17jähriger Hochbegabter hofft auf Kanzleramt

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Faulpelz II, 17. Mai 2013.

  1. Wissenschaft ist doch inzwischen auch schon total ökonomisiert. Nix mit gemütlich forschen mit öffentlichen Mitteln. Unis müssen Drittmittel einwerben, Papers müssen eine hohe Zitierquote in guten Journals liefern oder das wars mit der wissenschaftlichen Karriere. Immer schön viel veröffentlichen, egal ob sinnvoll oder nicht. Und am Besten sucht man sich ein paar Freunde und bildet einen Zitierkreis, damit alle auch immer gute Quoten haben. :yes:

    Selbst mit der Rationalität ists nicht weit, wenn man sich mal kritische Forschung zum Wissenschaftsbetrieb anschaut. Wieviele "Studien" gibts denn, wo genau das Ergebnis erzielt wurde was geplant war?

    Ich versteh nicht ganz wie hier "gemeinnützig" definiert wird. Wenn ein Bauer seine Produkte aus gewinnstreben verkauft, ernährt er doch trotzdem die Bevölkerung durch seine Leistung? Wenn ein Autohersteller einen besseren Motor entwickelt um sein Fahrzeug zu verkaufen, läuft das Teil trotzdem effizienter und sauberer als die vorherigen Modelle. Wenn Microsoft ein besseres OS veröffentlicht, profitieren alle User davon.

    Der Grund warum wir all den Technikkrempel hier kostengünstig haben ist nicht weil sich da ein paar Forscher in eine Kammer gesetzt haben und PCs optimiert haben. Das wurde alles aus purem gewinnstreben entwickelt. Wer hier will auf sein Smartphone oder auf seinen Internetzugang verzichten, weil das nicht "gemeinnützig" sein soll? :confused:
     
  2. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Deswegen schrieb ich ja: das beste was ich an der Wirtschaft sehe ist, dass Produkte oftmals eine sehr hohe Qualität haben (weil es auch anders gar nicht geht) und das Arbeitsplätze geschaffen werden. Das ist durchaus ein gemeinnütziges Element.

    Allerdings neigt die Wirtschaft dazu, juristische Grenzen bis aufs äußerste auszureizen, ausbeuterische Tendenzen zu entwickeln oder tatsächlich illegale Wege zu gehen.

    Ethik spielt dort schlicht kaum eine Rolle, auch gesellschaftlicher Fortschritt nicht wirklich. Das sind eher zufällige Begleiterscheinungen. Im Vordergrund steht die Ertragsmaximierung.

    Einen "reinen" Wissenschaftler hat das nicht zu interessieren. Der guckt sich ein ungelöstes Problem an und versucht Wege zu finden es zu bewältigen. Geld sollte bei diesen Überlegungen nur eine untergeordnete Rolle spielen.
     
  3. Genau das meinte ich mit "auch ein schlechter Mensch kann aus falschen Motiven Gutes erzeugen". Kapitalismus ist nicht moralisch oder gut. Aber er ist produktiv. Und diese Produktivität kann das Leben vieler Menschen erstaunlich verbessern. Dabei ists doch völlig egal ob Nebeneffekt oder nicht. Solang jeder hier ein Dach überm Kopf und ein Anrecht auf Sozialleistungen hat, sollte man zumindest diesen Punkt wertschätzen. Das ist deutlich mehr als 95% der Menschheit je hatte!

    Dieser "reine" Wissenschaftler ist aber Fiktion. Wissenschaftler sind Menschen, die Essen, Kleidung und ein Dach überm Kopf haben wollen. Die ihre Familien durchfüttern müssen, genau wie jeder andere auch. Das Budget für Forschung ist nicht unbegrenzt (sonst hätten wir viel mehr Sozialwissenschaftler! :ugly: ), also gibt es immer Konkurrenz um diese Resourcen. Physiker brauchen ihre Anlagen für Experimente, Chemiker ihre Chemikalien, Ethnologen Geld für Reisen und Aufenthalt. Das muss irgendwoher kommen. Und daher erfinden Forscher auch allen Scheiß um ihren Forschungsantrag durchzubringen. Auch Wissenschaftler müssen ihre Forschung "verkaufen".
     
  4. Allquantor

    Allquantor
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    Ich würde eher von einem Ideal sprechen. Und einem Ideal kann man sich zumindest annähern. Ich halte es jedenfalls durchaus für möglich, dass ein Wissenschaftler hauptsächlich durch Neugierde und Erkenntnisstreben angetrieben wird.

    Allein die Tatsache, dass Menschen sich überhaupt noch für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden, obwohl die Bedingungen gerade in Deutschland zum Teil extrem schlecht sind, verglichen mit den Chancen in der Wirtschaft, ist Balsam für meine misanthropische Seele :ugly:
     
  5. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Zustimmung. Ich sehe die Wirtschaft ja auch nicht als "schlecht" an.

    Nur wer ein Unternehmen gründet, tut dies sicherlich nicht um seine Umgebung mit Arbeitsplätzen und Essen zu versorgen...sondern um sich selber eine gute Existenzgrundlage und im Glücksfall sogar Reichtum zu verschaffen. Das ist absolut okay und menschlich, aber es ging hier ja darum was "ehrenhafter", "nützlicher" ist...ein Leben für den eigenen Profit oder eins für die Wissenschaft?

    Das heisst ja nicht, dass es in irgendeiner Form grundsätzlich verwerflich ist sich verstärkt für die Wirtschaft zu interessieren. Interessant ist doch eher die Frage in welchem Bereich ein Hochbegabter sich besser entfalten kann.

    Natürlich, ich komme selber aus einem Naturwissenschaftlerumfeld wo genau das Gang und Gäbe ist. Den meisten macht der Kontakt zur Wirtschaft, zu Ministerien und Stiftungen sogar Spaß. Nichtsdestotrotz sind die alle ihren Interessen und Überzeugungen gefolgt, Geld war eigentlich eher Mittel zum Zweck. Mehr als ein nettes Häuslein mit Garten wollte keiner erreichen.

    Dafür haben einige von denen beachtliche Forschungserfolge erzielt. Das find ich persönlich beeindruckender als wenn jmd durch ne gut geführte Discounterkette zum Milliardär geworden ist und sich davon vllt 10 abgeschottete Villen leisten konnte.
     
  6. Das kommt drauf an was du mit "Unternehmung" meinst. Man könnte z.B. eine NGO hochziehen die Waisenhäuser in Entwicklungsländern baut. Ja, das fände ich "ehrenhafter" und "nützlicher" als ein durchschnittlicher Wissenschaftler.

    Ich finde diese Kategorisierungen sinnfrei, da nicht der Realität entsprechend. Schau dir die Mikrokredit-Banken in Indien an. Die wollten dort Geld verdienen und haben das auch. Trotzdem hat das Millionen Menschen sehr weitergeholfen. Günstige, effektive Wasserfilter? Solarzellen? Effektivere und günstigere Elektronik? Das ist eine endlose Liste. Schau dir an wieviel ehemalige Militärtechnik unseren heutigen Alltag verbessert.

    Natürlich ist es schön, wenn Menschen aus Wissendurst diesem Idealbild folgen! Praktisch gesehen führen viele Wege nach Rom. Und wie du als Wissenschaftler sicherlich weißt, führen oft gerade Umwege erst zum besonderen Erfolg. Sich nun selbst zu beweihräuchern weil man einem schönen Ideal folgt...finde ich befremdlich. Es ist ein Weg unter vielen und solang was Gutes dabei raus kommt sollte das doch reichen, oder?

    Im Endeffekt kommt es dann doch scheinbar auf den Nutzen für die Gesellschaft an? Dann schau dir wieder einmal Bill Gates an. Was ist besser? Ein erfolgreicher Wissenschaftler oder ein böser Unternehmer, der dann allerdings Milliarden in soziale Projekte steckt? Aber wie schon vorher gesagt, ich denke das ist zu schwarz/weiß gedacht. Auch der Milliardär aus deinem Beispiel zahlt fett Steuern an den Staat, der damit was sinnvolleres machen kann. Indirekt trägt auch dieser Egoist zu einem besseren Leben in der Gesellschaft bei. (Dort ist allerdings die Frage ob sein Tun nicht vielleicht derartig negativ ist, dass es trotzdem unterm Strich negativ bleibt)

    @Allquantor:
    Naja, die Motivation dahinter ist ja relativ offensichtlich. Nur ein völliger Idiot würde versuchen Wissenschaftler zu werden um reich zu werden. :ugly:
     
  7. Ti1t

    Ti1t
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    Klar damit die Work-Life-Balance stimmig ist braucht das ambitionierte Mädel schließlich jemanden, der dann das Kind wickelt, während sie im Briefing ist.


    Was wollen die 2 sehr guten Schüler in einer Welt von lauter schlechten Schülern eigentlich anfangen. Ich denke, sie würden das Niveau der schlechten Schüler anheben, denn sonst müssten die sehr guten Schüler alles selbst machen und zur Unterstützung sind mittelmäßige Schüler besser als ein Haufen schlechter.

    Genau. Deswegen ist man ja im Sportverein. Wegen dem sportlichen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Mai 2013
  8. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    @Dende
    Ich bin selber kein richtiger Wissenschaftler, komme nur familiär aus dem Umfeld.

    Und ja, ich finde es ein schönes Ideal. Klar sind NGOs und Sachen wie die Mikrokreditgeschichte etwas tolles und sowas wird ja auch honoriert (u.a. mit dem Nobelpreis).

    An sich ist die Diskussion um "gesellschaftlichen Nutzen" eh müßig, weil wohl kaum jmd ernsthaft sein Leben danach ausrichtet. Ich persönlich finde es halt schade dass der junge Mann von seinem ursprünglichen Plan in die Naturwissenschaft oder medizinische Forschung zu gehen, abgekommen ist und jetzt etwas eher profanes wie VWL studiert um anschließend in die Finanzwirtschaft zu gehen.
     
  9. # 1

    # 1
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    Zum erfinden und planen einer neuen Maschine, Technik und so weiteren bahnbrechenden Dingen brauchst du aber die 2 sehr guten und nicht die 10 nur guten Schüler. Zusammenbauen oder in Massenproduktion herstellen können dann die restlichen 28. Dafür brauchen sie nicht mittelmässig zu sein, schlecht reicht auch.

    Fortschritt erreicht man nicht durch Mittelmass, sondern durch absolute Spitzenleute ganz "oben".
     
  10. Achso, sorry dafür!

    Meine Meinung zu Wirtschaft ist auch nicht sonderlich hoch, insofern verstehe ich deine Frustration sehr. Andererseits, man weiß ja nie wo sowas endet und was bei rauskommt. Man kann überall was Gutes tun und andersrum lässt sich selbst das Beste missbrauchen. Daher ...think positive! Viel mehr bleibt einem ja nicht übrig, wenn man nicht gerade in permanentes Jammern und Meckern abdriften will. :no:
     
  11. Zauberpilz

    Zauberpilz
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    Spitzenleute haben vielleciht mehr Potenzial, aber das schließt nciht aus, das Mittelmäßige das gleiche oder besseres schaffen können.
     
  12. Nochmal 17 sein und sich für was besonderes halten. :engel:
     
  13. MrBlonde nur echt mit der Mumu

    MrBlonde
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    nur wird das dumme Gerede von 99,9% der 17 Jährigen nicht online publiziert für ein Millionenpublikum

    wie gesagt - die Autorin hätte hier Verantwortung zeigen sollen und den Text entschärfen müssen. Auch wenn der Bub solch Geschwätz von sich gegeben hat. :ugly:
     
  14. Ti1t

    Ti1t
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    Was? Auch Kanzler?:fs::ugly:


    Der werte Bill Gates hat Windows auch nicht allein zusammen programmiert.
    Hätte Oppenheimer alleine das Manhattan Projekt stemmen müssen, wäre die Atombombe heute noch nicht fertig.

    Sicher sind solche Leute wichtig, aber sie haben nicht alles alleine gemacht. Mit zu vielen schlechten Schülern helfen dir die paar Genies auch nix.

    Wenn die Dummen bzw. Ungebildeten so in der Überzahl sind, könnten sie ja entscheiden, dass Wissenschaft und Maschinen generell unnötig sind und die Herren Genies doch bitte alles aus eigener Tasche finanzieren sollten. Eine Entwicklung die uns ja nicht ganz fremd ist, wird doch im Bereich Bildung und Forschung trotz Ausrufung der "Bildungsrepublik" gespart.

    Fließbandarbeit wie zu Henry Fords Zeiten hat ebenfalls ausgedient. Dank des höheren Bildungsstandards und mit Hilfe der Gruppenarbeit/Lean production ist eine viel bessere Produktivität und Qualität erreichbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Mai 2013
  15. MrBlonde nur echt mit der Mumu

    MrBlonde
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    in wiefern hat Fließbandarbeit ausgedient?:confused:
     
  16. Ti1t

    Ti1t
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  17. Muffin-Man Lord Of Skill

    Muffin-Man
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    Seit wann ist Intelligenz Voraussetzung für den Werdegang Politik?
    Ein echter Politiker scheisst auf seine eigenen überzeugungen, hauptsache das geld aus der Wirtschaft stimmt und/oder die Überzeugungen decken sich mit der Mehrheit der Bevölkerung:teach:

    Edit:
    Und btw ich habe 13 punkte in Physik, das entspricht dann ja 14 Punkte in chemie min., d.h. ich bin besser als er, ich denke ich werde gleich für das neu geschaffene Amt des Reichsoberkanzlers kandidieren
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Mai 2013
  18. MrBlonde nur echt mit der Mumu

    MrBlonde
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  19. AngryAlpaka

    AngryAlpaka
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    nudligen Anhängseln berührt
    Es ist eh etwas lächerlich Biochemie als "Kinderfach" zu bezeichnen, dann aber nur 10 Punkte in Chemie zu haben. "Richtige" Biochemie ist definitiv eines der fortgeschritteneren Fächer des Chemiestudiums, das man normal erst im 4-5 Semester hat.
     
  20. Elin

    Elin
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    aus, das Spiel ist aus!
    Ist schon bewundernswert wie beharrlich du den entscheidenden Teil in deinen Quotes ignorierst. :ugly:
     
  21. trifft den nagel in beiden punkten ziemlich auf den kopf. in mathematik geht in der schule nichts weiter, auch der rest ist mit dem richtigen willen erheblich schneller zu erledigen. wäre das überspringen von klassen ein üblicherer prozess, dann würde es wohl weitaus mehr solche fälle geben (sogar ohne "notenausrutschern").

    der rest beeindruckt mich nicht wahnsinnig. natürlich super in so frühem alter "so weit" zu sein, aber um "naturwissenschaftliche methoden auf sozialgesellschaftliche zusammenhänge anzuwenden" studiert man nicht vwl. ein startup, das eine kostenlose anleitung als app anbietet haut mich genausowenig um wie die teilnahme an forschungsprojekten, da er schließlich als wissenschaftliche hilfskraft tätig ist.

    summa summarum: respekt dafür die hürden in der mittelschule mit bravour genommen zu haben. allein das reicht aber noch nicht als um heiße aktie für auch nur irgendetwas gehandelt zu werden - das bestimmt der weitere werdegang (sozial und leistungsbezogen).
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Mai 2013
  22. Wahrscheinlich weiß er noch nicht mal, das Georg Baselitz in Jericho gelebt hat!
     
  23. Rubilein H/\TS(H!

    Rubilein
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    Der letzte Absatz des Artikels sagt doch alles: "Die deutsche Studienstiftung" hat ihn nicht gefördert -> Skandal!

    @@:
    Soll er lieber in der Forschung bleiben - was man Forschung bei VWL so nennen kann (SCNR :ugly: :D) -, anstatt zu träumen Bundeskanzler zu werden. Und außerdem: selbst ein hoher IQ bedeutet nicht, dass man augenscheinlich mit 17 "erwachsen" ist.
     
  24. etc.usw.

    etc.usw.
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    15. Oktober 2010
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    20.858
    ++++
    Volle Zustimmung. Dende sieht's etwas sehr schwarz.
     
  25. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    Diktator sein macht doch eh mehr Spaß. :wahn:
     
  26. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Was wohl jemand vom "normalen" Wähler hält, der Biochemiker für feige Versager hält, die keinen richtigen Studiengang mit ordentlich Mathe schaffen? Wahrscheinlich nicht weniger als Horst Seehofer, aber in einem Interview, wie man die Herzen des Deutschen Volkes erobern will, sollte man das vielleicht trotzdem nicht unbedingt erwähnen :fs:
     
  27. Legion(CD) Show-Dan

    Legion(CD)
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    Wer seine Arbeit dem Markt unterordnet, handelt sozial. Diese Synapse muss man erst einmal ziehen.

    Ich verstehe nun die Logik der "sozialen" liberalen deutlich besser - und befinde es als unglaublich verkehrt. Dabei betrachte ich "die Arbeit" oder Selbstverbesserung, Disziplin, Leistung etc. gar nicht als Pfuiwörter. Aber marktorientierte Arbeit zur obersten Maxime, nein, sogar noch als moralisch oder sozial anzupreisen? Sie als Maßstab für den einzelnen zu sehen?

    Ayn Rand gefällt das. :hoch:

    Ehrenamtliche Mitarbeiter in Suppenküchen z.b. müssen ja, nach diesem Verständnis, die Antichristen...ja der Bodensatz der Gesellschaft schlechthin sein.




    BTW: Ich befinde die Einstellung allerdings auch für ein wenig kurios, schlußendlich gab es ja auch in der Vergangenheit Leute die "die Arbeit" für die Gesellschaft als Non-Plus Ultra befunden haben. Erstaunlicherweise stammen diese aber aus dem anderen Gegend des politischen Spektrums. :ugly: Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.
     
  28. etc.usw.

    etc.usw.
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    Das war Absicht. Oder? :ugly:
     
  29. Legion(CD) Show-Dan

    Legion(CD)
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    Der Satz regelt*, und wenn es softwaretechnisch irgendwie gehen würde, würde ich es sogar noch in der Stimme von Pispers machen.



    *(Auch wenn ich damit etwas von dir übernehmen muss :p)
     
  30. Boah Alder, er studiert VWL !!!??? Er ist das Hoffenheim der 'IQ Genies'.

    Da hätt ich lieber Lars Windhorst als Kaiser von Gottes Gnaden...und Kim Schmitz.com als Kanzler :ugly:
     
  31. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Ach, letztens war doch noch so einer in den Medien. Hat mit 15 zum Geburtstag von Papi für mehrere Tausend Euro Hardware in den Keller gestellt gekriegt um hobbymäßig Iphone-Apps zu entwickeln und jetzt mit 17 ist er selbstständiger "IT- & Social Networking Consulter", der für mehrere Tausend Euro pro Vortrag alten Mittelständlern erzählt, dass man "dieses Internet" mal im Auge behalten sollte.

    Der war auf seine eigene Art zwar auch arrogant wie sonst was, aber immerhin hat er schon mit 17 "das System durchschaut" und ist nicht so naiv zu glauben, er sei der Erlöser, auf den ganz Deutschland fieberhaft gewartet hat.
     
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