abgedroschene Filmklischees und Stilelemente

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von qsc, 16. April 2009.

  1. qsc

    qsc
    Habt ihr manchmal auch das Gefühl dass den heutigen Filmemachern nichts mehr einfällt und in ihren Filmen seit Jahren immer dieselben Klischees und Stilmittel verwursten?
    Welche Elemente (Storybausteine, Storytwists, Kamerawinkel, Spezialeffekte, Dialoge etc.) könnt ihr langsam nicht mehr sehen?

    Ich fang mal an:

    • Der sogenannte "Kamerasturz" vom Weltraum bis zur Erdoberfläche (oder auch umgekehrt): Haben die Leute echt das Gefühl dass das nach gefühlten 100 mal immer noch DIE super Art ist einen Film anzufangen oder zu beenden?
    • Kameraperspektive aus dem Kofferraum und sonstigen Behältnissen: Das war mal cool zu Zeiten von Pulp Fiction und Co. aber heute muss das anscheinend in jedem Film auftauchen damit er cool und fresh und funky wirkt. Szenen gefilmt aus Kühlschränken oder Mikrowellen lassen dieses Stilmittel leicht überstrapaziert erscheinen
    • Liebesgeschichten zwischen ach so unterschiedlichen und gegensätzlichen Charakteren (herzloser Manager und selbstlose Kindergärtnerin, abergläubischer Alienfreak und rationale Wissenschaftlerin, die Schöne und das Biest ... you get it) die am Ende, nach ein paar Hindernissen à la "der herzlose Manager will den Kindergarten schliessen und die Kindergärtnerin kämpft für dessen Erhalt" ihre Gegensätze überwinden und dann doch noch zusammen kommen.
    • Gay-Humor der auf Missverständnissen basiert: Hahaha, aus irgendwelchen Gründen befinden sich zwei Männer mit heruntergelassenen Hosen in einer kompromittierenden Pose und werden jetzt von einer hereingeplatzen Person für schwul gehalten. Wie neu und WIE UNGLAUBLICH LUSTIG DAS DOCH IST! Tunten Humor ist sowieso total super und auch gar nicht schwer zu realisieren: Einfach die Stimmlage um ein paar Oktaven erhöhen und tuntige Handbewegungen machen und über schwule Dinge wie Maniküre und kleine rosa Hunde reden (Darüber reden die doch, oder?). Das ist dann voll komisch und überhaupt nicht beleidigend oder so. Die sind ja wirklich so, das ist ja bewiesen!
    • Ein Storytwist der den Zuschauer am Ende völlig mindfucken und sein Weltbild um 180° drehen soll und dabei entweder seit der ersten Filmminute absehbar war (The Village) oder völlig an den Haaren herbeigezogen war (Smoking Aces). Storytwists sind dann gut wenn sie sich logisch aus der Handlung ergeben aber unerwartet sind (Fight Club). Heute ist aber sowieso jeder Zuschauer vorgeschädigt von Filmen wie Fight Club oder The 6th Sense und sensibilisiert für die Vorzeichen eines Twists, deshalb sollte man das vielleicht für die nächsten Jahre etwas zurückschrauben, es fällt eh keiner mehr rein ...

    Was fällt euch noch ein?

    Ach ja, bitte Dinge wie "Ganz nah an Fotos heranzoomen ohne das das Bild unscharf wird" nicht posten, diese Klischees kennt ja wohl jeder ;-)
    Und mir ist auch klar das das absolut subjektiv wird und manchen diese Dinge vielleicht nicht stören, bitte nicht zu ernst nehmen das ganze ...
     
  2. MW_

    MW_
    Registriert seit:
    1. Dezember 2005
    Beiträge:
    11.782
    Die Art von Twist, wie sie zB in Fight Club vorkommt, ist in der Tat bereits problematisch. Ich kenne nur drei Filme, die ihn verwenden, aber bereits beim zweiten ahnte ich, was kommt. Beim dritten war's dann klar, was den eigentlich guten Film weitaus weniger interessant werden ließ.

    Oh, und seit Matrix das wohl abgedroschenste Stilelement überhaupt:
    Bullet Time :D
     
  3. Gerade in Action-Komödien oder ähnlichem:
    Wenn irgendwann am Anfang mal etwas scherzhaft als Lacher erwähnt wird, kann man sicher sein, dass das am Ende zur Rettung der Welt beiträgt.
    Zu letzt gesehen in "Die Unglaublichen":
    Als Edna zu Mr. Incredilbe sagt, dass man keine Capes verwenden würde, da sie zu gefährlich wäre, spätestens da, konnte man sich denken, dass sein Cape ihm später zum Verhängnis werden würde.

    Wobei es in dem Film sogar noch eher positiv ist, da man nicht so mit dem Finger drauf zeigt, sondern es eher als kleinen Gag für Aufmerksame einbindet, aber manche Filme sind dabei wirklich plump.


    Und natürlich: Person XY scheint zu schlafen und sitz/liegt mit geschlossenen Augen irgendwo, (Person AB schleicht herum). Zoom ganz nah an das Gesicht von XY (wenn man ganz cool ist nur an ein Auge) und mit passendem Jingle wird das Auge schlagartig aufgerissen.
     
  4. rbue

    rbue
    Registriert seit:
    4. Juli 2005
    Beiträge:
    42.475
    Ich habe die neueren Western nicht verfolgt. Vielleicht kann mich jemand aufklären.

    Gibt es das alte Allheilmittel für angeschossene Heldenoberarme noch? Den im Staub schleifenden Saum vom Unterrock der Heldin?

    .
     
  5. Gegen die allseits "beliebte" Wackelkamera habe ich nichts, aber wenn diese nur dafür eingesetzt wird zwanghaft Bewegung in das gefilmte Geschehen zu bringen, wenn der Regiesseur sonst keine Ideen hat wie er attraktiv filmen kann.
     
  6. Raging Bull

    Raging Bull
    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    2.120
    Das gehört zu den wichtigsten Regeln beim Erzählen überhaupt: ein (unbedeutender) Gegenstand der später wichtig wird, muß vorher vorgestellt werden. Die Rolex in Stirb Langsam ist auch ein Beipiel dafür.
     
  7. Xpy

    Xpy
    Wenn der Böse dem Guten seinen gesamten fiesen Plan verrät, bevor er ihn abknallt.

    So letzens gesehen in Last Boy Scout.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. April 2009
  8. HotShot Modeberator

    HotShot
    Registriert seit:
    30. Oktober 2003
    Beiträge:
    17.730
    Ort:
    0 auf 100Km/h in 3,4 sec.
    Ist auch zum Gesetz in Serien geworden.

    Schlimmstes Beispiel:"Monk".

    Kommt ein Nebendarsteller der nur in einer Folge vorkommen soll über einen Oneliner als Text hinaus ist er entweder das Opfer, der Mörder oder die Person die hinterher den Ubertipp gibt der den Fall löst. Meistens jedoch Ersteres.

    Wenn dem aber nicht so wäre, wäre es auch blöd, da sich der Zuschauer schnell veräppelt fühlt wenn die Drehbuchschreiber einfach irgendwas aus dem Hut zaubern und dem Publikum nicht die Chance geben es selber heraus zu finden.

    Wie zum Beispiel in Lucky Number Slevin.

    Der Mord seines Vaters wurde afair (kann mich aber auch irren) nie erwähnt und ist dann doch der absolut wichtigste auflösungsrelevante Teil der Geschichte.

    Alter....:ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2009
  9. Das wurde aber lange und breit gezeigt in der Geschichte von Mr. Smith am Anfang.
     
  10. HotShot Modeberator

    HotShot
    Registriert seit:
    30. Oktober 2003
    Beiträge:
    17.730
    Ort:
    0 auf 100Km/h in 3,4 sec.
    Ich hab den Film nebenbei auf Premiere geguckt und wahrscheinlich den Anfang verpasst. Okay...ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil. :ugly:
     
  11. Wenn es schlecht gemacht/genutzt ist wird es mich aber doch trotzdem nerven dürfen.
     
  12. Die Sequenz geht so ziehmlich an die 10 Minuten und ganz allgemein gesagt ist L#S ein Film bei dem man aufpassen sollte,sonst passiert das was dir passiert ist. ;):ugly:
     
  13. Xpy

    Xpy
    Hab ne lange Nacht hinter mir .. :uff:
     
  14. qsc

    qsc
    Mir ist gerade noch was eingefallen:

    Der Böse bedroht den guten mit einer Pistole, es sieht schlecht aus für unseren Helden, er schliesst in Erwartung des nahenden Todes bereits die Augen.

    Dann "PENG"! Ein Schuss!

    Der Held öffnet die Augen ("bin ich tot?"), ein paar Sekunden passiert nichts. Dann sinkt der Böse zu Boden, weil nicht ER geschossen hat sondern selber von einer Person erschossen wurde die jetzt hinter dem fallenden Körper zum Vorschein kommt.

    Als ich diese Szene am Ende von The Transporter gesehen habe dachte ich mir "Wow, der Film zieht das mit dem abkupfern aber echt bis zum Ende durch" :ugly:
     
  15. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
    Der berühmte, tausendfach verwendete "Die üblichen Verdächtigen"-Twist...
    am Ende ist der Böse natürlich genau der, von dem man es nicht erwartet hätte. Oder auch der beste Freund..gähn


    Auch Dystopiefilme sind bis auf ein paar Perlen (Children of men, Gattaca) selten richtig gut und meistens von den Klassikern des Genres zusammengeklaut (Fahrenheit, 1984, THX 1138, Brave New World, Matrix, New York 1999) oder bedienen sich einfach an der Nazi-Ästhetik. Unoriginell!
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2009
  16. Auf der anderen Seite ist natürlich die Fragen, wenn man jetzt spontan beschliessen würde diese Sachen alle nicht mehr zu verwenden... was für Filme blieben dann überhaupt noch übrig? :ugly:
     
  17. HotShot Modeberator

    HotShot
    Registriert seit:
    30. Oktober 2003
    Beiträge:
    17.730
    Ort:
    0 auf 100Km/h in 3,4 sec.
    Pornos. Da gibts keine Klischees. :fs:

    Da sind die Klischees Genredienlich. Der Klempner muss das Rohr verlegen und vor dem Sicherungskasten muss Stroh liegen. Das sind keine Klischees sondern Fakten die diese Filme brauchen um zu funktionieren.
     
  18. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
    Lucky Nr Slevin halte ich eigentlich für eines der besseren Beispiele für Storytwists.

    Blöd fand ich hingegen Revolver...der Film nimmt sich und seine 10.000 Storywendungen viel zu ernst und kupfert letztendlich doch nur ab...
     
  19. AufŽs Klo geht man grundsätzlich nur
    -um angegriffen zu werden.
    -ermordet zu werden/jemand Ermordeten zu finden.
    -ein interessantes Gespräch zu belauschen.

    Oder auch sehr lustig ist es, wenn sich Personen bei Feuergefechten hinter Sofas, Holzzäunen, umgekippten Tischen o.ä. verstecken. Alles so Sachen, die normalerweise von Kugeln durchsiebt werden müssten.:ugly:

    Oder solche Verstecke wie das Lüftungssystem, selbst wenn die Verbrecher das ganze Gebäude auf den Kopf stellen, genau dort, von wo aus man jeden Raum erreichen kann, da schaut niemand nach.

    Aber am schlimmsten: Niemand macht die Türen hinter sich zu (gerade in Sitcoms) und noch schlimmer, Wohnungstüren sind nie abgesperrt.:ugly:


    In letzter Zeit nicht mehr gesehen, aber wenn ein Sterbender vor seinem Tod nochmal seine persönliche Rezension von "Krieg und Frieden" (inklusive Inhaltswiedergabe) und die Predigt vom letzten Sonntag runterrattern kann, aber spätestens dann stribt, wenn er den Namen seines Mörders oder eine andere wichtige Information weiter geben soll.

    Stürze (aus welcher Höhe auch immer) haben meist keine sichtbaren physischen Auswirkung auf die Person (höchsten den Tod und bei Gelegenheit eine Blutlache).

    Jeder Ententeich hat ein ist beschaffen wie ein Baggersee, denn egal, wo ein Fahrzeug reinfährt, nach wenigen Metern ist es verschwunden.

    Und ganz beliebt auch: Wenn Bremsleitungen durchschnitten sind, dann wird das Auto immer schneller, der Motor hat keine Bremswirkung mehr, selbst wenn man den Fuß vom Gas nimmt.


    Was mich mal interessieren würde: In Filmen wird ja gerne mal der Zünddraht einer Handgranate mit den Zähnen rausgezogen, geht das wirklich? Ich meine, die Dinger müssten ja dann schon enorm locker drin sitzen.:ugly:
     
  20. Der zu Anfang ach so unsichere, rumstotternde und tollpatschige "Held", der im Laufe seines Abenteuers und dessen harter Proben zum ebenso harten Kerl reift und am Ende die zu Anfang unerreichbare Schönheit in Armen hält. Als Bonus erhält der prollige Ex-Macker der Tusse dann noch eins auf den Deckel, fällt auf lulzige Weise in eine Pfütze oder so.

    Naja, das ist den USA weitestgehend wirklich so. :ugly:

    Gutes Gegenbeispiel: In Bruges. :yes:
     
  21. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
    Auch typisch:

    Menschen in Filmen sehen nach dem Aufstehen immer super aus, haben nie Augenränder oder zerwuschelste Haare. Selbst nach tage- oder sogar wochenlanger Hatz durch den Dreck, ohne Schlaf, ohne Essen, ohne Dusche sehen die Schauspieler höchstens mal ein bisschen unrasiert und leicht zerkratzt aus.

    Überhaupt gibt es in Actionfilmen so gut wie immer die obligatorische Gesichtsschramme, meistens an der Schläfe oder über den Augenbrauen. Aber es ist immer nur eine einzige :ugly:
     
  22. batgilla

    batgilla
    Registriert seit:
    17. September 2008
    Beiträge:
    3.231
    Mythbusters sagt Nein, wenn du danach nicht einen Zahnarzt aufsuchen willst :D.
     
  23. Ah wichtig, andauernd und auf fast schon selbstverständliche Weise seit 50 Jahren verwendet: völlig bescheuerte Duell-Situationen, vorzugsweise mit Knarren.

    Am schlimmsten sind dabei Protagonisten, egal ob Held oder Bösewicht, die aus welchen Gründen auch immer stundenlange, hirnrissige Vorträge halten, um dem Gegenüber Zeit zu geben, seine Fesseln zu lösen (mit immer wieder draufblitzender Kamera), eine herumliegende Waffe zu sichten oder Verstärkung des Gegner eintreffen zu lassen.

    Warum zur Hölle jagen sich Gegner je nach Film und Story über Jahre, hassen sich abgrundtief und wollen nichts als den Tod des Anderen, aber wenn sie sich dann gegenüber stehen, wird gelabert, gelabert, gelabert und jede Möglichkeit zum Kill ungenutzt verstreichen lassen?

    Im Optimalfall führen diese Dialoge dann zu so erschütternden Erkenntnissen wie "Ich bin dein Vater/Sohn/Arbeitsamtsachbearbeiter", "Ich wollte immer so sein wie du", "Als Kind hat mich mein Papa verprügelt" etc...

    Aber Hauptsache, der Held erhält an einem Punkt die Gelegenheit zum "überraschenden" Schuss, der den Bösewicht mit aufgerissenen Augen an seine getroffene Brust fassen und dann zusammenbrechen lässt. Eine Sekunde später trifft dann in aller Regel die Herzensdame des Helden ein, um zu trösten. :ugly:
     
  24. Mir ist in ein paar Filmen aufgefallen das sich der stotternde, unterbelichtete Idiot plötzlich als hochintelligenter Superbösewicht oder Wegweiser für den Helden darstellt. Mir fällt nur im Moment das Beispiel nicht ein.
     
  25. Wenn ich mich recht entsinne war das doch auch nur eine Blutlache. Und reden konnte er danach auch noch, bei der Höhe und der Tatsache, dass der Typ auf Kopfsteinpflaster aufgeschlagen ist auch nicht wirklich das beste Gegenbeispiel.
     
  26. Beim Aufschlag gibt es ein widerlich schmatzendes und knackendes Geräusch, Blut spritzt in alle Richtungen, Passanten schreien, Ken kann dann nur eine Handvoll nutzlose Worte artikulieren, während direkt vor ihm seine eigenen Fleischfetzen auf dem Pflaster liegen, außerdem gibt es in der Szene keine Musik. Finde ich verhältnismäßig realistisch und unangenehm anzusehen.
     
  27. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
    Die üblichen Verdächtigen, Identität (Kind) & Zwielicht (verängstigter Junge), diverse Teenie-Horrorfilme etc.
     
  28. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
  29. Horst_Sergio

    Horst_Sergio
    Registriert seit:
    30. Oktober 2008
    Beiträge:
    0
    Das ist doch bereits seit "Raumschiff Enterprise" als fester Serien- und Filmebestandteil manifestiert.

    Je mehr Story hier aufkeimt, desto störender ist das für den Film im eigentlichen Sinne. Oder für das, was der Film bewirken soll...

    Was mir auch schwer auf die Nüsse geht, ...
    - der Klassiker, das Auto nicht abzuschließen...
    - Telefonate, bei denen man sich generell nicht mit Namen anspricht, begrüßt und verabscheidet. "Wann?...Wer?...OK, bin da!" Und dann zum planlosen Assi gewendet: "Waorauf wartest du, wir müssen los."
    - Verfolgungsjagden zu Fuß, bei denen der Bösewicht entkommt, weil er und der Verfolger von einem kilometerlangen Zug getrennt werden, der zufällig gerade vorbeifährt.
    - sind diese elendig langen Endfights, wenn der Bösewicht einfach nicht verrecken will, obwohl er schon zig Magazine an Kugeln im Leib stecken hat, von nem Hochhaus gefallen ist, von nem LKW überfahren und zehn Mal in die Luft gesprengt wurde. Man kann so ein Happy End auch unnötig lange herauszögern.
    - ebenso andersherum, wenn der bereits totgeglaubte Held sich nochmal richtig aufbäumt.
     
  30. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
    Bei ein paar Sachen musste ich schmunzeln, z.B.

    :ugly:
     
  31. HotShot Modeberator

    HotShot
    Registriert seit:
    30. Oktober 2003
    Beiträge:
    17.730
    Ort:
    0 auf 100Km/h in 3,4 sec.
    Die Liste hab ich schon vor längerem gelesen. Da ist mir ein Punkt besonders aufgefallen.

    Kann mir mal bitte jemand einen anderen Film nennen ausser Indipendence Day? :ugly:

    Um ein Klischee zu sein sollte es doch wenigstens mehr als einmal vorgekommen sein oder? :ugly:

    P.S. Dämlich ist das trotzdem. :ugly:
     
  32. Ja, nicht alle sind schlecht, "Dialoge" ganz unten ist z.B. okay, aber die allermeisten Sachen sind plumpe Behauptungen und Verallgemeinerungen, wozu sich mehr Gegenbeispiele als Belege finden lassen. Sowas ist halt besser, wenn man es konkret mit einem Film beweisen kann und dann nur auf diesen bezieht. :ugly:
     
  33. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    36.380
    Jo stimmt...grade das mit den "niemals Showdowns in Zügen oder an Bahnsteigen"...da kenn ich aber ne ganze Menge Gegenbeispiele..

    Collateral, Carlitos Way, Mission Impossible...und bestimmt noch mehr.

    An einen Showdowns auf Gleisen kann ich mich hingegen kaum erinnern :ugly:
     
  34. qsc

    qsc
    Genau das wollte ich mit dieser Liste eigentlich erreichen, solche Listen mit "Raumschiffe machen im Weltraum trotz Vakuum Geräusche" gibts eigentlich schon genug im Internet.
     
  35. Bettdecken sind so zugeschnitten, dass sie zwar den Oberkörper des Mannes entblößen, aber die Brüste der Frau daneben IMMER bedeckt bleiben.




    PS: Wo war noch gleich der alte Thread über "Computerhacken" in Filmen? War auch eine schöne Klischeesammlung dabei.

    :teach:Forensuche ist der Scheiss.
     
  36. RolCos

    RolCos
    Registriert seit:
    30. Oktober 2008
    Beiträge:
    479
    Klassiker in Horrorfilmen / Thrillern:

    Der Hauptdarsteller / die Hauptdarstellerin sieht irgendeine wichtige Person für einen kurzen Moment auf der anderen Strassenseite, Bus fährt vorbei, wichtige Person ist weg.
    Geht auch mit Spiegeln. Irgendetwas oder Irgendjemand wichtiges wird im Spiegel gesehen, als sich die davor stehende Person umdreht ist der / das Gesehene verschwunden.

    Weiter:

    Riesenhitze in Miami, aber die CSI-Leute haben keinerlei Schweisstropfen auf der Stirn, auch nach mehrstündiger Arbeit nicht.
     
  37. Timmä

    Timmä
    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    49.035
    Ort:
    the sky with diamonds
    Liebeskomödien müssen immer mit einer hektischen Fahrt zum Flughafen oder zu einer Hochzeit enden.

    Die Bösewichte in Kinderfilmen werden entweder nass oder kriegen eine Torte/Essen ins Gesicht.
     
  38. dabba

    dabba
    Registriert seit:
    1. Mai 2008
    Beiträge:
    10.047
    Ort:
    Rheine
    Warum gucken Frauen Pornos immer zu Ende? Weil sie denken, am Ende würde geheiratet! *muhahaha* :ugly:

    Naja, den Krimi-Klassiker, dass Ermittler immer das Glück haben, dem Täter "zufällig" zu begegnen, kennt man ja schon aus TKKG. ;)

    Ach ja:
    In Science-Fiction-Geschichten gibts einerseits übermoderne Waffen, Fahrzeuge, Flugkörper, Bildtelefone und oft auch (Quasi-)Internet.

    Andererseits fehlen andere sinnvolle Erfindungen oder sind nur einer Elite vorbehalten: Mobiltelefone, Navigationssysteme, Mobiltelefone mit Gimmicks (GPS, Kamera...), Flachbildschirme, Internet-Suchmaschinen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2009
  39. Um die Bösartigkeit der Bösewichte nochmal zu unterstreichen, müssen diese immer ihre eigenen Leute wegen jeder Kleinigkeit erschießen.

    In einem Bus/Flugzeug oder bei sonstigen Menschengruppen ist immer ein Arzt darunter zu finden, der einem Verletzten helfen kann.
     
Top