Nvidia Geforce GTX 1080, GTX 1070 und GTX 1060 : Die Geforce GTX 1060 könnte bald in fast identischer Version mit leicht geringeren Taktraten auch in Notebooks stecken. Die Geforce GTX 1060 könnte bald in fast identischer Version mit leicht geringeren Taktraten auch in Notebooks stecken.

Zum Thema Geforce GTX 1070 ab 402,89 € bei Amazon.de Update: Wie der Branchendienst Digitimes meldet, wird Nvidia seine mobilen Versionen der aktuellen Pascal-Grafikkarten offiziell auf der Gamescom in Köln vorstellen. Unterstützt wird Nvidia dabei durch Partner wie Asus, MSI, Gigabyte und Clevo, die auf der Spielemesse bereits erste Notebooks präsentieren sollen. Die Vorstellung findet aufgrund des großen Spielemarkts in Europa statt.

Digitimes bestätigt auch, dass Nvidia seine mobilen Grafikkarten nicht mehr mit dem Kürzel M kenntlich machen wird. Damit werden auch in Notebooks eine Geforce GTX 1060, Geforce GTX 1070 und Geforce GTX 1080 arbeiten. Auch die Leistung soll den Desktop-Versionen entsprechen.

Quelle: Digitimes

Originalmeldung: Schon im Juni und Juli hatte es einige Gerüchte zu den kommenden Notebook-Versionen der aktuellen Pascal-Grafikkarten von Nvidia gegeben. Teilweise war die Rede davon, dass Nvidia aufgrund der hohen Energieeffizienz die Desktop-Chips fast ohne Veränderungen für Notebooks anbieten würde. Nun gibt es aus Asien wieder einmal erste Screenshots des bekannten Tools GPU-Z, auf denen eine mobile Geforce GTX 1070 und eine entsprechende Geforce GTX 1060 zu sehen sein sollen.

Sofern diese Angaben stimmen, ist die mobile Geforce GTX 1070 eine kleine Überraschung, denn die Anzahl der Shader-Einheiten soll bei 2.048 liegen. Die Desktop-Version hingegen besitzt nur 1.920 Shader-Einheiten. Die damit theoretisch höhere Leistung wird aber durch die geringeren Taktraten wieder ausgeglichen. Statt 1.506 MHz Grundtakt und 1.683 MHz im Boost-Modus erreicht die mobile Geforce GTX 1070 nur 1.445 und 1.645 MHz. Insgesamt dürfte die Leistung aber auf dem Niveau der Desktop-Version liegen, da auch der Grafikspeicher 8 GByte groß, effektive 8 GHz schnell und über ein 256-Bit-Interface angebunden ist.

Bei der mobilen Geforce GTX 1060 hingegen scheint sich außer den Taktraten nichts im Vergleich zur Desktop-Version zu ändern. Die Anzahl der Shader-Einheiten ist mit 1.280 identisch. Der Basistakt ist mit 1.405 MHz statt 1.506 MHz merklich niedriger, der Boost-Takt 1.671 MHz mit 1.708 MHz aber fast identisch. Beim Videospeicher bleibt es bei 6 GByte GDDR5 mit effektiven 8 GHz und einem 192-Bit-Interface. Sofern die inoffiziellen Informationen stimmen, wird es relativ bald extrem leistungsfähige Spiele-Notebooks geben, die Desktops mit den gleichen Grafikkarten nahezu ebenbürtig sind.

Quelle: Videocardz