Razer Taipan

Mäuse   |   Datum: 03.08.2012
Seite 1 2 3   Wertung

Razer Taipan im Test

Symmetrische Präzisionsmaus mit Cloud-Zwang

Mit optischem und Laser-Sensor, Cloud-Treiber und einer für rechte- und linke Hände geeigneten Form tritt die Razer Taipan im Test gegen die etablierte Maus-Konkurrenz in der Preisklasse ab 50 Euro an.

Von Tom Loske |

Datum: 03.08.2012


Zum Thema » Die besten Spieler-Mäuse Kaufberatung » Seltsamsten Mäuse & Tastaturen Kuriositätenkabinett » Razer Mamba im Test Kabellose Luxusmaus Der namensgebende Schlange der Razer Taipan ist hochgiftig, im englischen »Highly venomous«. Trotz der für beide Hände geeigneten Form hat der kalifornische Hersteller bei der neuen Taipan nach eigenen Angaben versucht, eine hohe Ergonomie zu gewährleisten. Zusammen mit dem 8.200-dpi-präzisen Sensor-Duo soll so ein effizientes Werkzeug für Pro-Gamer entstanden sein. Als Software liegt der Maus »Razer Synapse 2.0« bei, einer der ersten Treiber, der um Cloud-Funktionalität erweitert wurde.

Zum Testzeitpunkt kostet die Razer Taipan trotz wenig Extras rund 80 Euro, ein sehr hoher Preis auch angesichts des teilweise luxuriös ausgestatteten Konkurrenzumfelds. Die Seitenflächen des Gehäuses sind gummiert, was auch in langen, anstrengenden Spielesitzungen für stets ausreichend Grip sorgen soll. Das 2-Wege-Mausrad ist, wie auch das Razer-Logo auf dem Mausrücken, optional grün beleuchtet. Alle neun Tasten der Maus lassen sich frei belegen, zudem dürfen wir Makros festlegen und in der Cloud abspeichern – einen internen Speicher hat die Maus nämlich nicht.

Razer Taipan : Die rund 80 Euro teure Razer Taipan ist eine der wenigen Gaming-Mäuse, die sowohl für rechte als auch linke Hände geeignet ist. Die rund 80 Euro teure Razer Taipan ist eine der wenigen Gaming-Mäuse, die sowohl für rechte als auch linke Hände geeignet ist.

Präzision

Bei der Razer Taipan kommen sowohl ein optischer als auch ein Laser-Sensor zum Einsatz, als Abtastrate gibt Razer kombinierte 8.200 dpi an. Ein hoher DPI-Wert beeindruckt zwar auf Datenblättern, macht allein aber noch keine gute Maus. Per Tastendruck auf dem Mausrücken können wir bestimmen, mit welcher Empfindlichkeit die Razer Taipan den Untergrund abtasten soll. Dabei stehen fünf vordefinierte Stufen zur Auswahl: 8.200, 6.400, 4.000, 1.800 und 800 dpi. Eigene Zwischenschritte dürfen wir nicht festlegen.

Razer Taipan : In der Seitenansicht fallen die schmalen, aber gut bedienbaren Daumentasten auf. In der Seitenansicht fallen die schmalen, aber gut bedienbaren Daumentasten auf. Die Razer Taipan fühlt sich im Test in jedem Genre wohl. In gemütlichen Rollenspielen wie Skyrim wie auch in hektischen Ego-Shootern wie Modern Warfare 3 setzt sie unsere Eingaben im Test stets höchst präzise um. Egel ob schnelle Schwenks um die eigene Achse oder pixelgenaues Snipern, die Maus ist jeder Situation gewachsen.

Auch bei der Wahl der Unterlage sind uns keine Grenzen gesetzt. Selbst auf Mauspads aus transparentem Kunststoff oder gar Glas reagiert der Sensor der Taipan ohne Ausnahme hoch präzise. Ein wirklich Vorteil der hohen Abtastrate können wir im Vergleich zur Steelseries Sensei , der Logitech G9x und auch der Razer Imperator 2012 abernicht feststellen.

Um den Nutzer beim Ziehen langer gerader Linien zu unterstützen, bieten viele Mäuse wie beispielsweise die Logitech G400 das sogenannte»Angle Snapping«, womit kleine Abweichungen bei der Mausbewegung ignoriert werden. In manchen Situationen ist diese Funktion durchaus sinnvoll, etwa beim Arbeiten mit Photoshop, oder bei schnellen Drehungen in einem Shooter, in vielen Fällen stört diese Fehlerkorrektur jedoch. Im Gegensatz zur Steelseries Sensei verzichtet Razer komplett auf diese Technik, was für uns aber weder ein echter Vor- noch ein Nachteil ist.

Technik

Die 8.200-dpi-Abtastrate der Taipan schlägt nominell sogar die der Razer Imperator 2012 (6.400 dpi), und liegt auf einem Level wie die der Logitech G600 MMO Gaming Maus . Allerdings erreicht die Logitech diesen Wert mit nur einem Sensor, die Taipan setzt auf eine Kombination aus optischem und Laser-Sensor. Das Zeigergefühl ist im Test außerordentlich ruhig und ähnelt schon fast einer rein optischen Maus. Die maximale USB-Frequenz liegt wie mittlerweile üblich bei 1.000 Hz, standardmäßig sind allerdings 500 Hz eingestellt. Wählen Sie hier ruhig die maximale Stufe für eine besonders geschmeidige Zeigerbewegung.

Razer Taipan : Die Rasterung des grün beleuchteten Mausrades ist sehr angenehm. Die Rasterung des grün beleuchteten Mausrades ist sehr angenehm.

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Avatar Dominian
Dominian
#1 | 03. Aug 2012, 09:02
Schön für linkshänder. Für Rechtshänder gibts zu dem Preis deutlich zu viele Produkte um ausgerechnet der Taipan den Vorrang zu geben.
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Avatar meckie
meckie
#2 | 03. Aug 2012, 09:15
Das mit der online Anbindung ist ja doof.
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Avatar KundeDasOpfer
KundeDasOpfer
#3 | 03. Aug 2012, 09:32
88 Punkte bei der Ausstattung, dem Preis und Cloud Zwang? Das soll wohl ein Witz sein? Ich les hier im Test nur dafür gibt es Abzüge ... hätte sie ohne das ganze 120 Punkte bekommen?
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Avatar Dark18
Dark18
#4 | 03. Aug 2012, 09:39
Wenn Hardware mit Cloudzwang nun schon mit Gold Awards daher kommt, wird es mich langsam Zeit mein Hobby an den Nagel zu hängen..

In zukunft kann ich mit meiner Tastatur ohne Internetverbindung wahrscheinlich garnichtmehr schreiben..
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Avatar K@mpfkoloss
K@mpfkoloss
#5 | 03. Aug 2012, 09:39
Soso Cloud-Zwang. Heisst das auch, dass die irgendwann die Server abstellen können und dann funzt die Maus nicht mehr? Oder noch schlechter: wird gespeichert, wo man hinklickt, nicht nur bei Games, sondern auch im I-Net? Na dann gute Nacht^^ Allein der Begriff "Cloud-Zwang" klingt für mich so abstoßend, dass ich mir nie diese Maus kaufen würde, bzw. ne andere Maus von dieser Firma *kopfschüttel*

Edit: Und ich würd auch nix anderes von dieser komischen Stasi-Firma kaufen, um das klarzustellen.
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Avatar Kronpr1nz
Kronpr1nz
#6 | 03. Aug 2012, 10:00
Zitat von datalus:
Ich finds gut, dass es Punktabzug für Cloud-Zwang gibt, aber meiner Meinung nach zu wenig. Ein deutlicher Punkteabzug wäre wichtig gewesen, um den Herstellern die Grenzen für Account-Bindung zu zeigen.


Das ist aber eigentlich nicht die Aufgabe vom Tester dafür Punkte abzuziehen.

Natürlich ist ein Treiber mit Cloud Zwang ganz grober Humbug, aber es macht die Maus objektiv gesehen nicht schlechter. Wenn es schnell geht und der Treiber trotzdem einfach zu installieren ist, darf es dafür eigentlich keinen Abzug geben.
Zumindest nicht für die Cloud an sich.
Ein Abzug für keinen Internen Speicher ist gerechtfertigt.



Allerdings sollte dann im Fazit eine deutliche Warnung stehen. (was ja auch mehrfach erwähnt wird.

Der Preis und Kontenbindung darf bei dem Test des Produkts eigentlich nur dann eine Rolle Spielen wenn es das Produkt per se schlechter macht.
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Avatar Rodor
Rodor
#7 | 03. Aug 2012, 10:05
Ich finde die Maus generell nicht hübsch, sie ist mir nicht Funktionell genug und als Gamer brauch ich den Firlefanz einfach nicht.

1. Leuchtefunktionen:
Hätte man die nicht weglassen können. Ich suche weder im Dunklen nach meiner Maus, noch brauche ich ein leuchtendes Mausrad um es wiederzufinden wenn der Finger nicht drauf ist. Klar kann man es ausmachen, aber wieso überhaupt einbauen, gäbe es da nicht wichtigeres.

2.Daumentasten:
2 Daumentasten die Aussehen wie bei meinem Lumia 900, was soll ich mit großen Fingern an solchen Zierteilen. Da braucht man Tasten, am besten wie bei der G900 mit den verschiedenen Abstufungen vom Griffgefühl

3.Interner Speicher & Cloud:
Hätte Razor einfach den Leuchtefirlefanz weggelassen und einen kleinen Speicher eingesetzt, wäre die Maus ja sogar gut, da es recht wenige dual Händer-Mäuse gibt. Aber was soll ich mit einer Maus die eine Internetverbindung braucht, geht in Zukunft mein Monitor auch nurnoch an wenn ich vorher meinen Personalausweis reinschiebe damit BenQ meine Daten hat. Das war wirklich mal ein Griff ins Klo.

4. Optischer Sensor:
Gut mag die DPI hoch sein, die Maximaleinstellung nutzt doch eh fast nie einer, das sie Genau ist gut. Aber was will ich mit noch mehr DPI spielen wir hier ARMA wo man früher Pixelgenau schießen musste. Die Meisten Shooter verfallen doch eh zu einem "Auto-Aim in Richtung Schießen" und bei so sachen wie Quake Arena oder CS interessiert es nicht ob man nun 2-30 Pixel daneben liegt.

Persönliche Werten
-1 Leuchte Unsinn
-1 Schlechter Ausgestattet &Teurer als vergleichbare Konkurenz
-1 Schlechte Daumentasten
-1 Kein interner Speicher
-2 Onlinezwang (Doppelabzug durch Treiber sind Nötig zum nutzen und Online)
+1 Beidhändiges Design
+1 Gute Verarbeitung
__________________________________________ _________________________
-4 = 4 Ausreichend

Eine Maus die als Gamer ausreichend ist, sie bietet optische Reize die für, die die Darauf wert legen, sicher nicht schlecht sind. Die DPI sind gut, der Sensor arbeitet zuverlässig, aber an Treibern und dem Online Zwang der Maus mangelt es im vergleich zur Konkurenz erheblich. Der Treiber an sich ist ohne online garnicht verwendbar, auch wenn er gut und sauber Strukturiert und zuverlässig ist. Das größte Manko sind jedoch die Daumentasten die bei der Konkurenz wesentlich besser sind, genau so fehlende Gewichte und Ersatzglider, was somit ebenfalls nur zu einem Ausreichend reicht.

Fazit:
Man sollte lieber zu einem anderen Produkt greifen, wenn man auf mehr steht auf eine etwas teurere Maus oder eine Günstige, jedenfalls für Gamer ist hier ein "Finger weg, gibt besseres zu dem Peise" das Motto.
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#8 | 03. Aug 2012, 10:17
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Rodor
Rodor
#9 | 03. Aug 2012, 10:30
Zitat von Kronpr1nz:


Das ist aber eigentlich nicht die Aufgabe vom Tester dafür Punkte abzuziehen.

Natürlich ist ein Treiber mit Cloud Zwang ganz grober Humbug, aber es macht die Maus objektiv gesehen nicht schlechter. Wenn es schnell geht und der Treiber trotzdem einfach zu installieren ist, darf es dafür eigentlich keinen Abzug geben.
Zumindest nicht für die Cloud an sich.
Ein Abzug für keinen Internen Speicher ist gerechtfertigt.



Allerdings sollte dann im Fazit eine deutliche Warnung stehen. (was ja auch mehrfach erwähnt wird.

Der Preis und Kontenbindung darf bei dem Test des Produkts eigentlich nur dann eine Rolle Spielen wenn es das Produkt per se schlechter macht.


Natürlich macht es die Maus schlechter, du kannst den Treiber nur mit einem Onlinekonto nutzen, das heißt du musst Internet haben um überhaupt die Maus nutzen zu können im vollen Umfang. Das ist so als müsstest du Permanent mit einem Autohersteller Telefonieren um Blinken zu dürfen.

Und Tester müssen gerade sowas als Punktabzug sehen, denn die Bestnote ist kein Hirngespinst sondern ein vergleich. Was bei der Gamestar leider immernoch irgendwie ein Hirngespinst ist. Weil sie das Notensystem anscheinend nicht so ganz verstanden haben.

Denn Note würde sagen, eine Maus ist perfekt sie bietet alles was ich will, für mich z.b. bietet die G900 alles was ich möchte und somit wäre sie 100% (Note 1). Jetzt vergleiche ich andere Mäuse damit, nach Kriterien und sage, die Note variiert, natürlich kann eine andere Maus dann die Note 1 erlagen wenn sie mir eine Funktion bietet die noch schöner ist als bei der G900.

Leider bewertet die Gamestar nach einem pseudo Schlüssel, was eigentlich keiner Machen sollte. Gerade diese Prozent sache ist schlecht, ein Tester sollte Pros/Contras bringen und dann eine Persönliche Aussage dazu. Produktbewertungen in der Wirtschaft funktionieren auch nach Pseudo schlüsseln, da werden aber auch Pros und Contras gesucht um dann eine Note zu geben. Aber da kann ein Produkt auch eben Perfekt sein. Was ich bei der Gamestar noch NIE gesehen habe. Deshalb ist ihr schlüssel ziemlicher humbug.
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Avatar KundeDasOpfer
KundeDasOpfer
#10 | 03. Aug 2012, 10:38
Zitat von Kronpr1nz:


Das ist aber eigentlich nicht die Aufgabe vom Tester dafür Punkte abzuziehen.

Natürlich ist ein Treiber mit Cloud Zwang ganz grober Humbug, aber es macht die Maus objektiv gesehen nicht schlechter. Wenn es schnell geht und der Treiber trotzdem einfach zu installieren ist, darf es dafür eigentlich keinen Abzug geben.
Zumindest nicht für die Cloud an sich.
Ein Abzug für keinen Internen Speicher ist gerechtfertigt.



Allerdings sollte dann im Fazit eine deutliche Warnung stehen. (was ja auch mehrfach erwähnt wird.

Der Preis und Kontenbindung darf bei dem Test des Produkts eigentlich nur dann eine Rolle Spielen wenn es das Produkt per se schlechter macht.


Sehe ich komplett anders, der Zwang gehört zum Produkt dazu, ja er verhindert sogar das benutzen der Maus, wenn man ihn nicht will. Also gehört er mit zum Bereich des Testers. Genau wie alle DRM Methoden im Test Bewertet werden sollten, denn OHNE kein Spielen möglich.
Was man hier kauft, ist ne Maus auf Zeit, gibt es den Hersteller nicht mehr, kann ich die Maus wegwerfen? So etwas kann einfach keine 88 Punkte bekommen, so was gehört bestraft.

Kann doch nicht sein, dass wir heute wegen jedem Mist zur Verbraucherschutzzentrale rennen, damit solch ein Unsinn nach gegangen wird, und die eigentliche gesammelte Gamerstimme ( Printmedien/Webseiten ) uns hier Traumwertungen bescheren. Da braucht man sich nicht wundern, wenn Leser abwandern, und der Gedanke nach gefälschten Testberichten zugunsten der Werbeschaltung aufkommen.

Die Gamestar als Beispiel, stand mal dafür was ich für Erwartungen als Gamer an Spiele und Hardware hatte. Heute liest sich vieles mehr so, als würde Gamestar mir erzählen was ihnen der Publisher gesagt hat was die Gamer wollen, und genau hier liegt der Fehler. Die Kritik der Käufer sollte über Gamestar etc an die Industrie getragen werden, heute wird die Kritik ignoriert und in den Foren der Hersteller sogar mit Accountsperren (Spielverlust) geahndet :D Kritik auf Gamestar bringt gar nichts, denn Gamestar schreibt eh wie es den Werbern am besten passt ( so kommt es einem zumindest oft vor).
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