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Flammende Rede für ein vereintes Europa

Von slihs |

Datum: 17.11.2012 | zuletzt geändert: 29.11.2012, 01:44 Uhr


Wöchentlich überschlagen sich neue Meldungen über einen Zerfall der Eurozone,
nationalistische Töne bestimmen Wahlkämpfe und Parlamentsdebatten, Generalstreiks
legen Südeuropa lahm und die Euro-Finanzminister können sich auf kein neues Budget einigen.

Wie ein Licht am Tunnel erscheint da die Vergabe des Friedensnobelpreises an die
Europäische Union. Ein Weckruf der uns daran erinnern soll, was die Gründungsidee der Union , inklusive ihrer Vororganisation, war und ihrer größten Errungenschaft in einem Europa der Kriege und Feindschaften. Errungenschaften wie ein Friede zwischen Deutschen und Franzosen, welcher vorher in Jahrhunderten nicht möglich war.

Seit Jahrhunderten schleppte sich ein Kontinent der Unterschiede und Gemeinsamkeiten, der Bündnisse und Feindschaften, der verschiedenen Kulturen und Religionen von Konflikt zu Konflikt. Kriege welche die Einwohner Europas oftmals an den Rand ihrer Existenz gebracht haben und Leid gesät haben, gehörten zu Erlebnissen jeder Generation. Unsere Vorväter haben sich auf die Gegensätze konzentriert, anstatt das Miteinander zu suchen und die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen.

Die Europäische Union schaffte in diesem schwierigen Umfeld uns die längste Zeit an ununterbrochenem Frieden zu schenken, sie ermöglichte uns zusammenzuwachsen, ein Europa der Gemeinsamkeiten zu erschaffen, anstatt eines der Gegensätze. Und es liegt an uns, diese Errungenschaft des Friedens und kulturellem Zusammenzuwachsen nicht am Altar des Patriotismus zu opfern. Europa und damit auch die Union haben uns diese in der Geschichte Europas einmalige Chance gegeben, ein starkes, vielfältiges und vor allem friedliches Europa zu werden, was sich nicht mehr in von übertriebenem Nationalismus zu Tage geförderten Kriegen selbst zerfleischt und damit auch seine kulturellen Schätze für immer vernichtet. Lasst uns nicht noch einmal auf populistische Nationalisten hereinfallen wie vor 75 Jahren!


Und auch im wirtschaftlichen Bereich kann nur ein mehr an Europa die Lösung sein, kein zurückkehren zu den Nationalstaaten. Europa kann so stark sein wenn es sich auf seine Gemeinsamkeiten besinnt und große Probleme gemeinsam löst. Es gilt gleiche Steuer- und Pensionssysteme zu schaffen um am Ende Idealerweise zu Vereinigten Staaten von Europa zu kommen.

Ich sehe mich als Europäer, nicht als Österreicher und darum bitte ich jeden:
Nutzt die Reisefreiheit, lebt den kulturellen Austausch, besinnt euch auf ein gemeinsames Europa und fallt auf keine nationalistischen Politiker herein. Lasst uns Europa zu einer Vorzeigeregion auf der Welt machen! Gemeinsam!

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Avatar Imp0815
Imp0815
#1 | 18. Nov 2012, 02:40
Ich glaube du solltest mal lieber Zuhause bleiben deine Kultur pflegen und ordentlich über diesen Schud nachdenken den du da verzapfst. Unsere Vorväter rotieren seit der Gründung der EU in ihrem Grabe und Leute wie du die sich von der wunderschönen Blümchen und frieden Liebe die die EU verbreitet blenden lässt sind Schuld daran. Wenn du dich mal Ordentlich informierst und dich für Politik interresierst, dann wüsstes du das die EU kein Segen mehr für die Menschen in Europa ist. Und die angeblichen Vorteile die man darin sehen kann sind verblichen und haben ihre häßliche Fratze gezeigt.
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Avatar slihs
slihs
#2 | 18. Nov 2012, 10:27
Zitat von Imp0815:
Ich glaube du solltest mal lieber Zuhause bleiben deine Kultur pflegen und ordentlich über diesen Schud nachdenken den du da verzapfst. Unsere Vorväter rotieren seit der Gründung der EU in ihrem Grabe und Leute wie du die sich von der wunderschönen Blümchen und frieden Liebe die die EU verbreitet blenden lässt sind Schuld daran. Wenn du dich mal Ordentlich informierst und dich für Politik interresierst, dann wüsstes du das die EU kein Segen mehr für die Menschen in Europa ist. Und die angeblichen Vorteile die man darin sehen kann sind verblichen und haben ihre häßliche Fratze gezeigt.


Ich bin in der Politik tätig, ich denke also ich interessiere mich dafür und mein Informationsstand ist ebenfalls hoch auch über alternative Wirtschaftstheorien (plan-B, Dirk Müller) und politische Ideen.
Ich sehe sehr wohl das die EU ein Segen ist, sicher es ist nicht alles Perfekt aber die Grundsätze und auch viele Entscheidungen sind richtig.
Nationaler Populismus, wie man ihn gerade wieder von rechtspopulistischen Parteien wie der FPÖ hört hat uns in 2 Weltkriege geführt!

Aber wenn ich mir deine sonstigen Postings auf Gamestar.de anschaue bist du ja schon auf europafeindliche Parteien hereingefallen.
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Avatar SturmHitman
SturmHitman
#3 | 18. Nov 2012, 13:44
Die EU hat ihre Vor- und Nachteile. Man wird ja sehen, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.

Wahr ist aber, dass wir in Europa eine ziemliche lange Friedenszeit haben, geschichtlich gesehen. Hoffen wir, dass das so bleibt, sonst haben wir ziemlich schlechte Zeiten vor uns.
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Avatar BigYundol
BigYundol
#4 | 18. Nov 2012, 18:53
Wir Schweizer behalten unseren Schweizer Franken trotzdem ^^
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slihs
#5 | 18. Nov 2012, 19:45
Zitat von BigYundol:
Wir Schweizer behalten unseren Schweizer Franken trotzdem ^^


Spricht ja auch nichts dagegen ^^
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Gra
#6 | 20. Nov 2012, 02:59
Zitat von slihs:


Spricht ja auch nichts dagegen ^^

Aus Schweizer sicht muss ich sagen das die Schweiz als Aussenseiterstaat relativ gut gefahren ist. Da ich vor nicht allzu langer Zeit in der Maschinenindustrie gearbeitet habe muss ich ehrlich sagen das die Eurokrise ein harter schlag war.
Einst (2007) galt die Faustregel, ein Export ist nur dan noch rentabel wenn ein Euro über 1.40 CHF kostet. Fählt der Euro unter diese Marke wirds hart.

Und slihs, Nationalismus gedeiht nicht nur in der EU.
Die Fremdenfeindlichkeit gewisser Schweizer Parteien ist beängstigend.
Angst scheint die beste Waffen der Rechten Populisten zu sein, aber Lösungen bringen die nie. Ein Problem ist immer solange rentabel wie man die Leute damit verängstigen kann.
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Avatar TheVG
TheVG
#7 | 20. Nov 2012, 08:49
Zitat von Gra:
Angst scheint die beste Waffen der Rechten Populisten zu sein, aber Lösungen bringen die nie. Ein Problem ist immer solange rentabel wie man die Leute damit verängstigen kann.


Damit macht die USA schon regelmäßig Profit, was anderes bedeutet die Angsttreiberei auch nicht.

Zum Thema selbst: Ist ja ok, wenn sich slihs politisch beteiligt und eine Meinung dazu hat, aber ich sehe das anders. Ich war schon immer Euro-Skeptiker, weil schon die Wiedervereinigung gezeigt hat, welche Pflichten auf Deutschland zukamen. Jetzt sind alle zahlungskräftigen EU-Staaten in die Pflicht genommen worden, und alles, weil in den USA der Immobilienmarkt zusammengebrochen war und sich vor allem Griechenland mit Bilanzenschönung und Vetternwirtschaft in die EU gemogelt haben (gehört im Übrigen alles zusammen, daher die Erwähnung). Das alles wird natürlich wieder auf die Schultern des normalen Volkes gepackt, und der muss schon genug mit sich herumschleppen.

Problem dabei ist, dass die jetzige Situation nicht rückgängig gemacht werden kann und wir jetzt damit leben müssen. Egal ob Griechenland jetzt drinnen oder draußen ist - es geht nur noch darum, auszuloten, was das kleinere Übel ist.
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Avatar slihs
slihs
#8 | 20. Nov 2012, 12:49
Zitat von TheVG:


Jetzt sind alle zahlungskräftigen EU-Staaten in die Pflicht genommen worden, und alles, weil in den USA der Immobilienmarkt zusammengebrochen war und sich vor allem Griechenland mit Bilanzenschönung und Vetternwirtschaft in die EU gemogelt haben (gehört im Übrigen alles zusammen, daher die Erwähnung). Das alles wird natürlich wieder auf die Schultern des normalen Volkes gepackt, und der muss schon genug mit sich herumschleppen.


Der Fall des US-Immobielenmarktes war zwar der auslöser aber nicht der Grund für die heutigen Probleme, vor allem die Staatsverschuldung.

Solange wir ein Zinses-Zins-System haben, ist das eine ganz normale Entwicklung unseres Finanzsystems, das dadurch so ca. alle 60 Jahre von ganz alleine kollabiert und entweder durch Schuldenschnitte, Inflation oder Steuererhöhung bei den Vermögenden wieder resetet wird.

Wäre jetzt zu lange das zu erklären, empfehle da immer Crashkurs von Dirk Müller zu lesen. Da gehen einem die Lichter auf über unser Finanzsystem.
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Avatar Gra
Gra
#9 | 21. Nov 2012, 11:03
Zitat von slihs:


Der Fall des US-Immobielenmarktes war zwar der auslöser aber nicht der Grund für die heutigen Probleme, vor allem die Staatsverschuldung.

Solange wir ein Zinses-Zins-System haben, ist das eine ganz normale Entwicklung unseres Finanzsystems, das dadurch so ca. alle 60 Jahre von ganz alleine kollabiert und entweder durch Schuldenschnitte, Inflation oder Steuererhöhung bei den Vermögenden wieder resetet wird.

Wäre jetzt zu lange das zu erklären, empfehle da immer Crashkurs von Dirk Müller zu lesen. Da gehen einem die Lichter auf über unser Finanzsystem.

Das Problem ist auch das alles Kapital das Weltweit gehandelt wird, nicht annährend mit einem realen Gegenwert gedeckt ist.
Wenn Weltweit jeder der irgendwie Dollars hat (egal ob in Optionen, Aktien etc.) gäbe es einen totalen Kollaps, es wird in so grossen Mengen mit Virtuellen Geld gehandelt das die Wirtschaft verzweifelt versucht die Blase noch grösser zu machen.
Eine Golddeckung wäre zwar enorm Wirtschaftsbremsend aber das Risiko das die Blase platzt würde enorm verringert.
Geld Drucken können Staaten nicht einfach so, die Inflation wäre verherend.
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Avatar ChrissiSch
ChrissiSch
#10 | 22. Nov 2012, 16:37
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