Schweizer Spieler brauchen eure Hilfe

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von shy, 30. März 2009.

  1. shy

    shy
    Liebe Leute,
    seit einiger Zeit hat sich auch in der Schweiz ein politischer Widerstand gegen Computerspiele mit gewalthaltigen Inhalten gebildet. Ein Gruppe will eine Volksinitiative für ein "Verbot von Killerspielen" lancieren. Heute führt eine grosse Schweizer Tageszeitung eine Umfrage zum Thema durch: Sollen Killerspiele verboten werden? - Ja. - Nein. Mit einem Klick seid Ihr dabei und tragt zu einem schönen Umfrageergebnis bei. DANKE!

    Umfrage läuft bis heute, 30. März, 15:30!
    http://www.az-online.ch/pages/index...arub=100211985&orub=100211475&osrub=100211985
    (Rechts oben graussen Kästchen!)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. März 2009
  2. Kranki

    Kranki
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    3.584
    Machen die ernsthaft eine Umfrage mit diesen Optionen?
    -Ja, Verbot
    -Nein, kein Verbot
    -Zuviel Spielen schadet

    Soll heißen, "Ja zum Verbot" und "Zuviel Spielen schadet" sind zwei verschiedene Optionen? :uff:
     
  3. Ludwig

    Ludwig
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    "Zu viel" schadet immer, ganz egal was man zu viel macht. Was für eine beknackte Antwort-Option.
     
  4. Musikus

    Musikus
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    Immerhin sind wir jetzt nicht mehr das einzige Land in Europa, das so "engstirnig" ist...

    Vielleicht kommen ja noch paar dazu, dann ist hier wenigstens endlich mit dem "Argument" Ruhe "Alle andern Länder...". :-)
     
  5. Oh ja, jetzt sind es wir UND die Schweiz!:)

    Das katapultiert selbstverständlich die Tatsache, dass der Rest der Erdbevölkerung anders über das Thema denkt, in die Bedeutungslosigkeit.

    Außerdem war das Ergebnis dieser Umfrage äußerst klar gegen ein Verbot.
    (habe irgendwann mittags mal reingesehen)

    Bis denne ...
     
  6. Ja, das Ergebnis ist gegen das Verbot!

    A 27.5% Ja
    B 66.2% Nein
    C 6.3% Zu viel gamen schadet

    Zwei drittel sind gegen das Verbot. 6% haben richtig festgestellt, dass zu viel immer schadet (dämliche Antwortmöglichkeit :rolleyes:) und 27.5% sind dafür. Ich hätte mit mehr Leuten gerechnet.
     
  7. Knarfe1000 Homecomputer Veteran

    Knarfe1000
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    In Deutschland würden mindestens 90% für das Verbot stimmen, nämlich alle, die keinen PC haben bzw. nicht am PC spielen. Solange man selbst nicht betroffen ist, kann man ja leicht für Verbote sein, aber Wehe es trifft einen mal selbst. PC-Spielern fehlt einfach die Lobby, das ist das Kernproblem.
     
  8. Es fehlt die Lobby ??? Also das versteh ich nun wirklich nich!
    Gibt es nicht Millionen von Gamern in Deutschland
    Sogar mehr als die 1 Million im Schützenverein.

    Hat nicht eigentlich auch die Industrie die Macht ?
    So klein dürfte auch die Spieleindustrie in Deutschalnd nicht sein!

    Nur, was Typisch Deutsch ist: Es macht KEINER was! Niemand! Weder
    die Hersteller mit aufklärenden Kampagnen um dieser Diskreditierung entgegenzuwirken noch wir die Spieler.

    In jedem zweiten Forum liest man:

    Was sollen wir tun, was sollen wir machen..

    Demos?
    Emails?
    Prosteste?

    Alles wird wieder zunichte gemacht und man schreit und jammert, das es ja sowieso nix bringt.
     
  9. Master Blaster Ruling Bartertown

    Master Blaster
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    Ort:
    Bartertown
    Die Spielerlobby ist allerdings nichts organisiert. (Verein oder ähnliches.)
    Die deutsche Spieleindurstrie (sofern Produzenten) wäre von einem Killerspieleverbot kaum betroffen, da außer Crytek alle nur Moorhuhn und co. herstellen. Und allen anderen scheint es egal zu sein.
     
  10. Ähh..nicht betroffen??
    Wenn diese Games verboten werden, geht denen ein Millionen /Milliardengeschäft
    durch die Lappen, wenn der deutsche Markt da wegbricht.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, das die dann extra für A und CH eigene Lokalisationen ( Syncro ) auf deutsch machen, was dann den verlust noch verstärken dürfte.

    Aber ich gebe dir recht: Anscheinend ist es denen egal, oder die Wissen schon jetzt 102 % ig, das dieses Verbot nie kommen wird. Anders kann mich mir dieses "nichtstun" seitens der Industrie nicht erklären. und diese Bananenschüttler von "G A M E e.v " und BIU, die da durch diverse Talkshows tingeln, haben ja rhetorisch nun gar nichts auf dem kasten.

    Klar sind wir nicht "organisiert" .Aber trotzdem "müsste" man etwas tun.
    Aber wie schon gesagt, wird da jeder aufruf hierzu im sande verlaufen.

    Lieber Gruß
     
  11. Die Frage ist, wie müsste eine Spielelobby "organisiert" sein?
    Alle 2 Wochen in einen Gamerverein gehen und ne Stunde CS zocken?

    Die Gamelobby könnte sich z.B. um regelmäßige Lanpartys beteiligen die so alle 2-3 Monate irgendwo in D stattfinden.
    Außerdem könnte sie sich mit der USK und Vertretern des Jugendschutzes zusammentun, um vielleicht neue Richtlinien und auch evtl eine neue Altersfreigabe auszuarbeiten.
    Die Altersfreigabe "Ab 16" wird durch "Ab 17" ersetzt, die Altersfreigabe "Ab 18" durch "Ab 21", da ja auch oft das Argument kam, dass gerade so 17,18 und 19 Jährige diese Spiele haben.
    Egoshooter und Spiele im Stil von Max Payne fallen dann automatisch unter die "Ab21", sind dann aber dafür Uncut, sprich es sind die Austria Versionen mit USK Label.
    Dazu wird dann, wie es auch in Austria gemacht wird, ein Werbespot ausgearbeitet,
    der den Eltern anhand von Beispielen erklärt, dass Games wie auch Alkohol,Tabak und der Autoschlüssel nichts für Kindern und Jugendliche sind.
    Ich könnte mir das so vorstellen : Klein Benny 12 Jahre möchte an Papis Zigarette mal ziehen, Papi sagt : nein Benny, dafür bist du noch zu jung.
    Klein Benny möchte von Papis abendlichen Bier einen schluck trinken, Papi sagt : Nein Benny dafür bist du noch zu jung.
    Klein Benny möchte auch mal das Autofahren, Papi sagt: Nein Benny dafür bist du noch zu jung.
    Klein Benny hält in einem Geschäft das Spiel "Crysis" mit der Aufschrift "Ab 21 Jahren" in der Hand, wie also wird Papi hier reagieren?
    Erziehung schließt Spielen am Computer heute mit ein, achten Sie auf die verbindlichen Altersfreigaben der USK, oder lassen Sie ihr Kind das Auto fahren?
     
  12. Master Blaster Ruling Bartertown

    Master Blaster
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    Bartertown
    Mit "nicht betroffen" meine ich alle Hersteller von "Nicht-Killerspielen". Und diese sind eben das Groß der deutschen Hersteller. Und denen kann ja im Prinzip ein Verbot egal sein, da ihr Geschäft davon ja nicht beeinträchtig wird.

    Die Publisher, die die entsprechenden Spiele hier herausbringen und verkaufen müssten sich imo mehr engangieren, aber von denen hört man nicht besonders viel.



    @ Mutantbutcher:

    Man ist ja mit 18 Jahren volljährig. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass es so einfach möglich ist die Altereinstufung auf 21 Jahre anzuheben.

    €: Abgesehen davon wäre imo der Abstand von 12 auf 17 Jahren zu lang. Aber das nur nebenbei. :topmodel:
     
  13. Ach die 5 Jahre... :D

    Naja das man mit 18 volljährig ist würde ich in Anbetracht der Killerspieldiskussion bestreiten.
    Aber nicht nur deswegen, sondern auch, weil 18 oder 19 Jährige die ein Verbrechen begangen haben nach Jugendgesetzen und nicht nach richtigen Strafgesetzen bestraft werden.

    Daher würde ich 18 zwar als "Volljährig um Verträge abzuschließen, einen Führerschein zu machen, echte Waffen beim Bund verwenden zu dürfen" beschreiben, aber Vollmündig ist man heute wohl erst mit 21 oder gar erst ab 25 Jahren, wenn es nach Pfeiffe geht:ugly:
     
  14. Herrlich, wenn man als 18 Jähriger Verträge abschließen, Schnaps kaufen, tonnenschwere Fahrzeuge über Landstraßen und Autobahnen lenken und vor allem unser aller Volksvertreter wählen darf, aber an der Kasse wieder heimgeschickt wird, wenn man Call of Duty kaufen will :ugly:
     
  15. Kranki

    Kranki
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    In der Online-Umfrage? :uff:
    Deshalb ist das Ergebnis übrigens auch nichts wert.
     
  16. Knarfe1000 Homecomputer Veteran

    Knarfe1000
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    Ich meinte das eher allgemein, nicht bei einer Online-Umfrage. Logisch, dass sich da in Relation mehr PC-Spieler zu Wort melden.
     
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