Club 3D Radeon HD 6950 1,0 GByte im Test
Richtig viel Spieleleistung fürs Geld
Als einige der wenigen aktuellen Radeon HD 6950 hat das neue Modell von Club 3D noch ein Backup-Bios, mit dem sich die Grafikkarte besser tunen lässt.
Von
Daniel Visarius
|
Datum:
19.07.2011
Die Club 3D Radeon HD 6950
hat einen Kühler mit zwei großen Lüftern und ausladenden Heatpipes, der beispielsweise auch auf der
Powercolor Radeon HD 6970 PCS+
zum Einsatz kommt. Die Preise der Club 3D Radeon HD 6950 beginnen momentan bei rund 185 Euro. Die Leistungsdaten entsprechen mit Taktfrequenzen von 800/5.000 MHz dem Referenzdesign, der GDDR5-Videospeicher umfasst 1,0 GByte.
Besonderheit ist das Backup-Bios, auf das die meisten Hersteller zum Schutz ihrer Verkaufszahlen der
Radeon HD 6970
(ab 270 Euro) längst verzichten. Denn obwohl bei der
Radeon HD 6950
nur 1.408 von 1.536 Shader-Einheiten des Cayman-Grafikprozessors freigeschaltet sind, funktionieren die Rechenwerke meist einwandfrei. Um die zum Leben zu erwecken, müssen Sie das Bios einer HD 6970 auf die HD 6950 spielen – allerdings auf eigene Gefahr. Über einen Schalter an der Club-3D-Platine lässt sich (bei ausgeschaltetem PC) auf das schreibgeschützte Backup-Bios wechseln, falls die Karte mit den neuen Einstellungen doch nicht laufen sollte.
Diese Radeon HD 6950 von Club 3D hat 1,0 GByte Videospeicher. Die teureren Varianten mit 2,0 GByte lohnen sich für Spieler in Auflösungen bis 1920x1200 nicht.
Testsystem
Die Club 3D Radeon HD 6950 muss sich in unser bekannten Grafikkarten-Testsystem mit einem 3,2 GHz schnellen Core-i7-Vierkerner und 6,0 GByte Arbeitsspeicher unter Windows 7 Ultimate 64 Bit bewähren. Als DirectX-11-Benchmarks verwenden wir das kostenlose Strategiespiel
Battleforge
, das Rennspiel
F1 2010
und den Ego-Shooter
Metro 2033
. Das erste
Crysis
messen wir unter DirectX 10,
Call of Duty: Black Ops
sowie
Mafia 2
unter DirectX 9.
Benchmarks
Da die Club 3D Radeon HD 6950 mit den gleichen Taktfrequenzen läuft wie die Referenzkarte von Chiphersteller AMD, gibt es keinerlei Veränderungen bei den Benchmark-Ergebnissen. Mit durchschnittlich 58,8 fps rechnet die 1,0-GByte-Karte ziemlich genauso schnell wie die Version mit 2,0 GByte (59,1 fps) und zehn Prozent schneller als eine
Geforce GTX 560 Ti
mit Standardtakt. Von übertakteten 560-Ti-Platine wird die Club-3D-Karte jedoch eingeholt.
Black Ops
Battleforge
Crysis
F1 2010
Mafia 2
Metro 2033