Asus Radeon HD 7850 Direct CU II im Test
Mini-Übertaktung mit Maxi-Kühler
Neben einer Taktsteigerung verpasst Asus der Radeon HD 7850 Direct CU II noch einen Doppel-Rotor. Kann sich die Grafikkarte im Test von der HD-7850-Konkurrenz abheben?
Von
Jan Purrucker
|
Datum:
12.01.2013
Asus Radeon HD 7850 Direct CU II
Der Direct-CU-II-Kühler ist eine Eigenentwicklung von Asus und ursprünglich für High-End-Karten konzipiert.
Rückansicht
Der Direct-CU-II-Kühler ragt einige Zentimeter über die Platine hinaus.
Im Preissegment unter 200 Euro bietet Asus die Mittelklasse-Grafikkarte
Asus Radeon HD 7850 Direct CU II
an. Wie die meisten Hersteller übertaktet Asus die Karte etwas, um sie stärker von AMDs Referenzdesign abzuheben. Gekühlt wird die Direct CU II von dem gleichnamigen Lüfter, den Asus auf vielen seiner aktuellen Nvidia- und AMD-Karten verbaut. Durch die zwei 75-mm-Lüfter, den großen Radiator und den drei Heatpipes stellt Asus sicher, dass die Grafikkarte auch nach stundenlangem Spielen noch ausreichend gekühlt wird und dabei leiser arbeitet als eine auf dem Referenzdesign basierende
Radeon HD 7850
.
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Die Taktraten hebt Asus nur minimal von 860/4.800 MHz auf 870 MHz für den Chiptakt und 4.840 MHz für den Speicher an. Die Asus Radeon HD 7850 Direct CU II beherrscht sowohl DirectX 11.1, als auch AMDs 3D-Technik HD3D. Per Eyefinity lassen sich bis zu drei Monitore an der Grafikkarte betreiben. Mit dem Mainboard verbindet sich die Karte per PCI Express (3.0) und kann auf 2,0 GByte Videospeicher und eine 256 Bit breite Speicheranbindung zurückgreifen.
Im Test überprüfen wir die Leistung der Asus Radeon HD 7850 Direct CU II und vergleichen sie mit den direkten Konkurrenten Nvidia Geforce GTX 660 und übertakteten HD-7850-Modellen anderer Hersteller. Gleiches gilt für das große Kühlsystem sowie die Lautstärke und den Stromverbrauch.
Update: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel
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Testsystem
Unser Testsystem besteht aus einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
und8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir in maximaler Detailstufe sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Benchmark-Tests
In den Benchmarks zeigt sich, dass die minimale Übertaktung der
Asus HD 7850 Direct CU II
kaum Auswirkungen auf die Spieleleistung hat. In fast jedem Spiel und jeder Einstellung liegt die Grafikkarte mit der Standard-HD-7850 gleich auf und kann sich nur selten absetzen. Dennoch besitzt die Asus-Karte genügend Leistung, um alle aktuelle Spiele in hohen bis maximalen Details flüssig darzustellen. Im Leistungsvergleich mit anderen, stärker übertakteten HD 7850-Karten wie der
Club 3D Radeon 7850 Royalking
oder der
Powercolor Radeon HD 7850 PCS+
zieht die Direct CU II erwartungsgemäß den Kürzeren.
Anno 2070 maximale Details