Bauen wir uns ein Schloss! [Dekadenz reloaded]

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von SysError, 11. Juni 2013.

  1. Charmander shallow & pedantic

    Charmander
    Registriert seit:
    6. April 2000
    Beiträge:
    9.315
    Alter ... Diese Betonblöcke sind der Not der Umstände geschuldet und kein repräsentatives Beispiel moderner Architektur.
     
  2. Octavian

    Octavian
    Registriert seit:
    27. März 2008
    Beiträge:
    2.282
    Löschen wir die Überbleibsel dieser barbarischen Kultur am besten komplett aus, denn wir leben in einem fortschrittlichen Zeitalter und haben den Sozialismus überwunden!
    Tilgen wir die Spuren der Geschichte, die uns nicht passt aus den Städten, denn unsere ästhetischen Maßstäbe werden ewig gültig sein...

    Dir ist hoffentlich klar, dass diese ignorante Kurzsichtigkeit in der DDR dazu geführt hat, dass historische Gebäude dem Erdboden gleichgemacht oder dem Verfall überlassen wurden, bspw. das Berliner Stadtschloss? :ugly:
     
  3. Charmander shallow & pedantic

    Charmander
    Registriert seit:
    6. April 2000
    Beiträge:
    9.315
    :ugly:

    Das ist jedenfalls ein toller Komplex, der in seiner Gesamtheit aus den Fotos leider nicht so recht rauskommt.
     
  4. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    Komischerweise wurden in der Not andere Vorkriegsgebäude wieder aufgebaut. :ugly: Und Bauten der 70er Jahre würde ich nicht als "aus der Not heraus" bezeichnen.

    Asbestverseuchte Plattenbauten kann man gerne abreißen, dafür reicht mein Geschichtsbewusstsein dann doch nicht. Vor allem, wenn man bedenkt, was für Gebäude da vorher standen. Gibt es überhaupt ein einziges Gebäude, das es wert wäre, erhalten zu lassen? Mir fällt keines ein. Im Gegenteil: Jedes verdammte in der DDR errichtete Gebäude verschandelt das Stadtbild. :ugly: Für mich reicht es, dass Teile der Mauer erhalten bleiben, das allein reicht aus, um die furchbare Epoche deutscher Geschichte zu repräsentieren.
     
  5. Leg dir erstmal ein bisschen Allgemeinbildung bevor du deine Klappe aufreißt.
     
  6. Ich war vor Ort und diese moderne Architektur fügt sich super in das Bild des alten Tempels ein. Gibt schon seine Gründe warum auch hier in Europa oft Japaner die künstlerisch wirkenden Gebäude designen und keine Europäer. Japaner können das nämlich.

    (auch wenn der Rest von Japan unglaublich generisch gebaut ist und man nicht sagen könnte in welcher Stadt man sich gerade befindet, wenn man sich nur die Architektur anschaut. Blockhäuser im typischen Stil, überall das selbe.)
     

  7. Natürlich gibts die. Die Bauten von Müther etwa, der den Teekessel in Warnemünde, die Kurmuschel in Sassnitz oder die Rettungsstation in Binz gebaut hat. Den Fernsehturm samt Anbauten. Oder die Stalinallee. Der sozialistische Zuckerbäckerstil wird auch von den Leuten angenommen. Nur eben nicht das was die Moderne sonst so verbricht. Was nicht die Schuld der Menschen ist sondern der modernistischen Ideologie... kennt wer "Ornament und Verbrechen"?


    Gerne. Dann würde die Sichtachse Unter den Linden, die links und rechts von den bedeutendsten Bauten des preussischen Barock und Klassizismus begrenzt wird, durch einen modernen Bau abgeschlossen. Das ist ein Stilbruch der zwar Modernisten gefällt, aber dazu führt das die einzige einigermaßen erhaltene Altstadtstruktur aufgebrochen wird.
    Abgesehen davon müßte der Baukörper massiv und nicht kleinteilig sein, weil sonst einerseits die Wirkung der Sichtachse geschmälert wird und das Alte Museum andererseits seinen Gegenpart verliert. Massiv und modern aber ist genauso teuer wie massiv und alt, sieht nur beschissener aus weil die Moderne außer riesigen Glasflächen nix zustande bringt.
     
  8. Allquantor

    Allquantor
    Registriert seit:
    11. März 2009
    Beiträge:
    5.386
    Die Frage ist eben, ob man alles bewahren muss, sobald es ein paar Jahrzehnte auf dem Puckel hat, und damit "historisch" geworden ist.

    Wir können ja in 20 Jahren das Stadtschloss zum 2. mal sprengen und den Palast der Republik rekonstruieren :wahn:

    Aber im Ernst: Ich finde es schon ok, dass man sich bei der Frage, was bewahrenswert ist und was nicht, auch ein bisschen an ästhetischen Erwägungen orientiert.

    Ich würde von unseren Nachfahren jedenfalls auch nicht erwarten, dass sie irgendwann das Kandesbunzleramt rekonstruieren, oder das Gebäude vom Bundesverfassungsgericht *würg*
     
  9. pfui

    pfui
    Registriert seit:
    29. Juni 2008
    Beiträge:
    11.716
    Der Architekt (Paul Baumgarten) hat auch in Tübingen gewütet:

    Kupferbau, hier sind Hörsäle untergebracht. Man beachte, dass die Hörsäle keine Fenster haben, obwohl sie alle an Außenwände grenzen. :ugly:

    Mensa.

    :kotz:
     
  10. dev.null

    dev.null
    Registriert seit:
    31. März 2013
    Beiträge:
    2.169
    Ich gestehe, das ich Plattenbauten vom Wohnkomfort jederzeit den Altbauten vorziehe. Warum?

    Unheimlich viel Grün, gute Versorgung mit schnellem Internet, die Gebäude sind gut gedämmt und wenn mans richtig macht, können sich dort vernünftige Versorgungskomplexe bilden -mit Schulen, Kindergärten ect. Weiterhin lassen sich die Plattenbauten als "Windleiter" einsetzen, was für frische Luft sorgt.
    Auch Parkplätze sind kein Problem.

    Die PB-Siedlungen waren keine schlechte Idee, nur wenn man die Teile allesamt gleich färbt (und das auch noch richtig Scheiße :ugly:) und 30 Jahre nix dran macht - joa, dann gammelts halt.

    Nachteil? Eigene Gärten müssen "outgesourced" werden. Aber das erachte ich als weniger wild.

    Jemand, der 18 Jahre in der Platte gewohnt hat und sie vermisst :(

    In der Innenstadt MÜSSEN sie ins Stadtbild eingepasst werden, ansonsten stehen sie da wie Bunker. Die Quadratarchitektur von Mannheim ist z.B. unbeschreiblich hässlich.
     
  11. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    Das verliert mMn immer noch haushoch gegen barocke und klassizistische Gebäude oder den Jugendstil.

    http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/plattenbau.jpg

    So sehen gefühlt 99% der Plattenbauten aus. :ugly: Geht gar nicht.
     
  12. Ti1t

    Ti1t
    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    6.821
    In der DDR gab es um diese Zeit einen Wohnraummangel und die Platte war für damalige Verhältnisse das große Los.

    Heute gibt es ja auch wieder Wohnraummangel, zumindest in den großen Städten, aber man baut lieber ein Schloss, für den Pöbel gibt es schimmlige Kellerwohnungen.:yes:
     
  13. dev.null

    dev.null
    Registriert seit:
    31. März 2013
    Beiträge:
    2.169
    Echt übel. Du musst halt nicht immer das Paradebeispiel für hässlich raussuchen :ugly:
     
  14. Des Pudels Kern FOR THE EMPEROR

    Des Pudels Kern
    Registriert seit:
    17. August 2004
    Beiträge:
    22.641
    Ist ja schön, dass das deiner Meinung so ist. Nur ist deine Meinung da genauso irrelevant wie meine...Ich finde Barockarchitektur z.B. gewöhnlich vollkommen überladen. Schert sich auch keiner drum.
     
  15. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
    Registriert seit:
    22. November 2010
    Beiträge:
    7.333
    Sind solche Leute einfach nur behindert oder machen die das absichtlich um etwas "besonderes" zu schaffen?
     
  16. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    In dieser Lage kann sich sowieso kein Mensch ne Wohnung leisten, liefe dann also wieder auf Luxuswohnungen hinaus, die die Sache noch verschlimmern.

    Dito. Was ist an diesen quietschbunten Steinblöcken bitte schön? Ist doch der absolute Farb-Overkill. Und so ne ganze Siedlung davon ist auch mit bunten Fassaden hässlich. :ugly:
    Einfach mal etwas mehr auf die Außenwirkung achten. Sowas zb:
    http://www.architekten24.de/mediadb/news/10193/innenhof.jpg

    Modern, nicht pottenhässlich, grüner Innenhof. Sieht deutlich besser aus als wenn man überall nur so einzelne Mehrfamilienhäuser hinknallt.
     
  17. Ist doch noch harmlos. Le Corbusier hatte vor Paris so umzugestalten (rechts sind die Seine-Inseln wo u.a. Notre Dame steht):
    http://www.mheu.org/portal/ressources/imageBank/3/979,L2-14-46.jpg
     
  18. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    Gut, wenn dem so ist, dann sollte man sich halt an die bereits vorhandene Bausubstanz richten.

    http://www.nw-news.de/_em_daten/_nw/2011/01/16/110116_2234_uni_fruecht.jpg

    http://www.labkultur.tv/sites/default/files/textimages/unibochum.jpg

    Beides vom selben Architekten. Ich glaube, dass die Architekten damals einfach nur zugekifft waren. :ugly:
     
  19. Hey! ich arbeite Beruflich mit behinderten Menschen!
    ich würde meinen, dass die meisten Behinderten bessere Gebäude hinbekommen würden :ugly:
     
  20. Gilad Pellaeon

    Gilad Pellaeon
    Registriert seit:
    5. März 2008
    Beiträge:
    5.159
    :ugly: Du hast von der RuB tatsächlich das schlimmste Bild genommen was es gibt :ugly: Die Ecke bei den Fakultätsgebäuden der Geisteswissenschaftler und Mediziner sieht nicht sooo übel aus, wir haben da einige Grünflächen (Klick mich). Im Sommer sieht es in dem Bereich gar nicht so schlimm aus. Der Bereich zwischen Unibibliothek und Audimax (auf dem Bild zu sehen) ist selbstverständlich pottenhässlich. Im Winter haben wir aber eine schöne, triste, graue Universität aus Beton :yes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2013
  21. El Hosho

    El Hosho
    Registriert seit:
    9. Juli 2010
    Beiträge:
    21.895
    Im Westen vielleicht. Komm mal in den Osten, solche Gebäude wurden mittlerweile fast flächendeckend abgerissen oder saniert. Und ja, es gibt auch noch einige Stadtteile wo sowas überall rumsteht, das sind dann auch zumeist soziale Brennpunkte und da würde ich auch nie hinwollen. :ugly:

    Plattenbau ist ziemlich toll, wenn man das richtige Wohnumfeld erwischt. :yes:

    +++
     
  22. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    Ich bin regelmäßig im Osten, vor allem in Magdeburg und Halberstadt. Da stehen die Dinger überall noch. Von Halle und Rostok und vor allem Ostberlin fange ich gar nicht erst an. :ugly:

    €: Die tolle Architektur des Ostblocks sieht man auch wunderbar in polnischen, russischen und anderen Städten. Man muss nur mal ins frühere Königsberg, Liegnitz, etc gehen. Wie man diese Städte verschandelt hat ist echt unglaublich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2013
  23. Des Pudels Kern FOR THE EMPEROR

    Des Pudels Kern
    Registriert seit:
    17. August 2004
    Beiträge:
    22.641
    ja, da stand doch der Palast. War der nicht vorhanden?
     
  24. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    War er. Umgeben von barocken und klassizistischen Gebäuden. Oder hätte man lieber die abreißen sollen und die Umgebung an den Palast anpassen sollen? :ugly:
     
  25. El Hosho

    El Hosho
    Registriert seit:
    9. Juli 2010
    Beiträge:
    21.895
    Ich wohne in Halle. Die hässlichen Gebäude sind ja meistens unbewohnt und stehen zum Abriss bereit, nur will niemand das Geld in die Hand nehmen. In Halle-Neustadt wohnen ca. 45.000 Menschen und das stehen halt nur Plattenbauten, kompletter Abriss ist also keine Option. In den letzten 10-15 Jahren wurden fast alle Gebäude saniert, bis auf 5 hässliche "Scheiben", die leider in den Medien immer wieder als "Wahrzeichen" und Symbol von Neustadt und Halle gezeigt werden. Dabei verrotten die einfach nur und Abriss wäre zu teuer. :ugly:
     
  26. Des Pudels Kern FOR THE EMPEROR

    Des Pudels Kern
    Registriert seit:
    17. August 2004
    Beiträge:
    22.641
    Jetzt unabhängig davon, dass sich der Palast garnicht mal schlecht da eingefügt hat, gerade wenn sich der Dom in der Fassade gespiegelt hat: Stehenlassen wäre keine Alternative, die die besondere, von Brüchen statt Kontinuität geprägte, Entwicklung, die die Stadt Berlin durchgemacht hat, ja durchaus hübsch illustriert hätte?
     
  27. Ti1t

    Ti1t
    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    6.821
    Man könnte da natürlich auch sozialen Wohnungsbau machen.

    Obwohl das Schloss ist sozialer Wohnungsbau, für unsere leistungsausgebeutete Elite.:yes:
     
  28. Sozialer Wohnungsbau in der Toplage einer Weltstadt, dem historischen Kern der Stadt, und ohne passende Infrastruktur, macht natürlich furchtbar viel Sinn. :ugly:

    PS: ich bin absolut für sozialen Wohnungsbau, und Berlin hat da paar tolle Beispiele aus der Vergangenheit (Schillerpark, Falkenberg, Hufeisensiedlung), aber bitte alles an seinem Platz.
     
  29. Charmander shallow & pedantic

    Charmander
    Registriert seit:
    6. April 2000
    Beiträge:
    9.315
    Wieso "aufgebrochen wird"? Da ist doch momentan nichts. Und auch moderne Bauten kann man so konzipieren, dass sie ins Stadtbild passen. Dass ich dabei nicht für so irgend ein hässliches Ungetüm ohne Fenster oder komplett in Kupfer gehüllt plädiere, versteht sich wohl von selbst.
    Es ist imo einfach eine künstlerische Bankrotterklärung, dieses Schloss wieder aufzubauen. Am besten wäre wohl gewesen, den Palast der Republik auf so eine Art zu renovieren. So ein Gebäude könnte man im Gegensatz zu dem Schloss auch vernünftig nutzen. Es wäre offen, hell und einladend.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2013
  30. Ti1t

    Ti1t
    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    6.821
    Ihhh, normale Menschen in der Toplage einer Weltstadt, dem historischen Kern der Stadt und dann wollen die auch noch passende Infrastruktur nutzen. Also das geht nun entschieden zu weit.:no::ugly:
     
  31. Ein weiterer 08/15 Klotz also. Und das inmitten der umliegenden Bauten ... warst du überhaupt mal vor Ort?
     
  32. Tja entschuldige, aber wenn Du das ernsthaft für eine gute Idee hältst dann ähnelt Deine Vorstellung von "Stadt" der der Kommunisten. Die wollten damals die Arbeiter ins Zentrum holen um den Triumph über die Bourgeoisie zu demosntrieren, und haben dabei die Idee von der europäischen Stadt kaputt gemacht. In der DDR wurde das Schloss ja nicht umsonst durch ein Volkshaus ausgetauscht.

    Um das nochmal zu verdeutlichen: *alles* was dort derzeit steht orientiert sich auf das Schloss. ALLES! Das Schloss war der Nukleus des heutigen Berlin. Die Museen stehen an der Stelle weil das Schloss dort stand. Das Zeughaus steht dort weil das Schloss dort stand. Unter den Linden(!) besteht wegen des Schlosses. Die Kommandatur, der Dom, die Bauakademie usw. stehen in Beziehung zum Schloss. Architektonisch ist das als hätte man einem Organismus das Herz rausgenommen. Und wenn das Schloss wieder steht wird es daselbe Aha-Erlebnis geben wie derzeit in Dresden, und man wird sehen das an der Stelle gar nichts anderes stehen darf als das Schloss.
     
  33. Des Pudels Kern FOR THE EMPEROR

    Des Pudels Kern
    Registriert seit:
    17. August 2004
    Beiträge:
    22.641
    Was ist denn deine Idee einer europäischen Stadt? Oder noch besser: DIE Idee einer europäischen Stadt? (€: Unabhängig davon, dass ich in der Ecke Wohnungen im Allgemeinen für ungünstig halten würde...)

    Da darf nichts anderes stehen, spannend. Ich bin gespannt, ob es am Ende wirklich so ist. Allein mir fehlt der Glaube. Und wäre nicht auch der bewusste Stilbruch, das bewusste Schaffen eines "neuen" Zentrums der Ecke von Berlin eine künstlerische Aussage. Vielleicht sogar eine, die die gebrochene Entwicklung Berlins viel besser wiederspiegelt als die künstliche Schaffung einer gewissen Harmonie im Nachhinein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2013
  34. Eru

    Eru
    Erinnert mich an die Marburger Uni-Bibliothek. Auch so hübsch - vielleicht ja vom selben Kerl.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/59/Unibibliothek_Marburg_2.jpg
    Wobei man sagen muss, dass bei der Uni nicht nur die Bilbiothek ein paar Verschönerungsmaßnahmen nötig hätte :ugly: :
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0a/Uni_Marburg_01.jpg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f7/Uni_Marburg_04.jpg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Uni_Marburg_Lahnberge_03.jpg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Klinikum_Marburg_02.jpg
     
  35. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    23.635
    Ja, sorry, aber man sollte schon etwas realistisch bleiben. :ugly:

    +++

    Aber man am Platz der Frauenkirche ja auch ein paar Mehrfamilienhäuser hinpflanzen können. :ugly:
     
  36. Es liegt mir fern, die Kommunisten in Schutz zu nehmen, aber war es nicht parteien- und nationenübergreifend auch in westlichen Ländern so, dass man Flächensanierung und Sichtbetonästhetik vorantrieb?

    Z.B. :ugly:
     

  37. Ich finde es eigentlich ganz cool :ugly:

    Und von fern:

    :ugly:
     
  38. Ti1t

    Ti1t
    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    6.821
    Tja, wenn die Kommunisten die Arbeiter ins Zentrum holen wollten um den Triumph über die Bourgeoisie zu demonstrieren, was wird demonstriert wenn man es wieder rückgängig machen will?

    Eine gute soziale Durchmischung ist besser als Armen- und Reichengettos.


    Das Schloss ist nicht der Nukleus des heutigen Berlin. Es war mal der Nukleus eines längst vergangenen Berlins. Da wir keinen Kaiser mehr haben und der letzte eh eine Katastrophe war, braucht man ein solches Gebäude nicht.

    Realistisch bleiben heißt wir bauen Schlösser, die keiner braucht oder Tiefbahnhöfe, die keiner will?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2013
  39. pfui

    pfui
    Registriert seit:
    29. Juni 2008
    Beiträge:
    11.716
    Nur glaube ich, dass sich Wohlhabende immer solcher Gegenden entziehen werden, weil sie einfach die finanziellen Mittel dazu haben.
     
Top