Logitech G300 Gaming Mouse

Mäuse   |   Datum: 05.10.2011
Seite 1 2 3   Wertung

Logitech G300 Gaming Mouse im Test

Logitechs erster Fehltritt

Mit einem Preis von knapp unter 30 Euro ist die G300 Gaming Mouse die günstige Spielermaus von Logitech. Im Test fällt die symmetrische G300 beim Handling aber durch.

Von Daniel Visarius |

Datum: 05.10.2011


Zum Thema » Logitech G400 im Test Neuer Preis-Leistungs-Tipp? Die allermeisten aktuellen Spielermäuse sind für rechte Hände gedacht. Allerdings haben die meisten Hersteller zumindest eine symmetrische Variante im Angebot, die Linkshändern den Ärger spart, sich auf das Mausen mit der rechten Hand einzustellen. Und auch manche Rechtshänder bevorzugen symmetrische Gehäuse. Nach einigen Jahren Pause verkauft nun Marktführer Logitech mit der G300 ebenfalls wieder eine sowohl für linke wie rechte Hände geeignete Spielermaus.

Wie die bereits vor einiger Zeit getestete Logitech G400 basiert auch die G300 auf einem optischen Sensor anstelle eines Lasers. Ansonsten haben die beiden Mäuse jedoch nicht allzu viel gemein: Die G300 verfügt über einen eingebauten Speicher für drei Profile, ist wesentlich kleiner, passt in rechte wie linke Hände und bietet eine konfigurierbare Beleuchtung. Im Preisvergleich kostet die Logitech G300 zum Testzeitpunkt knapp unter 30 Euro und muss sich somit in einem umkämpften Marktsegment behaupten. In unserem ausführlichen Test untersuchen wir, ob das auch gelingt.

Logitech G300 Gaming Mouse : Die neue Logitech G300 Gaming Mouse hat ein symmetrisch geformtes Gehäuse und ist etwas besser ausgestattet als die teurere G400. Die neue Logitech G300 Gaming Mouse hat ein symmetrisch geformtes Gehäuse und ist etwas besser ausgestattet als die teurere G400.

Präzision

In der Logitech G300 Gaming Mouse kommt ein optischer Sensor mit 2.500 dpi zum Einsatz, der im Test beinahe das Niveau der 3.600-dpi-Variante in der Logitech G400 (rund 35 Euro) erreicht und hinter aktuellen Lasern in nichts zurücksteht. Subjektiv arbeiten optische Sensoren ohnehin einen Hauch natürlicher. Auf typischen Stoff- und Hartplastikpads bewältigt die Maus auch hektische Manöver in schnellen Shootern problemlos. Bei besonders rasanten Schwenks patzt der G300-Sensor im Test allerdings, wenn er auf durchsichtigen Glaspads oder schwarze Metallpads trifft.

Die Abtastrate lässt sich in der Voreinstellung in vier Schritten anpassen. Über den Treiber dürfen Sie aber eine weitere Stufe hinzufügen beziehungsweise deren Anzahl zwischen eins und fünf bestimmen sowie die dpi-Schrittlängen frei verändern. In der Praxis verwenden wir dpi-Umschaltung vorrangig in Shootern, und dort auch nur zwei Stufen, um beim Snipern genauer zielen zu können. Im Treiber lässt sich die USB-Frequenz auf bis zu 1.000 Hz steigern (normal sind 125 Hz), was zu einem nochmals geschmeidigeren Mauszeiger führt und in jedem Fall zu empfehlen ist. Gegegebenenfalls müssen Sie im Umkehrschluss die Mausgeschwindigkeit leicht anheben.

Technik

Logitech G300 Gaming Mouse : Die Abtastrate des optischen Sensors lässt sich den eigenen Vorlieben anpassen. Die Abtastrate des optischen Sensors lässt sich den eigenen Vorlieben anpassen. Neben der frei einstellbaren Abtastrate bietet die Logitech G300 im Test auch andere bekannte Funktionen wie einen internen Speicher. Damit können wir insgesamt drei Einstellungsprofile direkt in der Maus ablegen und ohne Treiber an fremden PCs verwenden. Im Konkurrenzvergleich nichts Besonderes, gegenüber der etwas teureren G400 aber ein Vorteil. Welches Profil gerade benutzt wird, signalisiert je ein Leuchtstreifen links und rechts. Aus acht Farben dürfen wir uns drei aussuchen, Kombinationen oder Übergänge wie bei der teureren Roccat Kone+ sind jedoch nicht möglich.

Zwischen den in der Maus abgespeicherten Profilen wechseln wir standardmäßig mit der hinteren der Zusatztasten in der Mitte. Über den Treiber lassen sich theoretisch beliebig viele Profile auf der Festplatte abspeichern und importieren sowie exportieren, um die eigenen Einstellungen mit Freunden zu tauschen. Schlecht: Profile müssen zwingend mit einem bestimmten Spiel verknüpft werden, sodass Sie nicht einfach ein Profil für Shooter einrichten können.

Alle neun Tasten dürfen wir über den nur als Download erhältlichen Treiber (mehr zum Treiber in einer Bildergalerie auf der nächsten Seite) frei belegen. Möglich sind einfaches Vertauschen von Tasten, aber auch Windows-Funktionen wie »Wiedergabe«, »Vor«, »Zurück« und »Ton Aus«. Für Spieler wichtiger sind Tastaturkürzel, selbst konfigurierbare Makros oder auch Programmverknüpfungen, was ebenfalls funktioniert.

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Avatar blackwater12
blackwater12
#1 | 05. Okt 2011, 10:14
Habe sie mal antesten dürfen... Ganz klar hat Logitech schon bessere Modelle auf den Markt gebracht, aber in Sachen handlich GANZ so miserabel wie sie hier dargestellt wird finde ich die Maus ganz und gar nicht. Klar gibt es da noch viel bessere, aber bei einem Preis fände ich das, was Logitech hier bietet, angemessen. Die Kundenrezensionen in Online-Shops fallen auch gar nicht schlecht aus, jedoch werden dort partiell auch die hier im Artikel genannten Kritikpunkte angesprochen. Kommt also wirklich auf die Größe der eigenen Hand an, wer also interessiert ist, sollte -wie eigentlich bei jedem Mauskauf- die Maus erstmal mit eigenen Augen lebendig sehen .
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Avatar KingLamer
KingLamer
#2 | 05. Okt 2011, 10:35
seit ich die MX518 habe, will ich eigentlich nichts anderes mehr. falls mal eine neue fällig werden sollte, schaue ich zuerst bei Logitech. eine maus kann man eh nicht blind kaufen, die muss man zuerst in der hand halten.
deshalb schliesse ich auch diese maus nicht aus...
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YouKnowMyName
#3 | 05. Okt 2011, 10:40
Ehrlich gesagt überrascht mich das Testergebnis überhaupt nicht. Logitech ist jetzt schon seit einer guten Weile auf dem Weg vom Qualitäts- zum Ramschhersteller. Ich hatte mir vor einem Jahr die G500 geholt, welche hier im Test auch noch sehr gut abgeräumt hat, zunächst auch verdientermaßen, denn die Maus lief makellos. Aber nur die ersten zwei Monate. Danach fing sie an auseinander zu fallen, besonders das Mausrad war empfindlich, sodass die Mittlere Maustaste schließlich gar nicht mehr funktionierte. Wenn ich da an meine Logitech MX518 denke, die ich jetzt seit 5 Jahren habe und die immer noch reibungslos funktioniert...oder auch meine 10 Jahre alte Logitech Mouseman Dual Optical..beides Top-Nager.

Ich ärgere mich auch tierisch über mein Logitech G930 Headset, welches diverse Konfortmacken hat und auch davor das G35 mit seinem gesleevten Verbindungskabel, dass sich immer selber aufgerollt und verknubbelt hat.

Ebenfalls die neueren Tastaturen können bei der Langlebigkeit und Verarbeitung auch längst nicht mit der alten legendären G15 und G11 mithalten.

Wie gesagt, der Weg den Logitech z.Z. einschlägt, gefällt mir überhaupt nicht mehr, weswegen ich auch nur noch ältere Produkte von denen kaufen würde. Überlege mir z.B. gerade, mir eine klassiche G5 Maus zu holen als Ersatz für die ramponierte G500.

Ihr könnt euch ja mal diverse Erfahrungsberichte zu neueren Logitech-Produkten angucken (z.B. Amazon) und die mit denen älterer vergleichen. Da werdet ihr feststellen, dass die alten deutlich besser bewertet wurden.


So long!
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Hataris
#4 | 05. Okt 2011, 10:49
Ich habe vor kurzem auch ne Maus gesucht die ich neben meiner Desktop Maus (Roccat Kone +) am Laptop nutzen kann, um auch mal bei längeren aufenthalt in der Ferne nen Spielchen machen zu können.
Das was mich an der G300 beim durchtesten dann am meißten gestörrt hat, ist gerade das durch die symmetrische Bauweise bedingte Button-Placement. Wenn man die sekundären Buttons als Shift funktionen in Kombination mit einem Links/Rechts-Klick nutzen will, bekommt man nen Rappel oder muss auf ne Doppelbelegung zurückgreifen. Gut das ich Rechtshänder bin, also habe ich mir ne Maus mit Buttons beim Daumen zugelegt.
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Avatar TeellchT
TeellchT
#5 | 05. Okt 2011, 10:51
Zitat von YouKnowMyName:
Wie gesagt, der Weg den Logitech z.Z. einschlägt, gefällt mir überhaupt nicht mehr, weswegen ich auch nur noch ältere Produkte von denen kaufen würde.


Ich habe auch die MX518. Ist ne klasse Maus. Hab die vor ca. 5 Jahren gekauft. Meiner Frau, die jetzt eine neue brauchte, habe ich die MX518 empfohlen. Sie hat sie sich mitte 2011 gekauft. Leider ist das jetzt nur noch ne miese "billig-plastik-klapper-kopie".
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Avatar squieky
squieky
#6 | 05. Okt 2011, 10:59
Mir gefallen diese Rillen oberhalb nicht, da geht dann der Dreck rein den man schwer raus bekommt. Ich suche immer noch nach einer Maus die keinerlei Lücken hat.

Meine MX-518 ist auch wieder aktuell. Die 2 Razer China Mäuse haben endgültig den Geist aufgegeben. Etwas mehr Druck und innen bricht irgend ein Plastikteilchen durch. Bei mir der Taster unten. Später dann der mit einem Messer zugeschnitzte und unförmige Plastikdrücker, der am Button hängt und den Taster drückt. Da ist das Innenleben einer MX-518 wesentlich robuster, auch wenn der Preis geringer ist als die der Razer Mäuse.
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Avatar Sedro89
Sedro89
#7 | 05. Okt 2011, 11:04
Zitat von TeellchT:


Ich habe auch die MX518. Ist ne klasse Maus. Hab die vor ca. 5 Jahren gekauft. Meiner Frau, die jetzt eine neue brauchte, habe ich die MX518 empfohlen. Sie hat sie sich mitte 2011 gekauft. Leider ist das jetzt nur noch ne miese "billig-plastik-klapper-kopie".


Logitech hat arge Schwierigkeiten auf dem Markt. Mehr Mitbewerber, mehr Produkte, bessere Produkte, Preiskampf, etc.

Deine Beschreibung deckt sich mit der eines Kollegen. Zwei mal eine Perfomance Mouse MX bestellt - Zwei mal ein billiges klappern welches früher und vor allem bei meiner nicht da war.

Logitech geht langsam vor die Hunde. Schade um die schweizer Marke!
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Avatar Brahlam
Brahlam
#8 | 05. Okt 2011, 11:19
Zitat von Sedro89:


Logitech hat arge Schwierigkeiten auf dem Markt. Mehr Mitbewerber, mehr Produkte, bessere Produkte, Preiskampf, etc.

Deine Beschreibung deckt sich mit der eines Kollegen. Zwei mal eine Perfomance Mouse MX bestellt - Zwei mal ein billiges klappern welches früher und vor allem bei meiner nicht da war.

Logitech geht langsam vor die Hunde. Schade um die schweizer Marke!


Mag dran liegen das die Logitech Kunden die Produkte zu lange behalten und nicht schnell zu neuen Produkten wechseln (müssen), da diese "ewig" halten. Habe auch seit ca. 4 Jahren eine G9. Habe zwar zwischenzeitlich eine G500 gekauft aber die nur 2 Tage benutzt und dann meiner Freundin geschenkt und wieder meine alte G9 rausgekramt.
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Avatar Sedro89
Sedro89
#9 | 05. Okt 2011, 11:25
Zitat von Brahlam:


Mag dran liegen das die Logitech Kunden die Produkte zu lange behalten und nicht schnell zu neuen Produkten wechseln (müssen), da diese "ewig" halten. Habe auch seit ca. 4 Jahren eine G9. Habe zwar zwischenzeitlich eine G500 gekauft aber die nur 2 Tage benutzt und dann meiner Freundin geschenkt und wieder meine alte G9 rausgekramt.


Logitech hat immer wieder Verluste geschrieben. Mal ehrlich, früher hatten sie nur Microsoft als Mitbewerber. Heute kommt jedes Jahr ein neuer dazu. Roccat, Razer und Co hinterlassen offenbar Spuren.
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Avatar YouKnowMyName
YouKnowMyName
#10 | 05. Okt 2011, 11:33
Zitat von TeellchT:


Ich habe auch die MX518. Ist ne klasse Maus. Hab die vor ca. 5 Jahren gekauft. Meiner Frau, die jetzt eine neue brauchte, habe ich die MX518 empfohlen. Sie hat sie sich mitte 2011 gekauft. Leider ist das jetzt nur noch ne miese "billig-plastik-klapper-kopie".


Das ist dann wahrscheinlich die Refresh-Variante, da muss man natürlich aufpassen. Am besten ist halt, wenn man irgendwo an Restbestände rankommt aus älterer Produktion. Bei Ebay hat man da manchmal Erfolg.
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