Warum sind immer "Killerspiele" an allem Schuld ?

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von rush_ace, 21. November 2006.

  1. Fast jeder Jugendliche hat einen Computer + Spiele.
    Sollen alle Wendys Ponnyhof spielen ?

    So viele Jugendliche spielen Computerspiele wo auch geschossen wird. Das ist doch eigentlich vollkommen normal. Es sind halt "Spiele". Im TV sieht man unter umschtänen schlimmerer Sachen weil diese durch Menschliche aktueure Realer wirken.

    immer geht der scheiß von vorne los..
     
  2. Slayer

    Slayer
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    Das video ist aber sehr arg,

    ich weiß net so ob das den Mods gefallen wird.
     
  3. readme.txt Schrottkaiser Sieghart

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    zum Topic: weil sogenannte Killerspiele sicher ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass dies geschehen ist, sofern er denn wirklich welche gespielt hat.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Hemmschwelle bei psychisch labilen Menschen dadurch sinkt.
     
  4. Ganz einfach zu erklären.

    1. auf Außenstehende wirken Shooter sinnlos brutal
    2. Politiker und Großteile der Bevölkerung sind bei diesem Thema Außenstehende
    3. in der Politik wird nicht die effektivste sondern die populistischste "Lösung" vorgeschlagen

    Amoklauf = brutal
    Shooter = brutal
    Amoklauf = Shooter
    Das kann auch der geneigte Bildleser nachvollziehen.

    Klingt komisch ist aber so. Und nächste Woche erklärt euch die Maus wieso die Politik ständig Arbeitsplätze in unrentablen Branchen fordert. :ugly:
     
  5. JFK

    JFK
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    Wenn wir das ganze mal weniger von unserem als Spieler voreingenommenen Standpunkt aus betrachten, bleibt für die nicht-spielende Gesellschaft ein Bild übrig: wir spielen unter anderem Computerspiele, die sich graphisch höchst detailliert mit dem töten von Pixelmenschen auseinandersetzen. Die Industrie lässt sich immer neue Aspekte des Tötungsvorganges einfallen das ganze wird optisch und akustisch von Spielegeneration zu Spielegeneration realistischer. Das Ziel des Spiels mag nicht die Tötung an sich sein, aber der Weg ist es nahezu bei allen 3D-Shootern. Liegt ja auch in der Natur der Sache.

    Ist die gesellschaftliche Reaktion übertrieben? Jein. Natürlich, es ist immer noch ein Spiel. Aber was heutzutage durch Abstumpfung und Aufweichung der Grenzen im Spielebereich möglich ist, empfinde ich schon als heftig. Die spießige Frage "Wo soll das alles hinführen" stelle ich mir durchaus, wenn ich mir die rasante technische und atmosphärische Entwicklung von Computerspielen in den Jahren seit Wolfenstein vor Augen halte...
     
  6. Ja. Aber dazu hätte er einfach in den Wald gehen können und auf Bäumen klettern oder auf Tiere schießen (mit seinen Waffen). Sowas senkt auch die Hemmschwelle.
     
  7. readme.txt Schrottkaiser Sieghart

    readme.txt
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    wer weiß ob er das nicht vielleicht auch gemacht hat? Wie gesagt es zählen sicherlich viele Faktoren dazu, aber unter Umständen auch sogenannte Killerspiele - zumindest wenn man es realistisch betratecht und nicht versucht mit aller Gewalt gegen die Medien auf die Barrikaden zu gehen.
     
  8. "Realistisch" brutal werden die Spiele niemals werden. Hochauflösende Blutfontänen machen ein Spiel nicht realistischer.
     
  9. Ja, denk ich auch.
    Ein "normaler" Mensch lässt sich von sowas nicht beeinflussen, aber bei jmd der tatsächlich psychisch labil und gewaltbereit ist, kann die Gewaltbereitschaft durchaus steigen (er gewöhnt sich ans Morden). Früher haben solche Leute die Haustiere ihrer Nachbarn erschossen, heute spielen sie halt Computerspiele...kenne selber ein paar dieser Gestalten.
    Zum kotzen ist nur, dass dadurch die 99,9% der Gamer, die völlig normal und harmlos sind, durch den Dreck gezogen werden...
     
  10. JFK

    JFK
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    Es geht nicht um den objektiven Realismus, sondern um die Verbindung zur Wirklichkeit, die ein Spieler aus der angebotenen Portion Realismus zieht. Ein Flugsimulator zeichnet auch nur das ungefähre Bild eines Einsatzes im Cockpit nach - und doch wird er von Fans als "realistisch" gefeiert. Insofern besteht ein dicker Unterschied zwischen dem Doom-Pixelbrei, der heutigen "Prey"-Technik und vermutlich auch den zukünftigen Arten virtueller Gewalt.
     
  11. Ich habe dich ja bestätigt und nicht kritisiert :)

    Aber wir hier versuchen, dies Sache etwas sachlicher anzugehen (bis die Kiddies aus der Schule kommen ;) ), während die Medien und Politiker es sich wie immer einfach machen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. November 2006
  12. Was genau sollen die Computerspiele denn deiner Meinung nach im Täter bewirken? Wenn ich aggressiv und waffengeil bin fühle ich mich natürlich zu Computerspielen hingezogen, andersrum muss aber nicht jeder der mal gern CS spielt aggressiv und waffengeil sein.
     
  13. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    Stimmt genau....es kommen ja auch immer wieder mal Threads hoch, in denen in der Gamerszene über den Gewaltgrad in der Computerspielindustrie diskutiert wird. Leider wird man da immer nur als Moralapostel beschimpft :Poeh:
    Aber es stimmt schon, dass man mit der Gewaltdarstellung auch mal irgendwann stoppen muss. Speziell was neuere Spiele wie Dark Messiah da an Gemtzel bieten, ist stellenweise schon nicht mehr feierlich. :rolleyes:

    Meiner Meinung nach sollten die Schwerpukte in kommenden Spielen mehr auf Story und Atmosphäre gelegt werden. Ich zumindest will nicht in einem Dark Messiah 3 sehen können, dass ich per Special Move Gegnern die Bauchhöhle aufschlitzen kann und dann dere Gedärme herausquillen. Sowas muss nicht sein.

    @Topic:
    Für Außenstehende ist es wirklich schwer nachvollziehbar, wie sehr Jugendliche Spaß am teils bestialischen Töten haben können - wenn auch nur virtuell. Ich finde als besonnener Gamer sollte man sich daher schon mal selber von außen betrachten, und reflektieren, was man da gerade spielt, und ob das aus dem persönlichen Empfinden her okay ist, was man da tut.
    Und dann nicht wieder solche blöden Totschlagargumente wie, dass man Realität und Fiktion nicht unterscheiden kann. Einfach nur mal sich bewusst machen, was es einem eigentlich bringt, Gegner abzuschlachten.

    Dahingehend finde ich Spiele wie Battefield hervorragend, da sie völlig ohne Blut und Gore auskommen, und das Gameplay wirklich nur auf die mehr oder weniger taktischen Gefechte konzentriert.
    Meiner Meinung ist weniger oft mehr, und solche Spiele wie Dark Messiah wären auch gut mit einem Gewaltgrad a la Oblivion ausgekommen. Ähnliches geht für die Shooter an sich. Die Gewaltdarstellung in Counterstrike Source finde ich vollkommen ausreichend. Ragdoll und Blut, das reicht. Sogenanntes "Gibben" (=Zerstückeln) muss nicht sein....

    So, Flamed mich :ugly:
     
  14. readme.txt Schrottkaiser Sieghart

    readme.txt
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    sicher nicht, aber wenn ich ohnehin nicht ganz klar im Kopf bin, davon träume andere umzubringen und in Spielen wird mir gezeigt wie "leicht" das doch ist, dann ist das schon ein Schritt zur Tat.

    Ich möchte jetzt nicht die reißerische Art der Medien in Schutz nehmen oder sagen, dass Computerspiele alleine schuld sind, aber als Teilfaktor sind sie ganz sicher nicht auszuschließen.
     
  15. Wenn die Bordgeräte und das Verhalten des Flugzeugs realitätsnah umgesetzt sind dann ist es auch realistisch.

    Das trifft aber bei Shootern nicht zu, da das Waffenhandling nicht realistisch umgesetzt wird und die Tötung an sich abstrakt dargestellt wird. Treffer => Blutwolke => tot.

    Die Tötung in Prey an sich ist nicht brutaler als damals bei Doom. Damals konnte man Gegner sprengen heute auch. Es ist immer noch viel zu abstrakt und "sauber" als dass es realistisch wäre.
     
  16. Das bezweifelt ja auch niemand (oder doch?). Ich könnte und würde niemals einem Menschen oder Tier etwas zu leide tuen, trotzdem zock ich gern mal ne Runde CS...gerne auch mit Bluteffekten. Genauso verhält es sich wahrscheinlich auch mit dem größten Teil der Spielercommunity.
    Die Frage ist aber, ob die Aggressivität bei gestörten Personen durch Computerspiele noch gesteigert wird (bzw. die Hemmschwelle sinkt) oder ob die Spiele keine Auswirkungen haben.
    Ich vermute dass ersteres zutrifft...
     
  17. Sowas ähnliches hat man über die Karl May Romane auch mal gesagt.
     
  18. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Die Killerspiele sind immer an allem Schuld, weil sie so schön als Sündenbock herhalten können und es keine ernstgenommene Lobby gibt, die sie verteidigt.

    Die vermeintlichen Killerspiele sind immer häufiger ein Begleiter auf einem langen Weg, der dann in einem Amoklauf endet, und man kann, bei aller Spielebegeisterung, diese Spiele nicht vollkommen von jeder Schuld freisprechen.

    Die Spiele sind jedoch weder die einzige noch die entscheidende Ursache für Amokläufe. Niemand steht morgens auf und sagt aus heiterem Himmel 'Heute lauf ich Amok'. Der Weg bis dorthin ist sehr lang, und viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Die Situation im Elternhaus ist wichtig, die Situation in den Schulen, im Freundeskreis, im alltäglichen Leben, Musikrichtungen, Ideologien, Stabilität / Labilität der Psyche, Film + Fernsehen und vieles mehr. Die Killerspiele sind nur ein kleines Rad in diesem Mechanismus - aber sie sind ein Rad.

    Den Killerspielen fällt der schwarze Peter zu, und das hat einen guten Grund. Politik, Eltern, Erzieher und Konsorten können gleich zwei Fliegen mit einem Streich erlegen, wenn sie den Killerspielen die Schuld geben:
    • Sie haben einen Grund gefunden, den die breite Masse sofort als Ursache anerkennt und der sich auch bei genauerer Untersuchung der Mitschuld nicht entziehen kann
    • Sie vernebeln so den Blick auf die eigentlichen Probleme, die, würden sie angesprochen, auch ihnen sehr unangenehm werden könnten

    Die Diskussion um die Killerspiele wird da geführt, wo eigentlich ein generelles Gesellschaftsproblem diskutiert werden müsste:

    • Eltern müssten zugeben, sich nicht oder nicht ausreichend um ihr Kind gekümmert zu haben. Sie müssten eingestehen, die Probleme nicht erkannt oder zumindest nicht bekämpft zu haben
    • Lehrer und Lehrerverbände müssten eingestehen, dass ihre ständigen Proteste gegen Stunden- und Stellenkürzungen eigentlich nur lahmes Gefasel sind und nichts bewirken
    • Politiker müssten zugeben, dass sich die Finanzkürzungen im Bildungssektor massiv auf den Umgang der Kinder und Jugendlichen miteinander auswirken, insbesondere die komplette Streichung von Sozialpädagogen und Beratungskräften an den Schulen, die eigentlich für genau solche Aufgaben ausgebildet sind
    • Schließlich und endlich müsste die Gesellschaft sich eingestehen, dass es nicht die Medien an sich das eigentliche Problem sind, sondern der Medienkonsum. Man müsste sich eingestehen, dass die sozialen Probleme der Gesellschaft und die damit verbundenen sozialen Probleme des einzelnen Amokläufers eng miteinander verknüpft sind

    Eine ernsthafte Diskussion um die Hintergründe solcher Amokläufe würde unglaublich viel Staub aufwirbeln und sehr viele auf der Seite der Mitschuldigen sehen. Wer will schon sich seine eigene Mitschuldigkeit eingestehen, wenn man so einen schönen Sündenbock wie die Killerspiele hat, der nicht nur augenscheinlich die Hintergründe komplett erklärt, sondern auch noch als Ablassbrief für alle anderen funktioniert?

    Ich habe heute morgen arbeitsbedingt mit dem Jugendbeauftragten der Polizei Cuxhaven, Herrn Sandrock, geredet, und ihn auf genau dieses Thema angesprochen. Einen Satz von Herrn Sandrock fand ich besonders bemerkenswert:

    "Die Leute werden überrascht sein, wie viele Amokläufe es nach dem Verbot von Killerspielen noch geben wird."

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2006
  19. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    good posting :yes::hoch:
     
  20. readme.txt Schrottkaiser Sieghart

    readme.txt
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    du willst doch nicht abstreiten, dass gewisse Spiele auf derartig labile Personen einen Einfluss haben, oder?

    Ich vertrete im großen und ganzen die Meinung von Ulsterman. Wie groß das Rad "Computerspiel" ist, ist von Fall zu Fall anders, aber es ist eines.
     
  21. @'#19++++++
    Ulsterman hat es sehr gut auf den Punkt gebracht.
     
  22. @Ulsterman: ++++++++++++
     
  23. Sehr gut formuliert :hoch:
    Damit ist eigentlich alles gesagt, dieses Posting sollte am besten in jeder Zeitung Deutschlands groß und fett abgedruckt werden...
     
  24. Streite ich nicht ab aber das haben auch Cowboy&Indianerspiele, Filme, Romane, Musik, Foren, schlechte Freunde etc. pp.
     
  25. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    Siehst du ........dann können wir doch alle damit leben. Computerspiele SIND ein Rad, zwar nur eins von vielen, aber sie SIND eins. ;)
     
  26. Mit 18 ist man volljährig. Sollte man meinen...

    Offensichtlich ist das Recht auf Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst in Deutschland wenig wert.

    Politiker aus der 2.-3.Reihe schreien immer am lautesten. 3 Millionen in Armut lebende Kinder in Deutschland (laut Armutsbericht der Bund.Reg.), "ausländerbefreite Zonen" in Teilen Deutschlands, soziale Verrohung in der Gesellschaft, ... sind halt alles Themen, die man nicht so knallig, populistisch in 30 Sekunden-Schnipseln über's Fernsehen spucken kann.

    Ich fand die Diskussion in der Öffentlichkeit vor 5 Jahren schon langweilig, vor 10 Jahren, vor 15 Jahren...
     
  27. readme.txt Schrottkaiser Sieghart

    readme.txt
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    :D
     
  28. Wieso?

    Ganz einfache Antwort-Weil die Menschheit dumm ist.

    Einstein hatte glaube ich auch eine Prozentzahl angegeben.

    Waren das 99,96% ?
     
  29. Was genau ist jetzt die zukünftige Lösung? Wäre man konsequent müsste man sie komplett verbieten, was aber im Zeitalter des Internets sinnlos ist.

    Ich verstehe nicht ganz was die Erkenntnis bringt.
     
  30. es kann nicht sein, dass immer nur die schuld auf die killerspiele geschoben wird. ich mein, wieso muss er denn so gewaltbereit geworden sein, nur weil er ein paar shooter gespielt hat? ich spiele auch schon seid n64 zeiten gerne shooter und trotzdem renn ich nicht durch die FH und schieß grundlos auf leute. ich glaube eher, dass die leute wegen ihren aggressionen und gewaltfantasien eben auch gerne shooter spielen, aber nicht wegen den shootern erst so geworden sind.

    ich meine, ein pädophiler (ich weis, unpassend, aber das beispiel halte ich für passend) ist nicht erst so, nachdem er sich stundenlang irgendwelche videos oder bilder angesehen hat, sowas tut er nur, weil er eben so ist. aber dazu müsste man ja zuviel denken, das wollen wir den politikern ja nicht zumuten :no:
     
  31. readme.txt Schrottkaiser Sieghart

    readme.txt
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    hätte ich die parat...

    ich meinte nur, dass man die Schuld nicht völlig von den Spielen wegschieben sollte, nur damit man selbst in Ruhe weiterzocken kann.
     
  32. Als würde das heutzutage noch jemand großartig tangieren wenn Shooter verboten wären.
    Selbst wenn alle deutschen Server dicht wären könnte man aufs Ausland ausweichen, die Pings sind auch da hervorragend. Von der Beschaffung der Software brauchen wir wohl garnicht erst reden.
     
  33. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    ... weil Aktionismus bei Politikern hoch im Kurs steht, man damit leicht von akuten Problemen ablenken kann und niemand eine Ahnung von dem Thema hat, was die Verbreitung geistigen Dünnschisses erheblich erleichtert.
     
  34. Eigentlich müsste man Spezialkräfte ausbilden, die sich die Jugendlichen angucken und (z.B. durch Interviews) Profile erstellen und bei auffälligen Schülern Präventionsmaßnahmen einleiten (dabei wäre die Lösung für diverse andere Probleme unserer Gesellschaft gleich mit inbegriffen).
    Eventuell könnten auch Lehrer diese Aufgabe übernehmen, aber die sind i.d.R. aufgrund der Personalknappheit sowieso schon ausgelastet genug.

    So etwas ist zwar teuer, aber imho bitter nötig...
     
  35. sh4De

    sh4De
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    Die "Killerspiele haben keine schuld also nicht immer meiner meinung nach.

    heute labert so ein Halb-Nazi (ist wirklich ein nazi) aus meiner klasse unseren lehrer damit voll das der typ sehr viel Counter-Strike gespielt hat und in dem spiel sehr viele Headshots im spiel verteilte und einsteckte und dadurch verlor der Täter sein unterbewustsein.Wie kann man so viel scheisse labern wie der aus meiner klasse?
     
  36. Also jeden der sich anders verhält sofort unter Generalverdacht stellen?
     
  37. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Ein "Sag mal, es reicht aber jetzt !" statt eines "Hoah, *kicher* der hat immer mit Gaspistolen rumhantiert und war total strange, ey" der Mitschüler hätte gereicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2006
  38. Nein.
    Jeden der sich anders verhält, individuell behandeln (psychologische Betreuung, spezielle Aufbauprogramme, was weiss ich, hauptsache die Person driftet nicht ab).
    Damit könnte man auch andere Probleme gleich mit bekämpfen, z.B. mobbing, die schwache Begabtenförderung, Gewalt unter Jugendlichen etc.
     
  39. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Solche Leute gibt es, man nennt sie Sozialpädagogen, und es gibt genug dafür geeignete Bewerber. Nirgendwo ist die Realität so zwiegespalten wie bei den Sozialpädagogen - ihre Arbeit ist extrem wichtig und sie sind eigentlich dringend in großer Anzahl notwendig. Aber ihre Arbeitsplätze wurden und werden rigoros weggespart. Seit einem Jahrzehnt heißt es 'Sozialpädagogen brauchen wir nicht', oft ergänzt um die (gut verpackte) Aussage 'Es gibt keine sozialen Probleme an den Schulen'.


    Sie machen den Job, können es aber nicht. Sie sind dafür nicht ausgebildet, und die Zahl der Stunden, die sie dafür weniger unterrichten müssen, ist verschwindend gering (1 - 3 Stunden pro Woche).
     
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