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Im Sequel-Wahn

Von Blake90ification |

Datum: 09.05.2013 | zuletzt geändert: 20.05.2013, 14:09 Uhr


Schauen wir uns doch einfach mal die aktuellen Saturn-Verkaufscharts an:
SimCity, BioShock Infinite, Starcraft 2: HotS, Sims 3: Studentenleben, Guild Wars 2, Tomb Raider, Defiance, Crysis 3, Die Sims 3 und Starcraft 2.
Leider ist dies ja heutzutage kein Einzelfall mehr, gefühlte 90% der Spiele deren Release noch in diesem Jahr liegt, sind Sequels, bei den meisten kann man die Anzahl der Neuerungen an einer Hand abzählen.
Jetzt werden wahrscheinlich viele sagen, dass es ja im Prinzip egal ist, welche Zahl denn nun hinter dem Titel steht - hauptsache das Spiel macht Spaß, auch ich habe bis jetzt alle Assassins Creed Teile gespielt und Spaß dabei gehabt, allerdings beobachte ich (und wahrscheinlich auch viele andere) mit Schrecken die Folgen; Gute Spiele die keine Fortsetzung sind werden immer weniger, ich glaube niemand würde bei einem kürzlich erschienenen Spiel in 20 Jahren von einem Klassiker sprechen, denn selbst wenn eine neue Spielreihe entwickelt wird, ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch sie zwischen den ganzen Sequels und Film-Versoftungen untergeht, Innovation ist mehr als rar.

Trotzdem will ich nicht im allgemeinen gegen Sequels wettern, viele Spiele (wie zB Witcher 2, Batman: AC oder auch Skyrim) sind besser als die Vorgänger, eben weil die Entwickler versuchen, Schwächen auszumerzen und Stärken zu vermehren, eben weil die Entwickler mehr daran interessiert sind, einen würdigen Nachfolger zu entwickeln als ein weiteres Innovationsarmes Sequel, welches sich nur aufgrund des Namens und des Vorgägners gut verkauft, sich aber grundsätzlich nur die Texturen und Figuren geändert haben wie etwa beim X-Ten CoD (Ich weiß dass es vielen schon zum Hals raushängt, immer bei Innovationsarmut gegen Cod zu wettern, und auch ich hab bis jetzt fast jeden Teil gerne gespielt, trotzdem steht sie leider was diesen Aspekt angeht an erster Stelle). Wo liegt denn das Problem daran, eine neue marke zu starten? Natürlich kann man nicht davon ausgehen, die extrem hohen Verkaufszahlen eines Battlefield oder eben eines Cod zu erreichen, aber wenn die Entwickler zukünftig bei solchen projekten nur wirklich versuchen würden, sie solange zu verbessern, bis man sie als wirklich herausragende Spiele bezeichnen kann und nicht als halbgare Klone wie etwa Homefront, dann kann doch durchaus auch aus einem Einteiler ein Erfolg werden, beste Beispiele sind hier meines Erachtens nach Mirrors Edge (und noch dazu Innovativ!) und (schon etwas länger her und inzwischen auch schon mehr als würdig weitergeführt) Borderlands.

Trotzdem kann ich teilweise nicht verstehen, warum vor allem in Foren so rumgeflamt wird, wenn Assassins Creed 4 rauskommt werde ich es mir holen genauso wie bei den (sehr wahrscheinlichen) Nachfolgern, man kann mMn von keinem Fan erwarten, dass er sich durchaus gute, wenn auch Innovationsarme Spiele nicht kauft, um den Publisher zu boykottieren, wenn er mit dem Spiel doch Spaß hat. Viel eher sollte man von Entwicklern erwarten, dass sie anfangen, wieder neue Projekte auf den Markt zu werfen, da diese es jedoch nicht tun (können?) wird der ewige Streit um Sequels wohl weitergehen und meine letzte wirklich große Hoffnung das Crowdfunding bleiben.
Dazu auch noch eine bitte an die GameStar:
Wenn ein neues Spiel zB auf Kickstarter vorgestellt wurde, schreibt es doch bitte als News, ich lese leider viel zu oft von Titeln die mangels Geld eingestellt wurden, von denen ich vorher nicht einmal wusste und im Nachhinein durchaus vielversprechend aussahen als von neu vorgestellten Titeln hier auf der Website

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Avatar TheVG
TheVG
#1 | 10. Mai 2013, 07:24
Ja, recht hast du schon, aber es geht ja nicht nur um Texturverbesserungen und dieselbe Story. Was mich da besonders stört, ist die Wiederverwertung der Spielmechanik. Gerade wenn du CoD anbringst, ist das deutlich geworden. Etwa, wenn ein Snipergewehr jetzt 2 Zoomstufen habe, wird sowas dann als innovativ hingestellt, oder dass unser Held jetzt im Wingsuit die Klippen runterfällt.

Es ist also so, dass immer nur an Kleinigkeiten rumgeschraubt wird anstatt mal regelmäßig grundsätzlich was geändert würde. Ich sehe das in dem Pfuhl Zeit/Geld so, dass sich ein Entwickler Zeitdruck und Faulheit teuer bezahlen lässt. Aber ist der Schwarze Peter für meine Begriffe wieder bei den Millionen Käufern zu suchen.
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Takamisakari
#2 | 10. Mai 2013, 13:02
Sequels stehen eigentlich immer in der Kritik. Die Einen wollen einfach nur eine Fortsetzung bzw. verbesserte Version (gemäß den Wünschen), andere wiederum finden es zu eintönig und verlangen mehr Abwechslung, die wiederum die erstgenannte Gruppe nicht gutheißen mag und eine Abweichung des Szenarios doch bitte einen anderen Namen tragen (oder zumindest ein Spin-Off sein) sollte. Die letztgenannte Gruppe sind in der Regel jene, die ihren Hunger recht schnell stillen, aber trotzdem nicht loslassen können. Doch wo ist die Alternative? Andere Spiele des selben Genres spielen sich ganz anders. Man selber stellt dann im Kopf das für sich perkefte Spiel zusammen. Die Engine von X, das Szenario von Y, die Maps von Z, ... und das alles in super toll.
Ja, die Vielfalt des Machbaren ist riesengroß, doch was geboten wird ist wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das führt dann am einfachsten zu einem (teilweise zurecht) enttäuschten Verhalten.

Das Schlimmste ist jedoch, dass ein Sequel nur selten eine verbesserte Version des Vorgängers ist. Da werden Features gestrichen bzw. ersetzt, sodass es eigentlich kein Nachfolger mehr ist. Da stehen dann auch ganz schnell Vorwürfe bzgl. Namensmissbrauch und Täuschung im Raum. Wer einen Nachfolger entwickelt, der hat nunmal strengere Auflagen seitens der Spieler, während sich ein neuer Titel frei entfalten kann.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#3 | 10. Mai 2013, 14:22
Zitat von Takamisakari:
Sequels stehen eigentlich immer in der Kritik. Die Einen wollen einfach nur eine Fortsetzung bzw. verbesserte Version (gemäß den Wünschen), andere wiederum finden es zu eintönig und verlangen mehr Abwechslung, die wiederum die erstgenannte Gruppe nicht gutheißen mag und eine Abweichung des Szenarios doch bitte einen anderen Namen tragen (oder zumindest ein Spin-Off sein) sollte. Die letztgenannte Gruppe sind in der Regel jene, die ihren Hunger recht schnell stillen, aber trotzdem nicht loslassen können. Doch wo ist die Alternative? Andere Spiele des selben Genres spielen sich ganz anders. Man selber stellt dann im Kopf das für sich perkefte Spiel zusammen. Die Engine von X, das Szenario von Y, die Maps von Z, ... und das alles in super toll.
Ja, die Vielfalt des Machbaren ist riesengroß, doch was geboten wird ist wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das führt dann am einfachsten zu einem (teilweise zurecht) enttäuschten Verhalten.

Das Schlimmste ist jedoch, dass ein Sequel nur selten eine verbesserte Version des Vorgängers ist. Da werden Features gestrichen bzw. ersetzt, sodass es eigentlich kein Nachfolger mehr ist. Da stehen dann auch ganz schnell Vorwürfe bzgl. Namensmissbrauch und Täuschung im Raum. Wer einen Nachfolger entwickelt, der hat nunmal strengere Auflagen seitens der Spieler, während sich ein neuer Titel frei entfalten kann.

Ich bin großer Fan von Nachfolgern im Geiste:
Da kriegt man dann auch nen neues Setting ohne Probleme untergebracht:
Was nämlich viele Sequals vergessen, ist, den Kern des Vorgängers beizubehalten:
Bei Nachfolgern im Geiste ist das aber Grndvorraussetzung!
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Avatar Golem
Golem
#4 | 10. Mai 2013, 17:52
Zitat von TheVG:

Es ist also so, dass immer nur an Kleinigkeiten rumgeschraubt...


Hab nen Kumpel der Gamedesigner ist und der sagte es ist eine Goldene Regel der Publisher in der Spieleproduktion >>> nur 1 Innovation pro Produktionszyklus <<< da sie davon ausgehen das der Kunde mehr nicht verkraftet bzw. begreift.

Was die unter "Innovation" verstehen ist aber dann meist Meilenweit entfernt von dem was wir Innovation verstehen. ;)
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TheVG
#5 | 12. Mai 2013, 12:45
Zitat von Golem:


Hab nen Kumpel der Gamedesigner ist und der sagte es ist eine Goldene Regel der Publisher in der Spieleproduktion >>> nur 1 Innovation pro Produktionszyklus <<< da sie davon ausgehen das der Kunde mehr nicht verkraftet bzw. begreift.

Was die unter "Innovation" verstehen ist aber dann meist Meilenweit entfernt von dem was wir Innovation verstehen. ;)


Naja, was mich daran stört, sind nicht die nur wenigen Verbesserungen an sich, sondern eher diese herablassende Annahme, entscheiden zu wollen, was denn der Kundschaft so zugemutet werden soll oder kann. Nur weil marketingtechnische Statistiken irgendwas aussagen, soll das garantieren, unseren Innovationsdurst einzuschätzen. Aber da red ich ja auch eher von mir oder wenigen anderen, vielleicht ist der Rest wirklich so pingelig und verträgt nicht viel davon.
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Arckhaist
#6 | 12. Mai 2013, 13:56
Versteh die Kritik nur echt zum Teil!
Gefordert ist also mehr Innovation und weniger Wiederholung? Kauft Titel wie Mirrors Edge und lasst solche wie Fifa halt mal im Regal liegen. Genau das passiert aber nicht. Die Verkaufszahlen sprechen doch für sich! Welcher Titel führte wochenlang die Verkaufszahlen an? Diablo 3. Welche Addons werden massenhaft gekauft und vorbestellt? Solche von World of Warcraft oder Sims 3 (wobei ich die Tendenz bei Addons von WoW noch nachvollziehen kann zwecks Gruppenzwang!).
Zum Thema Sequel: nicht überall, wo einer 2 hinter dem Titel steht, ist auch ein einfacher Nachfolger drin. Tatsächlich sieht es so aus, dass viele Nachfolger vor Verbesserungen (und ja, eben auch Innovationen) nur so strotzen.
Borderlands 2 hatte zB recht wenig innovative Elemente im Gegensatz zum Vorgänger. Assassins Creed Nachfolger ließen sich gegenüber dem Vorgänger kaum noch vergleichen (was die Masse an sinnvollen Änderungen, Neuerungen, etc anging!).
Crysis 3 spielt sich dagegen heute noch genau wie der erste Teil.
Was ich damit sagen will ist, dass sich das Thema Nachfolger nicht verallgemeinern lässt. Im Detail kommts drauf an was drin steckt. Nicht jeder Nachfolger ist ein absoluter Ideenbolzen, macht totzdem wesentlich mehr Spass als andere, die vor Ideen zwar nur so strotzen, die aber eben nur halbgar umgesetzt wurden.
Auch wenns in Foren viel Kritik einstecken musste ist für mich einer der Vorreiter an sehr innovativen Nachfolgern die Far Cry Reihe. Der erste Teil unterscheidet sich dermaßen vom zweiten, der wiederrum vom dritten dass es eine Freude ist mitzuerleben, was sich die Entwickler dabei gedacht haben.
Fazit:
Der Gamedesigner, der gesagt hat, Käufer würden nur sehr begrenzt Innovationen vertragen hat vollkommen recht.
Egal ob in der Technologie-Branche, im Film oder bei Videogames, zuviele Neuerungen machen die meisten Kunden skeptisch, was meist in mageren Verkaufszahlen mündet. Niemand kann aber erwarten, dass Entwickler gerne Verlustgeschäfte machen, nur damit ihnen dann der Publisher Feuer unterm Hintern macht :)
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Avatar Arckhaist
Arckhaist
#7 | 12. Mai 2013, 13:59
Zitat von TheVG:


Naja, was mich daran stört, sind nicht die nur wenigen Verbesserungen an sich, sondern eher diese herablassende Annahme, entscheiden zu wollen, was denn der Kundschaft so zugemutet werden soll oder kann. Nur weil marketingtechnische Statistiken irgendwas aussagen, soll das garantieren, unseren Innovationsdurst einzuschätzen. Aber da red ich ja auch eher von mir oder wenigen anderen, vielleicht ist der Rest wirklich so pingelig und verträgt nicht viel davon.


Naja, leider sprechen Statistiken ja in der Tat eine sehr deutliche Sprache, auf deren Basis Entwickler dann ihre Kalkulationen zum Geldgeber tragen müssen. Der Entwickler ist ja in den seltensten Fällen der Hauptträger des finanziellen Risikos eines Spiels sondern den Investoren Rechenschaft schuldig. Die werden dem Entwickler aber was husten, wenn der entgegen aller Annahme ein Konzept finanziert haben will, gegen das alle Statistiken sprechen :)
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Golem
#8 | 12. Mai 2013, 22:36
@Arckhaist
Man hat aber auch das Problem das die Publisher die Spieler regelrecht zum anspruchslosen Gamer dressieren und diese nun völlig überfordert sind sobald anspruchsvolle Spielsysteme an sie herrangetragen werden.
In den letzten Jahren ist die Tiefe, die Komplexität und der Anspruch extrem gesunken dafür würde egozentriche Belohnungssysteme und schnelle Erfolgserlebnisse extrem gepuscht.

Sprich die Games wurden auf Kiddi´s hin ausgerichtet. Wenig Leistung, wenig Hirnschmalz, wenig Anspruch dafür aber reichlich Belohnungssysteme, Stats und schnelle Erfolgserlebnisse usw.
Bestes Beispiel ist hier die COD Reihe und ihre Auswirkungen auf den gesamten Shooter Markt. Selbst Battlefield hat sich den egozentrischen Belohnungssystem untergordnet und ist von einem taktischen Shooter zu einem reinen Belohnungsballergame mutiert.

Aber selbst wenn ein Entwicklerteam heutzutage ein komplexes anspruchsvolles und tiefes Game machen würde, würden die meisten damit garnicht mehr klarkommen sie wurden über die Jahre einfach zu gut dressiert auf Bildzeitungsniveau.

Es müsste erst eine lange Zeit der anspruchsvollen Games kommen, die sich über die Jahre nach und nach in Tiefe,Komplexität & Anspruch steigern.

Aber das wollen die Publisher nicht, die Spiele sollen so seicht sein, weil seichte Games schneller langweilen und nicht so lange Haltbar sind. Das ist gut für den DLC Verkauf und gut für einen Nachfolger...siehe wieder COD Reihe.
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Avatar TheVG
TheVG
#9 | 13. Mai 2013, 08:50
Zitat von Arckhaist:


Naja, leider sprechen Statistiken ja in der Tat eine sehr deutliche Sprache, auf deren Basis Entwickler dann ihre Kalkulationen zum Geldgeber tragen müssen. Der Entwickler ist ja in den seltensten Fällen der Hauptträger des finanziellen Risikos eines Spiels sondern den Investoren Rechenschaft schuldig. Die werden dem Entwickler aber was husten, wenn der entgegen aller Annahme ein Konzept finanziert haben will, gegen das alle Statistiken sprechen :)


Ich weiß schon, wie das abläuft, aber wo bitte ist denn der Drang nach dem berühmten "Ich probier´s mal aus" geworden? Wenn solche Überkalkulationen nur noch als Grundlage für die Entwicklung von Unterhaltungsmedien dienen, dann beißt sich doch die Schlange selbst in den Schwanz.

Ganz lapidar ausgedrückt: Wo soll denn noch ein Medium überleben, wenn man sich nur an Erfolgen festbeißt, die Jahre her sind? Wo man sich noch keine Gedanken um´s Geld gemacht hat und einfach etwas aus Überzeugung kreiert hatte?

Das beste Beispiel, wohin die Spieleindustrie gehen könnte und meiner Meinung nach auch schon tut, ist Hollywood. Da wird nicht mehr viel selbst erzeugt, sondern nur abgekupfert, und das schon seit Jahrzehnten. Da werden Roman-Dauerbrenner verfilmt, irgendein Trendthema ausgepackt oder gleich alles ver-remaked, was die Next Generation sowieso nicht mehr kennen dürfte.
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Avatar Bethoniel
Bethoniel
#10 | 13. Mai 2013, 16:14
Ich denke das Problem an Sequels ist das jeder andere Erwartungen daran setzt.

Grundsätzlich bin ich der Meinung das man jedes Spiel für sich betrachten sollte. Nehmen wir doch mal Final Fantasy 12 als beispiel. Als Final Fantasy war das absolut mist. verglichen mit den anderen Spielen war das Gameplay für den Arsch und die Story konnte nicht mal mit dem ersten Teil mithalten. Nimmt man es aber für sich, und vergisst mal das es ein Final Fantasy ist, dann hat man ein gutes J-RPG das zumindest noch eine niedrige 70er Wertung bekommen hätte.

Grundsätzlich sehe ich Sequels (und Prequels) aber auch nur dann als Sinnvoll an, wenn es sich um eine zusammenhängende Story handelt, die dadurch weiter erzählt wird. Ich freu mich z.B. tierisch auf Kingdom Hearts 3 (VG wird wissen warum XD) weil ich wissen will wie die Geschichte weiter geht, bzw. wie es ausgeht. Ich habe jeden Teil der Kingdom Hearts Serie gespielt (bis auf Chain of Memories) und ich kann ganz klar sagen das da aus Gameplay Sicht gerade bei den Versionen für die Nintendo Konsolen definitiv Nieten dabei waren, aber die Story gleicht das für mich wieder aus, denn die ist in meinen Augen einfach so gut das jeder Final Fantasy Teil einpacken kann, und ich hoffe wirklich sehr das FF13 Versus endlich fertig wird damit das Team sich endlich an KH3 setzen kann.

Grundsätzlich stehe ich aber Sequels wie dem jetzt angekündigten Sims 4 eher Skeptisch gegenüber; ok, die Expansions zu den anderen Teilen hab ich mir auch gekauft, mir macht das Spiel einfach spaß, aber Maxis muss mir da schon ein paar wirklich sinnvolle Neuerungen liefern damit ich mir das Kaufe.
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