17jähriger Hochbegabter hofft auf Kanzleramt

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Faulpelz II, 17. Mai 2013.

  1. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Als jemand, der jeder Situation noch etwas positives abgewinnen will, muss ich anmerken, dass ich es immerhin gut finde, dass es in Taschenonkels Welt egal ist, ob man Jude, Neger, Schwul, oder eine Frau ist. Wertes und Unwertes Leben wird völlig diskriminierungsfrei daran festgemacht, ob man den Shareholdern einen Gewinn erwirtschaftet oder ihnen nur Kosten verursacht.
     
  2. dabba

    dabba
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    Konsumeristen? (ein linker Kampfbegriff *scnr*)
     
  3. etc.usw.

    etc.usw.
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    Und dabei verpasst er dann die Erfahrung, 20 Jahre den gleichen Ort zu sehen. Deine Ideologie ist eben nur Ideologie. Man kann nicht alles mitnehmen, und man kann immer etwas verpassen.
     
  4. Naja, der Addi mochte viele Juden unter anderem deshalb nicht, weil deren sozioökonomischer Wert (Weltfinanzjudentum :teach: ) ihm zu hoch war :ugly:
     
  5. dabba

    dabba
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    Das ist nun auch wieder zu platt: Ich bin stolz auf meine Heimat (eine andere habe ich ja nicht), die ich seit fast 30 Jahren bewohne. Ich will nicht nach Berlin und auch nicht nach Asien. Da haben die Leute doofe Augen und essen komisches Zeug. Und mein Lieblingsbier gibts dort auch nicht.

    Kann sein, dass ich in 20 Jahren anders denke. Warten wirs ab. :)


    Die Frage, warum Hitler Antisemit wurde, ist nun wieder sehr komplex und kaum genau zu beantworten.

    Passe!
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  6. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    Ganz Unrecht hat er damit aber zumindest im volkswirtschaftlichen Sinne nicht. Wenn deutsche Forscher morgen die kalte Fusion, ein Heilmittel gegen Krebs sowie in unerschöpfliches Bierglas erfinden und ein Unternehmen in Deutschland gründen, dass die entsprechenden Produkte herstellt und vertreibt, dann können wir aber mal wetten, was das langfristig einen Einfluss auf das deutsche BIP (und damit mittelbar auf den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand) hätte.

    In diesem Sinne bringen selbstverständlich einzelne Pioniere eine gesamte Gesellschaft weiter und tragen somit wesentlich mehr dazu bei, als wir hier alle gesammelt. Ist doch erstmal auch kein Problem - natürlich würde ich sofort eingestehen, dass eine ganze Menge Leute 1000x mehr in dieser Richtung vollbracht haben als ich es jemals könnte, warum sollte das nun verächtlich mir gegenüber sein?

    In dem Sinne würde ich sogar völlig zustimmen, dass man Leute, die Potential für soetwas haben, stark fördern sollte. Wenn Bill Gates bis zur zehnten Klasse nur im Ausdruckstanz unterrichtet worden wäre, damit auch jeder in seiner Klasse keine Probleme mit dem Stoff hat, würde ich die Nachricht hier wahrscheinlich nicht schreiben können. Das heißt ja nicht, dass man alle anderen einfach ganz ignoriert und sich selbst überlässt, nur sollte man bei aller Förderung der Leistungsschwachen nicht die Förderung der Leistungsstarken vernachlässigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  7. Da haste Recht. Meinem Kenntnisstand zufolge ist der Hauptgrund einer Midlifecrisis aber nun mal, etwas verpasst zu haben. Natürlich kann man immer etwas verpassen. Wenn ich in Cancun chille werde ich eventuell das Finalspiel meiner Lieblingskreisligamannschaft verpassen. Da muss man halt abwägen^^
     
  8. SilverShadow Indy rulezz!

    SilverShadow
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    Wenn du dich auf die Bedeutung der genannten Herren für die Menscheit beziehst solltest du das auch so kennzeichnen.
    Dein Post hört sich nämlich ganz anders an.

    Normalen Menschen kann man keinen allgemeinen "Wert" zuordnen.
    Ein Arbeitsloser der sich abrackert und jeden einzelnen 1€ Job annimmt um seine Familie über Wasser zu halten ist genauso viel "wert" wie jeder andere auch.
     
  9. mehrtuerer

    mehrtuerer
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    Warum eigentlich groß mit Onkelchen diskutieren?
    So lange seine eigenen Beißreflexe genau so groß und seine Bereitschaft über seinen Horizont zu schauen genau so klein ist wie bei jenen Menschen, die er immer zeichnet, ist das doch recht witzlos.
     

  10. Ich finde Heimat auch toll. So richtig daheim fühle ich mich, wenn ich wieder im Flugzeug sitze :ugly:

    Aber warten wir es ab. Hättest du dir nun ein halbes Jahr Auszeit genommen und dir trotzdem mal alles angeschaut, könntest du entspannter in die Zukunft blicken :) Du verpasst zumindest die geilsten Seafood Pad Thais am Beach :fs::D
     
  11. etc.usw.

    etc.usw.
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    Das ist teilweise richtig. Wie passt denn seine Rede von den berufskonsumenten in diese natürlich ganz wertneutrale Analyse? Aha
     
  12. etc.usw.

    etc.usw.
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    Ich finde das gerade persönlich sehr befriedigend.
     
  13. Sozioökonomisch nicht. Menschlich natürlich.

    @mehrtürer:

    Mein Horizont ist extrem weit. Ich habe früher mal eine Einstellung geteilt, die sich grob mit der Masse hier im GSPB deckt und hätte jemanden wie mich heute für bescheuert erklärt. Aber Menschen verändern sich nun mal, vor allem bei den Zielen, die ich habe.
     
  14. SilverShadow Indy rulezz!

    SilverShadow
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    Nicht nur das, viele behindern aktiv den Forschritt der Gesellschaft (siehe Religion in vielen Beispielen).

    Ohne die katholische Kirche im Mittelalter gäbs jetzt bestimmt schon massenmarkttaugliche Raumschiffe :Poeh:
    Wollte ich nur mal erwähnen :ugly:

    Eigenlob stinkt?

    Ich stimme dir aber insofern zu, dass es in jeglicher Hinsicht sehr hilfreich ist schon viel herumgekommen zu sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  15. dabba

    dabba
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    ...und ich sitz hier in meiner 48 m²-Butze und kann mithalten.

    Das muss mein Lieblingsbier sein. :yes:
     
  16. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    Man kann auch mit reißerischen Worten berechtigte Themen ansprechen - frag nur mal den Durchschnittspolitiker :yes:
    Denn Volkswirtschaftlich gesehen ist die Sache relativ eindeutig. Auf allen anderen Ebenen natürlich nicht, aber ich gehe auch nicht davon aus, dass er sich ernsthaft auf etwas anderes bezog.
     
  17. Allquantor

    Allquantor
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    Dass die Einteilung von Menschen in hoch- und minderwertig gewisse Assoziationen auslöst, dürfte nicht überraschen.

    Wenn du solche Andeutungen vermeiden willst, dann solltest du darauf verzichten, von menschlichem Wert zu sprechen und nur sagen: Einstein hat mehr zum Fortschritt beigetragen als der durchschnittliche Hartz IV-Empfänger. Dass er das konnte, war allerdings Zufall. Hätte er in der genetischen Lotterie ein schlechtes Los gezogen oder als Kind eine Enzephalitis gehabt, dann wäre er vielleicht Schuster geworden.

    Es sollte auch klar sein: Menschlicher Fortschritt =/= wirtschaftlicher Erfolg. Viele Genies haben darauf verzichtet, ihre Arbeit zu Markte zu tragen. Und dann gibt es Menschen, die machen ein Vermögen mit Boulevardzeitungen, minderwertigen TV-Sendungen und anderen Dingen, die nicht gerade zum Fortschritt der Menschheit beitragen.
     
  18. etc.usw.

    etc.usw.
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    Natürlich hat er das. Ist aber auch egal.
     
  19. mehrtuerer

    mehrtuerer
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    Es geht mir doch nicht um deine Selbstwahrnehmung.
    Du vertrittst hier bei sehr vielen Themen einen absoluten Standpunkt und ziehst andere Meinungen nicht in Betracht. Meine Wahrnehmung weicht da wohl von deiner ab.

    Eigentlich wollte ich mich auch gar nicht einmischen. Deswegen bin ich jetzt auch wieder weg. Sorry fürs einmischen.
     
  20. Glutaeus Maximus

    Glutaeus Maximus
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    Was ist denn eigentlich "Heimat"?

    Die kann man sich ja auch aussuchen, indem man sich für einen Ort entscheidet und dort dann verweilt.

    Ein Heimatsgefühl kenne Ich z.B. überhaupt nicht dank Bürgerkrieg. Da, wo die Familie ist? Auf mehrere Kontinente verteilt.

    Und 20 Jahre am selben Ort? Ich kotze jetzt schon ständig über die 20 Jahre in Deutschland ab. Zuviel des Guten.
     
  21. Die Welt ist nun mal ungerecht. Man muss das beste aus seiner Situation machen. Ich beschwere mich auch nicht, dass ich nicht als Milionärssohn geboren wurde. Du hast aber Recht. Ich habe nicht bedacht, dass hier so viele Erbsenzähler sind, die einem das Wort im Mund umdrehen. Das werde ich ändern.



    Ich denke, dass die Besitzer der Boulevardzeitungen mehr zum Fortschritt Beitragen, als viele andere. Es werden hohe Steuern gezahlt und diese z.B. in Forschung umverteilt, in Bildung usw. Wer Geld verdient, neue Geschäftsmodelle entwickelt und durch diese Wohlstand generiert ist absolut zu unterstützen, so lange es sich im legalen Rahmen befindet. Und wer seine Arbeit nicht zu Markte trägt, handelt meiner Meinung nach unverantwortlich. Nur so kann eine Gesellschaft verändert bzw. weiterentwickelt werden.
     
  22. Es steht jedem frei, etwas zu ändern. Wenn dich Deutschland ankotzt, kannst du ja gehen. Zwingt dich niemand hierzubleiben :) Wir genießen Freizügigkeit in Europa, um die uns die ganze Welt (vor allem die Jugend) beneidet. Nie waren wir freier als heute und trotzdem wird gemeckert. Versteh ich nicht.
     
  23. dabba

    dabba
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    Schweres Thema.

    Die "Volksverdummer" vom Privatfernsehen & Co. machen den Besitzstandswahrern das Leben nicht gerade schwerer.
     
  24. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    Das widerum ist mehr als kritisch. Die Tabak- und Waffenindustrie macht auch hohe Profite. Und kann sein Geld dann auch noch für Lobbyarbeit einsetzen, damit das Gesetz eben gerade nicht dazwischenkommt. Da hätte ich also sehr starke Zweifel, ob die Steuern daraus all die negativen Effekte auf die Gesellschaft mal eben wieder ausgleichen können. Sprich, Profit ist vielleicht ein Indikator für sowas, aber längst kein Perfekter.
     
  25. Gutes Argument :)

    Aber die breite Masse will das ja sehen. Sonst würde niemand einschalten. Wenn es niemand mehr guckt, würden die Anbieter im Privatfernsehen ihr Programm ändern. Das ist irgendwie das große Problem auch bei Kapitalismuskritikern. Ich habe mir so ziemlich alle Filme und Bücher zu diesen Themen durchgelesen, We feed the world, Forks over knives und wie sie alle heißen. Da werden Konzerne als böse dargestellt. Dabei bieten sie nur genau das an, was die Konsumenten wollen. Ändert es sich, werden die Konzerne auch "besser". Beispiel Wal-Mart. Selbst da gibt es mittlerweile Bio. Alles nur eine Sache von Angebot und Nachfrage. Der Konsument hat die Macht.

    Und dass das Volk "dumm gehalten" wird, kann mir niemand erzählen. Nie waren Informationen und Bildung so frei verfügbar (vor allem kostenlos) wie heute. So gut wie alle Spitzenuniversitäten der Welt haben mittlerweile ihr Kursangebot mit Vorlesungen, Podcasts usw online, für jeden zugänglich (iTunesU bspw.). Wer sich informieren will, kann das. Wer zu faul ist, hat kein Mitleid verdient.
     
  26. Hier würde keine sinnvolle Diskussion zustande kommen, da ich als Aktionär natürlich vorbelastet bin und selbst mal für einen Rüstungskonzern gearbeitet habe.

    Meinem letzten Kenntnisstand zufolge sind Raucher, die früher sterben, finanziell lohnenswerter für den Staat, trotz der verursachten Mehrkosten. Aber das ist nicht Teil der Diskussion. Als Extremliberaler bin ich natürlich gegen Bevormundung, sofern es andere nicht belastet.
     
  27. dabba

    dabba
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    So einfach ist das nicht. Der Gefangene isst auch Wasser und Brot, weil ihm niemand was besseres hinstellt. Damit...

    ...und hiermit kommen wir wieder zu dem Thema: Besitzstandswahrer.

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: (Fast) Niemand, niemand, niemand gibt seinen Status freiwillig ab.

    Das fängt im Handwerker-Betrieb an. Man freut sich, wenn der Azubi dort doof ist. Bewusst, weil man sich dadurch überlegen fühlt. Unbewusst, weil man weiß, dass er einen (so schnell) nicht überholen oder ablösen wird.

    Auch der Diktator holt sich nicht die besten Berater, sondern die kooperativsten.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Negative_selection_%28politics%29
     

  28. Der Vergleich hinkt leider. Es gibt an jeder Ecke qualitativ hochwertige Informationen, besonders im Internet (ok, gibt auch Murks, ja). Und da ein Internetanschluss ja mittlerweile in Deutschland zum Existenzminimum zählt, kann das wirklich jeder nutzten. Der dafür benötigte Gang zum PC (oder, wer richtig gut ist: Gratis Bibliotheken in Deutschland) ist nicht mit einem Gefangen zu vergleichen.

    Mir geht diese Bevormundung nur immer so auf den Zeiger, die Menschen jede Verantwortung abspricht. In Deutschland ist das besonders schlimm und wird leider nicht besser. Am besten immer mehr Eigenverantwortung abgeben und Ursachen fürs Scheitern werden generell immer auf andere geschoben, anstatt sich mal selbst in den Arsch zu treten. Wir haben Luxusprobleme heutzutage, das muss man sich bewusst machen.

    Hast noch einen Versuch :)
     
  29. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Als ob der Mensch komplett unbeeinflusst Entscheidungen treffen würde. Falls es dir entgangen ist: Werbung schafft auch in ganz großem Maße einen Bedarf, sonst gäbe es Werbung nicht in dem Maße. Dann davon zu reden, dass doch lediglich den Wünschen der Konsumenten entsprochen wird, halte ich für ein wenig einfältig.
     
  30. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    Finanziell sicherlich, das ist hier aber kein guter Maßstab dafür. Finanziell wäre es auch sinnvoll, wenn der Staat einfach alle Leute über 60 umlegen lässt. Man müsste wohl schon kreativ argumentieren wenn man sagen möchte, dass ein Produkt, dass unzählige Leute früh an schlimmen Krankheiten sterben lässt, wirklich gesellschaftlichen Fortschritt bedeutet.

    Das verstehe ich, bin ich prinizpiell eigentlich auch. Jeder hat durchaus das Recht, mit sich anzustellen, was er möchte - auch wenn es bedeutet, dass er sich selbst Schaden damit zufügt. Man kann ja auch durchaus deshalb denken, dass die Tabakindustrie weiterhin nicht verboten werden sollte. Das ändert aber wenig daran, dass der finanzielle "Erfolg" der Tabakindusrie wohl kein guter Maßstab dafür ist, ob sie wirklich positiv zur Gesellschaft beiträgt - insbesondere, wenn es einen gesellschaftlichen Bedarf abdeckt (Rauchen), der überhaupt erst durch Beeinflussung/Werbemaßnahmen der Industrie erschaffen wird.
     
  31. dabba

    dabba
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    Das halte ich für menschlich. Auch ein Kim aus Nordkorea macht das. Sicher im Sattel hocken ist halt geil!

    Und damit komme ich wieder zu meinem ersten Post:
    Wer sich durch das Gewirr aus Vorgesetzten wühlt. Wer es schafft, so fähig wie möglich, aber so harmlos wie nötig zu erscheinen. Wer im richtigen Moment, wenn der Besitzstandswahrer gerade geschwächt ist, zuschlägt. Der schafft es nach ganz oben. :yes:

    Nicht der 17jährige, mit einem IQ von hundertdrölfzig, der gerne ins Kanzleramt möchte. :no:
     
  32. Glutaeus Maximus

    Glutaeus Maximus
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    deutschland ist halt langeweile pur. trotzdem wird gemeckert? das ist doch eine deutsche tugend, das meckern :ugly:. der plan ist ja auch nächstes jahr nach dem abschluss nach asien zu gehen.

    beneidet werden wir deutschen eigentlich nicht so wirklich in der ganzen welt. ein chilenischer freund sagte mal zu mir: ich hätte gar nicht gedacht, dass deutsche soviel lachen (können).
     
  33. Timber.wulf BERGBÜFFEL Moderator

    Timber.wulf
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    Meckert ihr gerade über's meckern? :D
     
  34. fonsi Salzburger Trunkenbold

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    Der Artikel lässt auf eine leicht arrogante oder auch autistische Persönlichkeit schliessen. Kann man aber wohl kaum beurteilen, sofern man ihn nicht persönlich kennengelernt hat.

    Ich würde mir allerdings wünschen wenn ihm mal jemand einen Dämpfer verpassen würde. Er nagt ja jetzt bereits an seinen Abiturergebnissen. Intelligenz alleine solle einem nicht alle Türen öffnen. Gesunde Menschliche Eigenschaften und eine gute Persönlichkeit sollten da genau so gewertet werden. Gerade fürs Kanzleramt unermesslich.

    Natürlich kommt der Umkehrschluss leider auch viel zu oft vor. Unqualifizierte, manipulierende Personen erreichen Positionen für die sie eigentlich ungeeignet sind.
     
  35. Glutaeus Maximus

    Glutaeus Maximus
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    ich mecker gleich darüber, dass dü über das meckern übers meckern meckerst!

    ahh, endlich integriert :ugly:
     
  36. # 1

    # 1
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    Ich bin immer wieder amüsiert, über die Menschen die finden alle Menschen seien unbedingt "gleichwertig", dann aber die Leuten die Boulevard lesen etc. mit einer unglaublichen Abscheu betrachten.
     
  37. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Sehe ich ebenso.

    Wissenschaftler müssen automatisch einer rationalen, vernunftbasierten Denkweise folgen, sonst wird es mit der Anerkennung nichts. Übertriebenes Profitstreben ist der Wissenschaftsgemeinde ebenfalls zuwider. darum geht es schlicht nicht und es existiert eine ziemlich engmaschige gegenseitige Kontrolle.

    Im Idealfall ist die Wissenschaft eine kapitalismusbereinigte Zone. Das es in der Realität anders ausschaut, ändert ja nichts daran, dass hin und wieder was tolles bei rumkommt, was alle weiterbringt.


    Dieses rein gemeinnützige Element fehlt eigentlich allen anderen Berufen (abgesehen von der Medizin und von Ausbildungsberufen, die allerdings durch den Machtfaktor getrübt sind).


    In der Wirtschaft hingegen geht es ausschließlich um den Profit, alles andere ist schmückendes Beiwerk oder juristische Notwendigkeit. Das positivste was ich daran erkennen kann ist das Arbeitsplätze geschaffen werden und manche Produkte qualitativ wirklich hochwertig sind.

    Stiftungen und dergleichen mal ausgeschlossen.


    Und zu den deutschen Eigenschaften:

    Deutsche sind immer sehr gut im sanktionieren und Möglichkeiten ausschließen ("keine Experimente!"). Das lässt unser Land so starr, bürokratisch und humorlos wirken.

    Dafür ist es bei uns schwieriger sozial abzustürzen als in vielen anderen Ländern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2013
  38. Allquantor

    Allquantor
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    Ich wollte auch nur auf einen Punkt hinweisen, der oft übersehen wird: Die Grundlagen der Leistungsfähigkeit, besonders Intelligenz, sind kein Verdienst der jeweiligen Person, sondern purer Zufall. In unserer Gesellschaft wird das gerne ausgeblendet, da wir an die Fiktion der Chancengleichheit glauben, und weil der Gewinner sich gerne einredet, er hätte sich einfach mehr angestrengt als der Versager.

    Ob das genügt, um die verblödende Wirkung, die von Privatfernsehen und Bildzeitung ausgeht, zu rechtfertigen? Ich habe da ernste Zweifel.

    Tut mir leid, aber jemand, der ein völlig wertloses Produkt herstellt, nur weil er einen Dummen findet, der ihm dafür Geld gibt, leistet in meinen Augen keinen Beitrag zum menschlichen Fortschritt.

    Nach deiner Logik würde z.B. ein gewöhnlicher Schmierer von der Bildzeitung mehr leisten als Arthur Schopenhauer, der mit seinen Büchern zu Lebzeiten nichts verdient hat.

    Dann hat Einstein also unverantwortlich gehandelt, weil er kein Unternehmen gegründet hat? Vielleicht hätte er ja auch seine Karriere im Patentamt forcieren sollen, statt sich mit theoretischer Physik zu beschäftigen :ugly:

    Es gibt übrigens viele wissenschaftliche Tätigkeiten, die überhaupt keinen wirtschaftlichen Nutzen abwerfen.
     
  39. MrBlonde nur echt mit der Mumu

    MrBlonde
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    Yotta University
    Der Junge ist vermutlich noch mitten in der Pubertät - und dazu noch intelligent - und offenbar Nerd.

    Gefährliche Mischung und verantwortungslos von der Autorin sowas zu schreiben und online zu stellen. Wahrscheinlich wird er sich gerade in Grund und Boden schämen und versteht nicht was er falsch gemacht hat. Mit 20+ wird er dann begreifen was für einen Schwachsinn er von sich gegeben hat. Aber wer hat das nicht in diesem Alter?

    Deswegen mache ich den größeren Vorwurf der Autorin.

    Abgesehen davon find ich die Leistungen von dem Jungen auch nicht sowas von außergewöhnlich, dass es auf SPON oder so gehört. Sicher ist er hochintelligent - aber das sind in der Masse einige Tausend in Deutschland. Darüber hinaus hat er auch nichts aussergewöhnliches geleistet im Vergleich zu anderen "Wunderkindern" die schon mit 12 Konzerte geben oder mit 13 einen Doktor haben oder sowas.
    Schlauer als der Durchschnitt ist er sicher - aber nicht derart, dass es über den Bekanntenkreis hinaus erwähnenswert ist.
     
  40. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Eine Gleichwertigkeit anzuerkennen bedeutet nicht dass man jeden mögen muss. Man kann jedem Menschen grundlegende Rechte zuerkennen (Recht auf Arbeit, Gleichheit vor dem Gesetz, Bildung (!!!) und angemessene Förderung), aber seine Handlungen trotzdem nicht gutheißen oder für sogar mit Abscheu betrachten.
     
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