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Soundtrack Review: Medal Of Honor (2010)

Von DerKranz |

Datum: 09.12.2012 | zuletzt geändert: 11.12.2012, 18:43 Uhr


Der "Medal Of Honor (2010)" Soundtrack wurde von dem Komponisten Ramin Djawadi geschrieben, welcher auch schon bei Hans Zimmer angelernt wurde. Ramin Djawadi hat neben dem "Medal Of Honor (2010)" auch noch einige andere Soundtracks geschrieben: Mr. Brooks, Prison Break, Iron Man, Jagdfieber und viele weitere. Während das Game an sich nicht an die alten Teile ranreicht, aber immernoch gut genug ist, ist der Soundtrack um vieles besser und steht den alten Soundtracks in nichts nach!

Viele "Medal Of Honor" Fans werden beim Öffnen des Spiels was grausames vorfinden: Das "MOH Theme" fehlt komplett. Stattdessen läuft jetzt irgendeine andere Musik, welche sich keineswegs schlecht anhört! Das neue Theme ist relativ ruhig und vermittelt einen leichten "Ostkrisengebiet" Flair (wenn man dies so nennen darf!).
Aber auch die anderen Lieder (insgesamt 29 Titel) passen sich den Levels des Spiels an und unterstützen sehr wirkungsvoll die Szenerie: Zum einen haben wir einen Schneeeinsatz mit unserem Team, welches verschwundene Seals retten soll (mehr will ich hierzu nicht spoilern!), Die beklemmende Athmosphäre bei dem Einsatz wird hervoragend unterstützt und man fühlt sogar etwas mit (was in dem MOH 2010 schon an Kunst glänzt). Als dann auch noch das Ende nicht so verläuft wie es soll und dazu noch die Musik mit einklingt, kann es bei dem ein oder anderen vorkommen, dass schonmal eine Träne rollt.
Anderes Beispiel: Wir finden uns in einem Apache Kampfhubi wieder und bomben einfach mal alles weg. Die rockige Musik, welche mit einklingt, passt genauso perfekt zum Geschehen. Es macht zu dem Zeitpunkt irwie Spaß, irgendein Dorf mit Taliban Leutschen in die Luft zu jagen. Athmosphärisch ist das also schon mal gelungen!

Ramin Djawadi verzichtet die meiste bzw. komplette Zeit auf irgendwelche elektronischen Geräte und verwendet nur das Orchester. Technopassagen oder Dubstep Gedudel sucht man (zum Glück) vergebens. Das benutzen von den vielen unterschiedlichen Instrumenten (sehr alten wie auch modernen) merkt man deutlich und obwohl alle Lieder unterschiedlich klingen, so hört man doch auch immer wieder herraus, dass die Lieder diesen "Ostkrisengebiets" Flair haben.

Fazit: Viele "MOH Fans" werden erstmal völlig enttäuscht sein, dass Ramin Djawadi kein altes MOH Lied modernisiert hat. Dafür spricht aber auch viel Kreativität von ihm: Das neue Theme klingt sehr schön und passt zu dem neuen MOH. Auch die anderen Lieder, welche man auch OHNE dem Spiel ganz gut hören kann, sind sehr gelungen! Vorallem welche Emotionen einige Lieder auslösen können ist sehr bemerkenswert. Sollte jemand eine "Depri Phase" oder irgendwelchen ständigen Kummer haben, wäre dieses Album nichts für ihn. Alle Soundtrackfans können aber getrost zugreifen!

Fazit: 9/10

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TheVG
#1 | 10. Dez 2012, 10:20
Ich müsste mir den Soundtrack auch mal anhören, obwohl ich bei Hans Zimmer mittlerweile ein wenig auf taube Ohren stoße. Auch wenn es nur der Schüler des Soundtrackkünstlers ist, heißt das aber wohl auch, dass der Stil eher dem Vorbild nacheifern würde.

Da Zimmer ja mittlerweile in jedem zweiten Film und hochbudgetierten Spiel zu hören ist oder die Finger drin hat, kann man schon ein wenig von Übersättigung sprechen. Da finde ich Soundtracks von Deus Ex 3, Skyrim oder Mass Effect einfach einprägsamer und atmosphärischer, egal ob aus der Retorte oder rein orchestralisch.
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Avatar DerKranz
DerKranz
#2 | 10. Dez 2012, 10:36
Zitat von TheVG:

[...]Da Zimmer ja mittlerweile in jedem zweiten Film und hochbudgetierten Spiel zu hören ist [...]


Bei den Filmen stimme ich dir zu. Da ist Hans Zimmer sehr oft vertreten, aber bei Spielen kann ich das nicht bestätigen. Mir fällt momentan nur zwei Spiele ein, wo er den Soundtrack geschrieben hat: Modern Warfare 2 und Crysis 2 (obwohl er dort NUR das Theme geschrieben hat).
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