Wir sind nicht tot - wir zocken! Naja, ganz so stimmts auch nicht. Der Grund warum es so ruhig um Fleet Operations geworden ist, liegt an den Entwicklern. Die haben nämlich kurzerhand entschieden eine komplette Überarbeitung aller spielbaren Rassen vorzunehmen, im Grunde eigentlich das gesamte Spiel. Was bedeutet das?
Wir bekommen sozusagen ein neues Spiel, das mehr kann und "zukunftsfähig" ist. In den letzten Monaten kamen schon einige Newsbeiträge auf deren Homepage heraus, die Veränderungen sehr ausgedehnt beschreiben und erklären. Ein Segen für den gelangweilten Wartenden.
Ein Update in Kürze (basierend auf den letzten 10 Newseinträgen auf
www.fleetops.net):
1. The New Generation (12. Dezember 2011)
Um was gehts:
Fleet Ops wird irgendwie neu und ganz anders - der nächste Patch wird groß - Unit Profiles
Welche Neuigkeit ist zentral:
Alle Rassen werden neu zueinander ausgerichtet. Das betrifft die Interaktion der Fraktionen miteinander und die Spielbarkeit im Sinne des "Canon". Ziel ist es durch gezielte Änderungen im Schadensmodell Grundprinzipien der einzelnen Rassen (z.B. die Hinterhältigkeit des Romulanischen Imperiums) deutlicher im Gameplay zu manifestieren.
Dabei setzen die Entwickler auf sog. Unit Profiles, eine neue "Spielmechanik". Das bisherige Modell war da sehr undurchsichtig und selbst für Könner des Spiels schwer zu verstehen.
Schiffsklassen werden in Kategorien aufgeteilt.
a) Offensive Profile: Schiffsklassen, die für brachiale Gewalt zuständig sind. Phaser, Disruptoren und Photonentorpedos sind hier das Hauptargument. Ausgelegt auf offensive Taktik auf Kosten der Defensive. Beispiel: Bird of Prey
b) Defensive Profile:
Tanks mit ausreichend Schild und Rüstung, um offensiv taktierende Gegner zum Schutz der eigenen Flotte im Verband entgegenzutreten. Das zeigt sich hauptsächlich darin, dass die Defensivwerte erhöht sind und diese Schiffe bevorzugt beschossen werden. Mikromanagement ist gefragt, um das zu ändern. Beispiel: D'deridex (Romulanischer Warbird)
c) Allround Profile:
Diese Schiffsklassen (z.B. die Galaxy Class) haben ausgewogene Stats und verzeihen einem auch mal taktische Fehler und werden dann besonders wichtig, wenn der Gegner die eigenen Flottenmanöver versucht zu unterbinden oder auszuschalten.
d) Support Profile:
Starke Gewichtung auf Spezialfähigkeiten und passive Fähigkeiten, die andere Schiffe im Verband stärken. Beispiel: Canaveral Class
Auch sind Stationen und andere Schiffe in Profile aufgeteilt (Yardprofil, Scoutprofil, etc). Damit lassen sich mehr Verknüpfungen zwischen Einheiten im Spiel herstellen. So könnten beispielsweise die Canaveral Class einer anderen Einheit in die Lage versetzen drei Torpedos abzufeuern (anstatt nur einen), die für Schiffe mit defensivem Profil und "Yard-Profil" mehr Schaden anrichten, als bei Schiffen mit Offensivprofil.
Mit Bildern und original
2. Armada gets tech-savvy (16. Dezember 2011)
Um was gehts:
Dateistruktur am Beispiel des Technology Tree
Welche Neuigkeit ist zentral:
Die ODF Dateienstruktur ist veraltet und entspricht nicht mehr den Anforderungen, die die Entwickler für ihre Vision haben. Es soll von Grund auf neu strukturiert und umgesetzt werden. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten mit weniger ODF Dateien auszukommen und in dem Zug die Lesbarkeit zu verbessern und Fehler-Quellen auszuschalten. Wie fühlt sich das an? Flüssig und Lagfrei.
Wer sich das Techtree Gebabbel reinziehen will -->
bittesehr
3. On The Run (20. Dezember 2011)
Um was gehts:
Die Steamrunner Class als Beispiel des offensiven Profils
Welche Neuigkeit ist zentral:
Viele der Spezialfähigkeiten wurden neu verteilt. AOE Damage gehört zum Offensiven Profil. Die Steamrunnerklasse wird ein "Distortion Devise" besitzen, das es ermöglicht den Antrieb des Opfers auszuschalten. Nette Kombination, auch wenn nur ein Ziel davon betroffen ist und nicht alle Gegner im Detonationsradius.
Original News mit Bild
4. Twice The Fun (29. Dezember 2011)
Um was gehts:
Föderation - Schiffswerften und the Style to build Ships
Welche Neuigkeit ist zentral:
Die Föderation wird die Fähigkeit besitzen sich vom Techtree etwas abzulösen. Bisher fühlte sich das bauen von Schiffen relativ beschränkt an. als Föderation startet man mit der Fähigkeit zwei Schiffswerften zu bauen (ohne Forschung). Prinzipiell eröffenen sich dann bei jeder Aktion (z.B. Technologien und Stationsbau neue Varianten der Profil-Entwicklung (z.B. mehr hin zu Offensiv oder Defensive)
Etwas schmächtig erklärt im Original
5. Technical Support (12. Januar 2012)
Um was gehts:
Das Support Profil am Beispiel Canaveral Class
Welche Neuigkeit ist zentral:
Jedes Schiff aus dem Support Profil bekommt eine einzigartige passive Fähigkeit. Am hiesigen Beispiel die "Sensor Synergy passive technology". Steigert die Sensorreichweite aller im Effekt befindlichen Stationen und Schiffe. Das dient zur reduzierung des Mikromanagement.
Weiter gibts eine active Fähigkeit "Targeting Assistence". Damit kann ein anderes Schiff der Flotte zwei, statt einen Gegner angreifen... ich stelle mir gerade eine Steamrunner vor und im Gepäck eine Canaveral...sweeeet.
Original News mit Bild
6. Spread Your Wings (27. Januar 2012)
Um was gehts:
Romulaner - Neues Gameplay Konzept - Anpassung an die Strategie des Gegners
Welche Neuigkeit ist zentral:
Das Spielgefühl bei den Romulanern wird sich deutlich damit beschäftigen den Gegner auszukundschaften, um dann variabel seine Flotte darauf auszurichten. Das funktionert durch einen sehr flachen Technologiebaum (und wie sich später herausstellt, die Fähigkeit Schiffsklassen modular auszurichten). Hinterhältig und unberechenbar sollen sie sein...
Original Beitrag
7. Variety: Spice of Victory (2. Februar 2012)
Um was gehts:
Synergies
Welche Neuigkeit ist zentral:
Synergienen durch Kombination von Schiffsklassen als Produkt der Spielmechanik. Mass build von Einheiten geht, Varietät ist besser. Dieses Konzept wird nun ausgebaut.
a) Unit Synergies:
Die durch das System vorgegebenen Spielmechanik erzeugt Synergien.
Ein Mirkomanagement basierende Logik, wenn man Tanks (die Waffenfeuer auf sich ziehen) und Offensiv Profile (mit langer Waffenreichweite) kombiniert, ergibt sich eine nette Synergie, so der Newspost ...moment... also mir fehlt da der Sinn für die Innovation. Schicke Tank nach vorne und nutze die Reichweite des im Team befindlichen anderen Schiffes sollte mmn nicht als "Feature" betrachtet werden. Also da sehe ich Diskussionsbedarf. Nice try...

Wie wärs mit Steigerung von Stats des Tanks, wenn man Long Range und Tank in eine Flotte steckt? Wird der Tank oder Long Range zerstört, zerfällt der Buff.
b) Weapon Synergies:
Schiffklassen mit gleichen Waffensysteme werden länger brauchen eine Gegnerische Flotte zu vernichten, als eine Kombination aus Schiffen mit unterschiedlichen Systemen.
b) Special Weapon Synergies
Machen passive und aktive Spezialfähigkeiten ergänzen sich ebenfalls in einer Synergie.
Original News
8. Scout Me In (11. Februar 2012)
Um was gehts:
Ausspähen des Gegners - Sichtradius und Schussradius
Welche Neuigkeit ist zentral:
Scouts der Föderation haben nun einen "Grey Mode". Das führt dazu, dass Scouts nicht automatisch angegriffen werden, wenn sie in die Basis des Gegners fliegen. Werden sie manuell angeschossen, ist die Trefferwarscheinlichkeit reduziert. Dafür kann der Scout selbst nicht schießen und fliegt langsamer.
Fast alle Schiffe sehen mit der neuen Version von Fleet Operations nicht mehr so weit. Dennoch könnten sieweiter schießen. Scouts (nicht vergessen, es gibt auch das "Scout-Profil" sollen dort ins Spiel kommen.
Original News deutlich detallierter und länger
9. Cold Hard Numbers (18. Februar 2012)
Um was gehts:
Lange Abhandlung der Profile und Einsatz von Waffensystemen
Welche Neuigkeit ist zentral:
Die Profile werden erneut in Erinnerung gerufen und an Beispielen im Spiel festgemacht. Am besten selber durchlesen, da etwas kryptisch. Die Screenshots in der News sind selbsterklärend.
Beispiel Screenshot - Was kann die USS Lowell (Excelsior)
Original Newspost
10. A Generic Adventure (11.März 2012)
Um was gehts:
Romulaner - Generix Class - Beispiel des Romulanischen Spielprinzips und hinterhältiges Minen setzen
Welche Neuigkeit ist zentral:
Die Romulaner werden, wie schon im ersten Newspost der Serie angedeutet, mit einem neuen Gameplay, flachem Techtree und sehr modular ausgelegten Schiffsklassen aufwarten.
Die Generix Class wird die Möglichkeit besitzen sich während dem Spiel umzuwandeln, z.B. zum Spectre Refit. Diese Umwandlung birgt eine neue Ausrichtung bezüglich des Profils und Spezial- und Waffensysteme.
Ein Punkt ist dabei, dass die Romulaner im überarbeiteten Fleet Operations auch mehr die Rolle von Fallenstellern übernehmen. Dabei wird es verschiedene Arten von Minen geben, u.a. solche, die getarnt erst explodieren, sofern sich eine Mindestanzahl an feinlichen Schiffen im Wirkungskreis der Explosion befinden.
Original News
So das wars vorerst. Viel Spaß beim durchstöbern.
Bender