Was bereits aus diversen MP3-Playern und USB-Sticks bekannt ist, soll bald auch in Festplatten Einsatz finden. Sogenannte Hybrid-Festplatten setzen neben den bekannten rotierenden Datenscheiben die Flash-Technologie als Zwischenspeicher ein. Dies hat den Vorteil, dass Daten, die zwischengelagert werden, nicht mehr flüchtig sind, wie es im normalen Cache der Fall ist. Der Flash-Speicher wird hierbei so lange genutzt, bis das Speichervolumen ausgenutzt wurde und der magnetische Festplattenspeicher genutzt werden muss, worauf ein Transfer der Daten erfolgt. So soll es möglich sein, dass der Datenstrom bis zu 10 Minuten fast geräuschlos und stromsparend von statten geht, je nachdem wie groß der Flash-Speicher ausfällt.

Microsoft will dieses neue System schon in ihrem kommenden Betriebssystem mit den Codenamen Longhorn nutzen. Dabei steht besonders ein schnelles Booten im Vordergrund. Angeblich soll ein Longhorn-PC nur 10-15 Sekunden für einen Neustart brauchen; lediglich 1-2 Sekunden soll das Erwachen aus dem Stand-By-Modus benötigen. Jedoch sei eine der oben genannten Hybrid-Festplatten dafür Voraussetzung.

Wer mehr über diese neue Technologie herausfinden will, findet auf der Seite von Samsung - die zusammen mit Microsoft diese Technologie für den Endnutzermarkt verfügbar machen wollen - mehr.