Roccat Kulo 7.1 USB

Headsets   |   Datum: 19.08.2011
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Roccat Kulo 7.1 USB im Test

Leichtes Spieler-Headset mit Raumklangsimulation

Mit nur 178 Gramm Gewicht gehört das Roccat Kulo 7.1 USB zu den leichtesten Stereo-Headsets für PC-Spieler. Wir prüfen im Test, ob der Klang gewichtiger ist.

Von Florian Klein |

Datum: 19.08.2011


Mindestens 50 Euro kostet das Roccat Kulo als Stereo-Headset mit 3,5-mm-Klinkenanschluss und Kabelfernbedienung. Für 10 Euro mehr bekommen Sie das identische Headset als Roccat Kulo 7.1 USB mit optionalem USB-Soundchip (Cmedia, Xear 3D), der auch eine Raumklangsimulation beherrscht. Wir testen das Roccat Kulo 7.1 USB samt Surround-Simulation. Die Testergebnisse hinsichtlich Klang, Ergonomie und Verarbeitung gelten aber auch für das Roccat Kulo ohne USB-Soundchip, da wir das Headset auch an einer gängigen Soundkarte getestet haben.

Ungewöhnlich am Roccat Kulo ist das für ein Spieler-Headset sehr geringe Gewicht von 178 Gramm (ohne Kabel), das hauptsächlich durch die verhältnismäßig kleinen Ohrhörer bedingt sein dürfte. Wegen des geringen Durchmessers liegen die allerdings direkt auf den Ohren auf, anstatt sie wie bei dem meisten anderen Headsets zu umschließen. Wie sich das geringe Gewicht und die kleinen Ohrhörer auf den Klang und den Komfort auswirken, das untersuchen wir folgenden Test.

Roccat Kulo 7.1 USB : Nur zehn Euro Aufpreis verlangt Roccat für den USB-Soundchip mit Raumklangsimulation. Nur zehn Euro Aufpreis verlangt Roccat für den USB-Soundchip mit Raumklangsimulation.

Klang Spiele und Sprache

Bei Battlefield: Bad Company 2 überrascht das Roccat Kulo zunächst mit mehr Wumms, als wir dem Headset auf den ersten Blick zugetraut hätten. Panzergranaten krachen ordentlich beim Einschlag und auch die Explosionen haben durchaus Druck. Selbst bei höherer Lautstärke verzerrt das Kulo den Klang dabei nicht und die Auflösung ist solide, so dass Sie im Gefechtslärm auch leisere Geräusche noch wahrnehmen. Nur bei genauerem Hinhören fehlt es basslastigen Passagen merklich an Tiefgang und Volumen im Vergleich zu größeren Headsets, die auf ausladendere Ohrmuscheln setzen wie etwa das Corsair HS1 . Außerdem fehlt es Spielen akustisch etwas an Raum, so dass die Sound-Kulissen leicht gepresst wirken. Unterm Strich macht das Kulo seine Sache in Spielen aber gut und beschallt Sie mit druckvollen und differenzierten Klangkulissen.

Surround-Simulation

Zunächst testen wir das Roccat Kulo mit der sehr guten Surround-Simulation einer Soundblaster X-Fi. Resultat: Der räumliche Eindruck funktioniert auch mit dem kompakten Roccat-Headset zufriedenstellend und Sie orten die Richtung von Geräuschen problemlos. Auf voluminöseren Headsets wie dem Steelseries Siberia V2 klingt das Ganze aber noch ein Stück realistischer und glaubhafter als auf dem Kulo, dem der Raum fehlt, damit sich der Klang (und die Surround-Simulation) wirklich entfalten kann.

Der insgesamt gute Eindruck gilt allerdings nicht, wenn Sie das Kulo mit der im mitgelieferten USB-Soundchip integrierten Cmedia-Raumklangsimulation nutzen. In der Spielepraxis liefert die nämlich deutlich schlechtere Ergebnisse als die gängigen Surround-Simulationen. Der Cmedia-Chip des Roccat Kulo 7.1 USB verleiht dem Spieleklang zwar eine diffuse Räumlichkeit, ist von einer klaren Ortbarkeit von Gegnern, wie sie der Konkurrenz gelingt, aber meilenweit entfernt.

Roccat Kulo 7.1 USB Treiber

Die besten Ergebnisse bekommen Sie mit einer Creatives Soundblaster X-Fi, dicht gefolgt von Dolby Headphone, das etwa die USB-Soundchips von Logitechs G35 oder Corsairs HS1 verwenden. Und selbst der beim ebenfalls nur 60 Euro teuren Soundblaster Tactic 3D Sigma beiliegende USB-Soundchip liefert dank THX Trustudio Pro eine merklich glaubwürdigere Surround-Simulation. Auch wenn der USB-Soundchip in Verbindung mit dem Roccat Kulo nur zehn Euro Aufpreis kostet, raten wir also davon ab. Selbst die restlichen Funktionen des Chips wie etwa Stimmveränderung und Karaoke sowie diverse Umgebungseffekte ändern daran nichts. Wer eine glaubwürdige Surround-Simulation auf dem Roccat Kulo will, sollte die Stereo-Variante des Headsets mit einer separaten Soundkarte wie etwa einer Soundblaster X-Fi kombinieren.

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Avatar Xclipse
Xclipse
#1 | 19. Aug 2011, 10:15
Sieht gewöhnungsbedürftig aus.
Ich würde mir sowieso kein Headset mehr kaufen das nicht Ohrenumschließend ist. (habe zur Zeit das Logitech G35)
Besonders die Ergonomie ist mir wichtig und dieses Headset scheint keine gute zu bieten. ->Schwitzen, drückt, rutscht und zusätzlich ein Raumklang der nichts bringt.
Wäre ein "no go" für mich.
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Avatar richie9197
richie9197
#2 | 19. Aug 2011, 10:54
Gefällt mir auch nicht so gut...Ich mag es nicht wenn Headsets nicht das gane ohr umschliessen und nur auf die ohren "geklemmt" sind.
Hab übrigens auch ein g36 und bin sehr zufrieden damit :)
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Avatar CPilot
CPilot
#3 | 19. Aug 2011, 11:23
Voll der unpassende Name...da Kulo so klingt wie auf Spanisch Popo oder Hintern..

Man Könnte jetzt sagen "Roccat = Rocket = Rakete = Racketen Hintern"

Naha, ich zumindest muss jedesmal lachen wenn ich den Namen "Roccat Kulo" höre :-)
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Avatar DarkFantasy6
DarkFantasy6
#4 | 19. Aug 2011, 12:38
Die ohrumschließenden Headsets sind immer noch am besten. Vor allem die Logitechs bieten einen extrem präzisen Raumklang, was ich sehr erstaunlich fand! Das Razer Megalodon hat einen Nachteil und zwar: Es ist nicht abgeschirmt. Man kann daneben sitzen und hört so gut wie der ders auf hat :)
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Avatar 4ssaiki
4ssaiki
#5 | 19. Aug 2011, 13:08
Der treiber ist aber doch mal schön, sieht funktionell aus und nicht dieser typische Gamer-Hardwaretreiber look in schrillen Farben und komischen Formen wie sonst. :fs:
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Avatar pwnedRabbit
pwnedRabbit
#6 | 19. Aug 2011, 14:54
Zitat von Xclipse:
Sieht gewöhnungsbedürftig aus.
Ich würde mir sowieso kein Headset mehr kaufen das nicht Ohrenumschließend ist. (habe zur Zeit das Logitech G35)
Besonders die Ergonomie ist mir wichtig und dieses Headset scheint keine gute zu bieten. ->Schwitzen, drückt, rutscht und zusätzlich ein Raumklang der nichts bringt.
Wäre ein "no go" für mich.


Eben, diese "Gamerheadsets" sind doch pure kacke. Wem Qualität wichtig ist, kauft sich eins von Logitech.
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Avatar Captain-Chaos-Party-Parasit
Captain-Chaos-Party-Parasit
#7 | 19. Aug 2011, 19:03
Zitat von CPilot:
Voll der unpassende Name...da Kulo so klingt wie auf Spanisch Popo oder Hintern..

Man Könnte jetzt sagen "Roccat = Rocket = Rakete = Racketen Hintern"

Naha, ich zumindest muss jedesmal lachen wenn ich den Namen "Roccat Kulo" höre :-)


Naja Hintern und Popo ist noch sehr nett umschreiben. Eigendlich ist es das, was mit "A" anfängt und zumteil auch das was mit "A" anfängt und mich "loch" aufhört. Wer hält sich sowas den bitte ans Ohr?? :-D

Zitat von pwnedRabbit:


Eben, diese "Gamerheadsets" sind doch pure kacke. Wem Qualität wichtig ist, kauft sich eins von Logitech.


Tausche Logitech gegen Sennheiser und es gibt ein Daumen nach oben ;)
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Avatar beren2707
beren2707
#8 | 19. Aug 2011, 19:05
Diese ganzen Gamer-Headsets kann man in die Tonne treten. Hatte selber mal ein Sennheiser PC 161, das dreimal ausgetauscht wurde und innerhalb weniger Monate entweder ein defektes Mikro oder einen defekten Lautsprecher hatte trotz sorgsamster Behandlung; ganz abgesehen davon war der Klang schrecklich begrenzt, keinerlei Dynamik und zu dumpfe Bässe. Man sollte daher lieber zu einem günstigen Kopfhörer und einem Ansteckmikrofon greifen, da hat man die deutlich bessere Leistung zum kleineren Preis. Zum Vergleich: Habe günstig einen brandneuen AKG K 601 bekommen, inkl. Ansteckmikrofon habe ich ~100€ hingelegt. Gegen eine derartige Ortbarkeit und Klangtreue kommt kein Gamer-Headset an; leider kaufen immer noch zuviele Spieler teure 5.1 oder wie hier 7.1 Headsets (wobei bei diesem Modell dies ja simuliert wird) weil sie glauben, je mehr Lautsprecher, desto besser.

Edit: Witzbold, das Headset habe ich zurückgeschickt, es wurde geprüft und wegen Defekt anstandslos ausgetauscht; nach dem dritten bestätigten Defekt hatte ich keinen Bock mehr und das Geld zurückerstattet bekommen. Falls du dich über die Haltbarkeit von Sennheiser-Produkten informieren möchtest, gibt es im WWW genug Threads zu finden.
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Avatar Captain-Chaos-Party-Parasit
Captain-Chaos-Party-Parasit
#9 | 19. Aug 2011, 19:20
Zitat von beren2707:
Diese ganzen Gamer-Headsets kann man in die Tonne treten. Hatte selber mal ein Sennheiser PC 161, das dreimal ausgetauscht wurde und innerhalb weniger Monate entweder ein defektes Mikro oder einen defekten Lautsprecher hatte trotz sorgsamster Behandlung; ganz abgesehen davon war der Klang schrecklich begrenzt, keinerlei Dynamik und zu dumpfe Bässe. Man sollte daher lieber zu einem günstigen Kopfhörer und einem Ansteckmikrofon greifen, da hat man die deutlich bessere Leistung zum kleineren Preis. Zum Vergleich: Habe günstig einen brandneuen AKG K 601 bekommen, inkl. Ansteckmikrofon habe ich ~100€ hingelegt. Gegen eine derartige Ortbarkeit und Klangtreue kommt kein Gamer-Headset an; leider kaufen immer noch zuviele Spieler teure 5.1 oder wie hier 7.1 Headsets (wobei bei diesem Modell dies ja simuliert wird) weil sie glauben, je mehr Lautsprecher, desto besser.


Ja entweder ist das Mirco kaputt oder die Kopfhörer :-D
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