Powercolor Radeon HD 7990 Devil 13 im Test
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Die schnellste Grafikkarte der Welt?
Performance-Rating
Die Devil 13 hat Leistung ohne Ende, verliert aber gegen die GTX 690.
Alles in allem schlägt die Powercolor Radeon HD 7990 Devil 13 erwartungsgemäß alle Radeon-Modelle problemlos und überholt auch die Geforce-Karten mit nur einem Grafikchip deutlich. Im Schnitt kann sich die Devil 13 aber nur um 37 Prozent von einer Radon HD 7970 GHz Edition und um 48 Prozent von einer normalen Radeon HD 7970 absetzen.
Das sind zwar immense Steigerungen, aber im Vergleich zu zwei vollwertigen HD-7970-Chips unterm Strich doch etwas enttäuschend, zumal zwei Radeon HD 7970 im Crossfire-Betrieb ähnliches leisten, mit rund 700 Euro aber wesentlich erschwinglicher sind. Gegenüber der Geforce GTX 690 liegt die Powercolor Radeon HD 7990 Devil 13 knapp acht Prozent hinter dem Nvidia-Flaggschiff.
Hauptproblem aller Multi-GPU-Karten sind die sogenannten Mikroruckler. Da die Berechnung der einzelnen Bilder je nach Aufwand der Szene immer unterschiedlich viel Zeit beansprucht, ist mal der eine, mal der andere Grafik-Chip schneller fertig. Während nun Chip 1 darauf wartet, dass Chip 2 fertig ist, bricht die Bildwiederholrate kurz zusammen trotz eigentlich ausreichender Bildwiederholrate. Zu derlei Mini-Rucklern kommt es vor allem dann, wenn die Grafikkarte in Regionen von 60 fps oder weniger arbeitet, oberhalb dieser Grenze ist auch in Extremsituationen kein Ruckeln spürbar.
Far Cry 3 läuft zwar in maximalen Details mit Kantenglättung und in 2560x1440 mit weit über 50 Bildern pro Sekunde, durch die Abstimmungsprobleme der zwei Grafikchips läuft das Spiel dennoch leicht rucklig.
Im Test mit
Far Cry 3
ruckelt das Spiel in 2560x1440 in maximalen Details sowie zweifacher Kantenglättung trotz gemessenen 60 fps auf der Devil 13 störend. Auf einer Geforce GTX 690 gibt es dieses Stottern zwar auch, allerdings in weit geringerem Umfang. Somit bietet Nvidias SLI-Lösung die derzeit deutlich flüssigere Darstellung, was sie in diesem Preissegment zur eindeutig bessere Zwei-Chip-Karte macht. Abhilfe gibt es derzeit für das Mini-Ruckeln nur in Form inoffizieller Tools wie dem »Radeon Profile Tool«, das mittels dynamischer VSync die Framerate optimal anpasst. Allerdings ist ein wenig Geduld bei der Erstellung des Profils gefragt, denn es muss für jedes Spiel einzeln angelegt werden und erfordert viel Einarbeitungszeit.