AMDs Raja Koduri : Raja Koduri sprach in Cannes über die Ziele von Virtual Reality und die beginnende immersive Ära. (Bildquelle: Edelmanergo) Raja Koduri sprach in Cannes über die Ziele von Virtual Reality und die beginnende immersive Ära. (Bildquelle: Edelmanergo)

Zum Thema Radeon R9 Fury X ab 581,32 € bei Amazon.de Raja Koduri, der bei AMD die Grafik-Sparte Radeon Technologies Group leitet, hat auf dem Filmfestival in Cannes einen Vortrag gehalten, bei dem er die Möglichkeiten von Virtual Reality für Filmerlebnisse ansprach. Geschichten könnten mit Hilfe moderner Technik und leistungsfähigen Grafik-Prozessoren auf eine ganz neue Weise erzählt werden.

»Nach dem Zeitalter des PCs für jedermann und dem weltweiten Siegeszug der Smartphones stehen wir gerade kurz davor, eine dritte Epoche einzuläuten: Die immersive Ära. Die Immersion beschreibt den Effekt, den virtuelle oder fiktionale Welten auf den Betrachter haben«, so Koduri. Das Eintauchen in virtuelle Welten basiere auf Spiele-Engines und leistungsfähigen Grafikchips, Physik-Berechnungen, künstliche Intelligenz und einer umfassenden Vernetzung.

»Die heutige Technologie besitzt bereits alle Fähigkeiten, die dafür benötigt werden, diesen nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Sie wird uns in diese dritte Ära katapultieren. Doch was wollen wir durch Virtual Reality überhaupt erreichen? Was ist das Ziel?« Laut Koduri sollen in virtuellen Welten alle Sinne angesprochen werden. Es gehe nicht mehr um eine rein visuelle Erfahrung, sondern auch um andere Sinne wie Tasten oder Fühlen, beispielsweise auch Temperaturen.

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, will AMD als Hardware-Hersteller seine »gesamte verfügbare Expertise und das uns zur Verfügung stehende technologische Know-how einsetzen.« Nach dem Vortrag fand noch eine Panel-Diskussion statt. Videos zum Vortrag und zur Diskussion, die leider keine gute Audio-Qualität bieten, sind unter dem Quellenlink bei Facebook zu finden.

Quelle: Facebook