Spiele bald nur noch online erhältlich?

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Gelöschter User, 23. Dezember 2008.

  1. Hallo zusammen..

    bezüglich der nachricht, das man jetzt auch ea games über steam kaufen kann..
    hab ich mal ne frage...

    ich kann mich nämlich irgendwie nur schwer an den gedanken gewöhnen, spiele nur noch "runterladen" zu können.

    Ich möchte dann schon noch gerne die "Verpackung" in der hand halten und auch die
    Anleitung. Wenn ich dran denke, das ich mir diese dann als pdf ausdrucken muss..:no:...

    Was meint Ihr? Wird es in ein paar jahren spiele wirklich nur noch "online" geben?

    Weil irgendwie versteh ich den sinn nicht ganz...(klar man hätte mehr platz wegen der fehlenden Packungen ...) aber trotzdem..mir gefällt das irgendwie nicht..

    und die spiele sind ja auch (zumindest momentan) noch oft TEURER als die im laden mit ner ordentlichen verpackung!? .also wozu das ganze???:confused:
     
  2. [gelöscht]
     
  3. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Ich hoffe nicht ...
     
  4. Vielleicht kann man Pappkartons irgendwann extra kaufen. :banana:

    Oder man bekommt Vordrucke, um die dann in DVD-Hüllen zu legen. :ugly:
     
  5. Ich glaube nicht daran das man Spiele irgendwann nur noch als Download kaufen kann. Einige sicherlich, aber nicht alle.

    Ich kauf sowas auch gar nicht. DRM, Downloads, schlechte Portierungen... ich seh eine günstige Zukunft für mich vorraus. :ugly:
     
  6. Es wird die nächsten 10 Jahre unter Garantie darauf hinauslaufen, ebenso bei Filmen. Die Branche rechnet ja auch fest damit, dass BluRay das letzte derartige Trägermedium ist und hat keine Bestrebungen, das zu ändern.
     
  7. Ich finde die Möglichkeit genial. Klar ist es schön, eine Packung davon zu haben. Aber mittlerweile sind's doch auch nurnoch DVD-Hüllen und die kann man auch so leer kaufen und sich Cover dafür ausdrucken. :nixblick:
    Spiele runterladen statt sich dem Weihnachtstrubel auszusetzen: Top! :hoch:

    Außerdem sind solche Plattformen wie Steam und Windows-Live mittlerweile groß im Kommen. Zurecht.
     
  8. Ein guten Grund hat es, die Steam Versionen haben keine Kopierschutz heißt kein Securom
     
  9. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Ich habe mir GTA IV über Steam gekauft und den ganzen Installationskack konnte ich dadurch umgehen. Steam als Beispiel ist eine Superlösung und meine Güte natürlich hat es was 20 Regale mit CDs und DVDs im Raum zuhaben. Aber das einloggen in einen Account und einfache runterladen und starten hat auch was für sich. :yes:
     
  10. 5H00T4

    5H00T4
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    Bei Spielen würde ich es begrüßen, bei Musik und Filmen will ich allerdings trotzdem etwas in der Hand haben.
     
  11. hm...
    aber wie isses den nun..

    bei steam tut man nix runterladen sodern startet direkt vom server oder wie?
    und z.b. bei gamesload muss man es runterladen und kann es brennen?

    gibts noch mehr unterschiede?

    @devil... bluray das letzte trägermedium?
    und dann ??? soviel GB einfach nur noch auf die platte laden oder was?
    ohne schönes Cover?? oh bitte nich...
     
  12. Boschboehrlie

    Boschboehrlie
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    Dadurch entstehen aber Zusatzkosten und man möchte die Ware entsprechend günstiger online erwerben, damit der Gesamtpreis wieder stimmt.
    Dadurch wird man echt noch fauler. Man muss nichtmal mehr zur Tür latschen und dem DHL-Fritzen seine Unterschrift geben. Find' ich super :ugly::hoch:.

    Alles automatisiert? Inklusive Rockstar-Dummbatz-Club und Windows-Live-Tüdelüt inklusive Updates für letzteres? Und Verknüpfung beider Dinger miteinander?
    Hmmm schicke Karte + Anleitung oder automatisierte Installation... Was kauf' ich mir? Hmmmm... Man ist ja irgendwie gundsätzlich faul, also... :ugly:²
    Doch doch, bei Steam muss man schon runterladen. Danach kann man sich die Daten brennen oder auch nicht. Völlig egal. Man kann es auch direkt danach löschen und nochmal laden. Und dann nochmal. Zumindest theoretisch, denn ich weiß nicht, ob Valve es schön findet, wenn du nur aus Spaß deren Server dauerbelastest, aber im Prinzip geht's.
    Du kannst auch drei Computer haben, auf jedem Steam installiert haben und auf jeden dieser Rechner das Zeug herunterladen und spielen. Du darfst halt nur auf einem zur Zeit eingeloggt sein.
     
  13. Nein du musst die Spiele auch bei Steam runterladen.

    Du kannst dir viele Steam-Spiele auch auf DVD kaufen, installieren und dann updatet sich das Spiel automatisch über Steam. DVD muss man dann auch nicht mehr einlegen.
     
  14. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Bei Steam lädst du es runter, die Installation etc läuft automatisch durch und du startest.
    Bei Gamesload lädste runter, Installierst und startest auch.
    Brennen kann man es bei STEAM auch, da gibt es eine BackUp Funktion. :yes:

    Vorteil von Steam ist natürlich, du gehst zu nem Kumpel, loggst dich da in deinen Account ein und lädst das Spiel runter und spielst dann da. Wenn das Internet fix genug ist, ist das sehr super. :D
     
  15. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Naja alles nicht.
    Bei mir war es so: Download -> Installation -> Erstmal fertig. :ugly:
    Ich dachte erst: GEIL, das ging ja fix.
    Naja dann musste ich mir doch noch per Hand die Accs im Asozial und Unlive Club machen und verknüpfen aber das ging dann auch in 2 Minuten und dann lief es. Patch Geschichten sind wie immer Automatisch bei Steam. :yes:
     
  16. Wäre für mich wohl ein Grund, mit neuen Spielen aufzuhören. Ich bin ich Freund von festen Dingen zu Hause und habe keine Lust, mein Spiel auf dem Server des Vertreibers liegen zu haben,der am Ende dann nicht geht, wenn ich das Spiel z.B. durch einen neuen PC neu installieren will.
     
  17. Zauberhand

    Zauberhand
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    Würd mich nicht stören , aber dann bitte alles über Steam und die Spiele müsten 30-40 % billiger werden.

    und wegen der DVD-Hüllen kauf ich mir einfach leere beim Saturn oder so mach mir von jedem Spiel eine Sicherheitskopie mit/über Steam und knall die da rein.

    Es ist doch eh nix mehr brauchbares in den Spiele Packungen. Ich hab in 10 Jahren PC zocken nicht ein Handbuch gelesen. :yes:
     
  18. Bei Steam sind deine Spiele an deinen Account gebunden.
    Die Schwarzmalerei ist ungerechtfertigt.
     
  19. Richtig, die Spiele sind an einen Account gebunden, d.h. ohne Serverzugang ist die gesamte Spielesammlung nicht nutzbar und ein Weiterverkauf von Titeln ist ebenfalls unmöglich. Wird der Dienst in der jetzigen Form eingestellt, hat man eine Menge Geld für nichts aus dem Fenster geworfen.

    Davon abgesehen wird mir beim Lesen der Nutzungsbedingungen, die mit hiesigem Recht nebenbei bemerkt kaum vereinbar sein dürften, schlecht:

    Um mal zum Ausgangsthema zurückzukommen, gegen einen Onlinevetrieb von Spielen habe ich nichts einzuwenden wenn die Konditionen fair sind. Ist Onlinevetrieb jedoch gleichbedeutend mit DRM, fiesen Nutzungsbedingungen und regionalen Beschränkungen, dann will ich davon nichts wissen. Von daher hoffe ich, dass alternative Ansätze wie der von http://gog.com Schule machen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Dezember 2008
  20. Boschboehrlie

    Boschboehrlie
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    Nicht, wenn du deinen Account offlinefähig gemacht hast und keines der Spiele deinstalliert hast (und wenn, dann auf CD/DVD gesichert). Denn dann läuft alles noch wie es sich gehört.
     
  21. Ich glaube nicht, dass es dann heisst: "Wir stellen den Dienst ein. Eure Spiele könnt ihr daher leider nichtmehr spielen, tschüss!" ;)
     
  22. Zauberhand

    Zauberhand
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    und ich möchte Stark bezweifeln das Valve den Dienst in absehbarer Zeit abstellt , vieleicht mal in 10 Jahren aber dann will ich eh kein HL2 oder TF2 oder GTA4 was auch immer spielen
     
  23. ParaBellum Panzerhamster

    ParaBellum
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    30000 ft and climbing...
    Ich habe keine Probleme mit Downloads, gerade für kleine, unabhängige Entwickler und Nischenspiele ist das IMO eine ideale Verkaufsform.
     
  24. Ich finde zB Steam hervorragend, könnte mir durchaus vorstellen, mir nur noch auf die Weise Spiele zu kaufen. Allerdings kann ich es auch verstehen, wenn jemand unbedingt auch noch Verpackung etc haben möchte.

    Glaube allerdings, dass es früher oder später nur mehr übers Internet Spiele geben wird...
     
  25. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Wenn du meinst. Das ist zumindest eine Denkweise die kein bisschen der Meinen entspricht und hoffentlich auch weiterhin nicht vieler anderer Leute...

    Ich hab noch Vollversionen die ich extra vor 5 Jahren gekauft habe rumliegen da ich nicht dazu komme und will sie weiterhin irgendwann mal spielen. :ugly: 10 Jahre sind schon lang, aber so lang auch wieder nicht...

    Counterstrike ist 10 Jahre alt, und das will keiner mehr spielen? (Wobei das bei Contra-Steam nun ein schlechtes Beispiel ist :ugly: )
     
  26. Ich schätze mal in Zukunft werden Verpackungen von Spielen praktisch als Werbung überall verteilt( ähnlich wie gewöhnliche Flyer). Wenn man so ne Verpackung hat lädt man sich das Spiel über son Plattformding wie z.b Steam runter, brennt das auf Rohling und steckt das in die Verpackung.


    Edit: Ist natürlich blöd wenn man nich in ner großen Stadt wohnt;).
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Dezember 2008
  27. Trekkman

    Trekkman
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    Dafür das man beim Onlinekauf für noch weniger den selben Preis bezahlt, hat man also auch noch Zusatzkosten: DVD-Rohling, DVD-Hülle, Druckkosten, Papier (Den zusätzlichen Zeitaufwand nicht zu vergessen).
    Also das ist doch wirklich toll... :hoch::ugly:


    Nur weil der Beipackzettel inzwischen zum Standard wurde heißt das nicht, dass es keine Spiele mehr mit vernünftigem Handbuch, also ein Handbuch das es auch wert ist Handbuch genannt zu werden, gibt.
    PDFs sind zwar praktisch um schnell mal was nachzuschauen, aber ein umfangreiches Handbuch auf dem Monitor zu lesen ist ein Graus. :bse:

    Alles selbst machen zu müssen kann doch auch nicht die Lösung sein. :no:




    @Topic:
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf reinen Onlinevertrieb hinauslaufen wird, denn damit würden wohl so einige Käufer wegfallen (Hmm... Moment, bei DRM sind ihnen die Käufer ja auch egal... :nervoes: :ugly: ).

    Und mir geht es jedenfalls so, wenn ich in einem Laden die Regale durchforste bzw. an den Grabbeltischen wühle, dann ist dort für mich der Kaufanreiz deutlich höher, als auf einer Internetseite irgendwelche Minicoverbilder anzuschauen.
    Ok, Spiele die ich unbedingt haben möchte bestelle ich Online, aber in der Kategorie "Könnte man sich durchaus auch mal zulegen" hab ich noch nie Online zugeschlagen, sondern immer nur im Laden.
     
  28. 4K.Demo

    4K.Demo
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    Wie jetzt? Über WindowsLive hetzen und selbst Steam verherrlichen?
    Unerklärbar... :no:







    BTT:
    Ich hab schon einige spiele online gekauft aber Red Alert 3 war definitiv das letzte das ich gekauft habe. Es ist jetzt noch besser wenn man zu hause seine Verpackung hat.
    Das Steam,Gamesload und Co ihre Spiele nicht billiger machen ist verständlich. Würden sie sie nun billiger machen würde man das ganze zwar antreiben aber eine Preiserhöhen wäre schwer durchsetzbar und die Verkäufer wollen doch weiterhin ihre 50euro pro Spiel...


    Denoch gehören Digitale Daten der Zukunft an was ich auch verstehen kann. Per Minispeicherstick wird das ganze dann einfach aufbewahrt wie auf nem "Handy" oder "Mp3Player". Inzwischen gibt es wohl schon 64gig USB-Sticks und das wird im laufe der Jahre immer mehr bis es irgendwann die derzeitige Festplatten grösse erreicht.

    http://www.alternate.de/html/produc.../?tn=HARDWARE&l1=Speichermedien&l2=USB-Sticks

    Aber das dauert noch ein wenig
    Schätze auch das Bluray das letzte Medium werden wird. Bis dahin muss sich aber Internet verbreitet haben und ein Preis der Internet anbieter muss natürlich stimmen (auch von der Geschwindigkeit her). Aber wie man sieht wird Internet von Jahr zu Jahr billiger...
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2008
  29. Jeder wie er mag, ich für meinen Teil spiele regelmäßig ältere Spiele (aktuell wieder mal Master of Magic von '93) und ich erwarte, dass ich auch die aktuellen Titel, die ich mit gutem Geld bezahlt habe, so lange benutzen kann wie ich das für richtig halte. Von daher kommt mir bei Solospielen kein DRM ins Haus, egal ob sich der zugrundeliegende Mechanismus Steam oder Securom schimpft.

    Steam würde ich aufgrund der eingangs zitierten Nutzungsbedingungen ohnehin nicht mal mit einer Kneifzange anpacken. Der einzige Steam-fähige Titel in meinem Regal ist Counterstrike und das auch nur deshalb, weil ich das noch zu WON-Zeiten gekauft habe.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Dezember 2008
  30. Nutzungsbedingungen gelesen ?
    [ ] ja
    [ ] nein

    In einem solchen Fall kann Valve - muss aber nicht - die Titel aus eigenem Hause übergangsweise zum Download zur Verfügung stellen.

    Bei Software von Drittherstellern geht das leider so ohne weiteres nicht, sofern sich da nicht für jeden einzelnen Titel ein gutwilliger Rechteinhaber findet ist Feierabend.

    Langer rede kurzer sinn: der Kunde darf zahlen, hat aber bitte keine weiteren Ansprüche anzumelden.

    Der Fall Triton / Prey liegt ja als anschauliches Beispiel noch nicht so lange zurück und da hatten die Käufer wenigstens das Glück, dass die Plattform öffentlichkeitswirksam direkt zum Release des Spiels das zeitliche gesegnet hat.
     
  31. Wenn es so weitergeht zocken eh nur noch alle auf der Konsole.
    Mir recht. War früher auch so. Da gab es wenigstens öfter mal ein Spiel was qualitativ taugte.
     
  32. Das geht mir ganz genauso.

    Jedoch ...


    Selbstverständlich. :(


    Naja, die 15-20 Euro, welche durch das System Einzelhandelsdistribution, nicht bei den Spielefirmen, sondern sonstwo (aus deren Sicht) landen, dürften für die Spielehersteller 'Sinn' genug sein, alles daran zusetzen, mittelfristig Spiele als reines Online-Produkt aufzustellen.

    Wenn Du Herr Ubi heißen würdest, was wäre Dir lieber? Von einem 50€ Spiel 30€ einzustreichen oder den Preis als Kaufanreiz auf - sagen wir mal - 45€ zu senken und in Zukunft von einem 45€ Spiel 45€ einzusacken? (Steuern etc. lassen wir jetzt mal außen vor, der Einfachheit halber. Es geht ja auch nicht um absolute Zahlen)


    Das ist meiner Einschätzung nach z.Zt. noch der Hofknicks der Spieleindustrie vor dem Einzelhandel. Die Industrie braucht den Handel im Moment noch aus zwei Gründen:

    1) Die Hersteller verfügen noch nicht über die nötige Online-Infrastruktur, um von heute auf morgen ihre gesamten Verkäufe online abzuwickeln. Da gehöhrt schon was dazu, an einem Releasetag eines Toptitels ein paar Millionen Verkäufe inkl. Bezahlung plus die Verkäufe des normalen Tagesgeschäfts usw reibungslos über die Bühne zu bringen.
    Ich kann als Hersteller schlecht sagen 'Sorry, daß es gerade etwas an Bandbreite mangelt, aber Du bist gerade der 1,1 millionenste Kunde, der saugt. Aber danke schonmal für die 40 Kröten.'
    Ich denke jedoch, daß das etwas ist, was man schnell in den Griff bekommt. Erfahrungen haben alle Hersteller eh schon längst mit mehr oder weniger gut funktionierenden eigenen Onlineshops gesammelt. Nun gilt es nur noch, das Ganze in richtig groß aufzuziehen. Flapsig ausgedrückt, ein paar Admins mehr einstellen und ein paar mehr Server aufbauen. Eine Sache von ein paar Monaten, vielleicht einem Jahr.

    Schwieriger wird es bei Punkt 2.

    2) Leute wie Du und ich. Widerspenstige, ewig gestrige Kunden, die meinen, Benzin kaufe man an der Tanke, Brötchen beim Bäcker und Spiele beim MediaMarkt, Okaysoft oder dem Importhändler seines Vertrauens in Hong Kong. Da wird es noch ein paar Jährchen dauern, bis man aus denen Leute gemacht hat vom Schlage 'Benzin kaufe ich an der Tanke, Brötchen beim Bäcker und Spiele im EA-Online-Shop.'

    Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Je mehr 'Internet' und 'Online' in unser Leben eindringen desto mehr Leute werden es als normal ansehen, ein Produkt wie ein Spiel auch genau dort zu kaufen. Und im gleichen Maße wird die Macht des Einzelhandels in dem Bereich schwinden.

    Bis eines Tages Herr Arts und Herr Ubi die Herren Metro und WalMart zum Abendessen einladen und sie mit der kurzen, aber eindeutigen angelsächsischen Phrase in den Feierabend entlassen, die da lautet 'Fuck you!'.

    Insgesamt werden es die Herren des Einzelhandels gar nicht sooooo ungern vernehmen, verkaufen sie doch schon heute Computer- und Videospiele nur deswegen, weil sie es sich nicht leisten können, sie nicht im Sortiment zu haben.
    Es würde mich nicht wundern*, wenn der Gewinn, den ein MM mit 5 überteuert verkauften Fernsehern und Kühlschränken am Tag macht, genauso hoch ist wie der, den die gesamten Spieleabteilung zwei Gänge weiter im gleichen Zeitraum einfährt.



    *Äh ... der Ausdruck 'würde mich nicht wundern' ist zugegebenermaßen eine schamlose Untertreibung meinerseits und ich habe ihn nur gewählt, weil ich finde, daß 'Fakt ist ...' in Foren so inflationär benutzt wird, daß wir uns diese Floskel an dieser Stelle einmal sparen können. :p
     
  33. Ich werde sowas sicherlich nicht unterstützen. Denn ich will eine Verpackung samt Handbuch in der Hand halten, denn wenn ich gezwungen werden würde mir ein Spiel runterzuladen, dann kann ich es ja auch gleich woanders und da kostet es mich nichts (Unterschied zwischen Original und Raubkopie besteht quasi nicht mehr). Es würden auch jede Menge Leute ihre Jobs verlieren, wenn es Spiele nur noch per Downloadvertrieb gebe. Zu dem hat nicht jeder superschnelles DSL. Wer das nicht hat, der kann das Hobby wohl dann gleich an den Nagel hängen.
    Außerdem wenn sich das mal durchsetzt, würden wir in Deutschland wohl auch nur noch geschnittene Spiele bekommen. Mal eben die UK oder US Version kaufen ginge dann wohl aus Deutschland nicht. Außerdem wäre dann überhaupt kein Preisvergleich mehr möglich. Jetzt kann man ja in vielen Online-Shops und Läden die Preise vergleichen und somit enorm viel Geld sparen. Gebe es das Spiel dagegen nur über eine Online-Plattform könnten die einen beliebigen Preis verlangen und Schnäppchenkäufe wären adè.
    Hinzu kommt, dass man einen Online-Account hat und diese Spiel darüber laufen. Macht der Entwickler irgendwann mal dicht und bringt keinen entsprechenden Patch raus der das aufhebt und die Server werden einfach runtergefahren, wird deine komplette(!) Spielesammlung zerstört sein. Wir bekommen also die Nutzung der Software nur noch auf Zeit.

    Ich sehe jedenfalls EXTREM viele Nachteile auf uns als Käufer zukommen und die Vorteile liegen fast alle beim Hersteller.
     
  34. Es gibt noch ein guten Grund warum sich der Online-Kauf nicht durchsetzen wird:

    Heutzutage haben viele Leute immernoch kein schnelles Internet und für sie ist es natürlich der blanke Horror,sich 4-6 GB aus dem Internet zu laden.

    Warum sich soviel Aufwand tun wenn man einmal zum Elekrtonikladen um die Ecke fährt uns sich das Spiel schnell holt.Und sofort loszocken kann,anstatt 6 Stunden irgendein Spiel runterzuladen und nichtmal die Packung in den Händen zu spüren.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Dezember 2008
  35. Hallo! Sehr schön geschrieben!!!
     
  36. Zauberhand

    Zauberhand
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    ja schon klar , wir reden ja auch nicht davon dass sich dieses System von heut auf morgen durchsetzten wird aber in geraumer zeit 5-10 jahre wirst du 100 % alle Medien Musik/Filme/Spiele nur noch über das Inet bekommen !!! :teach:
     
  37. Trekkman

    Trekkman
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    Das kommt dann sicher ganz toll an, wenn man nichts greifbares verschenken kann/geschenkt bekommt:

    "Danke für dieses schöne Geschenk, jetzt muss ich es nur noch runterladen, mir Rohlinge kaufen, es brennen, neue Druckerpatronen, Papier, einen Hefter und eine DVD-Hülle besorgen und dann noch das Cover und das Handbuch ausdrucken..." :ugly:²
     
  38. Zauberhand

    Zauberhand
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    es gibt ja wohl noch mehr geschencke als Spiele/DVD und CdŽs oder :confused::ugly:

    und mei dann verschenckt man halt so "Download Karten " :yes:
     
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