Nvidia : Nvidia scheint drauf und dran zu sein, den zweiten mobilen Grafikchip auf Basis der Geforce 7-Serie zu starten. Die Geforce Go 7300 wird dabei auf der G72M-GPU basieren und somit von den Features der neuen Serie profitieren.

Von der für Spieler interessanten, technischen Seite liest sich der neue Chip eher altbacken. Von den Taktfrequenzen stimmt er mit dem Vorgänger Geforce Go 6200 überein; der GDDR1-Speicher taktet mit 700 MHz, der Kern kann mit 350 MHz aufwarten. Ebenso verfügt die Go 7300 voraussichtlich über eine 64-bit breite Speicheranbindung. Letztlich ist sogar die Anzahl der vier Pixelpipelines und drei Vertexshader-Einheiten gleich geblieben. Der größte Unterschied liegt jedoch in der Architektur. Während die Geforce 6-Serie noch im mittlerweile angestaubten 110nm-Prozess gefertigt wurde, greift der G72M auf moderne 90nm zurück. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringerer Stromverbrauch, sowie weniger Wärmeentwicklung. Weitere Verbesserungen liegen bei der vollen Unterstützung von DirectX 9.0c, sowie von dem kommenden Windows Vista.

Dennoch scheint der Chip gerade für Spieler nicht unbedingt die erste Wahl zu sein; gerade die geringe Speicheranbindung könnte sich als Performance-Flaschenhals herausstellen. Betrachtet man die Gerüchte um ATIs möglichem Release des RV530 auf Notebooks, so ist die Chance eher gering, dass Nvidia auch mit diesem Chip ATI überflügeln kann.