Kingston HyperX Cloud Revolver : Mit dem eigententwickelten HyperX Cloud Revolver Headset versucht Kingston, den Erfolg der sehr beliebten Vorgänger Cloud und Cloud II zu wiederholen. Mit dem eigententwickelten HyperX Cloud Revolver Headset versucht Kingston, den Erfolg der sehr beliebten Vorgänger Cloud und Cloud II zu wiederholen.

Das HyperX Cloud Revolver Headset im Test ist laut Kingston (anders als die Vorgänger) eine komplette Eigenentwicklung und ein klassisches Stereo-Headset mit einem 50-Millimeter-Lautsprecher pro Ohr sowie analogem 3,5-mm-Klinkenanschluss. Als HyperX Cloud Revolver S soll später auch eine Variante mit (vermutlich absteckbarem) USB-Soundchip samt Surround-Simulation auf den Markt kommen.

Zum Thema » Kingston HyperX Cloud II im Test Besseres Mikro und Surround-Simulation » Creative Sound BlasterX H5 im Test Wie ein Studio-Kopfhörer » Sennheiser Game One im Test Eines der besten Headsets Während die Vorgänger HyperX Cloud (75 Euro) und Cloud II (90 Euro) unter 100 Euro zu haben sind, schlägt das Cloud Revolver zum Testzeitpunkt mit 120 Euro zu Buche. Dafür bekommen Sie das Headset selbst mit einem fest am Ohrhöhrer angebrachten, textilummantelten 90-cm-Kabel mit einem vierpoligen 3,5-mm-Klinkenstecker zum Anschluss an Konsole oder Smartphone. Dazu kommt eine 2,0 Meter lange Verlängerung mit integrierter Kabelfernbedienung (Lautstärke, Mikrofonstummschaltung) und zwei 3,5-mm-Klinken für den PC.

Kingston HyperX Cloud Revolver : Neben der 90 cm langen, fest angebrachten Strippe mit einer vierpoligen 3,5-mm-Klinke zum Anschluss an Smartphones oder Konsolen bringt das Cloud Revolver noch ein abnehmbares Mikrofon und eine 2,0 Meter Verlängerung mit zwei 3,5-mm-Klinken zum Anschluss an den PC mit. Neben der 90 cm langen, fest angebrachten Strippe mit einer vierpoligen 3,5-mm-Klinke zum Anschluss an Smartphones oder Konsolen bringt das Cloud Revolver noch ein abnehmbares Mikrofon und eine 2,0 Meter Verlängerung mit zwei 3,5-mm-Klinken zum Anschluss an den PC mit.

Komfort und Ergonomie

Die Ohrmuscheln sind weder ganz durchlässig noch total dämpfend, sodass Sie akustisch durchaus noch etwas von ihrer Umgebung mitbekommen, aber weniger als bei Headsets mit offener Bauweise. Die kunstlederbezogenen Ohrmuscheln sitzen weich, sacken aber durch die Konstruktion des Kopfbügels mit sich automatisch anpassendem Justierband etwas ab und liegen unter den Ohren spürbar fester auf als darüber.

Der Kopfbügel selbst ist gepolstert, allerdings wäre etwas mehr Polstermaterial angebracht, da nach ein bis zwei Stunden ein leichter Druck durch den Bügel spürbar ist. Wir hatten uns nach zwei Testtagen allerdings daran gewöhnt und empfanden das nicht mehr als störend.

Eine etwas kuriose Eigenschaft hat das HyperX Cloud Revolver im Test allerdings: Der metallene Kopfbügel ist direkt mit den Ohrhöhrern verbunden und sorgt so einerseits zwar für hohe Stabilität. Sobald aber etwas den Kopfbügel berührt, überträgt sich das mit metallischem Kratzen oder leicht nachschwingendem »Boing« direkt in die Ohrmuscheln. Das ist beim Spielen zwar in der Regel kein Problem, weil man dabei wohl nur selten mit dem Kopfbügel an etwas stößt, uns ist aber kein anderes Headset mit dieser Eigenschaft bekannt.

Kingston HyperX Cloud Revolver : Der metallene Kopfbügel verstärkt bei Kontakt die Berührungsgeräusche direkt in die Ohrmuschel – lästig, aber in der Praxis kaum relevant, solange man nicht ständig unter dem Schreibtisch herumkriecht und das HyperX Cloud Revolver dabei auf dem Kopf hat. Der metallene Kopfbügel verstärkt bei Kontakt die Berührungsgeräusche direkt in die Ohrmuschel – lästig, aber in der Praxis kaum relevant, solange man nicht ständig unter dem Schreibtisch herumkriecht und das HyperX Cloud Revolver dabei auf dem Kopf hat.

Die Kabelfernbedienung erfüllt ihren Zweck und die Bedienelemente (seitliches Lautstärkerad, zentraler Schieberegler zur Mikrostummschaltung) sind auch ohne Hinzusehen leicht identifizierbar. Am Ohrhöhrer untergebrachte Bedienelemente wie beim Sennheiser Game One sind aber erheblich intuitiver respektive schneller zu finden.

Kingston HyperX Cloud Revolver : Die Kabelfernbedienung lässt sich problemlos blind bedienen. Bis man sie am Kabel gefunden hat, dauert es aber oft ein wenig. Die Kabelfernbedienung lässt sich problemlos blind bedienen. Bis man sie am Kabel gefunden hat, dauert es aber oft ein wenig.

Klang Spiele und Musik

In Spielen macht das HyperX Cloud Revolver mit seinen 50-mm-Treibern mächtig Dampf, der Tieftonbereich dröhnt kräftig ohne zu verzerren und die Höhen bleiben klar und definiert. Auch leisere Geräusche wie Schritte oder das metallische Nachladen der Waffe bildet das Cloud Revolver sehr detailliert und deutlich wahrnehmbar ab. Manchmal ist der Bass allerdings fast zu dominant und überlagert vor allem die Mitten. Die Höhen sind ebenfalls subjektiv stärker als der Mittenbereich, sodass für die mittleren Frequenzen nicht viel Raum bleibt.

Dadurch klingen vor allem komplexe Musikstücke etwas gepresst und mit wenig Entfaltungsraum, um ein luftiges sowie differenziertes Klangbild entstehen zu lassen. Das insgesamt sehr ähnliche Creative Sound Blaster X H5 (100 Euro) macht das im Vergleich besser und bietet ein hörbar ausbalancierteres und luftigeres Klangbild. Nochmals präziser, dafür aber auch etwas analytischer klingt Sennheisers Game One (160 Euro). Auch die eigenen Vorgänger Hyper Cloud und Cloud II (identisch bis auf USB-Soundkarte und verbessertes Mikrofon beim Cloud II) bieten da einen harmonischeren Gesamtmix, vor allem was die Mittenwiedergabe betrifft, wenn auch mit etwas weniger Druck im Bassbereich als das Cloud Revolver.

Kingston HyperX Cloud Revolver : Durch das abnehmbare Mikrofon lässt sich das HyperX Cloud Revolver auch als Kopfhörer für unterwegs einsetzen, ohne dass jeder sofort an ein Gaming-Headset denkt. Durch das abnehmbare Mikrofon lässt sich das HyperX Cloud Revolver auch als Kopfhörer für unterwegs einsetzen, ohne dass jeder sofort an ein Gaming-Headset denkt.

Das Mikrofon ist absteckbar und dank des flexiblen Arms justierbar, die Aufnahmequalität hat uns aber nicht ganz überzeugt. Zwar bleiben wir im Chat problemlos zu verstehen, der Aufnahmepegel nimmt aber sehr schnell ab, wenn man das Mikro weiter vom Mund entfernt positioniert. Nahe am Mund treten dagegen immer wieder Mal ungewollte Popp- und Zischlaute auf.