30-Stunden-Woche

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Libertas, 11. Februar 2013.

  1. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Ich finde, wir sollten endlich mal akzeptieren, dass eine Vollbeschäftigung kein erstrebenswertes Ziel ist.

    Weniger Arbeitszeit finde ich aber auch okay. :ugly:
     
  2. Zauberpilz

    Zauberpilz
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    Diese Idee ist im Kapitalismus nicht vorgesehen.
    Machbar halte ich das für allemale, vorallem da die Produktionseffizienz immer weiter ansteigt.
     
  3. white rabbit

    white rabbit
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    Schwachsinn weil:

    "...bei vollem Lohnausgleich."
     
  4. Wieso nicht? Was meinst du damit?
     
  5. Zauberpilz

    Zauberpilz
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    In einer auf Konkurrenz und Rendite ausgelegten Wirtschaftsform ist eine Gehaltserhöhung von 25% purer Sozialismus. Das gilt allerdings nicht für Vorstandsmitglieder.

    Man könnte die Welt besser und einfacher machen, aber nur, wenn dabei Profit rausspringt.
     
  6. Butter-Keks

    Butter-Keks
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    Leibniz
    Ich träume schon immer von einer 4 Tage Woche. 5 Tage sind einfach zu lang. Montag-Mittwoch: Vollgas, Donnerstag locker angehen. Wochenende :ugly:
     
  7. Ti1t

    Ti1t
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    So besser?:

    "...bei vollem Niedriglohn.":ugly:

    Wieso das denn?
     
  8. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Was wohl passiert, wenn der Hundt das liest? Der spricht ja schon von der "grenzenlosen Gier, die die zarte Pflanze des Aufschwungs zertrampelt" wenn irgendeine Gewerkschaft 4% mehr Lohn fordert :ugly:
     
  9. Die Frage nach der Finanzierbarkeit stelle ich mir auch.
     
  10. Natürlich ist das Populismus, wie fast alles was bei den Linken rauskommt.

    Dieses Jahr ist Bundestagswahl, und die Linkspartei fällt in Umfragen des Öftere unter die 5% Hürde... ein Schelm wer Böses dabei denkt.
     
  11. Zauberpilz

    Zauberpilz
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    Welche Partei ohne Populismus ist, werfe den ersten Steinbrück?
     
  12. Die Realität sieht montags leider oft aufgrund des durchgefeierten und gesoffenen Wochenendes ganz anders aus :ugly:
     
  13. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Jetzt bist du aber böswillig dem Deutschen Wähler gegenüber. Bei den vergangenen Wahlen hat der Deutsche immer ganz selbstlos die Partei gewählt, die ihm persönlich am wenigsten, den Großunternehmern aber am meisten, bringt. Ich wüsste nicht, warum das plötzlich so anders sein sollte, wo wir doch schon mental darauf eingestimmt werden, dass wenn Europa scheitern sollte, wir ganz allein dafür verantwortlich sind.
     
  14. Es ist ziemlich klar, dass ein Arbeitsplatz nicht besser bezahlt werden kann, als er einbringt. Das würde jedes Unternehmen zuverlässig in den Bankrott treiben.
     
  15. Stimmt. Wir schlittern in eine durch Raubtierkapitalisten verursachten weltweiten Wirtschaftskrise und bugsieren als Konsequenz daraus die FPD mit 15% in die Regierung :ugly:
     
  16. Tu ich auch so sehen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Februar 2013
  17. Zauberpilz

    Zauberpilz
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    Ein faires Verhältnis zwischen Leistung und Gehalt besteht doch oft gar nicht.
     
  18. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Je weiter eine Gesellschaft ist, desto weniger müssen arbeiten meiner Meinung nach.
    Sich Arbeitslose leisten zu können ist definitiv ein Zeichen von Fortschritt.

    Wir haben nun einmal einen Anteil an schlecht gebildeten Menschen in unserer Gesellschaft, aber die typischen Fließband-Berufe die für diese wie geschaffen sind fallen immer mehr weg, Technik und Globalisierung sei Dank. Und 80 Millionen studierte Arbeiter brauchen wir halt auch nicht. :ugly:

    Meiner Meinung nach sollten alle Menschen eine ausreichende Grundversorgung erhalten (Hartz IV ist in vielen Fällen ja ein Witz) und wer sich entscheidet zu arbeiten soll dafür umfangreich subventioniert werden über den Lohn. Sprich eine klare Abgrenzung finanziell, aber keine gesellschaftliche Verhöhnung oder Trennung mehr.

    Klar, noch kann sich sowas kein Staat wirklich leisten, es ist eine Utopie die man nicht realisieren kann im Moment. Die Idee ist auch nicht wirklich neu, guck dir z.B. die Gesellschaft in Star Trek an. ( :ugly: )
     
  19. Völlig unrealistisches Szenario, statt den Weltraum zu erkunden würden alle Männer 24/7 im Holodeck ihre Pornofantasien ausleben.:ugly:
     
  20. Wie kann man denn beziffern, was ein Arbeitsplatz "einbringt"? Die Lohnkosten fließen doch entweder in den Preis des Produkts oder der Dienstleistung, oder werden quasi querverrechnet. Denn was bringt denn z.B. ein Lohnbuchhalter ein? Nix. braucht man trotzdem. Was bringt ein IT-Admin ein? Nix. Die kosten alle Geld und diese Kosten müssen eben von den Einnahmen gedeckt werden.

    Insofern ist dieses ganze Denken, dass sich ein einzelner Arbeitsplatz lohnen müsse total praxisferner Unsinn.

    Würden jetzt die Lohnkosten in einer ganzen Branche steigen, dann gehen eben die Preise rauf. Dann lohnt sich der Arbeitsplatz genauso wie vorher, bei höherem Preisniveau und schlechterer Konkurrenzsituation im internationalen Vergleich.

    Diesen überkommenen 30h-Vorschlag halte ich doch für Blödsinn von gestern. Einfach weil man viele Jobs nicht einfach so nach belieben auf mehrere Schultern aufteilen kann.

    Der Zug sollte in Richtung Grundeinkommen gehen. Dann kann sich jeder Arbeitnehmer selbst überlegen wie lange er erwerbstätig sein möchte.
     
  21. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Holodeck-Frauen versus echte, willige, Alienfrauen.. zumal man an Bord beides haben kann. :nixblick::ugly:
     
  22. Pornosucht ist in der Zukunft bestimmt therapierbar. :ugly:
     
  23. Kann sein. Aber dass ein Unternehmen jemanden, der statt 40 nur noch 30 Stunden in der Woche arbeitet bei gleicher Arbeit/Leistung nicht dasselbe Gehalt zahlen kann und das schon gar nicht, wenn das Unternehmen zugleich eine neue Stelle schafft (die ja auch bezahlt werden muss), leuchtet hoffentlich jeden ein. Das ist einfach eine logische Tatsache, da muss man keine Kampfbegriffe wie "Kapitalismus" ins Spiel bringen. ;)
     
  24. Veltins2

    Veltins2
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    30std? da lohnt sich das aufstehen doch gar nicht! ich will nicht nach ein paar stunden wieder den weiten weg nach hause machen müssen. 30std + zu hause arbeiten:hoch:
     
  25. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Werd Lehrer oder Dozent :yes:
     
  26. Zauberpilz

    Zauberpilz
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    Wieso soll man nicht sagen das im Kapitalismus humanere Beschäftigunsverhältnisse nicht möglich sind?
    Weil es der Wahrheit entspricht?
     
  27. Seit wann arbeitet das faule Pack denn 30 Stunden?
    ~26 Unterrichtsstunden x 3/4 = ~20 Stunden
     
  28. Wieso Kampfbegriff? Weil es schon seit Jahren durch harmlosere Begrifflichkeiten wie "freie Marktwirtschaft" verniedlicht wird? Wir reden immer noch über das selbe
     
  29. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Selbst wenn sie es können, würde ich nicht unbedingt daran glauben. Wenn wie laut Studien der Durchschnittsangestellte im Monat bereits jetzt seine 12-15 unbezahlten Überstunden ableistet, gibts imo eh größere Probleme, als auf dem Papier einfach die Stunden weiter abzusenken. Im Endeffekt würde sich wahrscheinlich kaum was ändern. Die Leute arbeiten offiziell weniger, tatsächlich gleich viel und am Ende des Monats gibts das selbe Geld. Arbeitslose gibts genausoviele und die einzigen die glücklich sind, sind die Politiker, die sich mal wieder gegenseitig mit Lob überbieten.

    Abgesehen davon finde ich 40 Stunden (sofern es dabei bleibt) für durchaus fair. 38, freitags um 2 Ende, wären nett, aber 30? Das hatte ich ja nicht mal in der Realschule.
     
  30. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    28 Unterrichtsstunden = 21h + 1-2h Pausenaufsicht + 1-2h Sprechstunde + 2h Verwaltungskram + 3h Korrekturen = ca. 30h

    Die meisten Lehrer kommen um 7:30 Uhr ins Lehrerzimmer und gehen um 14 Uhr, und hatten etwa 30 Minuten Pause.

    -> 30h Arbeitszeit vor Ort + ca. 10-20h Korrektur/Vorbereitung pro Woche. In den ersten 10 Jahren auch mal mehr.
     
  31. Weil man damit in der Regel eine Abwertung bzw. Schuldzuweisung im Sinn hat. Kapitalismus ist im Übrigen dasselbe wie freie Marktwirtschaft.
     
  32. ancalagon Alarmarzt Meier-Wohlfühl

    ancalagon
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    das muss "aus" heíßen nich "von" :p
    schwachsinnige Idee
     
  33. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    1/3 des Tages arbeiten soll fair sein? Mittagspause und Hin- und Rückfahrt sind da noch garnicht dabei.
     
  34. Kann ich so nicht bestätigen, was meinst du mit Verwaltungskram und schulinternen Korrekturen?
     
  35. Und warum geht dann 40h? Ist das so eine Kapitalismusnaturkonstante? Wohl kaum. Sondern eine Konvention an die sich mehr oder weniger gehalten wird.

    Genauso könnte man die Konvention bei 30h setzen. Wenn sich alle Spieler an diese neue Konvention halten müssten, würde sie genauso funktionieren wie die andere. Klar, die Preise für die Produkte und Dienstleistungen würden steigen, die Wettbewerbsfähigkeit ginge zurück. Aber mit den radikalen Ausbeuterkapitalismusgesellschaften in Fernost wollen wir hoffentlich eh nicht korrigieren.
     
  36. Genau das habe ich doch geschrieben :ugly: ²

    Die Abwertung ist wohl auch gewollt
     
  37. Dreamstalker Adrenalinjunkie auf Eis

    Dreamstalker
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    Adrenalin aufgepusht
    Eine 30h-Woche fände ich an sich ganz angenehm. :yes:

    Was ich mich bei dem Grundeinkommens-Szenario aber immer frage:
    Wer würde, wenn er ohne zu arbeiten ein recht annehmbares Leben führen kann, die unangenehmeren Jobs wie z.B. Versandarbeiter, Müllmann, Reinigungskraft, Typen die in Fußgängerzonen Umfragen durchführen, Fließbandarbeiter o.ä. machen?
    Mag sein, dass es eine Minderheit gibt die "Spaß" an solchen Jobs hat, aber die wenigsten würden diese freiwillig machen, wenn sie das Geld nicht unbedingt bräuchten.
    Einfach soviel Lohn obendrauf packen, damit die Gier die Leute dazu bringt doch so etwas zu machen würde auch nicht funktionieren, denn wer will für den Versand seines Päckchens mehr zahlen, als der Inhalt wert ist? :ugly:
     
  38. Wenn man (richtigerweise) der Meinung ist, dass "Kapitalismus" und "freie Marktwirtschaft" einfach nur Synonyme sind, dann ist es irgendwie wenig sinnvoll von Verniedlichung des einen durch das andere zu sprechen.
     
  39. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Die meisten korrigieren einige Zeit in der Schule, um für den Nachmittag schon etwas weg zu haben.


    Mit Verwaltungskram ist alles organisatorische gemeint, das nunmal anfällt. Ob nun für die Fachleiterversammlung, Schüler, die an andere Schulen versetzt werden sollen oder Probleme machen, Notenmanagement, Projekte etc.


    Kaum ein Lehrer ist nur zum unterrichten an der Schule. Das wäre auch recht bald ziemlich langweilig.
     
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