei Kabel BW und seit ner Woche haben wir ne 100MBit-Leitung ohne jegliche Drosselung mit allen Flats für 44,99 Euro, sogar ein mietfreier HD-Recorder ist dabei.
     
  36. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Entschuldigung dachte du meinst es sarkastisch und umgekehrt.
     
  37. ReneW

    ReneW
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    Welche Vertragspartner?

    Warum ist das Kabel eigentlich so Dick? Das was "bei uns" verlegt wurde war wesentlich dünner und definitv von der TKom da auf der Strecke jetzt mehrere Kabelverteiler und ein DSLAM stehen.
     
  38. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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  39. pfui

    pfui
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    Diejenigen, die sich künftig einen schnellen DSL-Anschluss holen möchten. Wobei das von mir natürlich zu kurz gedacht war, denn unter den Anschlussinhabern ist wahrscheinlich auch Oma Gertraud, die sicher kein schnelles DSL haben möchte.
     
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