Richard S.

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Verändernde Ethik

Von Richard S. |

Datum: 01.07.2013 | zuletzt geändert: 02.07.2013, 11:21 Uhr


Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen von Moral und Ethik. Gemeinsamkeiten gibt es immer, aber kaum zwei Menschen sind der absolut gleichen Meinung bzgl. ethischer und moralischer Werte; so sind manche Leute der Meinung, dass Mord das schrecklichste Verbrechen wäre, welches ein Mensch begehen könnte, andere denken wieder an andere Verbrechen,

Nun gibt es im Bereich kreativer Medien natürlich immer wieder Werke, die sich, teils aktiv, teils passiv, mit Fragen der Ethik und Moral auseinandersetzen. Bei manchen ist es nur Mittel zum Zweck, bei anderen schafft es die Aufarbeitung dieser Fragen, den geneigten Benutzer über seine eigenen, ethischen Vorstellungen nachzudenken, sie zu hinterfragen, und unter Umständen sogar zu ändern.

Zwei Medien haben es dabei zur Meisterschaft gebracht: Filme und Bücher. Dabei meine ich jetzt nicht 'Rocky V' oder 'Shades of Grey', auch ist es nicht allgemeingültig, welche Werke es jetzt schaffen, die Ansichten ihrer Konsumenten zu verändern, das hängt von den Konsumenten und deren Herangehensweise an das Produkt (Film/Buch/etc.) ab; auch ist nicht jeder gleichermaßen empfänglich. Aber zB der Film "Beim Leben meiner Schwester". Darin wird (kurz gesagt) die Frage gestellt, ob es ethisch vertretbar ist, ein (genmanipuliertes) zweites Kind zu bekommen und diesem regelmäßig Organspenden zu entnehmen, um das erste Kind zu retten. Vor dem Sehen des Filmes hätte ich mit "Ja" geantwortet.
Danach nicht mehr.

Aber wie gesagt, das besitzt keine Allgemeingültigkeit.

Ich habe schon einige Filme gesehen / Bücher gelesen, sehr selten auch Lieder gehört, deren Aufarbeitung ethischer Fragen mich nachdenklich machte oder meine Meinung änderte.

Aber in einem Medium fehlen mir solche Werke bislang.

Da dies hier eine Gaming-Seite ist, ist wohl unschwer zu erraten, von welchem Medium ich spreche.

Natürlich, in Spielen will man in erster Linie Spaß haben, unterhalten werden. Ethik macht aber nun einmal keinen Spaß; und da Spiele voller Dramatik, in denen man ethische Fragen entsprechend erörtern könnte, ohnehin selten bis nie vorkommen (siehe letzten Blogeintrag), ist es nun einmal grundsätzlich ziemlich schwierig, solche ethischen Denkprozesse in Gang zu bringen (zudem dies ohnehin nur selten gelingt und, wie bereits erwähnt, nicht bei jedem und nur unter gewissen Umständen).
Aber gerade im interaktiven Bereich, in Games, sehe ich in dieser Richtung verdammt viel ungenutztes Potenzial.

Natürlich, einige (Rollen-)Spiele versuchen sich daran, den Spieler vor 'ethische' Fragen zu stellen. Nur gibt es in fast jedem Fall eine perfekte Lösung, und auch wenn nicht, ist das nicht sonderlich schlimm, weil es ja meist nur um gut/böse-Entscheidungen geht oder die Auswirkungen dieser Entscheidung kaum eines Textfensters gewürdigt werden.

Gut, es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass ich hier maßlos übertreibe, dass ich bislang nur die falschen Spiele gespielt habe oder ohnehin der einzige bin, der sich so einfach von Filmen/Büchern manipulieren lässt.
Daran habe ich aber meine ernsten Zweifel, und daher meine Frage: Warum schaffen die Spiele es nicht, als beliebtestes, interaktives Medium, diese Art von Veränderungen der eigenen Ethik zu erzeugen?

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Avatar TheVG
TheVG
#1 | 01. Jul 2013, 16:12
Wieder einmal ein schöner Ansatzpunkt, den du da ansprichst.

Ich sehe das so: Wenn du ein Spiel spielst, 50 Stunden dafür investierst und dann den Abspann siehst, willst du wohl keine Belehrung dafür bekommen, warum deine Taten die ganze Spielzeit über jetzt nicht angebracht wären. Stell dir einfach vor, dass du beispielsweise Fallout spielst, dich für eine böse Ausrichtung entscheidest und dir das Spiel dann sagt, was für ein Arsch du doch wärst. Selbst die individuellen Abspänne darin werden nicht moralisiert, sie bewegen sich eben zwischen den Stühlen weiter.

Filme und Bücher ergreifen da schnell Partei, und man erkennt eben die Moral daran an oder eben nicht. Da sind Spiele ein bisschen zu mundfaul, sie geben dir die Möglichkeit, in beide Richtungen zu tendieren. Wenn du böse sein willst und einem Kronzeugen lieber eine Kugel in den Kopf setzen willst - dann bitte, mach. Wir werden dich schon nicht dafür verurteilen. Einerseits kann man das als gut empfinden, einfach mal aus dem "Trott" auszubrechen, aber andererseits hab ich jetzt (nur oberflächlich) ein Problem damit. Es kann durchaus falsche Moral vermitteln, und es wird noch schlimmer, wenn dann solche Diskussionen wie letztlich bei CoD aufkommen müssen.

Problem ist nur: Du siehst ungenutztes Potenzial. Von Seiten der Entwickler/Publisher würdest du jedoch wieder einen Schritt zurückgehen. Moral ist eben eine Einbahnstraße, die Scheißegal-macht-mal-Einstellung eben nicht.
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Avatar stekepego
stekepego
#2 | 01. Jul 2013, 16:39
Stimme ich TheVG zu, ist ein sehr interessanter Punkt.

Ich denke, es liegt auch daran, dass das Genre so doch immer noch relativ neu ist.
D.h. das Medium wird immer noch einfach für das Offensichtlichste benutzt: Unterhaltung, und zwar in den meisten Fällen zudem noch ziemlich Stumpfe.
Ich bin zwar kein Historiker, aber auch Bücher wurden doch Anfangs auch nicht für derartige Dinge genutzt, sondern erstens für die Weitergabe von Wissen und zweitens eben auch wieder zur Unterhaltung in Form von Gedichten oder Geschichten.
Bei den Filmen genauso. Sie wurden verwendet entweder um Sachen schlichtweg zu dokumentieren oder um den Zuschauer zu unterhalten.
Texte wurden auch später zur Diskussion von Ethik und Moral verwendet (Mal von den antiken Philosophen etc. abgesehen, da hier ja vorrangig von Massenmedien die Rede ist, und Bücher und Texte es damals noch nicht waren), und auch bei Filmen lässt sich ein bisschen eine Entwicklung verfolgen, sei es in Dokumentationen (und seien es auch nur "Dokumentationen" wie An Inconvenient Truth, aber anderes Thema^^) oder in Dramen oder selbst Komödien wie z.B. Ziemlich beste Freunde, die ja auch durchaus zeigen, dass sowas Erfolg haben kann.

Die Gamingbranche kann und wird sich eben erst noch weiterentwickeln, was sie ja schon tut, ich würde sagen, der Trend geht ja mittlerweile fast schon in die Richtung, siehe The Last of Us, Walking Dead oder Spec Ops: The Line.
Also finde ich schon, dass in diese Richtung es auch durchaus gute Ansätze gibt.
Die Frage ist allerdings wie du ja selbst gesagt hast, ob es auch eine kritische Sicht auf die eigene Ethik ankurbelt.

Dafür ist meiner Meinung nach schlichtweg die Ursache, dass es ein interaktives Medium ist.
Wenn du ein Spiel mit moralischen Entscheidungen spielst, triffst du die Entscheidungen ja normalerweise auch so, wie du sie deinen eigenen Moralvorstellungen nach auch treffen würdest, heißt, das Spiel verlangt von dir gar nicht, dass du dich mit deiner eigenen Moral außereinander setzt. Kann es ja eigentlich auch nicht, sonst würde es dir ja andere Wege aufzwingen müssen.
Worin ich eine Möglichkeit sehen würde, wäre, wenn ein Spiel das einfach mal auf den Kopf stellen würde.

Z.B. wieder Fallout.
Das Spiel hätte einfach mal die Zerstörung von Megaton als "gut" dastehen lassen können bzw. die Rettung von Megaton als "böse".
Dafür wäre allerdings eben noch ein ganzes Stück mehr Storytelling und noch wesentlich mehr Hintergrundinfos, und ich bin mir nicht sicher, ob sich das so in einem Spiel mit Handlungsfreiheit überhaupt so umsetzen lässt, da es einfach zuviele Möglichkeiten gibt, und hier komme ich wieder zurück:
Im Buch oder Film kannst du solche Situationen erzwingen, und auch moralische Zwiespalte geschickter und somit auch unerwarteter auflösen, was automatisch die Reflexion über die eigene Moral auslösen würde.


Ich hoffe meine Punkte wurden einigermaßen klar :)
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Avatar HolyHerbert
HolyHerbert
#3 | 01. Jul 2013, 18:33
Zitat von stekepego:

Ich bin zwar kein Historiker, aber auch Bücher wurden doch Anfangs auch nicht für derartige Dinge genutzt, sondern erstens für die Weitergabe von Wissen und zweitens eben auch wieder zur Unterhaltung in Form von Gedichten oder Geschichten.


Naja, das erste gedruckte Buch war die Bibel :D

Davon abgesehen: Ich finde, es werden in Spielen wohl auch moralische Aspekte vermittelt, allerdings habe ich besonders bei Shootern und Actionspielen eigentlich eher den Eindruck, dass das vermittelte Bild nicht gerade das ist, was man allgemein für moralisch vertretbar halten würde. Viele Spiele bekommen ja gerade deshalb den süßen roten Ü18-Aufkleber, nicht nur wegen der Gewaltdarstellung, sondern auch deshalb, weil man da Sachen macht, die komplett unanständig sind, um's mal vorsichtig auszudrücken.
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Avatar Takamisakari
Takamisakari
#4 | 02. Jul 2013, 11:39
In Spielen schlüpft man oftmals in eine Figur. Man kann nun so spielen, als wäre man es selbst, oder man spielt so, wie man es der Figur andichtet. Bei Letzterem rücken Ethik/Moral in der Hintergrund.
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Avatar Richard S.
Richard S.
#5 | 02. Jul 2013, 15:49
Ich fürchte, ich habe meinen Punkt nicht wirklich klar gemacht...

Gut und Böse hat in diesem Zusammenhang nichts mit Ethik zu tun. Ich meinte eben Entscheidungen, die schwerer fallen, über die man zuvor kaum nachgedacht hätte; zB: jeder hat schon einmal darüber nachgedacht, ob er in der Lage wäre, einen Mord zu begehen, die meisten sagen vermutlich Mord=Böse, nichtMord=Gut. ABER wenn man in einem Spiel schwierigere Entscheidungen treffen müsste (präsentiert bekäme), Entscheidungen, die in jedem Fall negative Konsequenzen haben (haben könnten), und sich der Spieler die Frage stellen müsste, welche Konsequenzen moralisch eher vertretbar sind, dann wäre das wirklich ein ethisches Dilemma, mit dem Potenzial, den Spieler zum Nachdenken zu bringen.

Als Beispiel: Die Entscheidung, ein Kind vor einer Bombenexplosion zu retten. Ethisch richtig wäre es, das Kind zu retten.
Nun geht es aber um die Entscheidung, ob man ein Kind rettet, welches möglicherweise mit einem unheilbaren, tödlichen und hochgradig ansteckenden Virus infiziert ist; während die Eltern auf den Spieler einreden und ihn anflehen, das Kind zu retten; wobei ein sympathischer, ständiger Begleiter des Spielers der Erste wäre, der Kontakt mit dem potenziell Seuchentragenden Kind hat.
Ein moralisches Dilemma, bei dem es keine gute oder böse Lösung gibt, dann vlt noch in einem Spiel ohne freie Speicherfunktion, sodass man das Level oder gar das ganze Spiel von vorne beginnen müsste, um eine andere Entscheidung zu treffen.

Solche Entscheidungen, kein gut/böse, kein eher richtig oder eher falsch. Entscheidungen, die die eigene Entscheidungsfindung prüfen, in Frage stellen. Solche Entscheidungen hätten mMn das Potenzial, den Spieler über seine Ethik reflektieren zu lassen.
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RD.REVELATION
#6 | 02. Jul 2013, 17:15
Zitat von Richard S.:
Ich fürchte, ich habe meinen Punkt nicht wirklich klar gemacht...

Gut und Böse hat in diesem Zusammenhang nichts mit Ethik zu tun. Ich meinte eben Entscheidungen, die schwerer fallen, über die man zuvor kaum nachgedacht hätte; zB: jeder hat schon einmal darüber nachgedacht, ob er in der Lage wäre, einen Mord zu begehen, die meisten sagen vermutlich Mord=Böse, nichtMord=Gut. ABER wenn man in einem Spiel schwierigere Entscheidungen treffen müsste (präsentiert bekäme), Entscheidungen, die in jedem Fall negative Konsequenzen haben (haben könnten), und sich der Spieler die Frage stellen müsste, welche Konsequenzen moralisch eher vertretbar sind, dann wäre das wirklich ein ethisches Dilemma, mit dem Potenzial, den Spieler zum Nachdenken zu bringen.

Als Beispiel: Die Entscheidung, ein Kind vor einer Bombenexplosion zu retten. Ethisch richtig wäre es, das Kind zu retten.
Nun geht es aber um die Entscheidung, ob man ein Kind rettet, welches möglicherweise mit einem unheilbaren, tödlichen und hochgradig ansteckenden Virus infiziert ist; während die Eltern auf den Spieler einreden und ihn anflehen, das Kind zu retten; wobei ein sympathischer, ständiger Begleiter des Spielers der Erste wäre, der Kontakt mit dem potenziell Seuchentragenden Kind hat.
Ein moralisches Dilemma, bei dem es keine gute oder böse Lösung gibt, dann vlt noch in einem Spiel ohne freie Speicherfunktion, sodass man das Level oder gar das ganze Spiel von vorne beginnen müsste, um eine andere Entscheidung zu treffen.

Solche Entscheidungen, kein gut/böse, kein eher richtig oder eher falsch. Entscheidungen, die die eigene Entscheidungsfindung prüfen, in Frage stellen. Solche Entscheidungen hätten mMn das Potenzial, den Spieler über seine Ethik reflektieren zu lassen.


Bei deinem Beispiel (Kind) gibt es, meiner Ansicht nach aber sehr wohl "gut/böse" - "falsch/richtig". Das Kind vor der Bombe zu retten wäre gut... unabhängig davon, ob es eine tödliche Krankheit hat. Es geht um das Leben (das höchste Gut) eines Menschen, und das ist zu retten. Es sei denn: Das Kind WILL lieber schnell durch die Bombe denn (eventuell) qualvoll an der Krankheit sterben - dann wiederum muss dem Spieler aber die Möglichkeit gegeben werden, dies in Erfahrung zu bringen. Gibt es diese Möglichkeit nicht, ist, meiner Ansicht nach, das Kind auf jeden Fall zu retten.

Hier kommt dann noch ein zusätzlicher, sehr individuell behafteter, Punkt dazu: Wer setzt wo seine ethischen Schwerpunkte. Ist das Leben das höchste Gut oder ist, unter Umständen, der Tod die "ethischere" Wahl? Und wenn ja für wen? Für das Kind, das vielleicht noch länger leben will, auch wenn es weiß, dass es irgendwann stirbt? Oder für das Umfeld des Kindes, welches eventuell angesteckt werden könnte? (Wahl: ist ein Leben wichtiger, als 100 andere?) usw.

Ein sehr interessantes Thema, das du da eröffnet hast. Und es hat unglaublich viele Facetten...
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Avatar TheVG
TheVG
#7 | 02. Jul 2013, 18:36
Zitat von Richard S.:
...


Naja, ob da jetzt gut/böse, falsch/richtig oder 1. Entscheidung/2. Entscheidung steht, würde ich jetzt nicht so klein-klein ausdiskutieren. Ich empfinde halt die Entscheidungshilfen in Spielen immer wieder mal in diese Richtung tendierend, egal wie blumig es jetzt klingen mag. Das einzige Spiel, bei dem ich jetzt sowas wirklich nicht empfunden hatte, war The Witcher. Irgendwie war das nur eine Entscheidung für eine Seite, mit Vor- und Nachteilen. Da sollten Spiele etwas mehr ausstaffieren, weil ich einige Rollenspiele etwas zu plakativ sehe.
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Steckbrief
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