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State of the Game - Aus der Sicht eines Fans, Part I

Von Dreamwalker |

Datum: 09.11.2012 | zuletzt geändert: 13.11.2012, 16:47 Uhr


Star Wars the old republic (SWTOR) wird am 15. November 2012 free to play. Verschiedene Führungspersonen des Spiels versuchen nun das Spiel noch einmal schmackhaft zu präsentieren. Unter anderem hat Jeff Hickman (Executive Producer von SWTOR) einen Blogeintrag (Jeff Hickman – State of the Game, Part I) veröffentlicht zum Thema, der Titel sagt es eigentlich, Stand des Spieles. Es ist zu erwarten, dass noch mehr solche Blogs erscheinen werden und ich nehme mir hier die Freiheit die gleichen Punkte etwas kritischer und aus Fansicht (seit der Beta dabei und immer noch Hoffnung) darzustellen.

#1: Entwickler-Verlust in SWTOR und die Folgen
Mehrere Entwickler haben SWTOR bereits verlassen. Einige wurden von dem Stellenabbau getroffen und andere gingen von sich aus. Der Stellenabbau ist eine logische Folge eines neu erschienen Spieles, wenn man die Mitarbeiter nicht in ein anderes Projekt unterbringen kann. Das "ab und zu gehen Mitarbeiter um eine neue Herausforderung zu suchen" ist bei jeder Firma natürlich. Aber bei den meisten Firmen versucht man diese Leute möglichst mit anderen Personen gleicher Qualität zu ersetzen. Bei Bioware scheint dies aber nicht der Fall zu sein. Das Bioware-Team um SWTOR wurde seit Release sehr verkleinert, und wenn jemand von sich aus ging, wurde diese Person nicht durch eine neu angestellte Person ersetzt, sondern im internen Team neu besetzt.

Erschwerend dazu kommt das Versprechen von Bioware mit der Umstellung von free to play alle vier bis sechs Wochen neuen Content zu bringen. Eine kleine Aufzählung der bisher erschienenen Inhalten:
- Drei Schlachtzüge (3)
- Zwei Flashpoints (2)
- Vermächtnis System (1)
- Groupfinder (1)
- Zwei Events (2)
- UI Anpassung (1)
- ein neues Schlachtfeld (1)

Bioware sagte, dass die zukünftigen Inhalte kleiner ausfallen werden. Zum Beispiel erscheint dann nur ein Schlachtfeld oder nur ein Flashpoint oder nur ein Event. SWTOR läuft nun seit elf Monaten. Zählen wir die einzelnen Sachen zusammen, kommt man auf genau auf elf Zusatzinhalte. Umgerechnet also ein Update im Monat --> genau das was Bioware in Zukunft erreichen will. Wenn SWTOR in sein zweites Jahr kommt ist das Entwickler-Team aber noch etwa halb so gross wie zum Launch des Spieles. Zudem waren die meisten Inhalte von dem Update 1.1 und dem Vermächtnis schon zu grossen Teilen fertig erstellt. Wenn Bioware also das Tempo mit "alle vier bis sechs Wochen etwas Neues" beibehalten kann, dann muss man sich fragen, warum ein doppelt so grosses Team nicht produktiver sein konnte?

#2: Tests, Bugs und Server-Updates
Jeff Hickman geht speziell auf die Performance-Probleme seit 1.4 ein. Bioware ist sich der Lage bewusst und "man habe kürzlich einige Maßnahmen eingeleitet, um Verbesserungen in der Entwicklung, der QA und dem PTS zu erreichen, um solche Probleme in Zukunft schneller zu bemerken und darauf zu reagieren." Das Spiel ist elf Monate draussen und ihr habt erst kürzlich euer Testen verbessert? Dies hätte spätestens nach dem Desaster der ersten Operation eingeleitet werden müssen. (3. Boss (Puzzletürme) funktionierten nur nach Lust und Laune und der Endboss (SOA) war das reinste Bugdesaster). Fehler von Spielern, die in der Beta mehrfach erwähnt wurden, schafften es zur Korrektur nicht ins fertige Spiel. (So wurde etwa der Storyblock vom Kopfgeldjäger erst ein-zwei Monate nach dem Releas behoben (deutscher Client)). Sollte 1.5 wieder vor Bugs strotzen (mit dem Kartellmünzenmarktplatz könnte das interessant werden), bin ich auf ein erneutes Statement zu diesem Punkt gespannt.

#3: Population auf den Oceanic-Servern
Trotz Megaserver herrscht auf den Oceanic-Servern Spielermangel. Was machen die werten Herren Bioware dagegen. Genau... abwarten und mal schauen wie sich die Spieleranzahl entwickelt beim free to play Start. Ich hoffe sie haben einen Plan B parat. Star Wars ist in Asien einfach nicht die Weltmarke wie in Amerika oder Europa und Australien kann nicht so viele Spieler aufbringen, dass es sich lohnt eigene Server zu haben dafür. Da wird free to play nichts ändern. Warum Bioware die Server nicht mit den West Server von Amerika zusammenlegt... naja sie werden ihre Gründe haben. Aber abwarten und Tee trinken sollte nicht dazu gehören.

Was ich im nächsten State of the Game Blog von Jeff Hickman erwarte, sind Antworten darauf, wohin sich das Spiel entwickelt. Damit meine ich weiter als den Planeten Makeb der in einem zukünftigen Updaten kommen soll. Ich will wissen, ob etwas Neues riskiert wird, ob die restlichen Flashpoints auch noch einen Hardmode spendiert bekommen, ob Storyupdates mehr gewichtet werden, usw. Ich freu mich auf den Blog State of the Game, Part II.

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