Katholische Kölner Kliniken weisen Vergewaltigungsopfer ab

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Jan Shepard, 17. Januar 2013.

  1. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    http://www.ksta.de/politik/erzbistu...weist-vergewaltigte-ab,15187246,21481786.html

    Krass, genauso wie dass die Kirche die klamme Finanzlage der Kommunen eiskalt ausnutzt, damit immer mehr Kindergärten, Schulen und Altenheime unter kirchlicher Trägerschaft entstehen. Dort kommt das Geld vom Staat, aber es gelten die Regeln der Kirche, sprich wer sich von seinem Ehepartner scheidet, kann sich auf die Kündigung gefasst machen. Gute ARD-Doku zum Thema:

    http://www.youtube.com/watch?v=C7NWHtQXUaI&feature=player_embedded
     
  2. Mr.Anderson PB Auserwählter

    Mr.Anderson
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    allen guten Geistern verlassen
    Da platzt mir doch echt der Kragen...

    Da würde ich mir nur wünschen, dass man die Verantwortlichen für diese Regeln juristisch belangen könnte, unterlassene Hilfeleistung oder was auch immer. Möglicherweise den Status als Krankenhaus aberkennen, irgendwo sollte es ja die Pflicht geben, sich an moderne medizinische Standards halten zu müssen. Wäre ja noch schöner wenn man mich nach einem Unfall mal irgendwann in ein Krankenhaus der Zeugen Jehovas bringt und ich verrecke, weil sie nicht an Blutspenden glauben. Oder man Krebspatienten keine Chemotherapie anbietet, weil der Arzt nur ein Homöopathie glaubt. Vermutlich wird man keinen belangen können, schön wäre es aber.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2013
  3. Jedesmal, wenn so eine Meldung auftaucht, bin ich wieder froh, aus dem Scheißverein ausgetreten zu sein :kotz:

    Mit der Einstellung der Missbrauchsstudie hat die kK ja auch kürzlich erst wieder alle Vorurteile bestätigt.
     
  4. etc.usw.

    etc.usw.
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    Das ist selbst für die Katholen eine erstaunlich harte Nummer.
     
  5. SeeUngeheuer

    SeeUngeheuer
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    Und wir dachten, dass der Feind am Hindukusch sitzt. :ugly:
     
  6. Das eigentlich widerliche daran ist, dass der Staat Geld an katholische Kliniken und Kindergärten zahlt.

    Eigentlich eine gute Sache habe ich immer gedacht, aber so langsam kommt man da doch ins Grübeln.
     
  7. Lurtz lost

    Lurtz
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    Kommt ein Mann in die Hölle und jammert vor Satan: "Warum musste ich ausgerechnet jetzt sterben? Ich war kurz davor, den Papst zu sehen." Darauf Satan: "Das ist nicht so schlimm, hier unten sind alle seine Vorgänger."
     
  8. Tom Sawyer Suchender

    Tom Sawyer
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    Kirchliches Arbeitsrecht ist extrem restriktiv und es ist ein Trauerspiel, dass darüber keine öffentliche Diskussion statt findet. Die kirchlichen Träger steuern nicht mal 5% zu ihren Einrichtungen bei, das wird alles von der öffentlichen Hand finanziert. Die Mitarbeiter verrichten also öffentlichen Dienst, nur unter dem restriktiven kirchlichen Arbeitsrecht. Ist eigentlich ein Unding.

    Bin zwar kein Focusfan, aber auf die Schnelle passt das durchaus.

    Arbeitgeber Kirche: Von Nächstenliebe keine Spur.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2013
  9. SeeUngeheuer

    SeeUngeheuer
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    Restriktiv ist hier sogar noch das falsche Wort. Der Arbeitgeber hat hier enorm viele Freiheiten. :ugly:
     
  10. Richtig.
    Bisher war ich der Meinung, dass die Kirche tun und lassen kann was sie will - wenn sie selbst ihre Rechnungen zahlt. Schließlich muss jeder selbst wissen ob er sich in einer katholischen Einrichtung anstellen lässt.
    Aber wenn der Staat schon das meiste zahlt, dann sollte er auch sagen wo es langgeht und ein paar Richtlinien festlegen.

    Insgesamt ist das aber eine heikle Geschichte. Es kommt den Staat zum Großteil günstiger Kindererziehung und Krankenpflege auszulagern (eben durch kirchliche Träger der Kindergärten und Krankenhäuser). Führe ich jetzt "meine Regeln" dort ein, dann könnte es passieren das sich die Kirche ganz aus dem Feld zurückzieht und der Staat wieder einspringen muss.
     
  11. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Selbst wenn dem nicht so wäre. Es gibt einige Grundregeln an die sich jeder hier zu halten hat. Versuch mal jemandem zu kündigen wenn er Homosexuell, ungetauft oder geschieden ist. Viel Spaß. Oder ihn deswegen erst gar nicht einzustellen.
     
  12. Schleiereule <strong style="color: #146FEF; font-family: 'Trebuchet MS'; font-size: 15px">Turian Rebel </strong>

    Schleiereule
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    Das ist so widerlich und die Begründung so unglaublich lächerlich.
     
  13. # 1

    # 1
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    Wenn wird endlich begfriffen, dass religiöse Menschen keine gute Menschen sein können :(
     
  14. Unabhängig von der Reaktion der Kirche ist es aber dennoch interessant, dass Pfeiffer bei seinen Egoshooter-Studien als der Beelzebub gilt, hier aber als Leuchtturm der Aufklärung und Ausgeburt an Seriösität :ugly:
     
  15. Wo sind den die neuen Wissenschaftler mit denen die KK die Studie fortführt oder neu aufzieht? Hat Pfeiffer das einzige Institut in Dt das dazu in der Lage ist?

    Die KK hat ja schon verkündigt das die Missbrauchsstudie nicht fortgeführt wird. Deswegen ist es auch egal wer Schuld hat.
     
  16. Habs schon in den "Ach... Indien" Thread gepostet, hat aber nen eigenen Thread verdient.

    Sorry, die ganze katholische Kirche mit ihrem mittelalterlichen Ansichten kotzt mich nur noch an und trotzdem pilgern sie zu hunderttausenden nach Rom, wenn der Papst sein Händchen schwenkt und im Papamobil durch die jubelnden Mengen fährt.
     
  17. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    Religion sollte man komplett auslöschen.

    Alle großen Glaubenstätten von der Landkarte tilgen (Mekka, Vatikan...)! Danach zerstreuen sich die Ameisen ohne geistliche Führer.
    Wenn das mit einfachen Diktatoren klappt, klappt das auch mit Religiösen Führern.





    :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2013
  18. Passiert ohne Führer immer ;)

    Tja... gibt halt nur das Problem, dass es viele ältere Leute gibt, die in diesem Glauben aufgezogen wurden. Die Eltern meiner Ex sind strenge Katholiken und jedes Wort, das der Papst spricht, ist für sie oberstes Gebot.

    Hauptsache nicht selber denken müssen :uff:
     
  19. Spacemonkey Geeignet von 0-Gehirnlos

    Spacemonkey
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    Das ist so blöd wie zu behaupten Atheisten können keine guten Menschen sein.
     
  20. Habe ich nicht bestritten.
     
  21. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Das ist wieder so ein Problem, wo man weltliche und religiöse Dinge sehr stark vermischt. Die Kirche ist nunmal ein relativ großer Arbeitgeber und viele Menschen sind auf die Arbeit bei einer kirchlichen Institution angewiesen. Da gibt es zwar für einzelne Personen Alternativen, aber nicht für alle gleichzeitig. Daher würde ich der Kirche ihre eigenen Regeln nicht zugestehen, selbst wenn sie die Einrichtungen komplett selber tragen würde. Wer so groß auf dem Arbeitsmarkt mitspielt, sollte sich da an gewisse Grundregeln halten, in meinen Augen.

    Das ist ja aber nur theoretisch; praktisch wird ja eh das Meiste vom Staat getragen. Daher bin ich eh dafür, dass man die Kirche als Träger bei den meisten Einrichtungen streicht.

    Zum Thema kann man wohl nur sagen, dass es einfach widerlich ist. Erinnert mich ein wenig an Irland.
     
  22. garfield4ever

    garfield4ever
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    Drecksverein...zum Glück bin ich da mittlerweile ausgetreten:kotz:
     
  23. # 1

    # 1
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    Wieso? Wenn Atheisten gute Taten vollbringen, machen sie es wenigstens weil sie selber es von sich aus für gut halten. Wenn religiöse Menschen etwas gutes tun, machen sie es nur damit sie in ihren Himmel kommen könnnen. Zudem brauchte es ja nichtreligiöse Menschen, damit so etwas wie unsere heutige Moralvorstellungen aufkamen und wir nicht mehr in der Barbarei leben, welche religiöse Menschen anscheinend so gerne haben.

    Wenn religiöse Menschen nicht gerade aktiv schlechtes tun wie in diesem Fall, so hindern sie dennoch ständig den Fortschritt der Menschheit mit ihrem Aberglauben und ihrer Denkweise.
     
  24. Entschuldige, aber was ist das denn für ein Mist. Solche Aussagen zeigen wie extrem auch Atheisten sein können und ob das so gut ist.
    Ich denke Religionen können zu einigen Problemen führen, sind aber auch für viele Leute ein Antrieb und der Glaube an Gott gibt ihnen Kraft.
    Jetzt alle über einen Kamm zu scheren und als schlechte Menschen hinzustellen ist Blödsinn.

    Natürlich kann man darüber streiten, ob es notwendig ist, dass man diese strengen Richtlinien, die die katholische Kirche nun mal hat, auch in Krankenhäusern und Kindergärten anwenden muss.

    Es wäre wirklich mal interessant zu erfahren wie viel es mehr kosten würde alles wieder in staatliche Hände zu legen.
     
  25. mehrtuerer

    mehrtuerer
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    Was zu beweisen wäre.

    @ Nis: Die katholische Kirche sucht nach eigener Aussage nach "neuen Partnern", um die Studie fortzuführen.
     
  26. etc.usw.

    etc.usw.
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    So etwas kann man auch einfach ignorieren.
     
  27. Machste doch gerade selbst nicht, indem du mich anschreibst.
     
  28. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Diesen "Kliniken" sollte man vielleicht sämtliche Lizenzen entziehen. Betrieb einstellen oder im 21. Jahrhundert ankommen, sie haben die Wahl..
     
  29. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    http://www.faz.net/aktuell/politik/...barer-eklat-bei-der-aufklaerung-12027004.html

    So im letzten Drittel, kann gerade nicht genau zitieren, da es Leute gibt, die nebenbei auch Arbeiten müssen. Angeblich gab es so eine Untersuchung also schonmal, wenn auch regional begrenzt und unter anderen Umständen
     
  30. Ti1t

    Ti1t
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    Tja, wenn man religiösen Spinnern unnötig so viel Macht gibt, kommt eben so etwas bei raus. Atheisten mögen zwar auch keine besseren Menschen sein, aber sie haben immerhin keine Supersonderrechte.
     
  31. ancalagon Alarmarzt Meier-Wohlfühl

    ancalagon
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    das muss "aus" heíßen nich "von" :p
    In Sachen Selbstdemontage gibt es erstaunliche Parallelen zwischen Katholischer Kirche und FDP :huh:
     
  32. Mal sehen wie lange das dauert. Aber die Aussagen von Ackermann sind auch irgendwie widersprüchlich. Ich will aber nicht zu weit vom Thema abschweifen.
     
  33. etc.usw.

    etc.usw.
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    Immerhin scheint die Sache jetzt hochzugehen. Alle großen Zeitungen greifen es auf, auf der tagesschau-Startseite ist es auch schon.
     
  34. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Da fällt einem echt nichts mehr zu ein. Bleibt nur zu hoffen, dass nun endlich auch mal mehr Leute merken, dass es auch im Christentum Fundamentalisten und Fanatiker gibt - auch in Deutschland.
     
  35. etc.usw.

    etc.usw.
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    Es wird wohl leider Wunschdenken bleiben, dass im Kielwasser dieser Geschichte die Privilegien dieser Faschisten zur Disposition gestellt werden.
     
  36. Es wird doch sowieso nichts passieren. Die Verträge aus der Zeit der Befreiungskriege sind einfach zu kompliziert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Staatskirchenvertrag#Kritik

    Seit einige Jahren wollen doch manche Bundesländer diese Verträge refomieren, aber das ist bisher im Sande verlaufen. Im Gegenteil werden jetzt mit kleinen Freikirchen oder den Muslimen neue Verträge geschlossen.

    Da wird sich auf absehbare Zeit bei den beiden großen Staatskirchen nichts verändern.
     
  37. SeeUngeheuer

    SeeUngeheuer
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    Hat jemand Ahnung von der rechtlichen Perspektive? Ich war bisher dem Irrtum erlegen, es gebe prinzipiell eine Behandlungspflicht für Ärzte, aus der man nur aus sehr guten Gründen (keine Termine mehr frei, etc.) rauskommt.
     
  38. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    In Deutchland gilt das Subsidiaritätsprinzip und wenn niemand anderes die Kliniken übernehmen möchte, ist es dem Staat nur Recht wenn diese weiterhin von der Kirche verwaltet (nicht finanziert) werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarität#Ausgestaltung_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

    Krankenhäuser müssen immer wirtschaftlicher denken, daher wird er auch immer mehr operiert in Deutschland:

    http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/vorsicht-operation?documentId=13046542
     
  39. Fipse

    Fipse
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    Ich vermute mal kein Arzt hat die Behandlung direkt abgelehnt sondern die Verwaltung vom Krankenhaus. Außerdem:

    Die Ärzte solcher Krankenhäuser stehen seitdem unter Druck: Wenn sie gegen die Vorgaben ihres Arbeitgebers verstoßen, müssen sie mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Andererseits sind sie mit ihrem Diensteid verpflichtet, allen Menschen zu helfen.
    http://www1.wdr.de/themen/panorama/vergewaltigungsopfer100.html

    Würden sie also gegen die Anweisung der Kirche handeln werden sie entlassen :uff:
     
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