Herr Pfeiffer mal wieder...

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von TheVG, 16. Juni 2013.

  1. TheVG

    TheVG
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  2. kullerhamPster [me] Nager

    kullerhamPster [me]
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    Hab' jetzt nur die ersten 17 Minuten angehört (klang auch so, als käme nun nichts mehr zu dem Thema), bin aber eigentlich recht positiv überrascht.
    Imo pauschalisiert er kaum, und für seine Kritik am übermäßigen Medienkonsum Jugendlicher habe ich durchaus Verständnis.
     
  3. Ti1t

    Ti1t
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    Peiffer ist immer noch reaktionär und intellektuell seinem Forschungsgebiet nicht gewachsen. Nur hat er nicht mehr "Killerspiele" auf dem Kieker bzw. Spiele die er sich mal eben ausgedacht hat.

    Aus Pfeiffers Sicht müssen Kinder vor allem funktionieren und Leistung bringen. Alles wird diesem Paradigma untergeordnet. Seine Tests und Statistiken kann er sich sonst wo hinschieben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2013
  4. Ludwig

    Ludwig
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    Diese SWR-Radiointerviews kommen auch nachts im SWR-Fernsehen (mit Bild). Da habe ich den Pfeiffer auch die Tage gesehen. Wird wohl das selbe gewesen sein. Nach einer Minute Geseier habe ich es aber nicht mehr ausgehalten und bin lieber schlafen gegangen.

    Man sollte diesem Herren einfach keine Beachtung mehr schenken. Und den Sendern die ihn befragen auch nicht.
     
  5. Ich habe nur die ersten 15 Minuten oder so gehört, danach hatte ich dann keine Lust mehr. Stimme dir aber zu, dass mich insbesondere diese Rolle die er offensichtlich den Kindern zuteilt sehr merkwürdig ist. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ihm da nicht zustimme, dass exzessives Spielen zwingend dumm macht: muss man denn unbedingt als Kind seine Freizeit so gestalten, dass man die bestmöglichen Ergebnisse erzielt?

    Der von ihm erwähnte Test, bei dem er kleinere Gruppen von Kindern vorher unterschiedliche Sachen hat machen lassen (Sport, "brutalles Killerspiel" spielen, etc.) und bei dem die Kinder die Sport gemacht haben danach dann Mathe/Konzentrationsaufgaben besser lösen konnten, ist doch völlig nichtssagend. Zum einen ist die Gruppe doch viel zu klein gewesen, zum anderen kann es doch auch einfach bedeuten, dass dieses brutale Ballerspiel die Kinder eben schon psychisch gefordert hat, und sie sich deswegen danach schlechter konzentrieren konnten.

    Und ich weiss nicht ob das Argument später noch mal gekommen ist, aber grundsätzlich ist es doch auch absurd über Folgen von Gewaltspielen auf diesem Level zu streiten, wenn doch eben ganz klar ist, dass Kinder gewisse Spiele eben gar nicht spielen sollten und dürfen. Pornos sind auch nichts für Kinder, daher sind eben die Eltern auch in der Pflicht dafür zu sorgen, dass diese nicht von Kindern gesehen werden.
     
  6. kullerhamPster [me] Nager

    kullerhamPster [me]
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    Warum denn nicht? Natürlich ist es Aufgabe der Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder nicht zu viel Zeit am PC verbringen und keine Spiele spielen, die für ihr Alter nicht geeignet sind. Aber warum soll man dann nicht versuchen, die Konsequenzen zu untersuchen, die daraus entstehen können - insbesondere, da es vermutlich genug Eltern gibt, die dieser Aufgabe nicht oder kaum nachkommen?
     
  7. TheVG

    TheVG
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    Also, was Eltern angeht, sind sie vielleicht in den ersten Jahren dafür verantwortlich, dass ihr(e) Kind(er) die richtige Persönlichkeit anerzogen bekommen. Alle anderen Dinge wie Konsum von brutalen Spielen/Filmen oder Pornos "erlernt" man ja eher in der Clique. Alles weitere wie zu viel Spielen etc. kann und will ich jetzt nicht mal kommentieren, weil es sowieso keiner erklären kann.

    Ich war auch ein bisschen positiv überrascht, dass er nicht gleich wieder mit der Tür ins Haus gefallen ist. Trotzdem halte ich ihn immer noch für einen enttäuschten Ex-Politiker, der mal wieder das für ihn gewünschte Maß an Aufmerksamkeit braucht (und auch bekommt).

    Vor allem ist mir folgende Aussage aufgefallen, wo ich spontan lachen musste: "Katholisch erziehende Eltern schlagen ihre Kinder weniger als evangelische." - Komisch, ich dachte immer, dass gläubige Katholiken immer ihren Kindern die Bibel in den Kopf kloppen wollten. Evangelische sind für mich bisher immer die Ökos unter den Gläubigen gewesen :D :ugly:
     
  8. kullerhamPster [me] Nager

    kullerhamPster [me]
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    Es ging da nicht um Evangelische, sondern um Evangelikale, also jene Gruppe, die die Bibel üblicherweise wörtlich nehmen. Selbst eingeschränkt auf diese finde ich das Ergebnis aber überraschend…

    Zum Thema Eltern vs. Clique: Natürlich lernen Kinder Dinge wie brutale Spiele, Filme, Pornos etc. über Freunde kennen, aber das entbindet die Eltern ja nicht von ihrer Verantwortung, den Medienkonsum ihrer Sprösslinge im Auge zu behalten.
    Ich bin immer wieder (unangenehm) überrascht, wie viele meiner Siebtklässler in ihrer Freizeit Spiele spielen, auf deren Packung eigentlich ein FSK16- oder gar FSK18-Logo prangt (Call of Duty ist z.B. recht beliebt). Und ich glaube da auch sofort, dass viele von ihnen mehr Zeit davor verbringen, als gut für sie wäre, weil die Zeit dann eben nicht mehr für andere Dinge zu Verfügung steht. Zu diesen anderen Dingen gehört auch Lernen. Das hat imo nichts mit übertriebenem Leistungsdenken zu tun, sondern eher mit dem Bestreben, irgendwann mal einen halbwegs brauchbaren Schulabschluss in der Tasche zu haben.
     
  9. Natürlich kann und soll man das untersuchen, nur eben erscheint es mir, dass viele Kritiker wie eben Pfeiffer überhaupt nicht erst daran denken, dass hier eben in erster Linie die erziehungsberechtigten Sorge tragen müssen, dass ihre Kinder nicht an potentiell jugendgefährdende Spiele, Filme oder Bücher kommen. Natürlich kann man das nicht in jedem Ausmaß verhindern, aber stark einschränken ganz sicher, aber in fast jeder Diskussion über dieses Thema werden die Eltern komplett in Schutz genommen und beispielsweise die Spielefirmen angegriffen, die eben FSK 16 oder 18 Spiele herstellen.
     
  10. kullerhamPster [me] Nager

    kullerhamPster [me]
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    Letzteres hat er aber - zumindest in diesem Beitrag, soweit ich ihn gehört habe - nicht getan. Lösungsansätze wurden ja gar nicht diskutiert, wenn ich mich richtig erinnere, es war ja im Prinzip nur eine Auflistung von Untersuchungsergebnissen.
     
  11. Kranki

    Kranki
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    Geh einfach mal davon aus, dass derartige Spiele/Filme diesen Leuten generell ein Dorn im Auge sind und es nicht nur um Kinder geht. Dann wird dir das sehr schnell verständlich, warum darauf abgezielt wird, dass es diese Produkte nicht mehr gibt anstatt darauf, dass Kinder sie nicht bekommen.
    Der deutsche Jugendschutz ist eine Reaktion darauf, dass die Polizei Filme nicht einfach nach eigenem Gutdünken aus den Kinos nehmen darf. Und das merkt man bis heute.
     
  12. Ludwig

    Ludwig
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    Warum kriegen es so viele Leute nicht auf die Reihe zwischen FSK und USK zu unterscheiden?
    Steht doch auf jeder Packung gross drauf. Muss man nur einmal lesen und im Gehirn abspeichern.
     
  13. TheVG

    TheVG
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    Natürlich sollen Eltern nicht mit der Erziehung aufhören, wenn die Kids 6 Jahre und älter sind :D

    Das Problem mit der Spielerei ist eigentlich meiner Meinung nach mehr, dass die Spiele heute keine Casualvergnügen mehr sind, sondern dich auch des Erlebens wegen mehr an die Kiste fesseln. Wenn du z.B. ein Rollenspiel zockst, dann willst du ja auch wie bei einem Buch das Kapitel erst abschließen, bevor du wieder rausgehst. Casualgames kannst du je nach Lust und Laune 5-50 Minuten zocken. Multiplayersessions haben wieder diesen Suchtfaktor inne, da wird eben fröhlich noch ne Runde begonnen, egal wie gut man war (wenn du schon CoD aufführst). Heißt aber auch, dass man als Spieler schnell die Zeit vergisst. Wenn dich da keiner darauf aufmerksam macht, sind ganz schnell 3 Stunden rum. Das soll man auch niemandem zum Vorwurf machen, das ist einfach so.

    Das Problem mit Meister Pfeiffer ist halt ein ganz anderes. Egal wie richtig seine Studien jetzt sein mögen, ich kann es einfach nicht leiden, wenn jemand so mediengeil ist. Es ist bei ihm schlicht eindeutig, dass er massig Lobbyarbeit betreibt. Leider hat das ja auch größtenteils geklappt, weil ihn jeder nach seiner Meinung fragt.
     
  14. Ti1t

    Ti1t
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    Damit Minderjährige Call of Duty spielen können brauchen sie einen halbwegs guten Rechner und eine Internetflat, die sie sich selbst eigentlich nicht leisten können. Das Spielen geschieht eben nicht in dunklen Hinterhöfen sondern im Zimmer der Kinder oder im Arbeitszimmer und zwar zu Hause.

    Die Eltern haben wirklich jede Möglichkeit so etwas zu unterbinden. Das ist mindestens so einfach wie ein Fernsehverbot. Fernsehen wird ja nun auch nicht verboten, weil ein Fernsehverbot für die Eltern eine unüberwindliche Hürde darstellen würde. Zumal das Fernsehen auch nicht unzähligen Generationen von Kindern ihren Schulabschluss gekostet und ihre "Leistungsfähigkeit" vermindert hat.

    Wenn man wirklich etwas für Kinder tun wollen würde, kann man für mehr Lehrer sorgen, mehr Jugendarbeit, Arbeitsplätze vorrangig an Eltern geben oder kostenloses Schulessen. Aber das kostet alles Geld, ist eh reiner Ponnyhof und Leute wie Pfeiffer können nicht ihre Reglementierungs- und Sanktionierungswut ausleben.

    Außerdem sind Spiele böse und werden vom Pentagon finanziert.:teach::ugly:
    (... nun ja und das Fernsehen ist von den Nazis entwickelt worden ohne darauf hin verboten worden zu sein)
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juni 2013
  15. DR. Giggles

    DR. Giggles
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    ich habe nichts gelesen, gehört oder gesehen.
    der hat nicht wirklich kinder dazu gebracht brutale "killerspiele" aus testzwecken zu spielen oder?
     
  16. Hätte ich gewusst dass dich das zum weinen bringt, hätte ich mir das vorher noch mal angeguckt.
     
  17. cvzone

    cvzone
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    Zwar ist FSK und USK nicht das selbe, aber der Unterschied spielt doch für diese Diskussion überhaupt keinerlei Rolle.
     
  18. Ludwig

    Ludwig
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    Doch. Es geht um die Verteufelung von Spielen, nicht um Filme. Und gerade wenn man den Hasspredigern Inkompetenz unterstellt sollte man selbst nicht so uninformiert erscheinen. Das schwächt die eigene Position.
     
  19. kullerhamPster [me] Nager

    kullerhamPster [me]
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    Hier weiß vermutlich jeder, was gemeint ist, aber man verschreibt sich halt schnell mal.
     
  20. der kerl bekommt doch nicht mal einen pc hochgefahren
     
  21. ArtsyDartsyNBG

    ArtsyDartsyNBG
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    Was in der Diskussion immer wieder keine Erwähnung findet ist die Tatsache, dass sich dieser Pfeiffer einfach durch die Herbeiredung eines Phänomens, der Gründung seines dubiosen Insituts und die Abgabe seines Senfs eine hervorragende Lebensgrundlage geschaffen hat.

    Leute, der Typ LEBT von dem Scheiß, den er von sich gibt. Wenn er nichts zu kritisieren hätte, müsste er sich einen ehrlichen Job suchen. Nur mal so angemerkt...
     
  22. OldestVisitor gesperrter Benutzer

    OldestVisitor
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    Natürlich, genauso wenig wie man beachtet, dass diese traurige Gestalt das erste Mal im Fall Sebnitz (Joseph) medial auf den Plan getreten ist, indem er das Leben von 3 unschuldigen Jugendlichen durch seine falsches Gutachten vernichtet hat. Aber hey, dafür hat man doch Parteifreunde...alles kein Problem.
     
  23. ArtsyDartsyNBG

    ArtsyDartsyNBG
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    Ich kantne den Fall bis jetzt noch nicht, habs gerade nachgelesen - also, dass dieser Typ nicht seines Lehrstuhls enthoben und aus allen Gutachterpositionen entfernt wurde, ist ja ein atemberaubender Skandal.
     
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