Fall Heidi K. (Lehrerin beschuldigt Kollegen fälschlicherweise der Vergewaltigung)

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von radec, 25. April 2013.

  1. http://www.spiegel.de/panorama/just...-vergewaltigungsopfer-angeklagt-a-896536.html

    Ok was ich nicht verstehe: Der Artikel und auch andere betonen immer wieder wie extrem sich die Frau in Wiedersprüchen verstrickt hat - Bereits während des ersten Prozesses. Trotzdem wird der Lehrer verurteilt und fünf Jahre im Gefängniss gelassen? Und der einzige Grund, warum er wieder raus durfte, war weil sein Anwalt weiter unentgeltlich nachgeforscht und Druck ausgeübt hat? Gibt es denn da keine Überprüfungsmechanismen die vorher greifen? :huh:

    Auch stark: In den Beruf durfte er nicht mehr zurück wegen "Fristen". Und ein Jahr später ist er dann an Herzversagen gestorben.
     
  2. Er "durfte" nur raus, weil er die gesamte (!) Strafe von fünf Jahren abgesessen hat, nochmals fünf Jahre später dann der nachträgliche Freispruch; steht so auch in der Quelle.

    Selbst nach dem Freispruch 2011 bummelte die Staatsanwaltschaft noch vor sich hin, bevor Anklage gegen die Frau erhoben wurde, und dies wohl auch nur aufgrund ständiger Presseanfragen - freiwillig holt halt niemand die Kohle aus dem Feuer...:kotz:

     
  3. etc.usw.

    etc.usw.
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    Das ist echt eine ziemlich üble Geschichte, da gab es letztens auch eine sehr bedrückende Doku zu...
     
  4. PayDay Bürger King

    PayDay
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  5. Sampras gesperrter Benutzer

    Sampras
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    Sorry für den Lovo, aber "Widerspruch" und "Totschlag"

    Davon ab habe ich beim Bund auch eine Klage an den Hals bekommen weil ich einen deutschen Obergefreiten türkischer Herkunft zum Schneeschippen beauftragt habe.
    Ab davon was man hier im Forum über mich denken mag, kann sich jeder vorstellen das ich ihm gegenüber niemals gesagt habe das man "alle Türken vergiften und vergasen" sollte und sie "allenfalls zum Schneeschüppen zu gebrauchen wären."

    Im Gegenteil, das war ein guter Typ und die anderen Mannschaften haben es auch heftig dementiert.

    Ob er keinen Bock hatte oder einfach nur einen schlechten Tag hatte, wurde der Wehrdisziplinaranwalt eingeschaltet.

    Natürlich wurde es fallengelassen, aber der Imageschaden und die Querelen gingen zu meinen Lasten.

    Ob Frauenquote, Ausländer oder sonstwas, mittlerweile ist man als Normalo ziemlich angeschmiert was sowas angeht.
    Ich beobachte sowas mit Sorge.
     
  6. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Die Geschichte ist schon übel und zeigt, was soclhe Vorwürfe anrichten können.

    Der SPON-Artikel ist aber auch übel. Die Frau hat also einen "unsteten Lebenswandel"?! Leben wir in den 50er Jahren oder was?
     
  7. Sampras gesperrter Benutzer

    Sampras
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    Ob Männlein oder Weiblein: "unsteter Lebenswandel" meint eigentlich dasselbe, unabhängig vom Jahr...
     
  8. Cyrotek

    Cyrotek
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    Gab es in den USA nicht auch vor noch nicht all zu langer Zeit einen Fall, bei dem eine Dame über die Jahre gleich mehrere Männer der Vergewaltigung beschuldigt hat und letztendlich aufgeflogen ist, das dies alles erlogen war?

    Ich finde es ja interessant, das sowas "so einfach" funktioniert. Und natürlich jeder der Frau glaubt, auch wenn das stellenweise totaler Schmarn ist, was die anscheinend gefaselt hat.
     
  9. General_Warfield

    General_Warfield
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    36000 Euro Entschädigung für ein verpfuschtes Leben... Das ist doch blanker Hohn :shot:
     
  10. Warum wurde der überhaupt verurteilt? Aufgrund einer einzelnen Aussage? :no:
     
  11. Lies mal....

    Ich hab keine Ahnung, aber würde schätzen, dass das eher unter 20€ sind...
     
  12. Dr. Victor Von Steel gesperrter Benutzer

    Dr. Victor Von Steel
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    Sollen die doch die Entschädigung von vornerein (noch) niedriger Ansetzen, als die Jahrelang zu Unrecht eingesperrten Leute mit so Aussagen wie "Ja wir müssen noch 8€ pro Tag abziehen, weil sie hier so lecker Essen durften" weiter zu demütigen :kotz:
     
  13. General_Warfield

    General_Warfield
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    Ich hab den Artikel schon gelesen, hab einfach Paydays Zahlen aufgegriffen... obs jetzt zwanzig-, dreißig- oder vierzigtausend sind, es ist angesichts des dem Mann zugefügten Schadens ein Witz...
     
  14. Ludwig

    Ludwig
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    Was sollte die Konsequenz sein?
    Keiner Frau mehr glauben schenken die eine Vergewaltigung anzeigt?
    Wenn sie direkt zur Polizei geht lässt sich das ja leicht medizinisch feststellen, aber in Situationen wo das später geschieht muss es ja nicht direkt eine Lüge sein.

    Natürlich ist der Fall so eine klassische kafkaeske Situation, aber gegen den Faktor Mensch ist in keinem System ein Kraut gewachsen.
     
  15. Rubilein H/\TS(H!

    Rubilein
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    Davon hat er nun leider auch nichts mehr.
     
  16. Das Problem ist halt das man erstmal Vergewaltigungsopfern absolutes Vertrauen und Unterstützung entgegenbringen muss. Wird eine Frau vergewaltigt und dann noch gefragt "Sind sie sicher das sie das nicht wollten? Oder denken sie sich das vielleicht nur aus?" - Das dürfte wohl so das Schlimmste sein was ihr passieren kann.

    Nur kommt dieses falsche Beschuldigen als Rache oder Mittel zum Zweck immer mehr in Mode. Ich habe mal von einem Juristen gehört das es immer noch die absolute Minderheit ist, glaube 90% der Frauen die eine Vergewaltigung angeben tun dies mit Recht. Aber er meinte auch das 10% eben immer noch 10% sind.
     
  17. Ludwig

    Ludwig
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    Deutschland Raum Köln-Bonn
    Dass es blöde Menschen gibt die fürchterliche Sachen machen beschränkt sich ja nicht nur auf diesen Bereich.
    Natürlich braucht man genügend Indizien für eine Verurteilung, aber ansonsten wüsste ich auch nicht wie man besser mit dem Phänomen umgehen soll.
     
  18. Ein Vorschlag den ich gehört hatte war erstmal absolute Anonymität sowohl von Ankläger als auch Beschuldigten, und quasi ein Zeugenschutzprogramm für den Beschuldigten. Also der wird dann unter irgendeinem Vorwand vor Gericht geholt.

    Wie genau - Keine Ahnung. Wir haben es aber schon besser als in England. Da bleibt eine Vergewaltigung auch dann in deiner Akte wenn du nur beschuldigt wurdest.
     
  19. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Medizinisch feststellen kannst du Gewalt und Sex, beides, besonders letzteres kann aber durchaus auch einvernehmlich passieren und später angezeigt werden.

    Ein ehemaliger Klassenkamerad von mir stand schon mal wegen Vergwaltigung vor Gericht, medizinische Beweise für ungeschützten Sex gab es, er sagte es war einvernehmlich, sie nicht. Vor Gericht ist das Mädel dann irgendwann zusammengebrochen und hat zugegeben, dass sie ihm nur was anhängen wollte. War egal, seine Ausbildung und einen großen Teil seines Freundeskreises hatte er da schon verloren...
     
  20. Firderis

    Firderis
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    Der Fall Kachelmann ist ja auch noch nicht so lange her.

    Das Thema ist immer ein sehr schweres. Und jede Frau, welche aus Rache oder Verzweiflung zu einer falschen Anklage greift, macht "ihrem" Geschlecht einen Riesengefallen. Früher hätte ich sofort den Opfern geglaubt. In der Zwischenzeit zweifle ich je nachdem.
     
  21. :wahn:
    _____

    Also wenn wirklich Zweifel an der Schuld da waren finde ich 5 Jahre ziemlich krass. Dann soll man ihm lieber ne hohe Bewährungsstrafe geben und er darf sich der Frau nicht mehr nähern oder so.
     
  22. garglkark ♥ ♥

    garglkark
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    ein bekannter von mir hat auch seinen job verloren wegen angeblicher sexueller belästigung.
    da stand auch aussage gegen aussage, ich glaube ihm.

    am besten jeglichen kontakt zu frauen vermeiden, dann passiert auch nix.
     
  23. Cyrotek

    Cyrotek
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    Anscheinend.
    Großartig Spuren gab es ja nicht.

    Halt wiedereinmal ein Justiz-Fail.

    Aber allein das in unserer heutigen Zeit die bloße Behauptung schon zu Kündigungen und dergleichen führt, ist schon eine Frechheit.
    Auf was man inzwischen alles achten muss um nicht in irgendeine Ecke abgestellt zu werden ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. April 2013
  24. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    "In dubio pro reo" ist leider gerade in solchen Fällen eine hohle Phrase. Wenn Aussage gegen Aussage steht und das Verfahren mangels Beweisen eingestellt wird, bleibt die Stigmatisierung. Schlimmer noch: selbst wenn von vornherein klar beweisbar ist, dass die Vorwürfe haltlos sind, ist es verdammt schwierig, das wieder los zu werden.

    Wir leben in einer Zeit, in denen männlichen Lehrkräften aus- und nachdrücklich geraten wird, zu keiner Zeit und unter keinen Umständen allein mit einer Schülerin unter vier Augen zu sein, selbst wenn es nur ein paar Sekunden sind.
     
  25. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Ich schrieb ehemaliger Klassenkamerad und nicht ehemaliger Freund. ;)
     
  26. Firderis

    Firderis
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    Dies erinnert mich an Amerika, in welchem einige Männer jegliches Alleinsein mit Frauen meiden. Beispielsweise indem sie den Lift verlassen, sollten sie Gefahr laufen alleine mit einer Frau in einer Kabine zu sein.

    Traurige Welt, in der wir leben.
     
  27. Gegen so einen beschämenden Tagessatz muss man doch klagen können?! :huh:

    5 Jahre Verdienstentgang anyone?!
    5 Jahre gestohlene Lebenszeit anyone?!
     
  28. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    In Bereichen, in denen der Konkurrenzdruck hoch ist oder Menschen unter schwierigen Bedingungen arbeiten (also z.B. in der Schule) und dementsprechend manche durchdrehen, ist es vllt gar nicht mal so verkehrt bestimmte Situationen und Begegnungen instinktiv zu vermeiden.


    Zur Story:

    Absolut grauenerregend. Ich hoffe die Frau arbeitet nie wieder als Lehrerin, solche Personen gehören nicht in diesen Beruf.
     
  29. 5 Jahre Essen und ein Dach über dem Kopf der soll sich mal nicht so anstellen. In Afrika verhungern Kinder. :teach:

    Ne find ich auch ziemlich krass, besonders weil sich selbst bei einer verfünfachung der Tagessatzes die kosten ja noch in Grenzen halten würden. So oft passiert sowas ja auch nicht.
     
  30. Firderis

    Firderis
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    Wenn man sich als Mann nicht mal mehr mit einer völlig fremden Frau in den gleichen Lift traut, dann hat dies nichts mit dem zu tun was Du schreibst. Umgekehrt, als Frau allenfalls nicht mit einem fremden Mann, dies würde ich (traurigerweise) verstehen. Hat aber immer noch nichts damit zu tun, was Du hier ansprichst.

    Ich schäme mich oft für mein Geschlecht. Gerade was sexuelle Belästigung betrifft. Doch nicht immer sind es die Männer
     
  31. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Doch, natürlich hat es was damit zu tun. Wenn (aus welchen Gründen auch immer) verzweifelte Frauen Männern was anhängen um sie loszuwerden, sollte man den Kontakt zu solchen meiden.
     
  32. etc.usw.

    etc.usw.
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    In einem gewissen Rahmen jedenfalls muss man zur Kenntnis nehmen, dass das eine zwingende Konsequenz der Tatbestands 'Missbrauch' ist.
     
  33. Firderis

    Firderis
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    Ich kenne die Anteile nicht, in wie vielen Fällen die Anschuldigungen aus Rache erfolgte. Aber ich kann mir vorstellen, dass es die Mehrheit ist. Und die wenigsten Frauen Männer so auf Distanz halten wollen, denn in Sachen Stalking gibt es heute bessere Möglichkeiten und die Polizei ist bereits genügend sensibilisiert.

    Der "Vergewaltigungs"-Vorwurf wird kaum erfolgen, um Männer prinzipiell irgendwas anhängen zu können. Und falls doch, dann aus dem Rachegedanken heraus und nicht aus Verzweiflung. Woher soll diese Verzweiflung denn herrühren? Abgewiesen werden? Da würde der Rachegedanken wieder zum Zuge kommen
     
  34. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Man muss sich aber schon fragen mit welchem Selbstbild Frauen aufwachsen, wenn männliche Lehrer sie in der Schule meiden wie der Teufel das Weihwasser. :nixblick:


    @Firderis

    Ich sage ja nicht dass die Mehrheit der Anschuldigungen aus Rache geschieht. Aber wenn ich merke dass ne Frau heftige Probleme hat und permanent am Burnout entlang schrammt, werde ich auch den Teufel tun und mit ihr in nen Aufzug oder ne Besenkammer steigen sondern freundlich-distanzierten Umgang mit ihr pflegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. April 2013
  35. etc.usw.

    etc.usw.
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    Ich sehe nicht, was das mit Ulstis Aussage zu tun hat. Es geht nicht um 'meiden'.
     
  36. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Naja Vieraugengespräche gehören mMn zu einem vertrauensvollen Umgang und einer guten Atmosphäre dazu. :nixblick:
     
  37. Firderis

    Firderis
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    Wir verstehen uns nicht. Oder Du mich nicht.

    1.) ich schrieb, dass viele der falschen Anschuldigungen aus dem Rachegedanken erfolgen könnten
    2.) ebenso habe ich das Beispiel mit den Lift gebracht. Und da geht es um eine fremde Frau. Also kennt man als Mann weder deren Krankengeschichte, noch sonst etwas über sie. Man weiss nur "Oha, Frau alleine im Lift. Könnte gefährlich werden, dass ich da eine Anklage bekomme"
     
  38. etc.usw.

    etc.usw.
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    Und Sechsaugengespräche sind automatisch nichts Vertrauensvolles?
     
  39. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass so etwas leicht passieren kann ist es doch absolut rational solche Situationen in Zukunft zu vermeiden :nixblick:

    Natürlich ist es krank und traurig.

    Das kommt doch auf die Situation an. Was ist, wenn ein Lehrer nach der Stunde mit einer Schülerin ein Referat oder eine missglückte Klausur durchspricht oder eine Schülerin von sich aus ankommt, um eine Frage zu stellen. Sowas passiert andauernd.

    Ist es nicht verdammt traurig, dass die männliche Lehrkraft sich da jedesmal einen Zeugen holen muss bzw ansonsten angewiesen ist, die Flucht zu ergreifen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. April 2013
  40. etc.usw.

    etc.usw.
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    Dann lies doch mal, was du eben sehr pauschal behauptet hast und wie genau das jetzt sehr, sehr stark in sich zusammengefallen ist.

    Jaein. Die besondere Art der Stigmatisierung und Vorverurteilung [zur Klarheit ergänzt: ...durch Privatpersonen...] in Fällen behaupteter sexueller Gewalt ist zum Teil insofern traurig, als dass sie vielleicht das rechte Maß übersteigt, wenn man so will.
    Ich wollte nur sagen, dass andererseits aber die Struktur eines Verbrechens wie Missbrauch - besondere Abscheulichkeit und massivste Schäden bei den Opfern auf der einen Seite, "zwei Menschen allein in einem Raum" als typische Tatsituation und schwierige Beweisbarkeit auf der anderen Seite - dieses Verhalten halt schlicht bedingen. Warum finden wir das eigentlich allgemein so traurig? Das liegt doch vor allem daran, dass wir es selbst anders erlebt haben. Das ist eine Frage der Gewohnheiten. Und diese Gewohnheit, da sollten wir uns nicht täuschen, hat in der Vergangenheit als Deckmantel für unzählige Vergewaltigungen gedient - weil man Opfern nicht geglaubt hat, weil man ihnen die Schuld zugeschoben hat, oder weil man schlicht nicht auf den Gedanken kam, dass Lehrer (etc.) so etwas tun könnten.
    Heute hören wir den Opfern zu, wir wissen, dass sie nicht schuld sind, und die Konsequenz dessen ist es eben, dass Lehrer möglichst nicht allein mit einem Schüler sein sollten. So what?
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2013
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