Coolermaster CM Storm Sentinel Zero-G

Mäuse   |   Datum: 01.06.2011
Seite 1 2   Wertung

Coolermaster CM Storm Sentinel Zero-G im Test

Zwei Laser, acht Tasten und ein Gratis-Spiel

Mit umfangreicher Software, integriertem Speicher und austauschbaren Gewichten bringt Coolermaster die Sentinel Zero-G auf den Markt. Wie sich die Maus schlägt, verraten wir Ihnen im Test.

Von Tom Loske |

Datum: 01.06.2011


Ende 2009 veröffentlichte Coolermaster mit der Sentinel Advancedie erste High-End Gaming-Maus. Die getestete CM Storm Sentinel Zero-G ist eine Weiterentwicklung der Sentinel Advance und wurde moderat überarbeitet. Neben Coolermaster haben auch Razer und Roccat Ihre Mäuse weiterentwickelt und verbessert. Die Roccat Kone+ hat überarbeitete Tasten bekommen und die Razer Naga gibt es nun kabellos. Reichen die Änderungen an der Sentinel, um auch 2011 noch in der Oberklasse bestehen zu können? Wir scheuchen die Coolermaster-Maus durch unseren Testparcours.

Coolermaster CM Storm Sentinel Zero-G : Noch ist die Coolermaster CM Storm Sentinel Zero-G nicht in Deutschland erhältlich. Noch ist die Coolermaster CM Storm Sentinel Zero-G nicht in Deutschland erhältlich.

Präzision

In der Zero-G werkeln zwei Laser mit einer Abtastrate von je 5.600 dpi. Die Sensoren kommen mit nahezu jeder Unterlage zurecht. Die einzige Ausnahme sind transparente Plastik-Mauspads. Hier springt der Mauszeiger nur unmotiviert hin und her und reagiert nicht korrekt auf die Benutzereingaben. Mit Glas hat die Maus allerdings keine Probleme. So haben wir beim Spielen durch die Bank ein gutes Gefühl. In eher gemütlichen Titeln wie EVE Online reagiert die Maus genauso präzise wie in extrem schnellen Ego-Shootern wie etwa Quake Live .

Die Maustasten hinterlassen dagegen einen durchwachsenen Eindruck. Die Seitentasten lassen sich gut erreichen, auch die Rückmeldung gefällt uns. Um die Tasten zu betätigen, ist aber relativ viel Kraft nötig. Das Mausrad ist äußerst fein gerastert, die einzelnen Stufen sind aber etwas schwer voneinander zu unterscheiden. Hin und wieder landen wir so bei der falschen Waffe. Beim Klicken des Mausrades fehlt uns ein akustisches Feedback, auch der Druckpunkt ist eher schwammig.

Ausstattung und Technik

Die Zero-G bringt 161 Gramm auf die Waage und gehört so zu den Schwergewichten unter den Mäusen. Dank fünf austauschbaren 4,5-g-Gewichten lässt sich die neue Sentinel aber gut an den persönlichen Geschmack anpassen. Die beigelegte Software ist umfangreich; auch können Sie den Maustasten fast beliebige Tastaturkommandos zuweisen. Zusätzlich legen Sie auf Wunsch Makros an und spielen diese per Tastendruck ab, was besonders für MMO-Spieler interessant ist. Wer mag, darf sogar die Beleuchtung der Maus nach Belieben anpassen. Das integrierte OLED-Display zeigt auf Wunsch einfache Grafiken an(Ihr Clan-Logo zum Beispiel). Ihre persönlichen Einstellungen speichern Sie in bis zu fünf Profilen im internen Speicher der Maus und sind so unabhängig vom installierten Treiber. Das zwei Meter lange USB-Kabel reicht problemlos für die meisten »Spielplätze«. Zusätzlich liegt der Maus Futuremarks Ego-Shooter Shattered Horizon bei.

Treiber

Dank des internen Speichers kommt die Coolermaster-Maus ohne fest installierten Treiber aus. Zum Verändern der internen Einstellungen starten sie lediglich das beigelegte Kontrollprogramm. Trotz der Vielzahl an Einstellungen ist das Interface insgesamt benutzerfreundlich. Im Reiter »Main Control« (zum Testzeitpunkt lag uns noch keine deutsche Version der Software vor) verändern sie die grundlegenden Einstellungen: Wie lang ist das Doppelklickintervall, wie hoch die Abtastrate, wird die Empfindlichkeit von x- und y-Achse separat gesteuert. Hinter »Color Control« gestalten Sie die Beleuchtung der Sentinel Zero-G Ihren Vorlieben entsprechend. Acht verschiedene Farben stehen zur Auswahl. Außerdem wählen Sie, ob die Beleuchtung konstant aktiv ist, pulsiert oder nur beim Klicken anspringt. Wem das zu bunt wird, der schaltet die Beleuchtung einfach ab. Unter »Storm Tactics« definieren Sie neun verschiedene Tastenkombinationen, die dann per Maustaste ausgeführt werden. Mit Hilfe der »Macro«-Funktion klappt das auch für ganze Kommandoketten.

Coolermaster CM Storm Sentinel Zero-G : Die Hauptfunktionen im Überblick.

Main Control
Die Hauptfunktionen im Überblick.

Ergonomie und Verarbeitung

Die Verarbeitung der Zero-G ist durchweg hochwertig: Nirgends finden sich ungleiche Spaltmaße oder gar scharfe Kanten. Die Haptik der Maus gefällt uns dank der matten Oberfläche und der gummierten Daumenmulde, die auch verschwitzten Händen Halt bieten, ausgesprochen gut.

Das ergonomisch geformte Gehäuse schmiegt sich angenehm in die Hand, allerdings nur in rechte Hände. Die Daumentasten liegen problemlos erreichbar, nur bei den auf der Oberseite angebrachten Tasten zur dpi-Wahl oder für eigene Makros müssen Sie umgreifen und die achte Taste vor dem Mausrad ist selbst mit großen Händen nur schwer erreichbar. Für Spieler mit kleinen Händen ist die Zero-G eventuell einen Tick zu groß, da hilft nur Antesten vor dem Kauf.

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Avatar Kuomo
Kuomo
#1 | 01. Jun 2011, 18:13
Echte konkurrenz für die Kone[+]
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Avatar hack0hr
hack0hr
#2 | 01. Jun 2011, 18:24
Schickes Teil, aber ich will endlich mal 'ne vernünftige Maus speziell für Linkshänder!
Klar gibt es die DeathAdder von Razer, aber mehr Auswahl könnte nicht schaden. Auch wenn wir nur 'ne kleine Minderheit sind, sollte man uns nicht vergessen.
Und bitte kommt nicht mit symmetrischen Mäusen.^^
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Avatar AaahTroll
AaahTroll
#3 | 01. Jun 2011, 18:47
naja die kone+ hat mein bruder, sie hat jedoch sehr gute druckpunkte meiner meinung nach. auch die mausrad rasterung ist einfach toll.
was ich hier bei dieser maus dem test nicht entnehmen kann.
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Avatar HaloGrungeLink
HaloGrungeLink
#4 | 01. Jun 2011, 19:06
Leider gefallen mir die aktuellen Maus-Designs nicht so... hoffentlich hält meine G5 noch lange.
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Avatar Sir Twist
Sir Twist
#5 | 01. Jun 2011, 20:16
Für mich nur Marketing.
Wozu zwei Laser wenn einer mehr als aussreichend ist?

Erinnert mich an die Logitech MouseMan® Dual Optical.
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Avatar TenJuroShin
TenJuroShin
#6 | 01. Jun 2011, 20:37
für den preis (sofern er den wie angenommen bleibt) doch eine sehr interessante maus. als ich die ersten zeilen las dacht ich schon an nen dreistelligen betrag.
mich interessiert der farbkram eig nich so; allerdings das clanlogo leutchtend aufer maus... das wär schon was. da machen einige leute aufer nächsten lan mit sicherheit große augen^^

was mich allerdings stören wird ist das mausrad. ich hab ja lieber grob gerastert und wenn ich dann drauf drücke, will ichs hören und fühlen das es klick macht.

zum thema doppellaser sag ich mal nix; hab kein plan ob das überhaupt was bringt. aber schaden kanns eig nich... wenn einer kaputt geht haste noch n zweiten^^

hoffe ich kann die mal iwo antesten. hab zurzeit noch die razer copperhead (bin auch noch sehr zufrieden mit; aber so langsam kann man sich ja auch mal was neues gönnen)
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Avatar yRG7oned
yRG7oned
#7 | 01. Jun 2011, 22:38
Ich frage mich wozu zwei Laser, ich kenne niemanden im meinem Umfeld der auch nur 5.000 dpi benutzt ich zb. nutze bei meiner Logitech G500 und unveränderter Maus Geschwindigkeit in Windows dafür abgeschaltete Maus Beschleunigung 600 dpi und in spielen setze ich die Maus Sensitivity auf sehr niedrig und dabei ist für mich die Maus immer noch Langsam genug bin so im Bereich Low-Mid Sens.

Was ich mir eher wünschen würde wäre eine Mischung aus Xai Laser Maus und Logitechtech Technik (Maus Rad und Seiten Tasten). Das wäre für mich wohl die Perfekte Maus. Leider hat SteelSeries beschlossen obwohl sie wissen das Funktionierende Seiten Tasten Essenziel für Gamer sind, das sie drauf geschissen haben. Sehr schade sonst schöne Maus.
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Avatar BGK
BGK
#8 | 01. Jun 2011, 23:04
Also mir reicht meine G9x vollkommen aus.
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Avatar GSF
GSF
#9 | 01. Jun 2011, 23:18
Zitat von BGK:
Also mir reicht meine G9x vollkommen aus.



Die sollte ja auch teuer genug gewesen sein. Zumal sie ja durchaus noch zur aktuellen Riege der Top-Mäuse gehört ^^

Ich denke, diese Maus ist durchaus einen Blick wert, wobei ich immer lieber auf die "Standard-Marken" wie Logitech, Razer oder Steelseries (oder inzwischen auch Roccat)setze.

Zitat von HaloGrungeLink:
Leider gefallen mir die aktuellen Maus-Designs nicht so... hoffentlich hält meine G5 noch lange.



Das Design der Logitech G500 unterscheidet sich tatsächlich nicht sehr stark von der G5. Zudem kann man die G5 immernoch erwerben, wenn auch zu überteuerten Preisen, verglichen mit aktuelleren Mäusen.
Die MX518 wird aufgrund ihrer Popularität auch immernoch produziert. Genug potentielle Auswahl also ;)
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Avatar Sedro89
Sedro89
#10 | 02. Jun 2011, 03:39
Oh man, sagt mal, kann mir jemand mal verraten was in letzter Zeit mit Logitech los ist? Die verlieren langsam aber sicher den Faden.. Was ziemlich schade wäre
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