Coolermaster CM Storm Sirus

Headsets   |   Datum: 02.10.2011
Seite 1 2   Wertung

Coolermaster CM Storm Sirus im Test

Gewichtiges 5.1-Headset

Mit vier Lautsprechern pro Ohr ist das CM Storm Sirus eines der wenigen 5.1-Headsets auf dem Markt. Im Test muss sich das Coolermaster CM Storm Sirus gegen die Stereo-Konkurrenz behaupten.

Von Florian Klein |

Datum: 02.10.2011


Im Gegensatz zu den meisten anderen Headsets auf dem Markt besitzt das Coolermaster CM Storm Sirus vier Lautsprecher pro Ohrhörer, ein größeres 40-Millimeter-Modell für den Bass und drei 30-mm-Modelle für die höheren Frequenzen. Damit stellt sich Coolermaster gegen den Trend, denn seit einigen Jahren bringen die meisten Headset-Hersteller nur noch Stereo-Modelle auf den Markt und setzen auf Surround-Simulationen, um einen räumlichen Klangeindruck zu erzeugen. Beim CM Storm Sirus ensteht der räumliche Klangeindruck stattdessen primär durch die Positionierung der Lautsprecher im Ohrhörer, anstatt durch psychoakustische Tricks wie bei den gängigen Raumklangsimulationen von Creative, Dolby & Co., wie sie etwa das Creative Soundblaster Tactic 3D Sigma , das Corsair HS1 oder das Plantronics Gamecom 777 einsetzen.

Neben dem Headset, das zwei Paar unterschiedliche Ohrpolster mitbringt, liegt auch eine Tischfernbedienung bei, an der Sie etwa den Pegel der einzelnen Kanäle regeln oder das Mikrofon stummschalten. Außerdem beinhaltet diese einen USB-Soundchip (Cmedia), der die 5.1-Klangausgabe übernimmt und außerdem einen grafischen Equalizer sowie ein paar Spielereien wie etwa eine Stimmveränderung beherrscht. Auf Wunsch schließen Sie das CM Storm Sirus aber auch per 3,5-mm-Klinke an eine gängige (5.1-)Soundkarte an.

Coolermaster CM Storm Sirus : Entgegen dem Trend bietet Coolermaster mit dem CM Storm Sirus ein 5.1-Headset an – die meisten Hersteller setzen mittlerweile auf Stereo-Headsets mit Raumklangsimulation. Entgegen dem Trend bietet Coolermaster mit dem CM Storm Sirus ein 5.1-Headset an – die meisten Hersteller setzen mittlerweile auf Stereo-Headsets mit Raumklangsimulation.

Klang-Test

Im Test überzeugt uns die räumliche Klangdarbietung des CM Storm Sirus: In Bad Company 2 etwa orten wir vorüberfliegende Hubschrauber mit hoher Präzision und relativ zuverlässig. Auch überraschend hinter Ihnen auftauchende Gegner nehmen Sie meist frühzeitig wahr und sind dadurch gewarnt. Im Vergleich zur Raumklangsimulation einer Soundblaster X-Fi oder von USB-Chips mit Dolby Headphone kann das CM Storm Sirus mithalten und wirkt durch die Verteilung des Klangs auf mehrere Lautsprecher teils sogar etwas räumlicher.

Präziser orten lassen sich Geräusche aber nicht und die Klangkulisse wirkt insgesamt weniger homogen als bei besseren (aber immer noch günstigeren) Stereo-Headsets. Die Wiedergabe über mehrere kleinere Lautsprecher pro Ohrhörer hat bauartbedingt klangliche Nachteile gegenüber Stereo-Headsets, die nur einen, dafür meist größeren Lautsprecher pro Ohr besitzen. So wirken speziell die Höhen auf dem CM Storm Sirus zu scharf und blechern, was in Spielen weniger, bei Musik aber erheblich stört: Der Bass wummert meist relativ unpräzise, während die Höhen weit darüber liegen und zu scharf und schneidend wirken. Der wenig homogene Eindruck wird durch die arg zurückhaltenden und kraftlosen Mitten verstärkt. Auch das Schrauben am integrierten Equalizer hilft da nicht wirklich, da die kleinen Lautsprecher wohl keine ausgewogenere und dynamischere Musikwiedergabe erlauben.

Ergonomie und Verarbeitung

Die sehr solide Verarbeitung und die stabilen Materialien überzeugen uns mehr als der Klang. Vor allem die Tischfernbedienung macht im Test einen absolut hochwertigen Eindruck, außerdem stellen Sie damit bequem die Lautstärke für jeden Kanal (vorne, hinten, center, bass, gesamt) separat ein. Warum der mittige Drehregler allerdings beim nach rechts Drehen den Pegel des jeweiligen Kanals senkt und beim nach links Drehen anhebt, bleibt uns ein Rätsel – schließlich regelt die ganze Welt genau anders herum.

Coolermaster CM Storm Sirus : Die Tischfernbedienung wirkt sehr hochwertig, allerdings wirds beim nach links drehen lauter und umgekehrt leiser – das Sirus stellt sich hier eindeutig gegen den weltweiten Trend. Die Tischfernbedienung wirkt sehr hochwertig, allerdings wirds beim nach links drehen lauter und umgekehrt leiser – das Sirus stellt sich hier eindeutig gegen den weltweiten Trend.

Der Tragekomfort geht trotz des durch die vielen Lautsprecher und die massiven Materialien bedingten hohen Gewichts von satten 405 Gramm in Ordnung. Trotzdem wird die Nackenmuskulatur im Test vor allem bei langem Spielen ohne Pause aber stärker als bei anderen Headsets belastet. Einen Pluspunkt stellen die einfach auszutauschenden Ohrpolster dar. Ein Paar aus Kunstleder, das Außengeräusche besser dämpft, dafür aber schneller zu schwitzenden Ohren führt sowie ein Satz aus Kunstfaser, der bessere Belüftung aber weniger Dämmung bietet, liegt bei.

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Lukasweb
#1 | 02. Okt 2011, 11:15
Ich kann nur wiederholen, was ich schon zum Plantronics Gamecom 777 gesagt habe:

Warum testet Gamestar nicht einmal einen ordentlichen Hifi-Kopfhörer anstatt immer diese G4m0r Headsets? In dem Preisbereich (Vom Plantronics) gäbe es z.B. den AKG K530(55€), der dieses Gaming Produkt in Sound, Verarbeitung und Langlebigkeit locker an die Wand hauen dürfte. Dazu ein Anklippmikro wie das Zalman Mic.

Hinzu kommt jetzt bei diesem Gaming Produkt der 5.1 Sound, der nur alles noch schlimmer macht, selbst die Ortung ist schlechter als bei einem ordentlichen Stereo-KH.
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Avatar wanty
wanty
#2 | 02. Okt 2011, 11:21
Weil ein Headset ein Produkt für Spieler ist und ein Kopfhörer für zig andere Zielgruppen. Ich denke mal, dass die meisten Spieler zum Musikhören eben ihr Headset absetzen und ihre Boxen aufdrehen.

Außerdem, die Hardwareredaktion wird eher zuviel als zu wenig zu tun haben. Werden kaum nachkommen klassische Gamerhardware zu testen. Wird ja wahrscheinlich mehr Kopfhörerproduzenten als Headsets geben^^ Da musst eben zu einem Magazin für Studioausstattung, Heimkino...Audio-Entertainment eben.
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Erynhir
#3 | 02. Okt 2011, 11:28
Zitat von Lukasweb:

Warum testet Gamestar nicht einmal einen ordentlichen Hifi-Kopfhörer anstatt immer diese G4m0r Headsets? In dem Preisbereich gäbe es z.B. den AKG K530, der dieses Gaming Produkt in Sound, Verarbeitung und Langlebigkeit locker an die Wand hauen dürfte. Dazu ein Anklippmikro wie das Zalman Mic.

Habe eben genau diese Kombo (allerdings ein Speedlink Clip Micor) und es ist wirklich toll. Die AKG K530 Kopfhörer sind verdammt gut, egal ob bei Spielen, Musik oder Filmen.
Von diesen sog. 5.1 Headsets halte ich gar nichts.

Dann das Geld lieber in gute Hifi-Kopfhörer, Anklipp-Micro und Soundkarte investieren, davon hat man mehr.
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Lukasweb
#4 | 02. Okt 2011, 11:29
Und warum sollte man zum Spielen keine Kopfhörer benutzen?
EDIT: Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen.
Wenn ihr z.B. in einem ordentlichen Soundforum wie dem im HWluxx Forum euch umschaut, wird euch sehr schnell klar, dass Leute, Ahnung haben, euch von diesem Gaming Schrott nur abraten, wenn ihr mir das nicht glaubt.
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Aldebaran
#5 | 02. Okt 2011, 12:35
Was für ein Streichholzhals muss man denn haben, dass man sich bei einem Headset über die Beanspruchung der Nackenmuskulatur beschwert?
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Junk1e
#6 | 02. Okt 2011, 13:35
Zitat von Lukasweb:

Hinzu kommt jetzt bei diesem Gaming Produkt der 5.1 Sound, der nur alles noch schlimmer macht, selbst die Ortung ist schlechter als bei einem ordentlichen Stereo-KH.

Falsch! Also jedenfalls wenn man das Turtle Beach Ear Force Z6A besitzt. Ein sehr gutes 5.1 Headset mit klasse Sound (übertrifft jedenfalls mein "altes" Stereo Headset locker). Die Gegner (MW2 als Beispiel) sind zumindest in FFA meistens nur noch Kanonenfutter, dank der sehr guten Ortung von Schritten (kommt nicht an ein 300€ Headset von Beyerdynamic o.ä ran, aber es reicht.
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Avatar Lukasweb
Lukasweb
#7 | 02. Okt 2011, 13:56
Zitat von Junk1e:

Falsch! Also jedenfalls wenn man das Turtle Beach Ear Force Z6A besitzt. Ein sehr gutes 5.1 Headset mit klasse Sound (übertrifft jedenfalls mein "altes" Stereo Headset locker). Die Gegner (MW2 als Beispiel) sind zumindest in FFA meistens nur noch Kanonenfutter, dank der sehr guten Ortung von Schritten (kommt nicht an ein 300€ Headset von Beyerdynamic o.ä ran, aber es reicht.


Was hattest denn du für ein altes Stereo-HS?
Ich würde sagen:
Lieber ein großer, luftiger Lautsprecher als 4 kleine.
BTT:
Gerade wurde das Beyerdynamic genannt, soll ja das einzig gute Headset sein, es basiert aber auf einem KH, der knapp die Hälfte kostet. Und das Beyer ist noch ein harmloser Kanditat, bei anderen zahlt man 3 bis 4 mal so viel wie der KH (besonder, wenn "Gaming" im Name ist) wert ist, und dazu gehen die Teile noch schnell kaputt (Kabel- und Bügelbrücher usw.) wegen der schlechteren Qualität gegenüber einem ordentlichen AKG-Fabrikat, z.B.
Auf meine Frage in #4 konnte mir aber immer noch keiner eine Antwort geben, aber Daumen runter drücken geht trotzdem, ein Armutszeugnis. Es gibt auch einfach keine Antwort.
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Avatar Hecke
Hecke
#8 | 02. Okt 2011, 14:14
Zitat von Lukasweb:
Und warum sollte man zum Spielen keine Kopfhörer benutzen?


Kann man machen, ich bevorzuge jedoch auf meinem Teufel Concept F zu spielen, notfalls mit Headset für Mikro um den Hals gelegt (Hintergrundgeräusche werden gut herausgefiltert, stört also nicht).
Das ist ein völliges anderes Klangefühl als mit Kopfhörern und ich bekomm auch Türklingeln etc. noch mit, was ich sonst völlig überhören würde.
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Avatar Lukasweb
Lukasweb
#9 | 02. Okt 2011, 14:21
Na, also! KHs sind auch für Spiele besser als Headsets.
Mit offenen KHs bekommt man fast so viel mit wie mit einer Soundanlage.
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Avatar Blutkasper
Blutkasper
#10 | 02. Okt 2011, 20:07
Zitat von wanty:
Weil ein Headset ein Produkt für Spieler ist und ein Kopfhörer für zig andere Zielgruppen. Ich denke mal, dass die meisten Spieler zum Musikhören eben ihr Headset absetzen und ihre Boxen aufdrehen.

Außerdem, die Hardwareredaktion wird eher zuviel als zu wenig zu tun haben. Werden kaum nachkommen klassische Gamerhardware zu testen. Wird ja wahrscheinlich mehr Kopfhörerproduzenten als Headsets geben^^ Da musst eben zu einem Magazin für Studioausstattung, Heimkino...Audio-Entertainment eben.

setz mal einen richtigen Hifikopfhörer auf, mach die xfi auf 3D-Modus und starte ein Spiel. Danach wirst du beim Wort "Headset" nur noch prusten. DER Geheimtipp sind die igrado....besseres Impulsverhalten als z.B. der Sennheiser HD650, nur muß man ihn erst via Equilizer neutral "machen".
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