17jähriger Hochbegabter hofft auf Kanzleramt

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Faulpelz II, 17. Mai 2013.

  1. Serge

    Serge
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    Die 3 in Kunst wundert einen da kaum.
     
  2. Allquantor

    Allquantor
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    Endlich mal ein 100% neidfreier Thread :ugly: :hoch:


    Ich persönlich muss aber sagen: wenn ich einen IQ von 148 hätte, würde ich nicht an eine Karriere in Politik oder Wirtschaft denken.
     
  3. Dieser Vorwurf ist genauso sicher in solchen Threads wie der Neid, der vorgeworfen wird. :ugly:

    Was würdest du denn machen? NGO gründen?
     
  4. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Mh, für ein sinnvolles Mathestudium ist 148 schon etwas wenig, also sollte er eher sowas wie Physik machen. :wahn:
     
  5. BlithE Heiß begehrt

    BlithE
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    "Biochemie ist für Kinder geeignet." und "Ist was für Kinder" können in der Interpretation sehr weit auseinander gehen, da "Ist was für Kinder" eher so klingt, als sollte sich kein Erwachsener damit beschäftigen, da es zu einfach ist.
    Da die Aussage im Bezug auf seine Lektüre im Kindesalter kam, meint er damit wahrscheinlich viel eher, dass es auch schon von Kindern verstanden und behandelt werden kann.

    Und arrogant klingt es auch nur, weil du es so interepretierst, dass er die gesamte Biochemie damit meint (sag Bescheid, falls ich mit der Annahme falsch liege) und nicht die Grundlagen (Stichwort "Erstsemesterliteratur", um die es ja auch ging). Ob es so ist, kann keiner von uns wissen und ihm daraus seinen Strick drehen zu wollen, halte ich für falsch.

    Und nein, ich will nicht deinen Thread torpedieren, mich störte nur diese Aussage :D.
     
  6. Allquantor

    Allquantor
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    Ich glaube, ich würde mich der Naturwissenschaft widmen. Physik, Kosmologie, Neurowissenschaft... "Wissen was die Welt im Innersten zusammenhält" ist doch tausend mal aufregender als eine popelige Karriere in der Privatwirtschaft, egal wie viel Geld man am Ende verdient.

    Und Berufspolitiker würde ich eh nicht werden wollen. Die ewigen Lügen, der Opportunismus, die faulen Kompromisse. Ich kann mir kaum etwas frustrierenderes vorstellen.
     
  7. etc.usw.

    etc.usw.
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    Zustimmung.
     
  8. Er kleidet sich nicht nur wie ein Erwachsener sondern hat auch Geheimratsecken wie ein 30-Jähriger. Mit 20 hat der ne Glatze :eek:
     
  9. Sag das mal den Leuten die Google aufgebaut haben. Oder Bill Gates. 08/15 Jobs sind natürlich langweilig, aber "Privatwirtschaft" ist doch nicht gleich Lohnsklave. Um Geld geht es da doch ziemlich bald nicht mehr wirklich. Als ob jemand mit 50 Mio € aufm Konto noch über Reichtum nachdenken würde.

    Politik ist natürlich bescheuert. Viel Arschkriechen ohne viel Einfluss und/oder wirklich steuerbaren Erfolg.
     
  10. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Also laut diesem Artikel hatte er ja eigentlich eher eine Karriere in der Chemie, Medizin oder Hirnforschung angestrebt:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/nikolaus-hildebrand-jahre-alt-und-einser-abi-1.964443

    Schade, dass es ihn jetzt doch in die VWL verschlagen hat.



    @BlithE

    Ja, so kann man es auch lesen. Im Zusammenhang mit seinen anderen Aussagen (die natürlich auch vom Artikel verfälscht dargestellt werden können) klang es halt recht arrogant.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  11. AngryAlpaka

    AngryAlpaka
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    Aha, wer denkt denn sonst über Reichtum nach?
     
  12. Glutaeus Maximus

    Glutaeus Maximus
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    geld ist halt geil.
     
  13. dyex

    dyex
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    Damit kannst du dich doch auch beschäftigen ohne Hochbegabt zu sein.
    Naja, es kommt oft auf Geld an, wenn man sich in mehreren Dingen verwirklichen will.
     
  14. Melares

    Melares
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    Was genau bringt ihm eigentlich der Artikel, außer dass ihn jetzt viele Menschen wahrscheinlich für einen ziemlich arroganten? bzw. unerfahrenen Typen halten, der dazu noch Rache an seinen Niederlagen haben will (potentieller Superschurke?). Zuminest im SPON-Forum ist ja der Neid nicht von der Hand zu weisen.
    Aber viel Erfolg für ihn.
     
  15. Du glaubst also echt, dass Leute mit 50 mio € aufm Konto sich echt noch denken: "Boah, wenn ich jetzt noch n Stündchen länger auf der Arbeit bleib verdiene ich nochmal 500€! Yay, mehr Geld!"

    Auf der Ebene geht es doch eher um Erfolg und Einfluss. Geld ist dann oft das Resultat und vielleicht der Wertmaßstab, aber nicht direkt das Ziel.
     
  16. Allquantor

    Allquantor
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    Da bin ich mir nicht sicher. Vielleicht wird das Profitstreben irgendwann zum Selbstzweck. Warum sonst geht Gerard Depardieu nach Russland und warum hinterzieht Uli Hoeness Steuern. Als ob das noch mit der Sorge um die eigene Lebensqualität zu tun hätte.

    Aber zur Sache: Klar sind manche wirtschaftliche Tätigkeiten aufregender als als andere. Die Arbeit für ein Unternehmen, das nützliche Dinge erschafft, ist sicherlich erfüllender als die Arbeit für ein Investmentunternehmen. Aber letztlich geht es immer um die Befriedigung von banalen Alltagsbedürfnissen und die Eroberung von Märkten. Mich würde das nicht reizen, wenn ich so viele Alternativen hätte.
     
  17. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Seit wann ist 148 denn "der Maximal mögliche IQ-Wert"? :confused: Dieser eine asiatische Schauspieler, der bei Heroes mitgespielt hat, hat afaik doch >180
     
  18. Doylez

    Doylez
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    Für Kanzler muss man doch kein Superhirn sein... wenn der echt so ne Leuchte ist soll der mal lieber Krebs heilen oder am Warpantrieb basteln :teach:
     
  19. Allquantor

    Allquantor
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    Sicher. Aber ein Hochbegabter hat wesentlich bessere Chancen auf einen wissenschaftlichen Durchbruch als ein Ottonormalsterblicher.
     
  20. Ludwig

    Ludwig
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    Es sind ja nicht alle so Neidgesellschaften wie wir hier in Deutschland. Er möchte ja auch nach Harvard.

    Erst gestern habe ich einen Bericht im Fernsehen über einen Deutschen Auswanderer gesehen, der in LA Karriere gemacht hat und mit den ganz grossen der internationalen Musikszene arbeitet.
    Der hat gesagt dass man mit der deutschen Bescheidenheit in Amerika nicht weit kommt. Dort glaubt man dass jemand der bescheiden ist nichts kann. Wer gut ist, der spricht auch darüber.
     
  21. dyex

    dyex
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    Da war er grad 9, die grenze steigt wohl mit dem Alter.
     
  22. Du vermischst da verschiedene Themen. Einmal den Erfolg an sich und einmal das was mit dem Geld aus dem Erfolg passiert. Wenn man der Meinung ist, dass diese Früchte seiner Arbeit nur einem selbst gehören, kann man durchaus gegen "unfaire" Steuern sein, ohne absolut geldfixiert zu sein.

    Ich wette, du findest auch Banker die Investmentbanking erfüllend finden. Und das sage ich, obwohl ich dir zustimme und das Motiv "Geld" relativ banal finde.
     
  23. AngryAlpaka

    AngryAlpaka
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    Das ist doch gar nicht der Punkt. Deine Aussage war, dass sich Reiche keine Gedanken um Reichtum machen würden, aber gerade Reiche machen sich die meisten Gedanken darum. Messen die Welt am Geld, wollen noch mehr und haben Angst es zu verlieren.
    Ich mach mir mit um die 300€ auf meinem Konto sicher nicht den Bruchteil an Gedanken um Reichtum.
     
  24. dudenr33

    dudenr33
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    :shot::bse:
    :ugly:
     
  25. Wenn der erstmal eine Freundin hat, verschieben sich die Prioritäten.
     
  26. etc.usw.

    etc.usw.
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    Naja, ich jedenfalls bin durchaus bereit, da einen echten Wert abzulesen. Wissenschaft ist mehr Wert als jeder Industriejob.
     
  27. pfui

    pfui
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    Das erinnert mich jetzt an die eine TBBT-Folge... :ugly:
     
  28. Hm, was ist denn für dich "Reichtum"? Glaubst du Bill Gates macht sich sorgen ne Millionen oder zwei zu verlieren? Wenn du an "normalsterbliche" Reiche denkst würde ich dir zustimmen, aber die sind in meinen Augen nicht wirklich reich.

    Im Endeffekt wollen diese Leute aber nicht mehr Geld um des Geldes wegen haben (für Konsum oder sowas), sondern weil Geld = Macht ist.

    Wenn du von heute auf morgen genügen Geld hättest um komfortabel bis an dein Lebensende zu leben, würdest das deine Perspektive auf Arbeit nicht verändern? Oder deine Lebensziele verändern?

    @etc.usw.:

    Dazu hätte ich jetzt noch gerne eine Begründung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Mai 2013
  29. Kugelfisch

    Kugelfisch
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    Die Formulierung im Artikel ist falsch. Es ist nicht richtig, dass der maximale IQ bei 148 liegt. Möglicherweise kann bei dem verwendeten Test kein höherer Wert erzielt werden. Davon abgesehen kann man IQ-Werte auch nicht unbedingt direkt miteinander vergleichen, da unterschiedliche Standardabweichungen zugrunde liegen.
     
  30. etc.usw.

    etc.usw.
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    Ich glaube nicht, dass ich eine für dich überzeugende habe. Das ist eine Setzung, die ich mir so leiste. :nixblick:
     
  31. AngryAlpaka

    AngryAlpaka
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    Eben, Reichtum ist immer relativ. Gut, die reichsten 1000Personen der Welt machen sich vielleicht wirklich wenig Gedanken darum reich zu bleiben und reicher zu werden, ihren Reichtum allerdings adequat zu verwalten kostet sie bestimmt auch eine menge Mühen.

    "Normal" reiche machen sich aber sicher oft viele Gedanken ihren Reichtum noch zu vergrößern. Ich würde ganz dreist sogar behaupten sie machen sich mehr Gedanken darum reicher zu werden und reicher zu bleiben, als sich andere Menschen Gedanken machen überhaupt erst reich zu werden.

    Wie ich reagieren würde weiß ich nicht, würde ich reich werden. Denk mein Studium würde ich trotzdem beenden, obwohl auch wesentlich entspannter :ugly:.
     
  32. In welchem Sinne meintest du das denn? Mehr Wert im Sinne von was? Für die Gesellschaft? Für die Person an sich? :confused:
     
  33. etc.usw.

    etc.usw.
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    In dem Sinne, in dem es etwas wert ist, etwa ein Menschenleben zu retten.
     
  34. Ähm, ich versteh dann allerdings nicht wieso Wissenschaft sich dort positiv abheben sollte, von anderen Bereichen der Privatwirtschaft.
     
  35. etc.usw.

    etc.usw.
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    Wissenschaft geht es eben um Erkenntnis, und die hat einen intrinsischen moralischen Wert:nixblick:
     
  36. Als ob so einer nen Durchschnittsmädel daten würde. Wenn er schlau ist datet er nen ebenso ambitioniertes Mädel und dann wird sich gegenseitig gepusht.
     
  37. Es geht dir dabei um die Motivation, die hinter den Handlungen steht? Denn auch in der Privatwirtschaft gibt Erkenntnisgewinn und dieser ist für viele Unternehmen zentral.

    Außerdem würde ich mich ernsthaft Fragen ob die real existierende Wissenschaftsgemeinde tatsächlich diesem Idealbild von Wissenschaft gerecht werden kann. Aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, eher selten. Wissenschaftler sind auch nur Menschen.
     
  38. etc.usw.

    etc.usw.
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    Für die Unternehmen ist Erkenntnis nur mittelbar interessant...
    Die reale Community in der Physik?
    Die ist nicht perfekt. Aber das Bild des Wissenschaftlers, welches da im Hintergrund steht, das ist nun mal das positivste Menschenbild welches ich kenne.
     
  39. dabba

    dabba
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    Rheine
    Das stimmt nicht.

    Es ist taktisch und strategisch sinnvoller, 20 mittelmäßige und 10 gute Schüler ranzuzüchten, als 2 sehr gute und 28 schlechte.

    Warum?
    Mal ganz platt angenommen, die zwei sehr guten Schüler erreichten gutbezahlte Positionen, die 28 schlechten hingegen würden Hartz IV-Aufstocker.
    Die sehr guten Schüler würden sich dann fragen: "Wieso soll ich alleine 14 Trottel durchfüttern? Das System ist ungerecht. :("

    Deswegen: Lieber 30 Leute, die mit der Kutsche fahren als einer, der das Auto erfindet, dass sich dann 29 Leute aber nicht leisten können.


    Ich war auch irgendwann mal ein wenig hochbegabt und wurde dann durch das System™ ein gutes Stück nach unten durchgereicht. Aber ich kann damit leben. :)
     
  40. Mit genau der Einstellung wären wir noch im Mittelalter. Und genau so eine gleichmacherische Einstellung verurteile ich. Extrem begabte müssen besonders gefördert werden, am besten weg von denen, die sie lerntechnisch behindern. Nachmittags im Sportverein kann man sich dann gerne treffen, da ist Hochbegabung ja egal - außer es geht um Sportliche.
     
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