Hitman: Absolution

Dieses Thema im Forum "Video-Kommentare" wurde erstellt von offscore, 16. November 2012.

  1. Wenn man jemanden ne Kaffe-Tasse auf den Kopf schlägt stirbt der Jenige?
    Das es äussert schmerzvoll wäre und in einer Platzwunde endet wäre
    nachvollziehbar - eine Bewusstlosigkeit wäre unwahrscheinlich aber möglich.
    Hoffentlich sterben die Gegner nicht von alleine wenn sie sich an
    Papier schneiden..

    Dafür hat das Ziel bei zwei Körpertreffern noch die Energie,
    seine Waffe zielstrebig auszupacken und sogar zurück zu feuern,
    bevor der dritte Schuss sitzt.. Dürfte ihn ja nicht wesentlich
    (gestört oder) überrascht haben ;P Nobody.

    Letzteres stört mich wirklich - weil der Bodyguard eigentlich
    das aktive Ziel wäre - nachdem das Hauptziels (temporär) kampfunfähig ist bzw. sein sollte. Selbst mit kugelsichere Weste.

    Trotzdem freue ich mich schon auf das Spiel.
    Werds mir kaufen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. November 2012
  2. X-RaceR

    X-RaceR
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    86
    was ich komisch finde, man muss vor jedem Hinderniss: ,,Deckung überwinden" auswählen um zB über einen Holzbalken zu springen? hat sehr fummelig ausgesehen im Video
     
  3. tulrich6uoa

    tulrich6uoa
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    1.073
  4. Offscore / Topic:


    Manche Leute scheinen sich etwas an meinem Kommentar zu stoßen bzw. glaube ich dies zu erahnen. Grundsätzlich halte ich meine Kritik für begründet.

    Grundsätzlich ist das Leben aber auch sehr symbolisch zu verstehen und wird von Kindern sehr symbolisch verstanden. Erst mit dem Alter differenzieren wir immer mehr, dennoch bleibt es Symbolik. Philosophie hin oder her. In der Praxis bleibt es deshalb nachvollziehbar das es, in der Verantwortung jedes Menschen liegt darauf zu achten welche Symbole man für seine Umwelt setzt.

    Dies ist der einzige Grund warum der Jugendschutz in Deutschland aktiv in das Leben der Menschen eingreift. Negative Symboliken und Denkweisen,
    beispielsweise Gewaltbereitschaft sollen sich nicht bei evtl. zu jungen Spielern etablieren können. Junge oder potenziell gefährdeten Spielern soll der Zugang erschwert werden. Dabei ist das Maß das Ziel. Oder ist das Ziel das Ziel?

    Meiner Meinung nach etabliert sich eher die gefühlte Angst, bzw. der gefühlte Pessimismus der Umgebung,.. Haben alle Angst um einen, ist man vielleicht selbst auch schon nicht mehr so mutig - sich nicht mehr so sicher. Das Feedback
    der Umwelt beeinflusst (bedingt).


    Brutale, mit Sicherheit in der Realität äusserst makabere und verstörende Szenerien stechen hierbei für manche Menschen heraus. Genau wie mein Kommentar. Setzten man aber auch in diesen Fällen vorsätzlich die "erlebte" Bilder in die eine Realität um, die die Mehrheit garnicht kennt oder nicht erahnen können. Den Vergleich zur Realität hinkt meiner Meinung nach dennoch massiv, in fast jedem Fall. Wie Vergleiche oft,..

    Der Hitman stellt nun mal eine kalte - deklarierte - nummerierte Tötungsmaschine dar, die nur starr ihrem Aufträgen folgt. Die Moral bleibt auf der Strecke: heiligt der Zweck doch für ihn die Mittel. Das Prinzip: Leben und leben lassen, ist ihm zwar nicht fremd, gehört jedoch "lediglich" nicht zu seinem Berufsalltag.

    Was für ein Symbol setzt der Hitman für mich? In meinen Augen keines,
    da es den Hitman in der Realität nicht gibt. Fern ab der Realität, der Pausen auf Klo zu gehen, einem geregelten Arbeitsalltag, oder einem gewissen Lebensstandard, oder sonstigem Realitätsbezug existiert diese fiktive Figur - dieses fiktive Symbol in seiner beschränkten Welt - Serie. Das Leben eines Auftragskillers.


    Der Hitman hat zwar wie jede Figur eine
    gewisse Charakterologie die in dem Fall einschlägig und brutal sein möchte,
    dennoch fehlt es dem Bezug zur Realität und dies nicht nur wegen fehlenden
    spielerischen Feinheiten. Das Medium prägt die Art der Wahrnehmung:
    von der Installation, zu einem virtuellen Spiel in einer virtuellen Welt,
    mit immer sehr nahe Grenzen und Regeln. Diskussionen ausgeschlossen.

    Grundsätzlich kann man alles in einem fiktiven Szenario
    abstrahiert darstellen um so eine gewisse Form, einen Eindruck - eine gewissen Stimmung zu vermitteln. Jedoch ist es besten Falls ein geringer Auszug aus den Möglichkeiten die einem die Realität bietet. Gefühlstechnisch, Beruflich etc. etc.


    Den Vorsatz Spiele absichtlich falsch zu verstehen werfe ich den
    Kontrollbehörenden genau so vor, wie den Gewalttätern die sich,
    meiner Meinung nach auch vorsätzlich - aus diversen psychischen Problemen
    heraus in Gewaltphantasien hineinsteigern wollen. Virtuelle Szenerien
    über ihren Realitätbruch prozedieren wollen!

    Grundsätzlich spielt bei beiden auch der Wunsch mit herein die Welt
    und vorranging die Umwelt - zu verändern. Hierbei gilt die Regel:
    dass nur der Rechtsstaat die Authorität, ohne Erziehungsrecht hat
    sich in das Leben eines Menschen einzumischen. Rechtsstaat vor Feinsymbolik. Alle anderen sollten nur an sich selbst oder durch sich selbst Symbole setzen,
    oder doch gleich auf Erklärungen zurückgreifen. Auch wenn dies meist
    die undankbarste Option ist. Einsicht ist der einzige
    Weg des bewusst Seins.


    Auch wenn ich gerne "Killerspiele" spiele, lehne ich Gewalt in jeder Form ab.
    Leben und leben lassen. Auch der Staat sollte so manche
    exekutive - oder auch präventive Maßnahmen überdenken, da kein Mensch
    will das ein anderen Mensch Kontrolle über das eigene Leben übernimmt.
    Ein Realitätsbruch wäre z.B.: wenn man nicht mehr an seine Autonomie
    oder seine Erfolg glauben kann. Ähnlich eines Burnouts.

    Ich denke dass vor allem der Staat und die Wirtschaft, in einem überwiegenden
    Prozentsatz den symbolischen Nährboden für psychische Erkrankungen bieten.
    Nicht Computerspiele. Vielleicht sogar noch nicht mal die Familie. Der Eindruck von der Umwelt ist denke ausschlaggebend.

    Ich möchte mich abschließend bedingt von meinem ersten Kommentar distanzieren auch wenn ich es inhaltlich in der Form, wie gemeint aufrecht erhalte. Wir wollen gute Spiele - keine realen Schlachtfelder.
    Präzise und Stimmungsorientiert.

    Peace, Love and Sex
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. November 2012
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