AMD Radeon HD 7970 im Test
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Viel Lärm um viel Leistung im Benchmark
Bildqualität
Supersampling unter DirectX 10 oder 11 ist bei AMD nach wie vor kein Thema, diese Art der Kantenglättung (Supersampling glättet anders als normale Multisampling-Kantenglättung außer Polygonkanten auch Texturen, selbst transparente Gitter) funktioniert weiterhin nur unter DirectX 9. Nvidia löst die Vorgabe der DirectX-Spezifikation, dass Supersampling in DirectX 10 und 11 nicht mehr per Treiber erzwungen werden darf, mit einem separaten Programm, dem SSAA-Tool. In DirectX 9 ist die SSAA-Qualität von AMD den Geforce-Modellen weiterhin überlegen, denn während SSAA auf Nvidia-Karten das Bild durch falsche LOD-Werte unschärfer darstellt, haben die Radeon-Karten mit derartigen Problemen nicht zu kämpfen.
Mehr getan hat sich bei der Qualität des anisotropen Texturfilters. In den höchsten Treiber-Einstellungen (Catalyst-A.I.-Regler auf Maximum und zusätzlich das Häkchen bei »Enable Surface Optimization« entfernen) produziert die Radeon HD 7970 ein in Bewegung sichtbar ruhigeres Bild als die Vorgängermodelle, dass außerdem vollkommen winkelunabhängig arbeitet und somit auch auf anderen Flächen als solchen in 90, 180 und 270 Grad Winkeln zum Betrachter greift. Im einem Screenshot lässt sich das jedoch leider nicht zeigen, deshalb haben wir den AF-Tester zur Demonstration herangezogen. Insgesamt liegt die Bildqualität nun auf einer Stufe mit aktuellen Geforce-Karten – die Radeons unterstützen Supersampling nur in DirectX 9, und die Geforce-Konkurrenz weist nach wie vor ein minimales Texturflimmern mit anisotropem Texturfilter auf.
Radeon HD 7970 16x AF
HD 6790 16x AF
Geforce GTX 580 16x AF
Technische Daten
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Radeon HD 7970
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Radeon HD 6970
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Radeon HD 6950
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Geforce GTX 580
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Grafikchip
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Tahiti XT
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Cayman XT
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Cayman Pro
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GF110
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Fertigung
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28 nm
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40 nm
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40 nm
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40 nm
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Chiptakt
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925 MHz
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880 MHz
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800 MHz
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772 MHz
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Shader-Einheiten
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2.048
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1.536
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1.408
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512
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Textur-Einheiten
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96
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88
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64
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GDDR5-Speicher
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3,0 GByte
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2,0 GByte
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1,0 GByte
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1,5 GByte
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Speichertakt
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5.500 MHz
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5.500 MHz
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5.000 MHz
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4.008 MHz
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Speicheranbindung
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384 Bit
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256 Bit
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256 Bit
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384 Bit
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Speicherbandbreite
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264 GByte/s
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176 GByte/s
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160 GByte/s
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192 GByte/s
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Stromverbrauch Volllast (TDP)
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250 Watt
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250 Watt
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200 Watt
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244 Watt
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Stromverbrauch Leerlauf (TDP)
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15 Watt
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20 Watt
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20 Watt
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40 Watt
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Preis
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550 Euro
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290 Euro
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200 Euro
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400 Euro
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Eyefinity 2.0
AMD bohrt mit der Radeon HD 7970 auch die Multimonitor-Technik Eyefinity auf. Im Gegensatz zum bisherigen System von HD 5000 und HD 6000 beherrscht Eyefinity 2.0 bei der HD-7900er-Serie auch die 3D-Darstellung über mehrere Monitore hinweg. Wer also mehr als einen der wenigen AMD-zertifizierten 120-Hz-Monitore hat, kann nun Spiele wie Dirt 3, Battlefield 3 oder Deus Ex auch auf allen Monitoren in stereoskopischem 3D betrachten -- wenn die Spiele so wie Deus Ex AMDs HD3D unterstützen oder der Monitor-Treiber von DDD an die Titel angepasst wurde. Während Nvidia 3D-fähige Spiele selber testet und per Treiber-Update anpasst, müssen Spieler mit einer Radeon hauptsächlich auf speziell angepasste Software von Drittherstellern hoffen. Deren Update-Frequenz hinkt der von Nvidia aber teils deutlich hinterher. Ohnehin ändert auch der Sprung auf die Versionsnummer 2.0 nichts daran, dass die wenigsten Spieler drei oder mehr Monitore zu Hause stehen haben, zumal Nvidias S3D-Technik 3D Vision wesentlich ausgereifter ist, besserer Monitore vorweisen kann und im Gegensatz zur AMD-Lösung mit nahezu allen Spielen problemlos funktioniert.
Eine ebenfalls nur für extreme Setups relevante, aber doch überlegte Neuerung ist Unterstützung mehrerer Audioquellen mit nur einer Grafikkarte. Wenn an Ihrem PC zum Beispiel ein Fernseher hängt, wurde bislang der Ton des Fernsehbildes entweder über das TV oder über die Boxen des PCs ausgegeben. Die Radeon HD 7970 (und vermutlich auch die kleineren Modellreihen 7800, 7700 & Co.) können mehrere Audiosignale an das jeweilige Gerät durchschleifen, wenn Monitor und Fernseher per HDMI angeschlossen werden. So dürfen wir zum Beispiel ein Online-Rollenspiel spielen, dessen Sound aus den PC-Boxen kommt und dabei auf dem Fernseher ein über das Internet gestreamtes Fußballspiel verfolgen, wobei der Sound aus den TV-Lautsprechern kommt, aber auf dem PC berechnet wird.