Was habt ihr euch heute angeschaut? - Teil V

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Parz1val, 3. Februar 2012.

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  1. lotro86

    lotro86
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    Hi,

    vielleicht etwas off topic, aber kennt jemand von euch den nun von mir beschriebenen Film:

    Es ging um so einen Kerl der im Auftrag Gottes böse Leute tötet. Ich kann mich noch an eine Szene erinnern, da lag der Kerl (Automechaniker oder so) unter dem Auto und neben ihm wurde geschweißt. Durch den Funkenflug hatte der Kerl ne Vision und sah den Erzengel Gabriel, glaub ich. Auf jeden Fall n' Engel :D Da bekam er dann die Aufgabe die schlechten Menschen zu killen, und wird z.B. durch Gott geschützt indem er auf Kameras nur verschwommen zu sehen ist etc.

    Ich komm einfach nicht auf den Titel des Films, und Google bringt mich nicht weiter.

    Danke schon mal im voraus :)

    Edit:

    Ich gucke grad die Serie Suits.
     
  2. Hieß der Film vllt Dämonisch (Frailty)?
     
  3. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    war das der mit denzel washington? den fand ich extrem gut
     
  4. Gibt einen Film Dämon mit Denzel Washington, den mein ich aber nicht, sondern den mit Bill Paxton
     
  5. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Killer Elite

    Jason Statham, Clive Owen und Robert de Niro drehen zusammen einen Film über perfide geplante Auftragsmorde...klingt nach jeder Menge Spaß.

    Was dabei rausgekommen ist, ist allerdings erschreckend langweilig. Die Morde werden zwar interessant geplant, die Durchführung endet allerdings (abgesehen vom letzten) immer eher unspektakulär.

    De Niro ist 3/4 des Films abwesend, stattdessen wird der Zuschauer mit etlichen Rückblenden auf eine kitschige, für die Haupthandlung völlig irrelevante Romanze genervt, die der Hauptfigur Danny (Statham) wohl so etwas wie Tiefe geben soll. Überhaupt wird Danny mit der Zeit immer unerträglicher...bei jeder Gelegenheit äußert er seine moralischen Bedenken um ihn in Kontrast zu seinen kaltblütigen Partnern zu setzen. Vom Bad Guy mit Herz wandelt er sich im Verlauf des Filmes zum moralinsauren Mörder.

    Sein Gegenspieler Clive Owen hingegen ist zu sympathisch geraten. Seine Figur soll wohl sowas wie das Arschloch, das für die gute Sache kämpft und dabei über Leichen geht, darstellen...er wirkt aber trotz grässlichem Bart wie die eigentliche Hauptfigur, so dass man nie weiß, wem man nun die Daumen drücken soll. Einige Szenen wirken von daher auch eher seltsam, besonders das Ende.

    Lobenswert ist der authentische Look der 80er Jahre, der ein wenig an München oder BaaderMeinhoffKomplex erinnert. Wer einen durchgestylten Thriller erwartet, wird überrascht sein, wie rustikal alles wirkt. Die (wenigen) Kampfszenen sind dann allerdings eher Bourne statt Eighties.

    Alles in allem: fader Film mit einem gelangweilt spielenden de Niro und seltsamer Story.

    5/10
     
  6. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Wenn der Protagonist eine Axt in einem Stall findet, dann ist es Dämonisch.
     
  7. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    The Take

    Ich geb zu, den Film hab ich mir reingezogen, weil Tom Hardy die Hauptrolle hat und mich seine Filme immer mehr interessieren.

    In diesem Film spielt er einen Ganoven namens Freddie Jackson, der zum großen Fisch aufsteigen will, nachdem er als noch recht junger Mann (schätze da ist seine Rolle Anfang bis Mitte 20) aus dem Knast entlassen wird. Eine seiner ersten Aktionen ist eine eigenwillige und riskante Beseitigung seines Quasi-Bosses, für den er die Drecksarbeit erledigen soll und welcher Freddie wegen seines aufbegehrenden Verhaltens loswerden will. Zunächst hat Freddie die Zügel in der Hand, aber sein wirklicher Boss Ozzy (Brian Cox), ein Quasi-Mafia-Pate, der eine lange Haftstrafe absitzt, zieht selbst aus dem Gefängnis heraus noch etliche Fäden. Auf diese Weise bootet Ozzy Freddie aus und sorgt dafür, dass dessen Cousin und eigentlich rechte Hand Jimmy die wirklich wichtigen und heiklen Geschäfte übernimmt, da Jimmy als intelligent und geschäftlich geschickt gilt, während Freddies Erfolge eher auf seiner Brutalität und seine Einschüchterungstaktiken zurückgehen... mit denen er sich aber auch selbst Deals vermasselt. Freddie versinkt auch zusehends im Drogen- und Alkoholkonsum und auch familiär geht alles den Bach runter... bis sich er und Cousin Jimmy entfremden und als Feinde gegenüber stehen.

    Der Film ist lang, 170 Minuten... und weil er eher ein Drama als ein Thriller ist, braucht man auch viel Sitzfleisch und Geduld, denn der Film geht auch viel auf die nähere Familie ein und zeigt Eifersuchtsdramen der Ehefrauen und Geliebten, Entwicklung der Kinder... unterm Strich sieht man sogar viel zu wenig vom Mafia-Alltag, zumindest weit weniger, als ich erwartet habe. Das Ganze ist zwar gut gespielt, aber zu langatmig, und wirkt oft eher wie Theater oder eine Serie... Dazu muss aber auch gesagt werden, dass die Filmhandlung über einen Zeitraum von ungefähr 20 Jahren stattfindet... ohne dass man sich die Mühe gemacht hat diesen Umstand optisch bei den Akteuren sichtbar zu machen, was der Authentizität einen starken Dämpfer versetzt. Die Kleidung und teils auch das Mobilar der Privatwohnungen verändern sich (zeitgemäß und auch vom Wohlstand her), ebenso auch die Autos... aber ein Tom Hardy sieht am Ende des Films, an dem sein Charakter etwa mitte 40 sein müsste, genauso aus wie zu Beginn des Films mit etwa mitte 20... eine vertane Chance. Zumal ist es oft nicht so leicht sich als Zuschauer rein von der Handlung her den Umstand des langen Zeitraums zu vergegenwärtigen... das Ganze könnte auch über einen Zeitraum von 2 Jahren stattfinden. Nur der Nachwuchs der Akteure hilft sich hierbei zurecht zu finden.

    Der Film ist zwar nicht schlecht und für 8 Euro war's kein totaler Fehlkauf. Aber wer eher nen Mafia-Film erwartet wird enttäuscht... es ist ein Milieu-Drama bei dem die Charakterentwicklung nicht zur gänze überzeugen kann, aber wenigstens mit überzeugenden Darstellern aufwarten kann (vor allem die Dauer-Freundin des Hauptakteurs Freddie spielt das vernachlässigte Wrack hervorragend).

    6/10

    Cloud Atlas

    Nach langem Überlegen, ob ich ihn mir mal zulegen soll oder nicht, hab ich's getan... Filme, die polarisieren, weil die Kritiker ihn vielleicht zu komplex finden oder für's Kino ungeeignet, und die von Befürwortern für ihren speziellen Ansatz loben, interessieren mich letztendlich häufig zu sehr, um sie aus Furcht vor Fehlinvestitionen zu ignorieren.

    Cloud Atlas ist wirklich komplex. Ich wusste im Vorfeld, dass der Film über mehrere Jahrhunderte geht und dabei Episoden aus den Leben verschiedener Personen erzählt, die alle miteinander verbunden sind. Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass diese Episoden NICHT voneinander getrennt gezeigt werden, sondern sich ständig abwechseln. Anfangs verwirrte mich das und ärgerte mich sogar, weil vor allem zu Beginn die Sprünge überhaupt nicht sinnvoll erscheinen und es schwer fällt einen roten Faden zu entdecken... Allerdings gibt sich das mit der Zeit, man gewöhnt sich sogar daran. Dabei wirkt das allen Epochen zu Grunde liegende Thema... fast schon banal. Aber irgendwie ist es doch beeindruckend, wie plausibel es in die jeweilige Epoche eingebunden wurde.

    Dennoch muss ich sagen, dass ich den Film glaube ich noch nicht zur Gänze verstanden habe und ich kann mir sehr sehr sehr gut vorstellen, dass es beim zweiten Mal klick machen könnte. Wie gesagt, ich glaube schon, dass ich das Grundthema erfasst habe, aber durch die vor allem Anfangs verwirrende Komplexität gibt es sicher das eine oder andere Detail, das mir entgangen ist... mal sehen. Eines kann ich mit Bestimmtheit sagen: Für's Kino ist dieser Film absolut ungeeignet, es sei denn man geht gern mehrmals in den gleichen Film. Ich möchte aber auch gleich sagen, dass ich den Film keineswegs für ein intellektuelles Schwergewicht halte... die Komplexität kommt lediglich durch die vielen Handlungsstränge und den sprunghaften Erzählstil zustande, der auch quer durch die Genres wischt und von Thriller, Action, Drama und Komödie irgendwie alles dabei hat und dabei teils beeindruckende Bilder auffährt. Am feinfühligsten dürfte wohl die Episode mit Ben Whishaw als talentierten Komponisten sein, dessen Arbeit schamlos von einem alten und weltberühmten Komponisten ausgenutzt wird...

    Ich betrachte Cloud Atlas nicht unbedingt als Meisterwerk, sehe aber, dass man sich wirklich viel Mühe gegeben hat, denn ich glaube schon, dass so viele verschiedene Handlungsstränge auf diese Weise zu verfilmen und zusammen zuschneiden eine Heidenarbeit ist... und ich werd ihn wohl demnächst nochmal und noch bewusster anschauen.

    7/10
     
  8. Muss dir in den Punkten zustimmen. Das hat mich auch gestört.
    Am besten hat mir noch die Eröffnungssequenz gefallen. Indiana Jones lässt grüßen.
     
  9. lotro86

    lotro86
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    Das scheint der Film zu sein. Zumindest nach der Wiki Beschreibung :) Danke
     
  10. Magicnorris

    Magicnorris
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    127 Hours

    Hätte nicht gedacht, dass ein Film über 'nen Typen, der in einer Felsspalte feststeckt so kurzweilig sein kann. Ich habe mich jedenfalls keine Minute gelangweilt. Allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Charakterzeichnung während der Flashbacks gewünscht.

    7/10
     
  11. Magicnorris

    Magicnorris
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    Crazy, Stupid, Love.

    Wow.. eigentlich habe ich gar nicht so viel erwartet. Wurde aber verdammt gut unterhalten. Endlich mal wieder eine Komödie, bei der ich richtig ablachen konnte, die sich aber nicht nur auf den Humor beschränkt. Am Ende kommt wieder ein bisschen Drama ins Spiel. Wirkt hier aber keineswegs nervig und bleibt auch bis zum Schluss noch eine Komödie ohne einen Kloß im Hals zu haben. Die Besetzung ist spitze. Steve Carell, Ryan Gosling und Emma Stone kann man einfach nur lieben. Kann den Film nur weiter empfehlen.

    8/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2013
  12. Dream Theater - Black clouds & silver linings

    Insgesamt gutes Album, wobei "The count of tuscany" ganz klar eine Sternstunde der Bandgeschichte darstellt.
     
  13. Rafzahn[ne]

    Rafzahn[ne]
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    Das ist ein völlig unterschätzter Film. Ich habe den auch schon mehrere Male mir angeschaut.
     
  14. Jop, man muss aber sagen, dass er sich wirklich "etwas" zieht. Aber schon nur der Pro- und Epilog sind klasse.
     
  15. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    Den fand ich auch klasse, vor allem, weil er es geschafft hat, dass ich
    den Plottwist gegen Ende mal überhaupt nicht vorausgeahnt hab.
    Kann natürlich auch daran liegen, dass ich damit bei ner Komödie nich gerechnet habe:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  16. mo_ne ZWARAKKES!

    mo_ne
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    Das Vollplaybacktheater mit "Die drei ??? und der Super-Papagei"

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    Wer noch nie eine von deren Shows gesehen hat, sollte das jetzt nachholen.

    Die Show hat vor ca. 20 Minuten begonnen. Läuft also noch gut anderthalb Stunden.
     
  17. Magicnorris

    Magicnorris
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    Psst.. ich wollts extra nicht erwähnen. Aber an der Stelle lag ich am Boden. :D
     
  18. Hesher

    Ähh..sehr komisch, doch JGL bietet hier meiner Meinung nach eine seiner besten Leistung dar. Der Film ist lustig, aber auch ziemlich traurig.
     
  19. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Ganz meine Meinung! Endlich mal eine romantische Komödie, die mir nicht auf den Keks ging. Fast genauso gut wie "Besser gehts nicht", kann ich auch nur empfehlen :)


    Star Trek Into Darkness

    Wow. Hätte nicht gedacht, dass der Film so unterhaltsam sein könnte und trotzdem noch so viele Nerdreferenzen einbauen könnte, ohne lächerlich zu wirken. Überhaupt schaffen die Autoren es, das neue Universum weiter gut zu etablieren, auch wenn es eigentlich noch ZU Kirk-Spock-centric ist. Was sicher auch schwer ist, bei einem Film mit der Länge und so vielen Charakteren ist es nicht leicht, jedem gerecht zu werden (wie das etwas schief gehen kann aht man ja bei Dark Knight Rises gemerkt). Von daher war es wohl die richtige Entscheidung, auch wenn der Bösewicht extrem blass bleibt und dem original nicht ganz die Stirn bieten kann. Und die Spock-on-Screen-Sequenz war komplett daneben wie ich finde... Aber ansonsten, großartige Unterhaltung, rasant und immer noch wirklich Trek, und das, obwohl sie keine eigene Serie im Rücken haben!

    8,5/10
     
  20. GentleSteve

    GentleSteve
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    Hesher versucht aber auch nicht die typische Komödie sein.
    Die Konstellation in der Familie und mit Hesher ist ja gerade das, was den Film so gut macht.
    Wird allerdings nicht jedermanns Sache sein.
     
  21. ProgFeanor

    ProgFeanor
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    The Great Gatsby

    Die Essenz von Fitzgerald's Roman, die Apathie der amerikanischen Oberklasse und der doppelte Boden des amerikanischen Traums, wird oft nur angedeutet. Was bleibt ist das drumherum, das Baz Luhrmann in all seinem Glanz und Glorie dem Zuschauer entgegen wirft. Burlesque Riesenparties mit pochenden Beats von Jay-Z? Check. Aufgepimpte 20er-Jahre-Karren, die über dunstige Straßen brettern? Check. Ob man den Film letztendlich mag, liegt zum einem daran, ob man bereit ist, über die oberflächliche Liebesgeschichte hinweg den Kern der Vorlage anzuerkennen, und ob man mit dem berühmten "too much" auch Spaß haben kann.

    7,5/10

    PS: Leo war mal wieder ganz großes Kino, und Carey Mulligan ist einfach wun-der-schön.

    PPS: Einen halben Bonuspunkt gibt es für die Einbindung von "So we beat on, boats against the current borne back ceaselessly into the past.“, dem letzten und wohlmöglich schönsten Satz der Vorlage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  22. Mmh. Also doch eigentlich nur eine opulente Show und keine einigermaßen tiefgründige Neuinterpretation?`
     
  23. ProgFeanor

    ProgFeanor
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    Das es keine schnell geschnittenen Action-Szenen gibt, empfand ich das 3D zumeist eigentlich als Bereicherung. Zumal es IIRC keine "Es kommt direkt auf dich zu!"-Szenen gibt.

    Tiefgründig... bedingt. Es wurden zwar die grundlegenden Symbole des Buches übernommen und gut eingebunden, allen voran das berüchtigte grüne Licht, aber der Film macht keine Anstanden, der Vorlage eine neue Dimension hinzuzufügen, von der Inszenierung offensichtlich mal abgesehen.
     
  24. JerseyRyan

    JerseyRyan
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    Hat Baz Luhrmann übrehaupt schon mal was "tiefgründiges" gemacht? Ich kenne nur Australia. Den hab ich nach der Hälfte wieder beleidigt ausgeworfen, weil ich ihn ziemlich mies fand. :nixblick:
     
  25. Larnackel

    Larnackel
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    Ich würde den Part mit der Komödie raus streichen. Davon blieb zum Ende zu wenig, als das man den Film als solchen bezeichnen könnte. Auch mit mehr Spaß, würde ich mir auch kein zweites Mal anschauen. :ugly:

    Auf Leo bin ich schon gespannt. Nach J. Edgar war ich so enttäuscht, weil ich gerne etwas mehr von DiCaprio und nicht seiner Art von Hoover gesehen hätte.
     
  26. ProgFeanor

    ProgFeanor
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    Um ehrlich zu sein - Luhrmann hat keine besonders gute Arbeit geleistet. Wie gesagt, viele wichtige Elemente werden halt doch nur angedeutet. Dennoch, vom Grundgefühl trifft vor allem das Ende genau den richtigen Ton.
     
  27. Nergal_

    Nergal_
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    Luhrmann ist 'n ziemlicher style-over-substance Typ. Kann man gut finden, kann man meist aber auch links liegen lassen.
     
  28. Ludwig

    Ludwig
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    style over substance finden ja auch alle gut, wenn's inhaltlich in hirnlose Metzelei ausartet (300, SinCity, Tarantino-Kram).
    Aber Luhrmann macht halt schwulen Edelkitsch. Die Hochglanzoptik gepaart mit diesem zuckersüssen Inhalt verursacht Bauchschmerzen und Schwindelgefühle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Mai 2013
  29. ProgFeanor

    ProgFeanor
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    Wobei am Großen Gatsby eigentlich nichts zuckersüß ist.
     
  30. Ludwig

    Ludwig
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    Die Liebesgeschichte geht mir schon ziemlich auf den Keks.
     
  31. ProgFeanor

    ProgFeanor
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    Film gesehen/Buch gelesen, nehm ich an?
     
  32. Ludwig

    Ludwig
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    Die Geschichte kenne ich, andere Luhrman-Filme kenne ich, ausführliche Vorschau mit Ausschnitten habe ich in den letzten Tagen gesehen, und das Kritikerecho nach der Premiere in Cannes zur Kenntnis genommen. Das reicht für meine Einschätzung.
     
  33. Gestern auch gesehen

    The Great Gatsby

    Die erste Einstellungen bestätigen den Eindruck, den Soundtrack und Trailer schon geschürt haben: Dieser "Gatsby" ist weniger Fitzgeralds Gatsby, als viel mehr Luhrmanns bzw. zu nicht geringen Teilen auch Shawn "Jay Z" Carters (der als Produzent mit an Bord war) Gatsby. Das heißt, "The Great Gatsby 2013" ist ein gigantisches Spektakel für die Sinne und entwirft damit perfekte Bilder(rausche) um diese Idee des New Yorks der 20er auf die Leinwand zu bringen. Wie immer bei Luhrmann ist selbst die größte Leinwand eigentlich schon wieder zu klein, für seine Bilder. Also unbedingt im Kino ansehen. Auch einer der seltenen Fälle von gelungenem 3D. Kein "In ya Face"-Quatsch. Gerade die Szene am Ende im Swimming-Pool ist atemberaubend schön.

    Bisher hat Luhrmann seine kreative Energie darauf verwendet gute Filme zu machen. Finde ich für einen Filmemacher nicht unwichtig. Wenn man unbedingt was "tiefgründiges" machen möchte kommen am Ende noch solche superintellektuellen Wichsvorlagen der Marke Aronofsky bei raus.:no:
     
  34. ProgFeanor

    ProgFeanor
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    +++

    Gut, dass ich mit diesem Eindruck nicht allein bin. :ugly:
     
  35. Serge

    Serge
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    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 9800X3D
    Grafikkarte:
    ASUS Radeon RX 9070 XT PRIME GAMING OC
    RAM:
    32GB
    Monitor:
    Alienwarem AW2725DF
    Ich erkenne keinen Widerspruch.
     
  36. JerseyRyan

    JerseyRyan
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    Klar, ich bestehe auch überhaupt nicht auf Tiefgründigkeit, aber was an Australia (zumindest der ersten Hälfte) ein guter Film sein sollte, wüsste ich jetzt auch nicht. Oder war das nur ein Aussetzer seinerseits? Ich fand jetzt auch die Optik alles andere als überzeugend. :nixblick:
     
  37. "Australia" empfinde ich, zumindest aus jetziger Perspektive, habe seine anderen Filme lange nicht gesehen, auch als seinen schwächsten (primär weil er zu lang ist). Der Film beschwört eben die alten Hollywood-Epen herauf und kombiniert sie mit Luhrmanns Stil. Das funktioniert bis zu einem Punkt sogar sehr gut (auch weil die Geschichte Australiens nicht so abgegrast ist), aber ab einem bestimmten Punkt hat er dann doch nichts mehr zu erzählen (die "Zauberer von Oz"-Referenz läuft bspw. komplett ins Leere). Alles andere davor fand ich allerdings wie gewohnt gelungen. :nixblick:
     
  38. Parz1val Grenzgänger

    Parz1val
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    Stoker

    Nach dem Tod von Indias Vater, ein Architekt der Ostküsten-Upper Class, nistet sich der ihr bis dato völlig unbekannte Bruder ihres Vates, Charlie, im Haus ein. Bei ihrer Mutter scheint er recht willkommen zu sein, doch India ist gegenüber Charlies perfekten Auftreten von Anfang an suspekt - eine These, die sich verhärtet als sich Mutter und Onkel näher kommen.

    Chan-wook Parks US-Erstling ist ein recht typischer, und auch recht westlicher, arthousig-verstörender Psycho-Thriller, wo außer mit der wieder zugegenden (natürlich deutlich zahmeren) Sexualität, expliziter Gewalt und mit der introvertiert-brodelnden India als recht typische PCW-Figur von der Vergangenheit des Regisseurs nicht so viel zu sehen ist. Schlecht ist der Film deswegen nicht, nur verpasst es die Story leider glaubwürdige Red Herrings oder Doppeldeutigkeiten auszulegen, sodass man recht schnell eine Ahnung von den meisten Vorkomnissen hat - was in einem Film dieser Art gefährlich ist, denn so wollen viele Szenen rätselhafter und vielschichtiger sein, als sie eigentlich sind. Viel gerettet wird dabei durch die geniale Kamera- und Schnittarbeit, die unglaubliche Spannung zwischen den drei zentralen Figuren erzeugen - eine Einladung, die das überzeugende Schauspielerensensemble (Mia Wasikowska, Nicole Kidman, Matthew Goode) gerne annimmt. Gerade Wasikowska überzeugt mit ihrer seltsam viktorianisch anmutenden India, erinnert dabei vor allem an Saoirse Ronan.
    Kritisieren kann man noch den etwas zu plakativen Einsatz von Symbolismus, sowie einen halbscharigen Subtext - wenn mir PCW verklicken möchte, dass Frauen erst mit High Heels erwachsen sind, dann ist das so ziemlich von vorgestern.
    Trotzdem (und der mäßigen deutschen Synchro) ein durchaus lohnender KInobesuch für die Freunde des gemäßigt Seltsamen.

    7/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Mai 2013
  39. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Deathwatch

    Unfassbar, was für ein völliger Quatsch. Die Situationen sind so abstrus und die Story so voller Wiedersprüche, obwohl sie sich ausschließlich in einer Schützengrabenanlage abspielt :ugly: Ich sag nur französisch sprechende "Krauts" :ugly:

    :ugly: /10
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2013
  40. felico schrecklich unkreativ

    felico
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    Departed - Unter Feinden

    Wow, was für ein Star-Lineup: Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Alec Baldwin, Mark Wahlberg, Martin Sheen. Dazu noch Scorsese als Regisseur. Da bleibt einem ja nix anderen übrig, als mal reinzuschauen.

    Ich habe es nicht bereut, der Film gefällt mir sehr gut. Nette Handlung und Spannung bis zum Schluss. Wobei die Handlung vermutlich nebensächlich wird, wenn das Star-Ensemble sie nur überzeugend genug rüberbringt. Gestört haben mich nur Kleinigkeiten wie zum Beispiel ein hier und da sehr abrupter Schnitt, die total überzogene Coolness einiger Charaktere (Staff Sgt. Dignam) und der ebenfalls überzogene Gebrauch von Kraftausdrücken.


    8/10
     
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