Powercolor Radeon HD 7850 PCS+ im Test
Günstige, leise und schnelle Radeon HD 7850
Mit den PCS+-Modellen hat Powercolor schon bei anderen Grafikchips das Potential des eigenen Kühlkörpers bewiesen. Veredelt der Lüfter auch die Radeon HD 7850?
Von
Tom Loske
|
Datum:
19.11.2012
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Kepler-Geforce ab 200 Euro
Die DirectX-11.1-Grafikkarte mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist noch immer die
Radeon HD 7850 . Die meisten Modelle kosten weniger als 200 Euro, die
Powercolor Radeon HD 7850 PCS+
bekommen Sie zum Testzeitpunkt für etwa 180 Euro. Der Hersteller hat dabei die Taktrate von GPU und Shadern stark angehoben. Statt mit den üblichen 860 MHz arbeiten diese nun mit satten 1.000 MHz. Auch der Speichertakt wurde beschleunigt, allerdings nur sehr moderat um 100 MHz von effektiv 4.800 auf 4.900 MHz. Wie groß die Leistungssteigerung wirklich ausfällt, lesen Sie im Test auf den folgenden Seiten.
Der Kühler kam bereits auf anderen Radeon-Grafikkarten von Powercolor zum Einsatz wie etwa dem
Radeon HD 7950
. Dort leistete er sehr gute Dienste, unsere Erwartungen an die Lautstärke und die Temperaturen der Radeon HD 7850 PCS+ sind daher hoch. Das Ausstattungspaket der Powercolor Radeon HD 7850 PCS+ ist überschaubar, außer einem Mini-Displayport auf -Displayport-Kabel und der Crossfire-Brücke liegt kein weiteres Zubehör in der Verpackung. Im Test vergleichen wir die Radeon HD 7850 PCS+ nicht nur mit anderen Modellen des gleichen Chipsatzes, sondern auch mit der Nvidia-Konkurrenz
Geforce GTX 660
.
Update: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel
Die besten Grafikkarten.
Der von Powercolor eingesetzte Kühlkörper ist angenehm leise und auch die Temperaturen stimmen.
Testsystem
Unsere Testplattform besteht aus einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
mit 8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Max Payne 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir mit maximalen Details sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Benchmark-Tests
In unseren Tests ohne Kantenglättung stellt die Powercolor Radeon HD 7850 PCS+ alle Spiele in der Full-HD-Auflösung 1920x1080 stets ruckelfrei dar. Das gilt auch für anspruchsvollere Spiele wie Metro 2033 oder Battlefield 3. Weniger fordernde Titel wie Dirt 3 oder Skyrim laufen selbst in der extremen Auflösung 2560x1440 absolut flüssig. Von der Radeon HD 7850 mit Refernztakt kann sich die Powercolor Radeon HD 7850 PCS+ um etwa neun Prozent absetzen und kommt daher in fast an eine Radeon HD 7870 mit Standardtakt heran.
Anno 2070 maximale Details