Zum Thema Sony PlayStation 4 Pro ab 369,99 € bei Amazon.de Warum Sony mit der PlayStation 4 Pro quasi eine Zwischen-Generation auf dem Weg zur PlayStation 5 herausbringt? Zumindest einer der Gründe, die hinter dieser Entscheidung stecken, ist nun bekannt: Offenbar möchte man bisherige Konsolenspieler davon abhalten, aufgrund der wachsenden Leistungsunterschiede auf den PC zu wechseln.

Das jedenfalls hat nun Andrew House, der President und Global Chief Executive von Sony Interactive Entertainment, im Gespräch mit dem britischen Guardian angedeutet. Er habe diesbezüglich einige Daten gesehen, die ihn beeinflusst hätten, so der Sony-Manager.

[Diese Daten] deuteten an, dass es zur Mitte eines jeden Konsolenzyklus einen Einbruch der Nutzerzahlen gibt. Die Spieler, die die beste grafische Erfahrung haben wollen, beginnen dann, auf den PC zu migrieren.

Er habe diese Spieler mit der PlayStation 4 Pro davon überzeugen wollen, dem Sony-Ökosystem treu zu bleiben, so House.

Reicht die doppelte Leistung?

Ob das tatsächlich funktioniert, bleibt abzuwarten: Die PlayStation 4 Pro ist zwar deutlich leistungstärker als die PlayStation 4 - statt auf 1,8 kommt sie auf 4,2 TFLOPS (Floating Point Operations Per Second). Mit aktuellen High-End-PCs kann die Konsole zwar trotzdem nicht mithalten. Immerhin bietet sie eine adäquate Leistung zu einem angemessenen Preis.

Auch Microsoft setzt in Sachen Konsolen übrigens auf eine Zwischen-Generation: Die Xbox One Scorpio soll Ende 2017 auf den Markt kommen - und mit dann 6 TFLOPS die PS4 Pro hinsichtlich ihrer Leistung deutlich übertreffen.

Wettrüsten der Konsolen: Playstation 4 Pro gleich PC?

PlayStation 4 Pro - Produktbild