Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Rafzahn[ne], 17. September 2010.

  1. Rafzahn[ne]

    Rafzahn[ne]
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    Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich diesen Thread eröffne oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden, da vielleicht der eine oder andere hier die gleiche Erfahrung gemacht hat, was ich aber nicht glaube...

    Was ist passiert? Meine Freundin, mit der ich 10 Jahre zusammen war und auch zusammen wohnte, ist am 13. August diesen Jahres urplötzlich verstorben. Seitdem steht mein Leben Kopf und ich stehe vor einem Scherbenhaufen. Ich war dabei als sie von dieser Erde ging. Vormittags hatten wir ihr Auto gewaschen. Nach einem kurzen Halt beim Bäcker sind wir in unsere Wohnung und haben Kaffee getrunken. Was danach passierte ist einfach nicht zu beschreiben, weil man es einfach nicht fassen kann. Sie setzte sich auf die Couch und rauchte. Sie legte die Zigarette nach einigen Zügen wieder hin, weil sie wohl merkte, dass was nicht mit ihr stimmt. Sie fing an auf der Couch zu taumeln. Nachdem ich sie mehrere Male angesprochen habe, reagierte sie erst nicht darauf. Sie konnte nur noch die Worte stammeln, dass sie nicht wisse was mit ihr ist. Danach fiel sie wohl ins Koma und schlief. In der ganzen Zeit hatte ich schon den Notarzt gerufen. Als sie aber aufhörte zu atmen, wußte ich letztendlich was passierte. Sie lief blau an und verstarb. Wiederbelebungsversuche meinerseits und seitens der Notärzte, die nach 8 Minuten eintrafen konnten nichts mehr daran ändern, dass sie auf dieser Welt nicht mehr existiert. Was soll ich sagen? Wer so nah am Tod dran ist, für den sind plötzlich viele Dinge völlig belanglos. Egal was es ist. Man geht von einem Hinterwandinfarkt aus.

    Warum der Threadtitel? Die Lieblingsserie meiner Freundin und mir war Lost und wer Lost kennt, weiß auch wie Lost endete
    und das der Tod in der letzten Staffel letztendlich zentraler Punkt war. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als wir die letzte Folge dieser Serie gesehen haben. Wir saßen beide da und haben einfach nur geweint, weil wir das Ende an sich schön fanden, als die Charaktere sich alle ins Jenseits gegangen sind
    und nun frage ich mich, weil sich diese Erinnerungen in mein Gedächtnis eingebrannt haben, ob sie vielleicht irgendwo anders weiter existiert und ob es vielleicht doch einen Leben nach dem Tod gibt...

    Wie mein Leben weiter geht, weiß ich nicht...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. September 2010
  2. MrBlonde nur echt mit der Mumu

    MrBlonde
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    Meines auch. Ich wüsste nicht, was ich an seiner Stelle machen würde...


    Wie alt wurde sie denn, also falls du es sagen willst.



    An ein Leben nach dem Tod glaube ich nicht, weil ich sehr naturwissenschaftlich denke. Aber ich glaube bestimmte einschneidende Ereignisse könnten einem auch zum Umdenken bewegen.
     
  3. TheOverseer Dork-Sided

    TheOverseer
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    Was Dir passiert ist tut mir sehr, sehr Leid. Ich hoffe dass Du schnell damit klarkommen wirst. Die allerbesten Wünsche für Dich und beide Familien.

    An ein Leben nach dem Tode glaube ich nicht, da ich keinen Grund sehe daran zu glauben.
    Ich denke aber dass der Glaube daran manche Menschen trösten kann.
     
  4. Ich weiß nicht ob es ein Leben nach dem Tod gibt, ich weiß nur eins: Es gibt weit mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als die die der Mensch sieht.
     
  5. david21 Nichtraucher

    david21
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    Solange du sie in deinem Herzen trägst, wird sie in dir weiterleben.
    Ich finde keine Worte, um auszudrücken, was ich empfunden habe, als ich deinen Text gelesen habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2010
  6. Ludwig

    Ludwig
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    Auch wenn ich verstehe dass man sich gerne an gewisse Vorstellungen klammert um die Härte der Realität besser ertragen zu können, glaube ich nicht dass nach dem Tod noch etwas kommt. Jedenfalls ist unser Bewusstsein als Individuum nicht mehr existent. Und eine Seele konnte noch von keinem Mediziner lokalisiert werden.

    Trotzdem mein Beileid. Deine Geschichte ist echt hart. Das wünscht man keinem. Allein die Vorstellung ist absolut fürchterlich. Ich kann es schnell wieder verdrängen, Du musst damit klarkommen. Das ist echt bitter. Ich wünsche Dir viel Kraft in der nächsten Zeit.
     
  7. Lurtz lost

    Lurtz
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    Ich glaube dass es Dinge gibt die der menschliche Verstand nicht erfassen kann. Ich mag es auch an ein Leben nach dem Tod zu glauben, sonst wäre das Leben noch sinnloser als es schon ist. Aber wer weiß das schon.

    Mein herzliches Beileid...
     
  8. Vielleicht. Aber eines ist sicher: Wer Lost gut findet, der kommt in die Hölle! :mad:
    Mein Beileid.
     
  9. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    Und bleib draußen...
     
  10. SturmHitman

    SturmHitman
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    Mein Beileid. Das ist echt schrecklich.


    Zu deiner Frage:
    Ich glaube, das kann dir niemand beantworten.
    Ich selber glaube nicht daran. Irgendwann wird es jeder heraus finden, wenn ich Recht habe, dann werden wir es wohl nie erfahren.


    Das klingt jetzt etwas dumm, aber so lange es Personen gibt, die diese Person nicht vergessen/bzw. an diese Personen denken, solange existiert diese Personen irgendwie weiter.
    Mein Vater hat dieser Jahr Selbstmord begangen. Und ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass er solange auf irgendeine Art existiert, solange es Leute gibt, die noch an ihn denken.

    Wie gesagt, ich glaube nicht an das Jenseits.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2010
  11. Krabbler Ehrgeizintolerante Regalität

    Krabbler
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    Mein aufrichtiges Beiled. Ich weiß, dass das (gerade im Internet) eine geläufige Phrase ist, aber das tut mir echt Leid für Dich und ihre Familie. :(

    Aber um uaf Deine Frage zurückzukommen Nein, ich glaubem es gibt kein Leben nach dem Tod. Ich glaube, der Mensch sackt einfach zusammen und wird dann irgendwann verbrannt oder verbuddelt. Aber danach kommt nix mehr - das "Leben danach" ist Einbildung und nichts wertl
     
  12. nein.
     
  13. Charmander shallow & pedantic

    Charmander
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    Herzliches Beileid.

    Ich wüßte auch nicht, was ich mit mir anfangen würde, wenn meine Frau plötzlich sterben würde.

    In dem Buch "I Am a Strange Loop" stellt der amerikanische Wissenschaftler Douglas R. Hofstadter die These auf, dass in unseren Gehirnen eine Art Abbild des Bewußtseins von Menschen, die uns nahe sind, anzutreffen ist. D.h., man kann zu einem gewissen Grad die Denkweise des anderen emulieren und sich so mit ihm "unterhalten", seine Meinung zu allerlei Dingen ziemlich genau schätzen. Er geht sogar so weit, zu behaupten, dass das eigene "Ich" so über mehrere Gehirne verteilt existiert.
    Hofstadter hat sich übrigens mit dem Thema befasst, um den Tod seiner Frau zu verarbeiten.

    Ich kenn mich in dem Feld zwar gar nicht aus, aber irgendwie hört sich das für mich plausibel und auch tröstlich an. So gesehen kann man schon sagen, dass es eine Art Leben nach dem Tod gibt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2010
  14. Wir werden den Raum nach dem Tod niemals erkunden können und deswegen ist es auch nicht wichtig, wie andere darüber denken.

    Wichtig ist alleine, was du glauben möchtest und glauben kannst. Denn das ist deine persönliche und absolute Wahrheit, an der es nichts für andere zu rütteln gibt.
    Ich selber glaube für mich, dass es für jeden Menschen ein ewiges glückliches Sein gibt.

    Aber man sollte immer daran denken, dass jeder Mensch auch in dieser Welt weiterlebt. Und das nicht nur in Form von Gedanken oder im biologischen Kreislauf, sondern auch in dem, wie sie die Menschen in ihrem Umfeld beeinflusst haben und darüber leben sie in der ganzen Welt weiter. Für andere Menschen sind diese Spuren nicht spürbar, aber du wirst merken, wie dich deine Freundin für dein ganzes weitere Leben beeinflusst hat und wie alles was dir passiert und alles was du tust sich auch auf eure gemeinsame Zeit zurückführen lassen wird.
    Ohne sie, wärst du nicht der, der du bist und würdest nicht der werden, der du werden wirst.
     
  15. Hadamar

    Hadamar
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    Beileid auch von mir.

    Die Frage mit dem Leben nach dem Tode kann dir keiner beantworten und du musst selbst wissen ob du daran glaubst oder nicht. Ich persönlich glaube schon daran... was das Leben auch etwas Lebenswerter macht... oder nicht?
     
  16. Megamind

    Megamind
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    Leute wie Du sollten schon seit 6 Stunden schlafen. :no:

    Hab mir eben auch den Eingangspost durchgelesen und obwohl ich TE nicht kenne, hat mich das schon berührt.

    Das mag jetzt vielleicht auch daher rühren, daß meine Kollegin und Nachbarin heute, als sie von der Arbeit heim kam, am ganzen Leib gezittert hat wie noch was, woraufhin ich sie gefragt hab, was denn los sei. Erst kam nur "Passt schon". Mußte gar nichts weiter sagen, sondern hab sie nur etwas fragend angeschaut und dann kam's schon angeschossen: Mein Mann liegt im Krankenhaus, Not-OP, "weiß gar nichts".

    Mich hat daraufhin ein Gefühl beschlichen, welches ich gar nicht zu beschreiben vermag, denn es ist nicht mal eine Woche her, da habe ich ihr noch gesagt, sie solle ihr Leben, wie es jetzt ist, solange genießen, solange es noch so gut läuft wie eben jetzt. Hintergrund ist der, daß sie von ihrem Ex 2 Kinder hat, er aber so gut wie nie für die Familie da war und ist, sondern sich lieber einen ansäuft. Seit 2 Jahren hat sie nun ihren jetzigen Ehemann und da lief alles bis dato absolut gut, finanziell wie familiär, wobei sie in letzter Zeit wohl etwas übermütig wurde und gemeint hat, wenn sie nicht mehr arbeiten gehen würde, reiche es auch so, was ich ihr mal aus dem Kopf schlagen mußte, denn der Überverdiener ist er nicht grad.

    Den ganzen Abend habe ich mir eine Menge Gedanken um sie gemacht, wahrscheinlich genauso viele, wie sie sich um ihren Mann, da wir uns schon sehr nahe stehen.

    Zum eigentlichen Thema:

    Ich bin generell kein allzu gläubiger Mensch, dennoch bin ich sicher, daß da irgendwo was ist, was uns auch nach dem Tod noch verbindet. Das merke ich dauernd, wenn ich an der Unfallstelle vorbei gehe, an der mein Onkel sein Leben vor 17 Jahren ließ. Damals durfte ich die Szene leider mit eigenen Augen beobachten und war nach der Schule - während der Stunde hat mir mein Lehrer dann erzählt, daß es nicht gut um meinen Onkel steht - ziemlich down, und das, obwohl ich mit diesem Onkel nie viel am Hut hatte, da er seine Kinder übermäßig streng erzogen hatte.

    In seinem Herzen war aber auch viel gutes, was ich nach und nach erst erfahren hatte bzw. vieles einfach nicht gesehen habe, da ich vielmehr seine schlechten Seiten erlebt habe.

    Seit ich nicht mehr im Elternhaus lebe, ertappe ich mich fast jedesmal dabei, daß ich am Kreuz an der Unfallstelle innehalte und ihm wünsche, daß es ihm gut geht.

    Kurz darauf verstarb mein Großvater väterlicherseits, was dazu geführt hat, daß die ansonsten so auseinandergelebte Familie wieder etwas näher zueinander gefunden hat.

    Als dann vor 6 Jahren der Vater meiner Mutter noch zu Grabe getragen wurde, habe ich diesseits der Familie das selbe erlebt. Keiner kam wirklich gut mit den anderen zurecht, mittlerweile sind wir - bis auf wenige Ausnahmen - wieder sehr eng zusammengewachsen, was vor allem meiner Großmutter sehr gut tut, vor allem gesundheitlich.

    Wie erwähnt, der gläubigste bin ich sicherlich nicht, dennoch habe ich aus den Erfahrungen in der eigenen Familie festgestellt, daß manchmal das, was nach dem Leben nahestehender Menschen kommt, wesentlich mehr positiven Einfluss auf das Leben Hinterbliebener haben kann, als man sich das vorher vorstellen kann.

    Ich denke mir immer wieder, 41, 67 und 65 ist noch viel zu früh, um zu gehen, aber ihr habt uns wieder zusammen gebracht, was zu euren Lebzeiten vielleicht nie passiert wäre, und dafür danke ich euch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2010
  17. Xenomorph

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    Anders hätte ich es auch nicht sagen können :(
     
  18. Unobtainium

    Unobtainium
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    Der Bruder der besten Freundin meiner Schwester ist vor etwa zwei Wochen gestorben. Das war nur der letzte Schicksalsschlag in einem sehr turbulenten Leben, von daher weiß ich, wie du dich fühlen musst. Ich wünsche dir Kraft, um diese Situation durchzustehen und natürlich auch mein herzliches Beileid.

    Wenn du bemerkst, dass du Hilfe brauchst, such sie dir. Wenn ein einem nahestehender Mensch plötzlich stirbt, ist das schwer zu verkraften. Darum lieber früher als später losgehen, wenn du merkst, dass du es nicht ertragen oder bewältigen kannst.
     
  19. Autsch.


    Es gibt kein Leben nach dem Tod.
     
  20. Renovatius

    Renovatius
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    Das Universum verschwendet nichts. Da kannst du nun alles reinsehen was du willst. Auch der "Geist" oder eben das was deine Freundin zum Beispiel ausgemacht hat wurde nur in eine andere Form transformiert.

    Mein Beileid.
     
  21. Wetter Animesüchtig

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    [QUOTE='Rafzahn[ne]... und nun frage ich mich, weil sich diese Erinnerungen in mein Gedächtnis eingebrannt haben, ob sie vielleicht irgendwo anders weiter existiert und ob es vielleicht doch einen Leben nach dem Tod gibt...

    Wie mein Leben weiter geht, weiß ich nicht...[/QUOTE]

    Erstmal: Herzliches Beileid, sowas macht ein Sprachlos. :/

    Zu deiner Frage: Ich denke das kommt auf die Einstellung des jeweiligen Menschens an.
    Der Glaube an Gott lässt ja die Leute auch auf ein Leben nach den Tod hoffen. Eine Art Wiedergeburt zu erleben, sei es als Tier oder als Mensch, nur ohne Erinnerung des alten Lebens.

    Es gibt auch aber auch die Einstellung das ein liebgewonnender Mensch auch so "da oben" verweilt und auf ein aufpasst oder nah bleiben wird. Sei es nur Gefühlsmäßig oder auf Emotionaler Ebene oder durch Träume.

    Es gibt auch die Vorstellung das man, wenn man stirbt, durch "jemanden" abgeholt wird. Sei es die tote Mutter oder in dein Falle.. deine Freundin, die auf dich warten wird, damit ihr Gemeinsam am Ende des Lebens den nächsten Schritt gehen könnt.

    Kann auch alles Hirngespinste sein. Wer soll das jemals beantworten können, ohne schon gestorben gewesen zu sein? Letztendlich ist es der Eigene Glaube der dein Gewissen darauf einstellt.

    Doch bis es soweit ist, geht das Leben weiter. Die Zeit heilt alle Wunden...
     
  22. Ich halte die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, für nicht sinnvoll, da sie sich nicht beantworten lässt. Man kann spekulieren und hoffen (ich zumindest tue das, weil ich mir diese Leere nicht vorstellen kann und sie jetzt, zu dem Zeitpunkt an dem ich lebe, als schrecklich empfinde), mehr aber auch nicht.

    Daher ist diese Frage eher eine Frage der Überzeugung. Bin ich bereit an ein Leben nach dem Tod zu glauben und mich auch auf diesen Gedanken einzulassen? Oder vertraue ich bloß dem, was wissenschaftlich bewiesen ist?
    Ersteres ist aus meiner Sicht eine erhebliche Erleichterung des Lebens, da es viele Sorgen nehmen kann, wenn man denn wirklich daran glaubt.

    Ich persönlich bezeichne mich als Zweifler. Grundsätzlich gibt es keine Religion, die ich wirklich teile. Weder das Christentum, noch den Buddhismus oder irgendeine andere Glaubensrichtung. Dennoch wünsche ich mir, dass es ein Leben nach dem Tode gibt, schließe es auch nicht aus. Einerseits ist mit bei diesem Wunsch wohler wenn ich an mir früher nahestehende verstorbene Personen denke, auf der anderen Seite wenn an mein eigenes Ausscheiden, das hoffentlich noch weit weit entfernt ist, denke.
     
  23. kylroy HartKernSpieler

    kylroy
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    mir aus... ☣
    das tut mir sehr leid.

    du wirst lernen damit zu leben.

    ich bin sicher, dass die energie des menschlichen geistes nicht vernichtet werden kann. was immer daraus zu folgern ist.
     
  24. Aber das ist so ne Frage die ich mir stelle: Was bringt einem die Wiedergeburt, wenn man sich sowas an nichts vorher erinnert? Ist das dann nicht wie der Tod?
     
  25. MadMaxMKII

    MadMaxMKII
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    Mein aufrichtiges Beileid.

    So lange es unter Menschen die Vorstellung des Konzeptes des Lebens nach dem Tode gibt, gibt es ein Leben nach dem Tod.

    Ich wünsche dir alles Gute.
     
  26. Aus meiner Sicht nicht, denn statt der Leere ergibt sich ein neues Leben, man existiert in anderer Form weiter, erinnert sich nur nicht an die "eigene" seelische Vergangenheit.
     
  27. Ich bin der festen Überzeugung, dass nach dem Tod noch irgendwas kommt. Liegt wohl einfach daran, dass der Mensch nicht in der Lage ist sich vorzustellen, das auf einmal das Licht aus ist und nichts mehr passiert. So sehr man es auch versucht, das kann man sich nicht vorstellen, und das will man auch nicht. Das liegt einfach in der menschlichen Natur. In jeder Religion, in jeder Vorstellung, und ich behaupte auch mal dass jeder Mensch an irgendetwas danach glaubt. Wie das aussieht ist natürlich überall anders. Aber man kann noch so atheistisch sein, keiner ist in der Lage sich vorzustellen dass nach dem Tod einfach nichts mehr ist. Das wäre wohl auch eine Sache, die kein Mensch ertragen könnte.

    Ansonsten natürlich auch mein Beileid, wobei dir das herzlich wenig helfen dürfte in deiner Situation. Und noch was, das dir in deiner Situation selbstverständlich überhaupt nicht hilft: Versuch, drüber hinwegzukommen. So sehr du auch trauerst, so unglücklich du auch bist, davon kommt sie nicht zurück. Und sie hätte bestimmt nicht gewollt, dass du ewig traurig durchs Leben gehst. Aber wie gesagt, solche Sprüche helfen dir im Endeffekt gar nichts.
     
  28. HeavenWarrior

    HeavenWarrior
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    ne komm
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    muss halt ne
    Betriebssystem:
    das von Kleinweich
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    70"
    Nein.
     
  29. danmage Mastermind

    danmage
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    Vielleicht gibt es eine sehr subtile Ebene in jedem Wesen die sehr indirekt mit dem aktuellen Bewusstsein verbunden ist. Es gibt ja auch verschiedene Bewusstseinsebenen in der Psychologie vom Unterbewusstsein über das Ego zum Über-ich etc.
    Diese subtile Ebene in jedem ist zwar nicht bewusst, aber hat manchmal Auswirkungen auf das Jetzt-Bewusstsein. Vielleicht auch Sachen die man im früheren Leben gemocht oder gehasst hat. Eventuell sind das Sachen die im Jetzt-Bewußtsein ganz unbewusst zum Ausdruck kommen.

    Ich denke das Leben auf der Welt ist eine Art Schule oder Erfahrungssammlung, die die Seele auf ihrer Reise weiterentwickelt.

    Aber das ist alles Glaubenssache. Man kann weder 100% beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt noch dass es kein Leben nach dem Tod gibt.
     
  30. ShacBH

    ShacBH
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    Auch mein aufrichtiges Beileid.

    Die Frage was nach dem Leben kommt kann dir schon wie gesagt niemand beantworten. Es bleibt bei einem selbst ob er daran glauben will oder nicht und zumindest in dem Punkt bleibt es eine Glaubensfrage wo dir kein Wissenschaftler die Antwort geben kann. Ich selbst denke da kommt noch was, irgendeine Art des Lebens nach dem Tod aber ich glaube da weniger an Himmel und Hölle(weil das eine das andere sein kann) sondern eher an Wiedergeburt oder einer anderen Ebene des Seins.

    Auf jedenfall alles Gute und stell(da ich dich nicht kenne) nichts dummes an und such dir vorher Hilfe.
     
  31. BaVoBa

    BaVoBa
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    Erstmal mein aufrichtiges Beileid.

    Zur Frage - das liegt meiner Meinung nach ganz alleine im Auge des Betrachters.

    Auch wenn es arg schnulzig klingt, deine Freundin lebt in deinen Gedanken weiter. DAS ist das wirkliche Leben nach dem Tod, und das ist auch nichts nebensächliches oder selbstverständliches oder etwas, was nur ein Trostpreis ist. Das ist, was einem im Leben die Angst vor dem Tod nehmen sollte und im Falle deiner Freundin wohl auch so war. Daß es ein "echtes" Leben nach dem Tod gibt, ist nunmal sehr unwahrscheinlich, und wenn es so wäre, könnten wir es nicht sicher wissen.

    Deine Freundin wäre sicher so zufrieden damit, daß du dich an sie erinnerst.
     
  32. Rafzahn[ne]

    Rafzahn[ne]
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    Erst einmal vielen Dank für Eure Anteilnahme, denn irgendwo tut das schon gut, wenn man die Worte von anderen hört bzw liest. Heute ist leider ein Tag, wo es mir schlechter geht als es mir sowieso geht, da wir gerade an den Wochenenden immer die Zeit zusammen verbracht haben. In den letzten drei Tagen habe ich sie im Ruheforst besucht. Aufgrund das ich miterlebt habe, wie sie gestorben ist, werde ich psychologische Hilfe aufsuchen, da man ja eigentlich als "normaler" Mensch nicht alltäglich mit solchen Situationen konfrontiert wird, wie zum Beispiel Ärzte. Alleine der ganze Ablauf des Sterbens ist für einen Menschen wie mich, der schon von Natur sentimental ist schwer zu begreifen und zu verstehen. Leider haben sich auch noch in den letzten Wochen Schwierigkeiten mit ihrer Familie angebahnt, die mir das Leben schwer machen. Es geht natürlich um Geld. Ich fürchte um einen Anwalt werde ich nicht kommen, aber Gott sei Dank gibt es Prozesskostenhilfe. Sie wurde leider nur 37 Jahre.
     
  33. Ludwig

    Ludwig
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    Psychologische Hilfe ist eine gute Idee. Habe ich auch schon mal gemacht, und es hat geholfen. Man sollte bloss nicht alles in sich hineinfressen, das macht einen auf Dauer kaputt.

    Ich weiss nicht ob in Deinem Fall eine Psychotherapie das richtige ist, oder nur ein paar Gespräche bei einem Seelsorger. Dennoch verlinke ich hier mal zu dieser sehr guten Erläuterung, wie man einen guten Therapeuten findet:
    http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=484512

    Vielleicht hilft das ja ein wenig weiter.
     
  34. Glutaeus Maximus

    Glutaeus Maximus
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    Meiner Meinung nach ist das Leben nach dem Tod Wunschdenken, um den Übergang Sterbenden und Angehörigen zu erleichtern.

    Erst Recht diese Paradiestheorien und sonstiges diverser Religionen, klingen doch sehr nach ziemlichem bullshit.

    Ich gehe eher davon aus, dass es so ist, wie beispielsweise das Ende der Sopranos vermitteln möchte. Der Stecker wird gezogen, alles ist "aus", wird dunkel. Nichts bleibt.

    Ich stelle mir das so vor wie eine Vollnarkose, nur ohne wieder aufzuwachen, und wer schon einmal eine über sich ergehen lassen hat, kann das vielleicht nachempfinden. Bei mir war da einfach nichts zwischen Einsetzen der Narkose und Aufwachen. Keine Zeit vergangen, nur "aus" und wieder "an".

    Das ist sicherlich ne traurige und pessimistische Sichtweise, aber ich gehe eben nur von diesem einen Leben aus, und würde mich, wenn möglich niemals davon trennen wollen.

    Denn eines ist im Endeffekt sicher. Die Frage lässt sich nicht wirklich beantworten, denn alles nach dem Tod ist und bleibt ungewiss.
     
  35. take_O

    take_O
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    Hab ähnliches wie der TE erlebt.

    Die erste Zeit war wirklich furchtbar, ich hoffe mal ich hab damit die schlimmste Zeit meines Lebens hinter mir, hab dann auch an eine Art Jenseits geglaub bzw. gehofft das es so etwas gibt und mir ewig den Kopf darüber zerbrochen.
    Ich konnts halt einfach nicht fassen dass die Person nicht mehr da ist, wollts nicht wahrhaben, dass ich, ich sag mal nie wieder ihre Nähe spüre.
    Dabei ist auch mein Bruder gestorben, der noch nicht mal auf der Welt war, und ich konnts halt einfach nicht fassen/wahr haben, dass der sein Leben nicht leben durfte.
    Und mir war auch alles scheis egal. Mein Leben hat mir wirklich gar nichts mehr bedeutet.


    Aber die Jahre gehen ins Land und die Zeit heilt Wunden. Auch wenn selbst Jahre danach noch unmöglich scheint.
    Mittlerweile, 6 Jahre danach, glaub ich auch nicht mehr an ein Leben nach dem Tod. Wenns aus ist, ists aus. Ich hab mich damit abgefunden.

    Wer schon mal in Vollnarkose war, kann sich ja vorstellen was ich meine.
    Bin letztens erst operiert worden. Ich mach die Augen auf, denke die OP fängt gleich an, dabei waren schon 2 Stunden vergangen. Die 2 Stunden waren, anders als beim Schlafen, wirklich komplett gelöscht.
    Mittlerweile kann ich mir auch ganz gut vorstellen und es macht mir auch nichts mehr aus, dass man einfach komplett und ganz und gar weg ist. Keine Gedanke mehr, kein Gefühl, einfach nichts.
    Man muss aus dem einen Leben dass man hat, halt das beste machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2010
  36. MDniVe

    MDniVe
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    Ein Leben nach dem Tod gibt es nicht.
    Da der Mensch sich das "nichts" nicht vorstellen kann erfindet er solche Dinge um die Angst vor dem Tod zu verbergen oder um den Tod Angehöriger besser verarbeiten zu können. Meine Meinung.

    Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass das Leben sofort mit einer neuen Geburt weitergeht - als anderes Lebewesen irgendwo da draußen. Vielleicht Millionen Jahre später. :)

    Wenn man einschläft und aufwacht merkt man ja irgendwie auch nicht das 8 Stunden - mehr oder weniger - vergangen sind.
     
  37. Rubilein H/\TS(H!

    Rubilein
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    Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt - oder das "Jenseits", vermag keiner zu beantworten.
    Gläubige Menschen "glauben" eben daran, dass nach dem irdischen, ein Leben im Jenseits folgt. Ob das stimmt, ich vermag es nicht zu glauben, aber auch nicht zu verneinen!
    Ich selber war "früher" gläubiger Christ. Auf Grund von Erfahrungen mit Tod und Leid, habe ich mich jedoch für einen agnoistische Weltanschauung "entschieden" - wobei das Wort "entschieden" hier nicht soooo 100%ig passt. Ich selber habe keinen halt (mehr) darin gefunden, dass Gott in jedem sterbenden und leidenden Wesen "mitleidet" und somit die Last mit trägt.
    Ich negiere aber auch nicht die Existenz von "Gott" oder dem Jenseits, da ich schlicht nicht in der Lage bin, jetzt zu erfahren, ob es so etwas überhaupt gibt. Wenn ja, dann werden wir es spätestens bei unserem eigenen Ableben erfahren.

    In so einer schweren Situation muss jeder für sich selber entscheiden, welchen Weg er wählt.
    Vllt ist es die christliche Seelsorge, ein "weltlicher" Psychologe. Vllt beides?
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall die nötige Kraft, das durch zu stehen!
     
  38. +++++

    absolut, mir fehlen die Worte! Mein tiefstes Beileid und hoffe du kommst wieder auf die Beine :(

    Zu deiner Frage kann ich dir keine Antwort geben ...allerdings, stelle es dir einfach so vor, wie es für dich am schönsten ist! :)
     
  39. Ich bin ein Mensch der viel nachdenkt...und bei deiner Geschichte habe ich mir direkt ausgemalt wie es wäre wenn ich an deiner Stelle wär...was wäre wenn meine Freundin von mir gehn würde.

    Ich glaube ich wäre nicht so stark wie du das alles noch zu ertragen, weil ich mich zu sehr nach ihr sehnen würde.

    Meine Hochachtung und tiefstes Beileid...

    Ich weiss nicht ob es ein Leben nach dem Tod gibt...ich mache mir auch Gedanken darüber, aber was man sicher sagen kann ist,dass sie dein Leben beeinflusst hat. Und alles was sie beeinflusst hat ist ein Teil von ihr. Und solange es noch Dinge gibt die dich an sie erinnern, wird sie dir niemals in Vergessenheit geraten.
     
  40. Doktor Best

    Doktor Best
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    erstmal mein herzliches beileid.


    ob es ein leben nach dem tod gibt? hm... darüber hab ich seit dem tod meines vaters auch sehr viel nachgedacht, und irgendwann bin ich auch zu einem schluss gekommen.

    das leben ist wie ein raum ohne ausgang. in dem raum ist nur eine tür, die verschlossen ist. man kann weder durch den türschlitz etwas sehen noch durchs schlüsselloch.
    keiner, der je durch die tür getreten ist, ist wieder zurückgekommen um davon zu berichten.

    es gibt die optimisten, die behaupten dass hinter der tür ein schlaraffenland ist, wo man alle, die vor einem durch sie hindurchgegangen sind wiedertrifft und dann einfach glücklich ist

    dann gibts die pessimisten, die behaupten dass hinter der tür das nichts ist, man tritt durch die tür und fällt ins schwarze nichts, wird bewusstlos und schläft für eine ewigkeit.

    tja und ich bin eben realist, ich weiß nicht was hinter der tür ist. ich kann es nur vermuten. ich hoffe inständig dass etwas gutes dahinter ist, und ich beneide ein bisschen die optimisten, die frei von zweifel sind dass es etwas hinter der tür gibt.
    ich glaube soetwas kann eine große erleichterung für das leben sein, eine große stütze.

    der glaube... ist doch irgendwie ein irreführendes wort oder?
    glauben heißt für mich sowas wie ein armseliger ersatz für wissen. ein schuss ins blaue halt, wie in mathe wenn einem das ergebnis nicht einfällt.
    aber an ein leben nach dem tod glaubt man doch nicht, man erhofft es.

    es fällt mir persönlich schwer mich von meinen zweifeln zu befreien, aber irgendwie kann ich mir es auch nicht beim besten willen vorstellen, wie es ist, nicht zu existieren.
    denn jede vorstellung davon wäre ja wieder etwas, und nicht das nichts.
    und dass mein verstand mir sagt, dass das unvorstellbare meistens nicht eintritt weil das meistens die logik verbietet, dann gibt mir das irgendwie wieder ein bisschen hoffnung :ugly: auch wenns ein bisschen verrückt klingt.


    mein schluss aus meinen überlegungen ist jetzt nicht der große schuss, ich habe eigentlich nur festgestellt dass ich nichts darüber weiß :uff: aber besser als zu garkeinem ergebnis zu kommen und jahrelang über so ein deprimierendes thema nachdenken zu müssen.
     
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