Microsoft Xbox One

Konsolen   |   Datum: 06.12.2013
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Special: Die Spiele der Xbox One

Geister, Gauner, Gladiatoren

Ein großer schwarzer Kasten in Klavierlack-Optik, eine Menge neue Möglichkeiten für passionierte Fernsehschauer (in den USA), aber welche Spiele kommen eigentlichfür die Xbox One? Wir fassen zusammen, welche Titel bisher angekündigt wurden.

Von Petra Schmitz, Christian Fritz Schneider |

Datum: 22.05.2013


Während der rund einstündigen Enthüllung der Xbox One präsentierte Microsoft auch ein paar der Spiele, die wir demnächst auf dem großen, schwarzen Multimedia-Center erleben dürfen. Wir sahen viel Bekanntes in neuem Gewand und immerhin eine echte Überraschung aus Finnland. Außerdem zeigen wir hier noch einmal alle Titel, die abseits des Events bereits für die Xbox One bestätigt worden sind.

Call of Duty: Ghosts

Zum Thema » Xbox One analysiert Mehr TV- als Spielekonsole? » Xbox One: Controller und Kinect 2.0 angeschaut Wir sind der Controller! » Xbox One Alle Infos zur neuen Konsole » 1:0 für Sony Kolumne zur Xbox One Hat's schon jemand geschrieben? Wahrscheinlich, aber wir wollen's jetzt auch: Call of Duty ist auf den Hund gekommen! Bei der Präsentation des nächsten Serienablegers stellten uns Activision und Infinity Ward einen knuffigen Schäferhund als eines der zentralen neuen Elemente von Call of Duty: Ghosts vor. Der Fiffi soll nicht nur ein vollwertiges Mitglied unseres Teams werden, er soll uns sogar ans Herz wachsen. Wehe, der stirbt!

Was bei der Vorstellung von Ghosts immer wieder betont wurde: das Spiel soll uns emotional gefangen nehmen, weit mehr jedenfalls als es Modern Warfare oder Black Ops bisher vermochten. Infinity Ward will das unter anderem durch eine sehr naheliegende Änderung im Spielgeschehen erreichen: Statt dauernd von einer Soldatenfigur in die nächste zu springen, will man uns in Ghosts nur einen einzigen Charakter verkörpern lassen. Das hätte unserer Meinung nach schon viel früher passieren können, aber besser spät als nie.

Call of Duty: Ghosts - PS4-Screenshots
Call of Duty: Ghosts erzählt eine vergleichsweise persönliche Geschichte um unseren Protagonisten Logan Walker, seinen Bruder Hesh und deren Vater sowie die namensgebende Spezialeinheit der Ghosts.

Jetzt aber zu den Rahmenbedingungen von Call of Duty: Ghosts. Entgegen erster Vermutungen, das Spiel könne sich mit Ghost eine der Nebenfiguren aus Modern Warfare 2 als Aufhänger schnappen, will uns Infinity Ward eine neue Story mit neuen Figuren präsentieren. Darin geht's gegen einen bisher nicht näher genannten Feind. Nicht als Teil der übermächtigen USA, denn die gibt's in Ghosts in der bekannten Form nicht mehr. Bei einer ebenfalls bis dato nicht näher umrissenen Katastrophe werden die Karten auf dem Globus neu verteilt, politische Strukturen werden aus den Angeln gehoben, Länder und deren Armeen (mitsamt Hightech-Kriegsgeräten) sind nur noch Erinnerungen.

In diesem Szenario sind wir als Mitglied der Ghosts unterwegs, einer aus Ex-Soldaten bestehenden Guerilla-Gruppe, die dem Feind mit kleinen, gezielten Anschlägen zusetzen und zu guter Letzt bestimmt den Garaus machen wird. Aber der Blick in unsere Glaskugel verrät uns: Das passiert erst in Call of Duty: Ghosts 3, wenn unsere Partisanen-Truppe zu einer Armee herangewachsen ist.

Okay, Letzteres ist pure Spekulation, wie bisher noch vieles über Ghosts Spekulation ist. Die Entwickler haben sich bei der Xbox One-Enthüllung aber auch nicht sonderlich ins Zeug gelegt, uns mit Story-Details anzufüttern und neugierig zu machen. Obwohl wir die Nachricht, dass Stephen Gaghan (Oscar-prämierter Drehbuchautor von Traffic) an der Handlung des Spiels schraubt, mehr als positiv werten. Eine vergleichbare Kooperation hat auch schon Black Ops 2 sehr gut getan. Die spannende und sich verzweigende Geschichte dazu schrieb nämlich der The Dark Knight-Co-Autor David S. Goyer.

Apropos »spannend«: Spannend die Antwort auf die Frage, wie sich Ghosts in Sachen Technik im Krieg der Kriegsspiele schlägt. Obwohl Ghosts deutlich hübscher, detailreicher und rundum echter als beispielsweise Black Ops 2 ausschaut (unser Held hat sichtbar verletzte Hände und Schmutz unter den Fingernägeln), ist unser Eindruck nach der Präsentation durchwachsen, Battlefield 4 sieht in unseren Augen schlicht besser aus. Und das, obwohl Ghosts auf eine brandneue Engine setzt und uns an unterschiedlichsten Schauplätzen kämpfen lässt, wie beispielsweise einer vor Lichtern flirrenden Großstadt, im Dschungel oder unter Wasser.

Trotzdem bleiben insbesondere Umgebungs- und Charakterdarstellungen von Infinity Wards neuem Titel bisher hinter dem zurück, was wir von Dice' neuem Projekt kennen. Und auch ein Crysis 3 schlägt ein Ghosts unserer Meinung nach derzeit noch locker. Fairerweise muss man allerdings auch dazu sagen, dass die bisher präsentierten Battlefield-4-Szenen von einem Highend-Rechner stammen und dass auch Crysis 3 auf den Konsolen gegenüber der PC-Version deutlich abfällt.

Da wirken die Anpreisungen, dass wir in Ghosts mehr Körpergefühl bekommen sollen und über den Boden rutschen und uns um Ecken lehnen können, fast schon wie Verzweiflungsäußerungen. Infinity Ward erfindet das Shooter-Rad folglich nicht neu, daran wird auch die von den Entwicklern erwähnte Fisch-KI (kein Scherz) nichts ändern. Wir hatten zwar auch nicht mit einem neuen Meilenstein gerechnet, aber ein bisschen mehr als das Angekündigte hätte es ruhig sein dürfen.

Letztendlich entscheiden wie schon immer bei Call of Duty die Inszenierung und der Multiplayer. Über Letzteren haben die Entwickler nur Andeutungen gemacht. Es soll »morphende« Karten geben, also Maps, die sich durch Spieleraktionen im Layout verändern. Damit meinen die Entwickler tatsächlich, dass wir Strukturen auf den Maps zerstören oder das Layout der Schlachtfelder durch andere Aktionen (Knopf drücken, Brücke klappt runter?) verändern können.

Und immerhin, aber eigentlich für den Multiplayer eines Call of Duty-Spiels so wichtig wie Einhörner, die Regenbögen pupsen: Wir sollen unseren Mehrspieler-Avatar optisch anpassen dürfen. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang aufdrängt, die aber nicht beantwortet wurde: Ist das Soldaten-Modestudio am Ende nur für zahlende Abonnenten von Call of Duty: Elite verfügbar?

Was übrigens zu erwarten war: DLCs zu Ghosts sollen wie schon bei früheren Call of Dutys zuerst auf der Xbox One und dann erst für andere Plattformen erscheinen.

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Avatar Eliah Bernick
Eliah Bernick
#1 | 22. Mai 2013, 18:48
Quantum Break hört sich sehr interessant an. Bei Ryse ab ich keine allzugroßen Hoffnungen.
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Avatar Rosenk1ll
Rosenk1ll
#2 | 22. Mai 2013, 18:55
Kommts nur mir so vor oder hat CoD Ghosts jetzt Parallelen mit Homefront? Eine kleine Truppe bildet einen Widerstand und geht gegen die riesigen Armeen der Widersacher vor..

Naja Next - Gen - Grafik? "Hust" Wohl eher: " Grafik Halbwegs konkurenzfähig gemacht"
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Avatar eXecution1992
eXecution1992
#3 | 22. Mai 2013, 18:57
Zitat von Eliah Bernick:
Quantum Break hört sich sehr interessant an. Bei Ryse ab ich keine allzugroßen Hoffnungen.


Tatsache sonst ist natürlich Thief,Destiny wirklich interessant..Watch Dogs auch aber Call Of Duty Ghosts ist wirklich entaüschend sie kündigen eine neue Engine an und dann sieht es nicht mal wirklich gut aus wo fließen deren Einnahmen hin ? In Bobby Koticks Taschen wahrscheinlich.
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Avatar KabelinternetFTW
KabelinternetFTW
#4 | 22. Mai 2013, 18:58
@gamestar: eine Auflistung...nett


Ihr solltet vielleicht aber gleich mal ganz oben fett gedruckt erwähnen, dass von diesen 10 Titeln gerade mal 3 Exklusivtitel sind, nämlich, Quantum Break, Forza und Ryse.

Alles andere sind Multiplattform Titel, die auch auf PS 4 und PC erscheinen.

Dass diese Auflistung unter dem Titel "die Spiele der Xbox one" läuft ist ein Armutzeugnis für diese Kons...pardon für diesen Media-PC.
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Avatar lionxx
lionxx
#5 | 22. Mai 2013, 18:58
Meine Meinung zur One:
Ich persönlich fand die Präsentation gar nicht schlecht. Die Xbox One scheint als Gerät an sich ein echt geiles Teil zu sein, ich war nur etwas enttäuscht, dass so wenig über die "exklusiven Titel" präsentiert wurde. Ich denke das ganze steht und fällt schließlich mit der Qualität und Quantität der Exklusivtiteln/ -franchises. Denn außerhalb der Spiele sehe ich die Xbox One der PS4 schon jetzt weit überlegen: Sinnvolle Gimmicks und kein "Facebook-, Twitter- und Share-Quatsch".
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Avatar KabelinternetFTW
KabelinternetFTW
#6 | 22. Mai 2013, 19:22
Zitat von lionxx:
Denn außerhalb der Spiele sehe ich die Xbox One der PS4 schon jetzt weit überlegen: Sinnvolle Gimmicks und kein "Facebook-, Twitter- und Share-Quatsch".


in Michael Grafs Fazit steht dazu das Richtige:

in den USA bringt dir das xbox one TV Zeugs was, in Europa und Asien geht die NFL und amerikanische TV-Kanäle den Leuten am Ar... vorbei.
Zudem wirds aus rechtlichen Gründen nicht funktionieren, das gleiche Debakel wie bei Konsolen TV-Ansätzen der xbox 360.
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Avatar Asibux
Asibux
#7 | 22. Mai 2013, 19:33
Also ich kauf mir COD eh nur wegen der anspruchsvollen Story -_- .
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Avatar lionxx
lionxx
#8 | 22. Mai 2013, 19:37
Zitat von KabelinternetFTW:


in Michael Grafs Fazit steht dazu das Richtige:

in den USA bringt dir das xbox one TV Zeugs was, in Europa und Asien geht die NFL und amerikanische TV-Kanäle den Leuten am Ar... vorbei.
Zudem wirds aus rechtlichen Gründen nicht funktionieren, das gleiche Debakel wie bei Konsolen TV-Ansätzen der xbox 360.

Okay, das stimmt natürlich. Sollte Microsoft es allerdings gelingen, ihre Vorstellungen des in einem Gerät vereinten Fernsehens, Spielens, Musik hören und Filme gucken auf den europäischen Markt zu zuschneiden und hier nutzbar zu machen, denke ich, dass die One (entsprechend gute Exklusivtitel vorausgesetzt) gegenüber der PS4 das bessere Gesamtpaket bietet.

Aber das wird sich wohl erst in Zukunft zeigen, wenn mehr Informationen über die One und PS4 vorhanden sind (also voraussichtlich zur E3).
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Avatar lionxx
lionxx
#9 | 22. Mai 2013, 19:41
Zitat von Asibux:
Also ich kauf mir COD eh nur wegen der anspruchsvollen Story -_- .

Und liest den Playboy nur wegen den guten Artikeln, oder? :D
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Avatar mcGoldyyy
mcGoldyyy
#10 | 22. Mai 2013, 19:50
Ihr schreibt in eurem Artikel: "Immerhin sprach man deutlich aus, dass der Ultimate-Team-Modus von FIFA 14 exklusiv für die Xbox One erscheinen werde. "

Auf der offiziellen Facebook-Seite von EA Sports Fifa steht jedoch folgendes: "EA SPORTS FIFA (deutsch) -vor 22 Stunden-
FIFA 14 Ultimate Team wird es für PC, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360 und Xbox One geben."
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